Identifikation & Schätzung eines Nachlasses

Hi,

ich habe kurz überlegt auf Urs' langen und in Teilen etwas unsachlichen Beitrag einzugehen, habe mich aber dagegen entschieden um den Faden hier nicht zu verwässern. Wenn ich mir den Eingangsbeitrag nochmals durchlese komme ich zu dem Schluss, dass, wie meist in solchen nicht gerade seltenen Fällen, im Kern nach einer Wertfindung gefragt wird, und nach der besten Vorgehensweise den Verkauf real umzusetzen. Dazu hat es viele gute Hinweise gegeben.

Zum Inhalt: Für mich sieht das immer noch sehr klar nach einer Eckhard Alt Montierung aus, die man selbstverständlich noch gut nutzen kann, bloß bekommt man entweder kein oder nur sehr wenig Geld mehr dafür. Die Zeit dieser Eisenschweine, das meine ich positiv, ist vorbei.

Die Röhren (und das teilweise schlummernde Zubehör, da stimme ich Urs durchaus zu) gehen sicherlich über 10 k im Verkaufswert. Das war eine konservative Schätzung von mir, und ich habe die Zahl genannt, damit nicht irgendein windiger xyz daher kommt und das Zeug für 5 k abgreift. Eine seriöse Schätzung listet jedes einzelne Teil auf und gibt eine Erlösschätzung dafür ab. Das ist etwas Arbeit und sollte jemand aus unserem Kreis hinbekommen. Ich hätte es auch sehr gerne gemacht, der Standort ist aber zu weit weg für einen Besuch.

Generell, ich verlasse den Faden nun doch etwas, muss man sich evtl. auch mal der Verantwortung bewusst sein, was man seinen Nachkommen so an Problemen hinterlässt. Ich denke da an eingebuddelte Fundamente für Säulen und Rolldachhütten, umgebaute Dachstühle, ausufernde Equipmenthortungen, usw. Frage: Muss das alles wirklich so sein, oder hat man nur seine Impulskontrolle nicht im Griff? Ich möchte mich da gar nicht ausnehmen, aber mal darüber nachzudenken schadet nicht. Was benötige ich fürs Hobby , wie sind die wirklichen Einsatzzeiten, ist man Sammler (was genau ist mein Sammelgebiet?) hat man noch andere Hobbies, wie viel Zeit kann man tatsächlich für die Hobbyastronomie erübrigen?

Schönen 3. Advent allen hier im Forum.

Andreas
 
Ok, gut zu wissen. Dann versuche ich die Bücher im Freundeskreis zu verteilen und biete die Zeitschriften wenigstens einmal auf Kleinanzeigen an bevor sie ins Altpapier wandern, falls ich keine gegenteilige Rückmeldung bekomme.
Moin,
wenn Freunde etwas brauchen ist das sicherlich die beste Idee.
Ansonsten - und das gilt nur für mich!
ich kaufe viel, sehr viel, viel zu viel Altpapier. Allein, fast alles, mit ganz wenigen Ausnahmen, was Nachkrieg ist, kannst Du gleich in die Bücherspende aka Altpapier geben. Was gefragt ist muß man entweder wissen (sorry für die unbestimmte antwort), oder halt langwierig herausbekommen.
Kleinanzeigen ist sicherlich wenig zielführend. Ich kaufe dort NIE NIE NIE, weil dort fast nur Spinner mit Preisvorstellungen jenseits von Gut und Böse anbieten.
Ich empfehle Liste erstellen und hier oder wo auch immer anbieten. Preise sonst auch bei ZVAB erruieren. Dabei werden dort gleiche Bücher z.B. für 5€, aber auch für 20€ oder (nicht ungewöhnlich) 80€ angeboten. Was lehrt uns das, wenn 5 Anbieter für 5€ anbieten, ist der Preis offenbar immer noch zu hoch, die anderen warten nur auf den Dummen, der jeden morgen aufsteht, haben den aber noch nicht gefunden.

Nichts für ungut
speul
 
Hallo,
ich nehme mal an, daß sich mein Interessent, wenn ich nicht mehr bin, anders entscheidet und die Astro- Sachen nicht abnimmt. Seis drum, und mir egal. Mein ältester Sohn wird das ganze in die Tonne werfen. Hatte noch nie etwas für Vaters Hobby am Hut.

Etwas anderes: heute war Geb.Feier von unserem Enkelsohn, 5 Jahre. Ich hatte ja ein kleines 10x20 Bino gekauft, er war sofort begeistert !!! und wollte es nicht mehr hergeben. Mein Sohn meinte, es ist aber kein Nachtglas. Was hat ein 5jähriger Ahnung von einem Nachtglas. Von meinem Sohn die Schwägerin, mit zwei Jungens, 10 und 8 Jahre, wollten gern einmal durchs Bino sehen, er gab es nicht her, "nein das ist meins".... Jedenfalls hatte er größeres Interesse als an dem Kinderfotapparat, ein Teil, daß von 80 auf 40 Euro heruntergesetzt worden war. Habe die Beschreibung selbst hier im Netz gelesen. Es gibt ja so einiges für "ab 4 Jahre", was für Kinder auf diesem Gebiet geeignet erscheint.
Für m. W. als Opa, war es ein Versuch wert, mit so etwas beim Enkelkind zu versuchen. Meine Schwägerin hatte an dem Sternbuch "Welcher Stern ist das?", vor drei Jahren ihr geschenkt, wenig Interesse.....
Hoffe, daß ich keinen mit den Zeilen gelangweilt habe. Wünsche noch eine schöne Zeit.

Gruß Günther
 
Unsere im Verein (...). Die Montierung ist überraschend leicht, die Säule und vor allem die Basis sind ordentlich schwer, da macht Versand kaum Sinn.

In
steht, die Montierung Alt 7-ADN i.e.S. (das Achskreuz ohne Säule und Fuß) wiegt 91 kg.
So richtig "leicht" finde ich das nicht. Hört sich für mich eher nach rückenschonender Demontagearbeit für 4 Personen an.

Passt die Alt-7 ADN denn auch auf eine moderne Säule oder sind die schwere Original-Säule und der schwere Fuß mehr oder weniger zwingend erforderlich?
 
Wir hatten sie damals zu sechst auf einer Palette 96 Stufen hochgetragen (wahrscheinlich mit Zubehör dran – das ist 30 Jahre her), bei der Demontage war ich überrascht, wie wenig sie wiegt (ohne Gegengewichtsstange und so). Aber egal, mobil ist die eh nicht...

Du brauchst auch für moderne Montierungen passende Flansche oder Bohrungen. Da ist nichts herstellerübergreifend genormt.
Für die Baader Stahlsäule sah das so aus: Baader Anschlussflansch für ALT 6/7 ADN Montierungen, auf der Schnäppchenliste ist sogar noch einer.
Gibt aber nichts, was gegen die alte Säule spricht, die funktioniert und kann mit Quarzsand gefüllt werden. Bei der Demontage muss man sie vom Fuß wegkippen, dann rieselt der Sand raus. Kann auch sein, dass mir die Säule so leicht vorkam und nicht der Montierungskopf...
 
Hallo Alex,

Nicht unbedingt schlecht, aber ich war bei genug Sternwartenauflösungen dabei... was früher erstklassig war, scheitert heute daran, dass keiner mehr f/15-Refraktoren, nicht-zöllige Okularauszüge oder gefühlt aus dem vollen gefräste 8"-Spiegelteleskope will. Ich habe hier auch ein, zwei Oldtimer-Teleskope wiederbelebt, die immer noch Spaß machen – aber für das Geld, das ich in Okularadapter, Sucheraufnahmen und Prismenschienen investiert habe, hätte ich auch ein neues Teleskop bekommen. Und ich habe eine Saturnmontierung, die ein Groschengrab ist und bis heute nicht zuverlässig läuft. Da muss man jemanden finden, der genau so einen Oldtimer will. Und das ist umso einfacher, je handlicher das Instrument ist. Man muss halt den richtigen finden, der Zeit, Platz, Lust und Geld hat, um daran Spaß zu haben. Von daher taugen Teleskope als Geldanlage wenig.
Ist schon klar, nicht alles eignet sich für einen uneingeschränkten Gebrauch heutzutage. Allerdings findet sich in den Teleskopen mindestens ein definitiv wertvolles Gerät, welches durchaus auch heutzutage für Liebhaber interessant sein könnte (Starfire 130 EDT). Beim C14 müsste man beispielsweise sehen, wie gut die Optik und Mechanik definitiv ist, dann hat man auch dabei einen gewissen Gegenwert. Einige andere Geräte könnte man vermutlich erst vor Ort korrekt zuordnen. Aus den Fotos heraus wird es jedenfalls für mich nicht ohne weiteres ersichtlich. Sicherlich gibt es auch noch viel Zubehör. Hierzu hat bereits Christopher weiter oben einen guten Hinweis gegeben.

Bezüglich der Alt Montierung gab es ja u.a. von dir sehr sachdienliche Tipps. :y:

P.S.: Selbst für scheinbar „unverkäufliche“ Geräte kann es einen Markt geben. Meine eigene Saturnmontierung ging vor ein paar Jahren über einen Händler meines Wissens nach Chile.

Viele Grüße
Werner
 
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Ich würde bei dem Nachlass auch nur die Teile bezahlen, die ich verwenden will/kann. Für den Rest maximal einen kleinen Pauschalbetrag.
Das hat den ganz einfachen Hintergrund, dass ich genau so viel Lust wie die Erben habe mich mit dem im zweifelsfrei wertlosen Kleinkram zu befassen.
Dafür ist dann aber hinterher auch alles weg und die Erben selbst haben keine Arbeit und Ärger mehr damit
Und wenn das für die nicht passt ist ein Einzelverkauf ja immer möglich.
Aber da wird genau das passieren was oben beschrieben wurde. Die paar "guten" Sachen gehen weg und am Ende landet ein großer Teil auf dem Schrott.

So ist das leider einfach wenn plötzlich das Leben bzw. Hobby anderer Menschen vor einem liegt.
Ähnlich habe ich das jetzt mit dem Hausstand meiner Eltern, beide innerhalb kurzer Zeit relativ spontan verstorben. Da ist das Haus jetzt voll mit allem was denen lieb und teuer war. Von Antiquitäten bis zum Lieblingsgeschirr. Da landet leider auch der Großteil hinterher im Container bzw. einem Verwerter, der es dafür kostenlos entsorgt.

Zum Thema Montierung:

Ich habe vor ein paar Jahren erst eine Alt 7 bei Herr Alt persönlich erworben und abgeholt. Verrichtet seit dem ihren Dienst in meiner Sternwarte und tut genau das was ich von ihr erwarte: 80KG Teleskope äußerst präzise und zuverlässig nachführen. Dank FS2 und dem advanced LX200 Treiber kann ich sie auch remote Parken, Platesolven und Sync läuft ebenfalls, genau wie Meridianflip. Habe mich bewusst für so einen "Dino" entschieden. Die Steuerungen und Motoren sind alle extern und können bei Bedarf mit wenig Aufwand ausgetauscht und aktualisiert werden. Die Mechanik ist hervorragend und tut mit minimaler Pflege auch in 50 Jahren noch ihren Dienst.
Auf der Säule nebenan steht eine Fornax 52, da ist es das gleiche Spiel.
 
Mal kurz zur Annahme mancher, dass „alte Zeugs kaufen nur wenige und die gleichen“.

Jetzt gerade kann ich noch nichts Genaues sagen, aber: Ich (25) habe in meinem Garten eine Sternwarte gebaut (1,8 × 2,8 m) mit einer Betonsäule, aktuell steht darauf eine EQ8-Montierung.

Ich wollte schon lange so einen klassischen alten Refraktor. Ich habe hier gesucht und schließlich 2021 für einen günstigen Preis den seit den 60ern in der Sternwarte Passau genutzten 5-Zoll-Lichtenknecker-Refraktor restauriert und zugeschickt bekommen. Ich habe ihn kürzlich — da ich versuche, alle meine Teleskope zu benennen — „Passau“ getauft, um an seine Herkunft zu erinnern.
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Ich betreibe sehr viel Öffentlichkeitsarbeit soweit es privat möglich ist mit meiner Privaten Sternwarte, neben dem Studium (ich bin gerade am Ende meines Bachelors). Deshalb kann ich auch mehr Geräte gebrauchen und plane anders, da ich mit Besuchern arbeite bzw. plane.

Meine neueste Idee: Ich baue Teleskope für Kinder zum Ausleihen zusammen. Dabei nutze ich mein Wissen, Kontakte und meine laufend besser werdenden handwerklichen Fähigkeiten, um verschiedene Modelle für Kinder von ca. 5 – 15 Jahren zusammenzustellen und zu verbessern. Damit Kinder die Möglichkeit haben, sinnvoll in das Hobby hineinzuschauen, ohne dass die Eltern darüber nachdenken müssen, hohe Summen für ein vielleicht nur kurzweiliges Interesse zu investieren. Ich habe derzeit 9 Ausleihteleskope, die ich stetig weiterentwickle. Näheres dazu hier — darüber berichte ich fortlaufend.


Ich bin jetzt etwas vom Thema abgekommen, wollte nur zeigen, dass nicht jeder Hobby-Astronom die gleichen Ziele verfolgt, und dass auch der Nachwuchs der Hobby-Astronomen wichtig ist — mich zähle ich dazu, auch dieser was für ältere Geräte übrig hat

Jedenfalls: Da ich nächstes Jahr umziehe, werde ich die Sternwarte schon bald wieder abreisen und einige deshalb habe ich hier damals auch nicht über den sich über ein Jahr gezogenen Bau berichtet (gesammelte Erfahrung mit einigen Reaktionen). hätten mich für verrückt erklärt das war schon bei der Säule der Fall, das ich die Sternwarte tatsächlich nur für 2 Jahre Betrieb gebaut habe. Bei der Säule waren es 5 Jahre. Ich bereue nichts, denn es hat mich trotz Arbeit und Studium tief in das Hobby und in die Community gezogen, ich hab diverse Kontakte geknüpft und gewisse Haltungen entwickelt ,; es hat mir ermöglicht, Öffentlichkeitsarbeit privat zu gestalten, war mehrmals in der Zeitung und einmal im fernsehen, (wenn man sowas mit viel Öffentlichkeitsarbeit mach passiert das von selbst). Außerdem konnte ich ein Netzwerk aufbauen und Kontakt zu mehreren Schulen, Kindergärten und Co. knüpfen sowie massig Erfahrung in verschiedenen Bereichen sammeln.

Jedenfalls endet das natürlich nicht im neuen Ort: Ich werde eine neue Sternwarte bauen zum Teil mit Balken der alten, diesmal dauerhaft. Diese wird 3 × 4 m haben, mit zwei Säulen und Platz für Gäste sowie einer begradigten Außenfläche mit noch mehr Raum. Später habe ich die Überlegung, eine Kuppel selbst aus Holz zu bauen — aber das hat Zeit. Eine der Säulen wäre zunächst rein für ein Sonnen-Setup gedacht (aktuelles, später erweiterbar). Die andere Säule erstmal für Fotografiesetup (hab da einiges verkauft da ich es zeitlich nicht mehr geschafft habe werde aber wieder hinein gehen). Später soll es wahrscheinlich in die Kuppel. Mit aktuellen Überlegungen wären zwei Säulen eigentlich genug. Eine Kuppel ziehe ich nur in Betracht, da sie bei Laien Aufmerksamkeit erregt (viele verbinden eine Sternwarte mit einer Kuppel). und sie sieht einfach stylisch aus😹.

Vor der Sternwarte soll ein Platz entstehen, auf dem Teleskope frei ausprobiert werden können — dann noch mein 16-Zoll-Dobson „Blue Snowball“ und mein noch recht neuer 8-Zoll Dobson aus den 80ern von Meade (bau aktuell für ihn ne Rockerbox) neben meinem 120/600 Großfernglas „Voyager“ mit 4° Feld. Für dieses habe ich die Überlegung, vor der Sternwarte noch eine dünne Säule zu betonieren — aber das sind erstmal nur Ideen.

Hierfür werde ich auch neues Equipment anschaffen. So wäre eine Alt Montierung für mich wenn es soweit ist interessant, da sie sehr tragfähig ist und ich sie gut kenne (in einem Verein, in dem ich von 2019–2022 sehr aktiv war, hatten wir eine Alt 5 und Alt 7). Allerdings würde ich sie auch umrüsten für moderne Ansteuerung. Ihre Präzision, tolle Rutschkupplung und Tragkraft fand ich toll. Gerade letzteres ist etwas, das man, wenn man modern kauft, wenig findet und wenn horrende Summen bezahlt. Aber aktuell kann ich da noch nichts Genaues sagen. Eine 2. Montierung werde ich jedenfalls anschaffen und schon so eq8 Tragkraft +

Natürlich werde ich im neuen Ort diesesmal gezielt (bisher kam das meiste von selbst) ein neues Netwerk aufbauen um meine Öffentlichkeitsarbeit noch weiter und größer als jetzt auszubauen (das liebe ich im Hobby bei all den Themen am meisten anderen vor allen Kindern ins Hobby zu helfen).

Vielleicht war das doch etwas viel weg vom eigentlichen Thema wobei das meiste dazu gesagt wurde.
Ich wollte auch nur zeigen, wie ein Interessent — anders als sich manche es vorstellen — aussehen kann und wie anders er das Equipment auch zum Teil nutzt. Etwas auch Vorurteile abbauen.

Clear skies
Felix
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Felix,

aufgrund deiner Schilderungen wird deutlich, wie vielschichtig unser Hobby sein kann und wieviel Leidenschaft da mit einfließt. :y:

Allerdings wird es nicht jedem vergönnt sein, eine eigene Sternwarte zu errichten (auch mir wohl nicht mehr in diesem Leben). Allein die räumlichen Möglichkeiten sind oftmals begrenzt. Aus diesem Grunde findet jeder, der sich für die Sternguckerei entscheidet, seinen eigenen Weg in die Astronomie. Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen…ich bin recht sicher, dass der ein oder andere sich den Nachlaß hier etwas genauer anschauen wird. Und so kann vielleicht am Ende eine „win win“ Situation entstehen.;)

Viele Grüße
Werner
 
@Kusifu
Lange Rede, kurzer Sinn:
Nimmst Du wegen der alten Montierung nun tatsächlich Kontakt mit dem Verkäufer auf, und kaufst das Ding - oder nicht?

Schöne Grüße,
Urs
Hallo Ursus

Ich hab mehrfach gesagt das ich das Momentan noch nicht sagen kann. Ich bin am Ende meiner Baechlor Arbeit Umzug ist nächstes Jahr Dan bau ich erstmal. Gewisses Interesse da aber keine Versprechungen dachte das wäre deutlich. Mein Hauptpunkt war nur, das es nich immer die älteren Sammler sind, offen sein und manchmal reflektieren.

Ich wollte nur etwas diversität aufzeigen.
 
Hallo in die Runde,

Es ist sehr traurig zu lesen, dass ein weiterer Hobbyastronom verstorben ist.
Mein Beileid allen Freunden und Angehörigen.

Bezüglich Einschätzung der Sternwarte und des Equipments:

Ich würde hier im Vorfeld wirklich keine Summen nennen, ohne das Equipment gesehen zu haben.
Das vernünftigste wäre mMn, wenn es sich ein Astrospezialist Vorort ansieht und den Zustand
der Gerätschaften begutachtet und dann eine seriöse Schätzung abgibt.
Ich habe leider schon zu viele unerwartete Überraschungen bei Astroequipment erlebt.

Dann stellt sich die Frage, will man alles auf einmal im Konvolut verkaufen, oder einzeln, wobei ich auch denke,
dass im zweiten Fall einiges entsorgt bzw. verschenkt werden müsste.

Ich würde als Verkäufer alles auf einmal verkaufen, wenn sich die Möglichkeit bieten sollte.

(Da ich mit Astroequipment quasi vollausgestattet bin käme für mich ein Kauf nicht in Frage, ich möchte hiermit lediglich
meine Meinung kundtun wie ich in so einer Situation vorgehen würde.)

Beste Grüße und Viel Erfolg beim Verkauf,
Ernst-Christian
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für Beileidsbekundungen und die Ratschläge!

Am Freitag konnte ich endlich die Okulare und Ähnliches durchgehen und photographieren.
Bei allem was eindeutig beschriftet ist, würde ich die Preise durch googeln ermitteln? Bei allem anderen bin ich für Hinweise dankbar.

Infos zu den Teleskopen in der Kuppel folgen demnächst.

Viele Grüße
Konstantin

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Da das Übersichtsphoto doch etwas zu sehr komprimiert wurde um alle Beschriftungen gut lesen zu können, hier noch ein paar Detailaufnahmen.
 

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Beeindruckende Sammlung mit einigen Raritäten, gute Fotos. Viele Preise wirst du selbst ermitteln können (Kleinanzeigen, der Marktplatz hier), bei einigen könnte die Preisfindung schwerer sein, da selten (z.B. 80mm Plössl).

Mein Eindruck: es wäre gut, wenn jemand berufenes aus dieser Runde das ganze mit dir privat (bilateral) klärt und Einzel- und vielleicht eine Gesamtschätzung abgibt. Der Einzelverkauf könnte bei der Menge tatsächlich anstrengend werden, auch wenn das meiste sicherlich weggeht. Ich war bei zwei solcher Auflösungen dabei.

Vielleicht findet sich hier jemand, der einen guten Überblick über den aktuellen Markt hat und das nüchtern einschätzen würde?
 
Einzelverkauf wäre auch okay, ich kann die Teile zwischenlagern und dann Stück für Stück verkaufen, falls sich niemand die ganze Sammlung oder größere Teile davon aufbürden möchte. Es besteht kein Zeitdruck.

Jemand hat bezüglich Büchern mal die Uranometria erwähnt. Es handelt sich um die Ausgabe von '87/'88, der DSFG ist von '93. Ich finde dafür Preise von $16 bis $165 für einen Teil... oder100€ für beide? Was ist realistisch? Alle drei Bücher sind in top Zustand.
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wenn es für 16 Dollar noch zu haben ist, scheint selbst dieser Preis noch nicht marktgerecht. Am amazonas wollen sie 27 Euronen incl. kostenlosem Versand aus Amerika und als pdf kann ich es mir kostenlos runterladen. Gibts da noch Fragen?
 
JAAAAAA, aber selbst geschenkt ... - wie ist's dann eigentlich mit dem Kundenservice?
Wenn zum Beispiel eins von den 40 Jahre alten Okularen eine Klemmspur hat, kann ich das dann umtauschen?
Oder erhalte ich dann wenigstens 35 % Rabatt?


:LOL::ROFLMAO:
 
Urs hat den richtigen Riecher gehabt!

Mir fallen die weißen Baader Teile in Bild 42 auf, Herschel Prisma und Zenitprismen mit Click-Lock Klemmen, der Bino-Viewer mit einem mir unbekannten (Spektroskopie??) Ansatz, usw.
Bild 59 ist fast alles eher kleinwertig. Bild 89 die Televue Okulare sind älter und verkäuflich, aber nicht mehr aktuell. Was erst mal nichts heißen muss, denn die alten TV-Widefield sind gut! Die ganzen anderen Okularpärchen sind ebenfalls mehr (Baader Eudiaskopische und Hyperion) oder weniger (Celestron) gut verkäuflich. In Bild 18 sehe ich oben links zwei angepasste Mikroskopokulare, könnten Olympus sein. Die vier Okluarrevolver in Bild 90 sind ebenfalls interessant.

Viel Spaß beim Verkauf, da wirst Du bestimmt Angebote für das eine oder andere Teil jetzt schon bekommen. Es sind ja wirkliche viele Okulare und Zubehörteile, das kann man vielleicht im Bundle an einen gewerblichen oder privaten Zwischenhändler abgeben. Was meinen die Kollegen, das sind um die 1.500 Euro, oder? Werfet den ersten Stein auf mich!

Für die Uranometria wird sich vielleicht ein Liebhaber hier finden der wenigstens 20 Euro gibt. Ich muss aber zugeben, ich habe 90% meiner Astronomiebücher vor einigen Jahren an einen Lehrer verschenkt, der sie für die Schule gebrauchen konnte, und schaffe nichts mehr an, außer dem Jahrbuch.

Andreas
 
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