Immer teurer und teurer...

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Globale Migration nach Europa 2005 - 2010:

Den Anhang 273655 betrachten
(Quelle: Global international migration flows | Wittgenstein Centre , License: Creative Commons — Attribution-NonCommercial 3.0 Unported — CC BY-NC 3.0)

Ohne Klimawandel... ;)

PS: alles, was hellgrün ist, ist von Europa in die Welt. Alles, was andere Farben hat, meint NACH Europa.

lg
Niki
Hallo Nikki,

ich wollte Dir ein Like für Deine verlinkte Grafik geben. Geht aber leider nicht. Die Like-Funktion geht wohl nicht mehr in diesem Unterforum.

Die interaktive Originalversion ist wirklich spannend. Sehr viel Info in einer Grafik, wirkt erst unübersichtlich. Wenn man sich etwas Zeit nimmt wird es klar und dann doch übersichtlich.

:y:

FG
Christian
 
Die Like-Funktion geht wohl nicht mehr in diesem Unterforum.
Danke für die gute Absicht, Christian, ich hab das mal der Moderation gemeldet, dass da keine Like-Buttons mehr sind. Ist komisch. :oops:

Ich finde die Grafik auch sehr aufschlussreich, man sieht gut, wie dünn die Bögen VON Europa in die Welt hinaus sind... und wie viel Migration innerhalb der Kontinente vor sich geht! Da wird fleissig gewandert und umgezogen. Ich finde Grafiken (wenn man sie mal begriffen hat) wesentlich intuitiver und "bauchgerechter" zu erfassen als Tabellen.

All diese Strömungen gehören zum Teil zu den hier besprochenen Thematiken. Teuerungen, die durch Arbeitskräftemangel, Belastungen der Sozialausgaben durch Flüchtlingsströme (auch ein Kriegs-Effekt) und samt Korona auch die wartenden Frachter vor den Häfen, die Container-Preise... das sind neben der Energiesache nicht unwesentliche Faktoren.

Irre anzusehen: MarineTraffic: Global Ship Tracking Intelligence | AIS Marine Traffic

lg
Niki
 
Danke für die gute Absicht, Christian, ich hab das mal der Moderation gemeldet, dass da keine Like-Buttons mehr sind. Ist komisch. :oops:
Ich hatte das gestern Abend schon im Störungs-Board gemeldet.

Ich finde die Grafik auch sehr aufschlussreich, man sieht gut, wie dünn die Bögen VON Europa in die Welt hinaus sind... und wie viel Migration innerhalb der Kontinente vor sich geht!
Auch und vor allem innerhalb Europas. Aber auch Asien. Asien hat die meiste Migration (beachte, dass Asien in 4 Bereiche unterteilt ist). Aber auch die Veränderung ist interessant. 1990 bis 1995 hatte Europa mehr Auswanderer und weniger Einwanderer als später. In Südasien fand die Migration fast nur innerhalb Südasiens statt. 15 Jahre später hat sich das Bild total gedreht. Relativ wenige migrieren innerhalb Südasiens, sondern nach Westasien, nach Nordamerika und Europa.

All diese Strömungen gehören zum Teil zu den hier besprochenen Thematiken. Teuerungen, die durch Arbeitskräftemangel, Belastungen der Sozialausgaben durch Flüchtlingsströme (auch ein Kriegs-Effekt) und samt Korona auch die wartenden Frachter vor den Häfen, die Container-Preise... das sind neben der Energiesache nicht unwesentliche Faktoren.
Bedenke aber, dass die Daten nicht aktuell sind. Die neusten Daten sind über 12 Jahre alt. Wäre interessant wie sich die Situation nach 2010 grafisch darstellt.

Bei aller Begeisterung für grafische Darstellungen von Informationen besteht aber die Gefahr der Fehlinformation, wenn die Daten falsch oder lückenhaft sind. Da läßt man sich leicht in die Irre führen. Z. B. bei der Einteilung von Klassen wird da gerne bewußt manipuliert. Und bei grafischen Darstellungen übersieht man das eher als bei Tabellen, weil die zugrundeliegenden Zahlen nicht so gut sichtbar sind.

FG
Christian
 
Zum Thema immer teurer und teurer....
Musste grad ein wenig schmunzeln über die ach so schlimmen Preise.
Hier bekommt man bei TS ein C8 auf einer EQ-5 für knappe 1900€, ja, deutlich mehr als vor 1,5 Jahren, ABER:
IMG_20220827_105651.jpg

Für alle die, die es nicht mehr wissen, mit 1:1,95583 macht das 2040€.
Der Preis stammt aus dem Jahr 2000.
Im Verhältnis zu vor 20 Jahren bekommen wir heute DEUTLICH mehr Teleskop pro Arbeitszeit.

LG
Olli
 
Im Verhältnis zu vor 20 Jahren bekommen wir heute DEUTLICH mehr Teleskop pro Arbeitszeit.
und vor mehr als 20 Jahren war das noch krasser. Ein Schulfernrohr und weit verbreiteter FH aus Jena (Telementor) als Abiturient unerschwinglich. 80mm Öffnung unereichbar. Ganz zu scheigen von den Perlen, die in Jena gebaut wurden. Die hatte man noch nicht ma zu Gesicht bekommen. Mein Schulkamerad hat sich eine Spiegelset 6" und Fangspiegel bei Michael Greßmann aus Falkensee bestellt und persönlich abgeholt. Herr Greßman war ein Spiegelschleifer zu DDR Zeiten, bei den Spiegelsetz kaufen konnte. Das Set hat ein Vermögen gekostet und das daraus entstanden Teleskop ein Heiligtum!
Was mich viel mehr als die Preise für wertige Teleskope ärgert ist die Halbwertszeit für alles was Elektronik beherbert. Kameras, Steuerungen, Software, Festplatten Rechner usw. Kaum für einen Haufen Geld gekauft ist das Neue, natürlich noch bessere Nachfolgeteil auf dem Markt und der alte Kram ist nichts mehr wert.
Und kaum ist die neue Kamera gekauft, merkt man, der Rechner packt es nicht, die Festplatte zu klein und die Software veraltet.
Also nicht über teuere Teleskope schimpfen, mit denen können noch die Enkel beobachten, wenn sie denn wollen.

Gruß Thomas
 
Lieber Thomas, Du hast völlig Recht und sprichst mir aus der Seele.... Ich habe 1983 von meinen Eltern zur Motivation für das anstehende Abi und den Kometen Halley einen Vixen Cygnus 60L von meinen Eltern bekommen. Teuer damals.
Ein 80er? Viel zu teuer! Das 102er ein Traum. 15 cm Spiegel davon haben alle geträumt. Der 20 cm Newton war der Höhepunkt. Von größeren Spiegeln gab es nie was zu lesen...
Und heute gucke ich durch einen Orion XT10i mit push-to aus China den ich für 800,- € gekauft habe vor zwei Jahren. Spott-Billig...

Guido
 
Schon vergessen, dass seit 2009 Tausende von Milliarden in den Kreislauf gepumpt werden? Auf Dauer MUSS das zur Inflation führen und sogar zur Hyperinflation.
In zwei Sektoren hat sich das ja schon bewahrheitet: Die Börse hat seitdem nie aufgehört in absurde Höhenzu wachsen, auch wenn es gerade eine Korrektur gibt und die Immobilien genauso.
 
Hallo zusammen,

voller Vergnügen denke ich an den tollen, ziemlich farbreinen Acuter 90/900ED, der mitsamt Koffer, nettem Sucher, 28mm-Okular, Rohrschellen, Vixen-Schiene und Adaptern neuwertig und mit Garantie anfangs der 2010er für 399€ erworben wurde., bei einem speziellen Händler sogar für 299€ verfügbar. Der Volksapo war ähnlich preiswert, der 100er-ED definitiv auch im Rahmen. Auch die NEQ5 war für "etwas" weniger als 400€ zu erwerben, die NEQ3 sowieso...

Schade, dass heutige Neueinsteiger mittlerweile massiv höhere Preise abzugelten haben, das wird den Nachwuchs nur bedingt fördern.

Viele Grüsse, viel Erfolg beim Neu-/Gebrauchtkauf!

Markus
 
Hallo Leute

Gestern hab ich zufällig gesehen, dass die Baader Hyperion mal wieder 10 Euro teurer geworden sind. Eigentlich wollte ich mir nach und nach welche fürs bino nachkaufen aber bei mir geht der Trend mittlerweile in Richtung "ich kauf gar nix mehr und ich behalte mein zeugs und sollen die Händler an ihrem Zeug ersticken"

Der Gebrauchtmarkt entwickelt sich auch immer mehr in ein dreiste unverschämte Richtung.

Langsam nervt es. Aber irgendwann werden die Händler es schon merken, wenn die Lager voller werden, weil immer mehr so denken wie ich.

Viele Grüße Andreas
Es sind ja nicht nur die Händler. Auch die Preise für gebrauchte Artikel sind sehr oft utopisch. So mancher verkauft teurer als es mal gekostet hat.
 
So mancher verkauft teurer als es mal gekostet hat.
Ja, so ist das manchmal.
Aber das ist doch nicht schlimm.
Es gehören schließlich immer zwei dazu. Einer der verkauft, und ein Anderer, der zu dem Preis kauft.
Und wenn das Geschäft zustande kommt, dann nur, weil beide es wollen. Niemand wird gezwungen.

Und was der Verkäufer einst bezahlt hat, ist völlig uninteressant.

Entscheidend ist der Preis, den Kaufinteressenten zum Zeitpunkt des Verkaufes bereit sind zu bezahlen.

Was ist daran falsch?

CS

Dietmar


PS: Bitte nicht falsch verstehen.
Ich spreche u.A. von Astrokram. Von purem Luxus. Ich spreche nicht über Wasser, Brot, Medikamente, Gas oder Benzin........
 
Was Dietmar da anspricht, ist das Prinzip des Handels,

so lange alles redlich bleibt ist da ja auch nichts gegen zu sagen, das macht jeder Sammler, kauft Dinge, von denen er meint, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr wert sein könnten, und verkauft sie gegebenenfalls wieder (z.B. Briefmarken, Autos, Kameras, Fernrohre, Ferngläser ... ). Und ein normaler Händler tut nichts anderes, er kauft Waren ein und verkauft sie teurer weiter. Nur weil wir ein Hobby haben ist es mit unserer "Ware" ja nicht anders...

CS
Jörg
 
das macht jeder Sammler, kauft Dinge, von denen er meint, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr wert sein könnten, und verkauft sie gegebenenfalls wieder (z.B. Briefmarken, Autos, Kameras, Fernrohre, Ferngläser ... ). Und ein normaler Händler tut nichts anderes, er kauft Waren ein und verkauft sie teurer weiter. Nur weil wir ein Hobby haben ist es mit unserer "Ware" ja nicht anders...

CS
Jörg
Da widerspreche ich.
Ein Sammler sammelt nicht, um es später wieder zu verkaufen.
Ein Sammler sammelt, damit er es in seiner Sammlung hat und nicht mehr hergeben will. ;)
 
jeder Sammler, kauft Dinge, von denen er meint, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr wert sein könnten,
Hallo Jörg,
soweit will ich dabei gar nicht gehen.
Kaum Einer hier kauft irgendwelche Okulare oder Teleskope, mit der Absicht, sie später gewinnbringend zu verkaufen.

Ich kaufe mein Zeug, um es zu benutzen. Um Spaß damit zu haben. Manchmal einfach nur, um es zu besitzen.
Aber nicht, um damit zu handeln bzw. zu spekulieren.

Dabei weiß ich aber auch, dass die Sachen in der Regel eine gewisse Wertbeständigkeit haben.
Deshalb habe ich auch selten ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir (und meinem Sohn) etwas leiste.

Wir wissen alle, dass neues Astrozeug am Anfang meistens an Wert verliert, wenn aber irgendwann ungefähr +- 60% vom NP erreicht sind, bleibt der Preis einigermaßen stabil. Dann ist es auf einmal auch egal, ob das Gerät 5 Jahre alt ist, 10 oder 15. Solange es in einwandfreiem Zustand ist.

Kaufe ich gebraucht, hat das Teil in der Regel den großen Wertverlust bereits hinter sich, und ich verliere nicht viel, wenn ich es irgendwann wieder hergebe.

Wenn sich dann vielleicht wegen besonderer Nachfrage und knappem Angebot ein hoher Wiederverkaufspreis ergibt, dann freue ich mich.
Und dafür möchte ich nicht an den Pranger gestellt werden.

CS

Dietmar
 
Kaum Einer hier kauft irgendwelche Okulare oder Teleskope, mit der Absicht, sie später gewinnbringend zu verkaufen.
Naja, beim Betrachten so mancher Preise für Gebrauchtes fällt auf, dass teilweise Mondpreise für Dinge verlangt werden, für die man vor einiger Zeit noch deutlich weniger hinlegen musste. Insbesondere die Nagler-Okulare sind von diesem Syndrom betroffen, aber nicht nur. Ein Drittel vom Neupreis, ok, aber wenn der Neupreis 50 % höher ist als vor drei Jahren, dann ist das ein wahres Schnäppchen - für den Verkäufer ... .
 
In diesem Threat werden zwei verschiedene Aspekte verwechselt und vermischt. Fallende Endpreise durch Technologiefortschritt und Inflation. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Insbesondere Technologie, Computer und Elektronik wurden im Laufe der Jahrzehnte immer billiger. Das ist der rasanten Entwicklung in diesen Sektoren geschuldet, aber auch einem allgemein wachsenden Wohlstand. Folglich höhere Verkaufszahlen, wodurch höhere Stückzahlen produziert werden konnten, was ebenfalls den Preis senkt. Darum Waren diese Güter vor 10, 20 und 30 Jahren so viel teurer.

Inflation ist etwas anderes, wirkt sich aber auf den Endpreis ebenfalls aus. Zunächst bemerkt man sie ein paar Jahre lang kaum. Dann aber umso mehr (die letzten zwei Jahre). Vergleichen sollte man also optimaler weise den Preisunterschied einer kurzen Zeitspanne von ca. 1-3 Jahren. Und wenn dann die Preisunterschiede >10% ausfallen kann man von einer inflationsbedingten Teuerung sprechen.
 
Vergleichen sollte man also optimaler weise den Preisunterschied in einer kurzen Zeitspanne von ca. 1-3 Jahren.
Vor drei Jahren kostete ein Panoptic 24 mm 250 Euro, heute 450. In den Kleinanzeigen werden gebrauchte für 350 Euo angeboten, damit entsteht ein Spekulationsgewinn von 100 Euros. Und so manche Ethos-Okulare werden gebraucht zum doppelten Preis angeboten, den der Besitzer mal bezahlt hatte. Das ist auch eine Art von Inflation.
 
Hallo Leute,


mal ganz provokant: nicht die Okulare werden teurer, die Kohle ist schlicht weniger wert. Extrembeispiel: warum sollte ich etwas zum nicht inflationierten Preis von vor 10 Jahren verkaufen wenn ich heute dafür Geld bekomme das weniger Kaufkraft hat? Bei einer galoppierenden Inflation bekäme man dann für den alten Gebrauchtpreis eines Naglers vielleicht noch ein Drehpack oder zwei.

Einen weiteren Einfluss hat man durch Güterverknappung, siehe Gas, Strom...das sind halt die Gesetze des Marktes, was einem zu teuer erscheint muß man ja nicht kaufen wenn man es nicht braucht.

Viele Grüße Felix
 
damit entsteht ein Spekulationsgewinn von 100 Euros.
Ich rechne das anders. Man kann sagen, das 24er ist heute mehr wert, aber in Wahrheit ist eher das Geld heute weniger wert.

Wenn es statt 250 heute 450 kostet, dann hat man beim VK von 350 Euro keinen wirklichen Gewinn, weil diese 350 Euro heute nicht mehr so viel wert sind, wie früher. Ich meine, hier kam beides zusammen: Inflation und Verteuerung der Produktionskosten, auch der Rohstoffe und des Transports.

Gewinne mach man da mit gebrauchtem zeug eigentlich nur scheinbar am Papier, in Wahrheit ist das Geld einfach laufend viel weniger wert...

lg
Niki
 
Das alles ist schlicht Marktwirtschaft, Kapitalismus halt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Schaut mal all die Affen, die Schlange stehen für jedes neue I-Phone und dafür über 1000 Euro hinlegen.
 
Das ist keine "Art" Inflation.
Das ist DIE Inflation.

Ich rechne das anders. Man kann sagen, das 24er ist heute mehr wert, aber in Wahrheit ist eher das Geld heute weniger wert.
Ja natürlich. Wie auch sonst? Warum sollte das Okular auch plötzlich 100% an Wert gewinnen? :D
Es ist immer die Währung, die an Wert verliert. Inflation ist die Abnahme der Kaufkraft einer Währung. Ein realer Wertverlust des Zahlungsmittels.

Genau darum steigen doch die Börsen seit vielen Jahren. Weil die Leute das Geld nicht behalten wollen. Weil es stetig und immer schneller an Kaufkraft verliert.
Also muss das Geld in Güter umgetauscht werden. Und da man nicht 5 Häuser kaufen möchte/kann, kauft man Aktien (oder Aktienfonds)
 
Ihr wollt mir aber mit dem Gejammer nicht klar machen, dass ihr euch mit Becher und Schild in die Fußgängerzone setzt und um Spenden für euren Astro-Kram bettelt, oder? Also wenn es so schlimm ist, dann werde ich mir natürlich nochmal Zeit nehmen und über euer Leid nachdenken.
Es ist nun einmal Luxus. Das klingt ja fast so als würde man sich im Sportwagen-Forum über die Preise der PS-Boliden echauffieren.
 
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