KayAlf
Aktives Mitglied
Guten Abend zusammen,
sicherlich kennen viele von euch noch den einst von BW Optik Langner-Voss angebotenen Kometenjäger, der auch als Semi-Apo-Triplett 100/600 (->f6) beworben wurde (ob zu Recht, sei hier unerheblich). Ich bin seit einer Woche im Besitz dieser Optik, ich habe die Optik mit ein wenig Zubehör von einem sehr freundlichen Forumskollegen erworben, Danke nochmals an dieser Stelle. Hier ein paar Links zu Berichten und Beiträgen im WEB:
Beitrag 1
Beitrag 2
Beitrag 3
Im 3. Beitrag findet sich auch eine leider recht grobe Schnittzeichnung, in der folgender Linsenaufbau erkennbar ist (siehe Bild):
L1 bikonvex
L2 bikonvex (ggf. auch plan-konvex, plane Fläche rechts)
L3 plan-konkav (ggf. auch konvex-konkav)
Meine Fragen an die Optik-Experten und/oder Besitzer dieser Optik:
Frage 1: Hat jemand die optischen Daten zu dem Triplett, also (möglichst genaue) Brennweite, Schnittweite s'F, Mittendicke von vorderem zu hinterem Linsenscheitel? Richtig klasse wären natürlich detaillierte Angaben zu Einzellinsen (Radien, Mittendicken, Glassorte, freier Durchmesser) und zu Luftabständen der Linsen untereinander, aber da habe ich ehr wenig Hoffnung auf Erhalt von Infos. Eine Anfrage zu diesen Infos sowohl bei BW als auch M.Ludes blieb leider erfolglos.
Frage 2: Ist es möglich, dass bei dieser Linsenanordnung die Objektivhauptebene H' (die bildseitige Hauptebene) noch vor der ersten Linse, also links von L1 liegt? Ich habe nämlich grob eine Schnittweite s'F von 525 - 527mm bei Fokus unendlich gemessen. Bei einer angenommenen nominellen Brennweite von 600 mm und einer gemessenen Mittendicke des Tripletts (1. Scheitel L1 bis letzter Scheitel L3) von ~42 mm würde ja die bildseitige Hauptebene vor dem ersten Linsenscheitel liegen...Kann das sein?
Ich bin eigentlich recht positiv angetan vom visuellen Bild, welches das Triplett liefert. Klar, jenseits der 150-fachen Vergrößerung wird's zunehmend bunt am Mond, aber das ist auch nicht die Hauptanwendung. Ich sehe das Triplett als eine weitere Ergänzung zu meiner bisherigen Refraktor-Evolution (angefangen mit: Beroflex 500 f8 -> dann: Selbstbau-Refraktor mit T-Noflexar 400 f5,6 -> und: Erweiterung Selbstbau-Refraktor mit Leitz Telyt 560 f6,8). Nun überlege ich, ob ich zum BW-Triplett einen Tubus konstruiere, der wiederum an meinen Selbstbau-Refraktor passt, hier habe ich ja die für das T-Noflexar und Telyt passende Gewinde-Trennstelle. Dann hätte ich einen modularen Refraktor mit 3 Wechseloptiken, was mir ziemlich gut gefallen würde und meinem Spiel- und Basteltrieb sehr entgegen käme


Also, wer weitere Details zum BW Kometenjäger Triplett beisteuern kann, den bitte ich um Infos / Hinweise. Ich würde natürlich die neue Erweiterung zum Selbstbau-Refraktor wieder dokumentieren und für die Nachwelt verfügbar machen...vielleicht regt auch das wieder den ein oder anderen zum Nachbau an.
Vielen Dank vorab und viele Grüße
Kay
sicherlich kennen viele von euch noch den einst von BW Optik Langner-Voss angebotenen Kometenjäger, der auch als Semi-Apo-Triplett 100/600 (->f6) beworben wurde (ob zu Recht, sei hier unerheblich). Ich bin seit einer Woche im Besitz dieser Optik, ich habe die Optik mit ein wenig Zubehör von einem sehr freundlichen Forumskollegen erworben, Danke nochmals an dieser Stelle. Hier ein paar Links zu Berichten und Beiträgen im WEB:
Beitrag 1
Beitrag 2
Beitrag 3
Im 3. Beitrag findet sich auch eine leider recht grobe Schnittzeichnung, in der folgender Linsenaufbau erkennbar ist (siehe Bild):
L1 bikonvex
L2 bikonvex (ggf. auch plan-konvex, plane Fläche rechts)
L3 plan-konkav (ggf. auch konvex-konkav)
Meine Fragen an die Optik-Experten und/oder Besitzer dieser Optik:
Frage 1: Hat jemand die optischen Daten zu dem Triplett, also (möglichst genaue) Brennweite, Schnittweite s'F, Mittendicke von vorderem zu hinterem Linsenscheitel? Richtig klasse wären natürlich detaillierte Angaben zu Einzellinsen (Radien, Mittendicken, Glassorte, freier Durchmesser) und zu Luftabständen der Linsen untereinander, aber da habe ich ehr wenig Hoffnung auf Erhalt von Infos. Eine Anfrage zu diesen Infos sowohl bei BW als auch M.Ludes blieb leider erfolglos.
Frage 2: Ist es möglich, dass bei dieser Linsenanordnung die Objektivhauptebene H' (die bildseitige Hauptebene) noch vor der ersten Linse, also links von L1 liegt? Ich habe nämlich grob eine Schnittweite s'F von 525 - 527mm bei Fokus unendlich gemessen. Bei einer angenommenen nominellen Brennweite von 600 mm und einer gemessenen Mittendicke des Tripletts (1. Scheitel L1 bis letzter Scheitel L3) von ~42 mm würde ja die bildseitige Hauptebene vor dem ersten Linsenscheitel liegen...Kann das sein?
Ich bin eigentlich recht positiv angetan vom visuellen Bild, welches das Triplett liefert. Klar, jenseits der 150-fachen Vergrößerung wird's zunehmend bunt am Mond, aber das ist auch nicht die Hauptanwendung. Ich sehe das Triplett als eine weitere Ergänzung zu meiner bisherigen Refraktor-Evolution (angefangen mit: Beroflex 500 f8 -> dann: Selbstbau-Refraktor mit T-Noflexar 400 f5,6 -> und: Erweiterung Selbstbau-Refraktor mit Leitz Telyt 560 f6,8). Nun überlege ich, ob ich zum BW-Triplett einen Tubus konstruiere, der wiederum an meinen Selbstbau-Refraktor passt, hier habe ich ja die für das T-Noflexar und Telyt passende Gewinde-Trennstelle. Dann hätte ich einen modularen Refraktor mit 3 Wechseloptiken, was mir ziemlich gut gefallen würde und meinem Spiel- und Basteltrieb sehr entgegen käme
Also, wer weitere Details zum BW Kometenjäger Triplett beisteuern kann, den bitte ich um Infos / Hinweise. Ich würde natürlich die neue Erweiterung zum Selbstbau-Refraktor wieder dokumentieren und für die Nachwelt verfügbar machen...vielleicht regt auch das wieder den ein oder anderen zum Nachbau an.
Vielen Dank vorab und viele Grüße
Kay