Anette_Aslan
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Liebes Sterndlvolk,
auf diese Wetterlage haben sicherlich einige sehnlichst gewartet nach all der langen Trübnis vergangener Wochen. Ein Hoch über Zentraleuropa und langsam abtrocknende Luft, vor allem um die 20 bis 30% Luftfeuchte die auf den Bergstationen gemessen wurde heute, machte Hoffnung auf eine schöne Beobachtungsnacht. Der Tag brachte ein Maximum von fast 14 Grad Celsius, der Himmel war ungetrübt blau und die Kondenzstreifen lösten sich binnen 10min wieder auf.
Beim ersten Blick gen Himmel so um 19h sah ich leider schon, dass der Himmel zwar klar war, aber das Seeing grottenschlecht. Vom kleinen Wagen zeigten sich grade mal Kochab und Pherkad mit ihren 2,1 und 3,1 mag, die Deichsel konnte man noch nicht mal ansatzweise erahnen!!
So ließ ich mein Photoequiptment im Stall und rollte trotzdem den 16ner Dobson raus, denn gestern schon machte ich einige gescheiterte Versuche unter noch schlechteren Bedingungen, es taute sofort alles zu, der Morgen zeigte dann die überzuckerte Bescheerung.
Ich besuchte die Praesepe, um mal mit einem Sternhaufen anzufangen und sie zeigte sich im Südosten nur sehr milchig, will sagen nicht so der Hit. Der Anblick von M41 unterm Sirius mit seinem roten Zentralstern genau im Südosten Richtung Einkaufszentrum ärgerte mich, ich zwang mich rauf auf M35 und der machte sich ein wenig trostreicher, eine kleine Sternendusche, wenn auch nur eher als kalt zu bezeichnen.
Ha und Chi im Perseus waren dann doch ein Trost, weil ganz oben im Zenit, da lohnt es sich doch immer, der Dunstschicht zu entkommen. Ich genoß diese STernendusche im 32mm Weitwinkel und war wirklich froh, mir die Mühe mit der Leiter gemacht zu haben, denn an 2m Höhe Okulareinblick komm ich nicht dran. Der 1,80m Dobson steht ja noch auf einem fahrbaren Gerüst in ca. 20cm Höhe.
Meine liebe Eule in der Cassiopeia hab ich noch schnell einen Besuch abgestattet, ich mag diesen Eulenhaufen sehr gern, er ist regelrecht niedlich anzusehen.
Mit M31 brach ich mir fast das Genick, den Dobs in diesen Deklinationen auf einer Leiter zu führen ist schon ein Abenteuer. Fand sie unter diesem Geruckel eh nicht und ließ vorsichtshalber mal ab von der Galaxie, der ich immer ein paar freundliche Grüsse hochsende, für den Fall, dass da auch ein Sterndlfreund steht und auf unsere Erde schaut, bzw. unsere Galaxie und sich die gleichen GEdanken macht....
Den Orionnebel genoß ich noch ganz zum Schluß auf meinem Astrostuhl sitzend. Die langsam aufsteigende und in die Knochen dringende freuchte Kälte ließ sich auf diese Weise noch ein wenig ertragen. Im Dobson macht sich M42 immer wunderschön. Im 32er Weitwinkel und dem 26 Pano konnte ich das Trapez schön aufgelöst sehen, die Nebelstrukturen nicht ganz so doll wie in wirklich guten Nächten.
Und dann nix wie rein! Den Dobson und all das Geraffel macht zusammen einen Spaziergang und ab an den Küchentisch zum heissen Eintopf!
Aufgewärmte Grüsse von Anette
Hier noch ein paar Impressionen vom milchigen Himmel
auf diese Wetterlage haben sicherlich einige sehnlichst gewartet nach all der langen Trübnis vergangener Wochen. Ein Hoch über Zentraleuropa und langsam abtrocknende Luft, vor allem um die 20 bis 30% Luftfeuchte die auf den Bergstationen gemessen wurde heute, machte Hoffnung auf eine schöne Beobachtungsnacht. Der Tag brachte ein Maximum von fast 14 Grad Celsius, der Himmel war ungetrübt blau und die Kondenzstreifen lösten sich binnen 10min wieder auf.
Beim ersten Blick gen Himmel so um 19h sah ich leider schon, dass der Himmel zwar klar war, aber das Seeing grottenschlecht. Vom kleinen Wagen zeigten sich grade mal Kochab und Pherkad mit ihren 2,1 und 3,1 mag, die Deichsel konnte man noch nicht mal ansatzweise erahnen!!
So ließ ich mein Photoequiptment im Stall und rollte trotzdem den 16ner Dobson raus, denn gestern schon machte ich einige gescheiterte Versuche unter noch schlechteren Bedingungen, es taute sofort alles zu, der Morgen zeigte dann die überzuckerte Bescheerung.
Ich besuchte die Praesepe, um mal mit einem Sternhaufen anzufangen und sie zeigte sich im Südosten nur sehr milchig, will sagen nicht so der Hit. Der Anblick von M41 unterm Sirius mit seinem roten Zentralstern genau im Südosten Richtung Einkaufszentrum ärgerte mich, ich zwang mich rauf auf M35 und der machte sich ein wenig trostreicher, eine kleine Sternendusche, wenn auch nur eher als kalt zu bezeichnen.
Ha und Chi im Perseus waren dann doch ein Trost, weil ganz oben im Zenit, da lohnt es sich doch immer, der Dunstschicht zu entkommen. Ich genoß diese STernendusche im 32mm Weitwinkel und war wirklich froh, mir die Mühe mit der Leiter gemacht zu haben, denn an 2m Höhe Okulareinblick komm ich nicht dran. Der 1,80m Dobson steht ja noch auf einem fahrbaren Gerüst in ca. 20cm Höhe.
Meine liebe Eule in der Cassiopeia hab ich noch schnell einen Besuch abgestattet, ich mag diesen Eulenhaufen sehr gern, er ist regelrecht niedlich anzusehen.
Mit M31 brach ich mir fast das Genick, den Dobs in diesen Deklinationen auf einer Leiter zu führen ist schon ein Abenteuer. Fand sie unter diesem Geruckel eh nicht und ließ vorsichtshalber mal ab von der Galaxie, der ich immer ein paar freundliche Grüsse hochsende, für den Fall, dass da auch ein Sterndlfreund steht und auf unsere Erde schaut, bzw. unsere Galaxie und sich die gleichen GEdanken macht....
Den Orionnebel genoß ich noch ganz zum Schluß auf meinem Astrostuhl sitzend. Die langsam aufsteigende und in die Knochen dringende freuchte Kälte ließ sich auf diese Weise noch ein wenig ertragen. Im Dobson macht sich M42 immer wunderschön. Im 32er Weitwinkel und dem 26 Pano konnte ich das Trapez schön aufgelöst sehen, die Nebelstrukturen nicht ganz so doll wie in wirklich guten Nächten.
Und dann nix wie rein! Den Dobson und all das Geraffel macht zusammen einen Spaziergang und ab an den Küchentisch zum heissen Eintopf!
Aufgewärmte Grüsse von Anette
Hier noch ein paar Impressionen vom milchigen Himmel