Import eines Teleskops aus USA

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Harald_M

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Hallo Leute!

Hat jemand von Euch eigentlich schon mal ein Teleskop selbst aus USA importiert?
Wenn man den Preisunterschied hier in D und in USA vergleicht, dann wäre das ja durchaus interessant, sofern die Importkosten nicht zu hoch sind.

Beispiel:

Teleskop
Gewicht gesamt 50kg
Preis 3000,-$ (= 2000,-€ bei ca. aktuellem Wechselkurs)

Was würde das Teleskop in € letztlich tatsächlich kosten, wenn man es direkt selber importiert, also bei einem Händler in USA kauft und sich schicken lässt?
Dabei sollen alle Kosten (Versandkosten, Zoll, noch was?) berücksichtigt werden.



Gruß Harald
 
Hallo Harald,

Das läßt sich relativ einfach angeben:

Kaufpreis + Auslandsspesen + Transport = Zollwert (Gestehungskosten)

Steuern: 19% Einfuhrumsatzsteuer auf den Zollwert
Zoll: ~4% auf den Zollwert

(Kaufpreis + Transportkosten)*(1 + 0,19 + 0,04)

Achtung, das "shipping" kann äußerst massiv auf die Kosten schlagen! Da ist ggf. mit anderen Größenordnungen zu rechnen wie bei uns, je nach Art, Gewicht und Größe der Packsrücke und des gewählten Versandwegs (z.B. Luftfracht).

Jörg
 
Hallo Harald,

ergänzend zu Jörg möchte ich noch hinzufügen, daß der Zoll genau 4,2% beträgt und daß bei Kreditkartenzahlung (etwas anderes macht bei Kauf in USA kaum Sinn) nochmal eine Gebühr dazu kommt (meistens 1,5%). Die Versandkosten können bei einem 50kg Gerät durchaus bei 500 Dollar oder mehr liegen. Hier ist Preisvergleich und Nachfragen sinnvoll. Oftmals gibt es noch günstigere Versandvarianten als in den Onlineshops angeboten.

Gruß
Torsten
 
Hallo,

wäre es nicht interessanter direkt in China zu bestellen?

CS

Charly
 
Zitat von Charly_Kloss:
wäre es nicht interessanter direkt in China zu bestellen?
Fragt sich, bei welchen Produkten das 1. überhaupt möglich ist und 2. preislich interessant wäre. Die übliche Chinaware (Skywatcher etc.) wird man wohl weder in USA noch in China günstiger bekommen als beim deutschen Astrohändler. Da kommts bei der Kalkulation auf Abnahmemenge und günstigen Versand (containerweise) an. Ich glaube nicht, daß man als Endkunde da einen Vorteil gegenüber Kauf in DE herausholen kann. Von den Nachteilen (Garantieabwicklung, allgemeine Rechtsunsicherheit) ganz zu schweigen.

Grundsätzlich würde ich auch einen Einkauf in China nicht ausschließen. Ich wüsste nur gerade keine Produkte, bei denen das Sinn macht.

Gruß
Torsten
 
Hallo Jörg und Thorsten,

danke für Eure Informationen.

Trotz 500,- € Versandkosten und einem Faktor von ca. 1.25x wäre Eigenimport teilweise wesentlich günstiger als in D beim Händler zu kaufen.

Bleibt daher nur die Überlegegung, ob der gesparte Betrag für das 14-tägige Rückgaberecht ausgegeben werden sollte...


Gruß Harald
 
Hallo Harald,

Du solltst noch die Garantie bedenken: Kauf in USA bedeutet nur 1 Jahr Garantie, Shipping zahlt aber immer der Kunde, und dann noch die Rennereien mit Zoll wegen Wiederausfuhr im Falle des Falles - aber wenn Du darauf zählst, daß das Scope ok ist, ist US-Direktimport auf jeden Fall zu empfehlen. Mache ich prinzipiell auch so bei allen größeren Anschaffungen.

Grüße, Martin.
 
Hi allerseits,

es gibt da so "Taiwanesen" bei denen man in USD einkaufen kann ... und die Versandkosten halten sich bei denen auch extrem in Grenzen: ein 110er f/6 APO per Luftfracht für 85 USD.

Wie immer: Fragen kostet (noch ;) ) nix ... :cool:

Manche Companies betreiben halt auch so 'ne Art Factory Outlet per Internet ... und es bleibt allerweil die Herstellergarantie :)
 
Ich finde, die einzig richtigen Schnäppchen macht man beim Selbstimport.
Es passiert schon mal das der Zoll alle Hüneraugen zudrückt und du Zollfrei einführen kannst.
Allerdings bezweifel ich das bei einem € 3000,- Teleskop.
Du könntest höchstens eine billige Gurke mit in die USA nehmen und einen APO zurück.
Der geht als Privatbesitz durch falls vorher schon von D nach USA mitgenommen.

 
Hi Yukons,

aber nur bei sehr "besoffenen" Customs-Leuten. In letzter Zeit wird sehr genau erfasst was man an techn. Geräte mitführt und dank EDV wissen die das auch noch bei der Ausreise. Ich selbst war früher im Ausland immer ohne alles an Papieren unterwegs, heute meistens mit irgendeinem Ausfuhrpapier, damit, wenn was weg kommt, die Versicherung nicht rumterzt, das muß man halt abschätzen.

Richtig ist, dass auch gebraucht, im Ausland, und da reicht unser für Rotwein und Käse berühmtes Nachbarland im Westen, eine ganze Menge Sachen zu deutlich besseren Preisen angeboten werden als bei uns, teilweise auch Sachen, die wir bei uns nicht kennen. Insofern - und selbstredend auch des Kontaktes zu den Kollegen dort - nutze ich meine dienstliche Nähe zu dem Ländchen gerne mal für's Stöbern.

Jörg
 
USA Flüge von meinen Kollegen hingegen, führen meinerseits immer zu Kopfschütteln.
Z.B. Kollege bringt Kettensäge von STIHL mit und muß dafür noch nicht mal Zoll zahlen.
Glaub mal nicht die hätten das nicht bemerkt. Allerdings siegte wieder mal Frechheit.
Und im Zweifel wußte manns nicht besser und zahlt noch den Zoll der immer noch billiger ist als der Transport ;)
Allerdings hast du Recht wenn du sagst das es eben nicht einfacher wird.
Gerade bei solchen Dollarpreisen sieht man selbige bei den Zollbeamten in den Augen.
 
Hallo,

ich denke auch wegen der Garantie, das wenn man eine gewisse Qualitätsstufe importiert (z.B. WO, Vixen-Spec, Meade-Spec etc), dies Ware mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch gut sein sollte ohne grobe Fehler.

Ich habe die Erfahrung gemacht, das wenn ich hier in D eine gewisse preisgünstige Astro-Ware kaufe, diese auch nach einigem hin und her Getausche im Garantiefall, auch kaum etwas wirklich besseres bekomme. Auch beim Garantietauschgerät gibt es immer gewisse Qualitätsmängel da die Qualitätsstufe die selbe ist.

So meine Erfahrung, so das ich mich entschieden habe in China direkt einen grösseren APO zu kaufen, den es hier für den dreifachen Preis gibt und auch der Versender eine gewisse Mindestqualität garantiert. Auch ist die Beratung und Kundenbindung (jeden falls bei meinem Händler) hier nicht wirklich toll, so das ich mich eben für diesen Schritt entschieden habe, obwohl ich gerne in D gekauft hätte, und nur weil ich jetzt gelernt habe das "you get , what you payed for" dazu führt, das die Beratung besser wird?! Ich bediene meine Kunden immer gleich, ob er einen Rechner für 199€ oder 2.000€ kauft.

CS

Charly
 
Hallo Charly,

das klingt sehr interessant. Was ist das denn für ein APO und wer ist der Händler in China?

Gruß
Torsten
 
Hin Yukons,

klar, manchmal hat man einfach Glück. Als die Schweiz noch richtig Schweiz war mit sehr strengen Hutzelmännli an der Grenze mit Maschinengewehrli über dem Rücken hab ich in einem Fotoladen am Bodensee mal ein Planar 110mmf2 für eine bekannte Skandinavische Mittelformatkamera für einen Spottpreis gesehen und gekauft. Preis damals bei uns ein paar Tausend Mark. Was tun? Rest des Clans mit dem Auto heimgeschickt, Objektiv an Kamera, mit der Fähre nach Friedrichshafen, fleissig um mich fotografierend. Durch den Zoll, es kam angesichts des praktisch fehlenden Gepäcks nicht mal eine Nachfrage. ...

Aber nachdem bei Reisen über das große Wasser praktisch ein Inventar des mitgeführten abzuliefern ist und mir keiner erzählen kann dass nur die US-Zöllner da reinschauen wird auch das mitbringen persönlicher Mitbringsel wohl immer schwieriger. Eine Kettensäge finde ich allerdings schon recht heftig :) Gratulation. Obwohl - die kam ja aus Good Old Germany - da war's vielleicht einfach nur die falsche Wertung der Umstände :):)

Jörg
 
Also ich habe mich mal schlau gemacht bezüglich eines Importes aus den USA.
Meißtens wird vergessen, die Sales Tax, die je nach Staat unterschiedlich ist, dazuzurechnen.
Der Versand schlägt bei einer CGE-Montierung immerhin mit US$ 675.- zubuche (ja ich dachte auch immer, das sei billiger). Bei einem Teleskop liegen sie sicher etwas niedriger.
Summa summarum kommt man dann bei dem Teil, das in den USA mit einem Preis von US$ 3000.- angegeben ist, auf rund EUR 3300.- (incl. Kartengebühr, Sales Tax 10%, Versand, Zoll und Umsatzsteuer) bei einem Dollarkurs von 1,50.
Es ist sicher immer noch eine Überlegung wert das Teil sich zuschicken zu lassen, wenn man die kürzere Garantiezeit sowie eventuell spätere Reparaturkosten nicht berücksichtigt.

CS
Dieter
 
Hallo Dieter,

da unterliegst du einem Irrtum. Die Sales Tax zahlen nur die Einwohner des jeweiligen Bundesstates, uns betrifft das nicht.

Gruß
Torsten
 
Hallo Thorsten, das stimmt so nicht ganz.
Auch als Nicht-US-Bürger mußt du die Steuer bezahlen, außer der jeweilige Staat gewährt die sogenannte VAT bzw. Tax-Refund. In den Bundesstaaten NY und Washington wird diese Steuer z.B. nicht rückerstattet.
Am besten ist es man, erkundigt sich, welcher Staat die Steuer nicht erhebt oder zurückerstattet.
Und was auch noch zu beachten ist: nicht alle Händler versenden nach Europa.

Gruß
Dieter
 
Hallo Dieter,

daß US-Versandhändler bei Auslandsbestellungen eine Sales Tax erheben, wäre mir neu. Mir zumindest ist das noch nie vorgekommen. Allerdings stimmt es schon, daß es in den USA keine einheitlichen Regelungen bezüglich der Steuern gibt. Deshalb kann ich auch nicht ausschließen, daß es vielleicht doch irgendwo so gehandhabt wird.

Logisch wäre es aber nicht, da es dann mit unserer Einfuhrumsatzsteuer zu einer Doppelbesteuerung käme. Wenn ein deutscher Händler nach USA liefert, dann muss er ja auch keine Mehrwertsteuer berechnen.

Gruß
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thorsten,

ich war vor 2 Jahren im Bundesstaat Washington und habe dort in Anacortes (www.buytelecopes.com) eingekauft. Also dort mußte ich die Steuer bezahlen und es gab auch keine Möglichkeit, sie wieder zurückzuholen.
Ebenso wenn ich in Florida oder New York shoppen gehe. Die Tax ist immer fällig.
Und bezüglich der Steuer, welche ein deutscher Händler bei Export nicht bezahlen muß: vielleicht sind da die Amis da ja etwas schlauer.

Gruß
Dieter
 
Hallo Dieter,

direkt vor Ort habe ich selber noch nicht eingekauft. Prinzipiell sollte es auch dann möglich sein, die Steuer zu vermeiden. Auf der Homepage der US-Botschaft kann man zu dem Thema lesen:

"Bitte setzen Sie sich mit dem Department of Revenue (manchmal auch Taxation and Finance Department genannt) des Bundesstaaates, den Sie besuchen werden, in Verbindung. In vielen Fällen ist es erforderlich, ein "State Sales Tax Exemption Certificate" zu haben, bevor Sie ihre Einkäufe tätigen."

Wichtig ist wohl der Passus "bevor Sie ihre Einkäufe tätigen".

Mich würde aber noch interessieren, ob du oder einer der Leser schon mal im Versandhandel die Sales Tax zahlen musste.

Gruß
Torsten
 
Hallo Thorsten,

also im Versandhandel habe ich mir auch noch nichts schicken lassen.
Hier sind also andere Leser gefragt, die dies schon mal gemacht haben.
Also auf geht´s!

Gruß
Dieter
 
Hallo Torsten,

hier Links zur Herstellersuche:

http://njnorth.en.alibaba.com/produ...escope_binoculars/127mm_ed_apo_refractor.html

oder:

http://toworld.en.alibaba.com/product/200079642/202533350/Optics_Products/VD127_Telescope.html

Und ein Online-Shop:

http://www.hkastroequipment.com/fj01-38.html

zum warm werden. Es gibt noch andere, günstigere Shops, habe aber noch keine umfassende Erfahrung.

Ich bestelle aber wo anders, da ein Kunde von mir Zufälligerweise über Ostern rüber fliegt und direkt beim Hersteller kauft. Es gibt dort schon die 6" ED´s. Ich lasse es Ihm entscheiden ob es ein 5" APO oder 6" ED wird ;-)

Ein relativ großes Problem sehe ich bei der Bezahlung von Onlinegeschäften nach China. Ich habe letztes Jahr direkt beim Hersteller eine GoTo-Steuerung gekauft und hatte einen gewissen Aufwand das Geld nach China zu bekommen. Zoll musste ich keinen bezahlen (wurde aber vom Zoll kontrolliert mit Stempel) und der Versand betrug 20€ für 5 Kg.

CS

Charly
 
Hallo.

Ich habe vor ein paar Tagen bei einigen USA-Händlern angefragt, die haben alle unisono behauptet, Mede und Celestron würden einen Export ihrer Fernrohre nicht zulassen. Andererseits bieten alle großen Händler die Option "International shipping" an. Auf Nachfrage erhielt ich jedoch als Auskunft, dass dies eben nur für Bücher, Zubehör usw. gelte.

Ein befreundeter Astrofotograf meinte, wenn ich das Teleskop mir aus den USA schicken lassen würde, wäre die Kollimation erst mal ramponiert, also müsste man es gleich zum Service bringen, sofern man das nicht selber bewerkstelligen kann. Bei den Garantieleistungen herrscht ebenfalls hohe Unsicherheit. Schließlich muss man bedenken, dass andere Netzteile erforderlich sind, aber das ist nur eine kleine Zusatzinvestition.

Beim Eigenimport gebrauchter Gitarren und Verstärker - ich bin hier gern und erfolgreich bei Ebay aktiv - habe ich bislang nur positivie Erfahrungen gemacht. Hier fallen neben den Versandkosten von 80-150 US-Dollar noch ca. 3,5 % Zoll plus die Einfuhr-Umsatzsteuer an, welche der jeweiligen Mehrwertsteuer entspricht und von mir als Profimusiker abgesetzt werden kann. Leider ist mir dies beim Hobby Astronomie nicht möglich :-(

Gruß

Christoph (das war übrigens mein erster Beitrag)
 
Hallo Christoph,

für Meade und Celestron (und ein paar andere Marken) trifft das leider zu. Hier möchte man offensichtlich die lokalen Monopole und deren überhöhte Preise schützen.

Marken, die mit solchen Praktiken arbeiten, streiche ich eben aus meinen Überlegeungen, zumindest wenn es Alternativen gibt.

Was die Kollimation angeht, die müsste dann bei jedem Versand hinüber sein, egal ob nun vonn Hamburg nach München oder von USA nach DE. Es gibt sicher so empfindliche Teleskope. Aber wenn ich mich für so etwas entscheide, dann muss ich sowieso lernen, die Kollimation selber zu machen.

Gruß
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
warum gibt es eigentlich diese exorbitanten preisunterschiede bei teleskopen + zubehör, die sowohl in die usa, als auch nach deutschland importiert werden ?

theoretisch müssten sie eigentlich bei dem starken euro bei uns billiger sein, da z.b. der yuan an den dollar gekoppelt ist.

die stecke china-usa ist ähnlich der strecke germany-china (zum thema transportkosten).
import zoll gibts in den usa auch.

wo kommt nun dieser krasse unterschied dann her ?

habe gerade einen logistik experten aus den usa hier und der schüttelt auch nur den kopf und kann sich das nicht erklären :)

gruß
andi


 
Hi,

interessant wäre es in diesem Zusammenhang mal zu erfahren, ob die hiesigen Händler von den Fernost-Produzenten/Lieferanten mit EUR-Einkaufslisten "traktiert" werden, oder ob die Händler hier durchweg EK-Listen in USD gerechnet erhalten.

Bei Ersterem nutzt natürlich dem Händler der schwache USD rein gar nix, wenn die Hersteller/Lieferanten die Listenpreise in EUR nicht entsprechend anpassen und runtersetzen ...

Es ist nicht überall so wie beim Rohöl, wo (noch) nur in USD abgerechnet wird.
 
also ich habe schon diverse preislisten von händlern aus china bekommen und die waren alle in yuan.

betraf mal teleskopzubehör, mal parts aus der rc-fliegerei, mal parts aus dem bereich elektronik oder hardware für computer usw. usw. usw.

gruß
andi
 
Hallo Arndt,

Ein befreundeter Astrofotograf meinte, wenn ich das Teleskop mir aus den USA schicken lassen würde, wäre die Kollimation erst mal ramponiert, also müsste man es gleich zum Service bringen, sofern man das nicht selber bewerkstelligen kann.

gleiches gilt aber für jedes Teleskop welches versendet wurde.
Versandt vom Produktionsort (im Falle von Meade bis vor kurzem
Irvine, Kalifornien) zum Händler (rumms), von dort zum US-Kunden
z.B. per UPS (rrrumms), oder vom Hersteller über den Teich zum
Europavertrieb (rumms) und von dort zum Händler (rumms) und
von dort zum Kunden per DHL (rumms), UPS (rumms) oder anderen
Paketdiensten (auch rumms).

Es bleibt ein mehrfacher Rummsfaktor. So oder so.

Dazu kommt, da das klasische SC überhaupt nicht voll vom User
kollimierbar ist(!) Und wenn die Haupspiegelfokussierung
zu sehr shiftet (= zu dekollimation führt!) dann ist es eh
unwarscheinlich daß du damit jemals ein wirklich gutes Bild
sehen wirst.

Garantie/Gewährleistung, der notwendige Transport mit dessen Kosten
die du dann selbst bezahlen must, das sind viel eher Gründe
auf einen Selbstimport zu verzichten.

ich habe mehrfach Okulare und Barlowlinsen aus USA bekommen
(alles ordnungsgemäß verzollt) und da gab es keine Beanstandungen.
Einmal getaltete sich der Versand etwas zäh weil der ausliefernde
Paketdienst hier in D vegaß eine Beachrichtungung bei Abwesenheit
des Empfängers zu hinterlegen. Ansonsten lief alles schnell
und problemlos.

MfG,Karsten

Ich gratuliere dir zu deinem ertsen Beitrag :biggrin:
 
Sagt mal, hat jemand eine Internet-Adresse mit Geschäften, die auch Ferngläser führen? Am Liebsten auch Zeiss-Gläser.

Bei Ferngläsern sollte der Zoll überhaupt kein Problem darstellen, wenn man es selbst auf einer Reise nutzt und dann natürlich mitbringt, vermute ich mal.
 
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