Interstellarum wird eingestellt?

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hallo

super dann komm ich doch noch zu meinem Abo!

btw in keinem andren Magazin fand ich den Hinweis auf den zentralen Durchgang von Io durch den Schatten von Kallisto am 24.Jan nur im hier geschmähten Jahrbuch 2015 wurde ich darauf aufmerksam gemacht.
Ich hoffe auch das wird fortgesetzt.

Elektrische Ausgeben wären mir als pdf am liebsten. Für din Archiv ist es wichtig, dass man es auch in 20 Jahren noch lesen kann. Das ist mit Apps nicht sichergestellt.

Alles Gute für die Zukunft!

lg Tommy
 
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Hallo Tommy,

da mein Abo "einfach nur" weiter läuft, bin ich auf weitere Ausgaben gespannt.
Zur den Jupiter-Mondverfinsterungen möchte ich aber sagen, dass ich doch gerade erst im Himmelsjahr den Artikel dazu geschmökert habe.

Clear Skies
Sven
 
Mann, bin ich froh,
dass es geklappt hat!!!
Ich hatte schon befürchtet, dass die trocken- verkomplizierten (und oft kaum verständlich- geschriebenen wissenschaftlichen) Artikel von SuW das Einzig Verbleibende würden - wäre ne Katastrophe gewesen für uns Amateurastronomen... Da wären dann nur noch die verständlicher geschriebenen anglo- amerikanischen Foren gebliebe..
Zum Glück wird es Interstellarum weiter geben !!

Glückwünsche!
Carsten
 
Hallo,

ich freue mich auch sehr über diese Nachricht. Jetzt bin ich also um ein Abo reicher (und das trotz der Hochrechnungen... aber ich habs ja glei gsagt ;) )

VG,
Robse
 
Zitat von Uranotopia_CM:
Mann, bin ich froh,
dass es geklappt hat!!!
Ich hatte schon befürchtet, dass die trocken- verkomplizierten (und oft kaum verständlich- geschriebenen wissenschaftlichen) Artikel von SuW das Einzig Verbleibende würden - wäre ne Katastrophe gewesen für uns Amateurastronomen... Da wären dann nur noch die verständlicher geschriebenen anglo- amerikanischen Foren gebliebe..
Zum Glück wird es Interstellarum weiter geben !!

Glückwünsche!
Carsten

Genau das habe ich auch befürchtet.
Da lese ich lieber die "Spektrum der Wissenschaft" Ausgaben über Kosmologie oder Quantenmechanik.
 
hallo Leute,

Jochen:

>Ich schau mir S&T gelegentlich an,
wenn ich ein Heft aus Da ist< ...

>IS auch nicht schlechter.<

Deine Aussage kann ich nicht nachvollziehen bzw. so stehen lassen (ich beziehe Sky seit 1/91 lückenlos),
Sky hat sich inhaltlich die vergangenen Ausgaben deutlich verbessert ( im Gegensatz zur stagnierenden IS) ! Sehr kompakte Berichte, viel Beobachtungspraxis auch mit ausgefallenen Objekten, Geschichte ( wo findet man sowas den zB. in IS ?) und natürlich das typisch amerikanische lockere.
Zudem wurden häufig in IS Themen aufgekochte die in Sky schon Monate zu vor abgehandelt wurden zB. zuletzt Planetenbeobachtung am Taghimmel. Ich kann nur den Kopf schütteln... denn IS kupferte div. Themen mit Verzögerung ab.

Gruß
Christian
 
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Hallo,

Hurra, mit Interstellarum gehts also erstmal weiter! Eine freudige Botschaft geht durch die Foren. Und auch ich bin erfreut, daß mein Abo doch noch weiter bestehen kann.

Doch wurde das grundsätzliche Ziel erreicht? Man muß schon genauer hinsehen, statt in der Euphorie diejenigen abzustrafen, die angeblich falsche Statistiken und Kritik durch die Foren propagiert haben. Bezüglich der Statistik mußte man die Rahmenparameter seitens IS doch schon verändern. Die Kampagne also steuern. Und da kann man Hr. Stoyan großes Lob aussprechen, doch noch auf die Community gehört zu haben und auch den Unternehmen, die letztendlich geholfen haben. Man hat Grund genug, diese Etappe zu feiern! Wird sich aber nicht ausruhen dürfen.

Denn eines der Hauptziele der Kampagne war es, mehr als 1000 Kioskkäufer unter den Amateuerastronomen als Abonnenten der Zeitschrift zu gewinnen.

Diese Ziel wurde ganz klar verfehlt.

Im Zuge der Kampagne wurde einiges an konstruktiver Kritik (neben den für den deutschen Sprachraum typischen Miesmuscheln) geäußert. Aufmerksame Leser des Kampagnen-Blogs konnten feststellen, daß sich Hr. Stoyan zunächst nicht der konstruktiven Kritik öffnen wollte. Die erwartungsgemäße Stagnation zum Weihnachtsgeschäft hin bis über den Jahreswechsel hinaus könnte wohl der Grund gewesen sein, sich doch konzeptionellen Überlegungen zu öffnen. Allerdings zu spät. Denn seit der Verkündung des "Interstellarum 2.0"-Programmes war kein nennenswerter Anstieg feststellbar, der alleine darauf deuten läßt, daß hier Kioskkäufer die treibende Kraft sind. Also hat man Hersteller und Händler versucht mit ins Boot zu nehmen - und diese haben nun dazu beigetragen, daß die 100 TEuro Marke auch übertroffen werden konnte.

Ist damit IS gerettet?

Nein. Die Gnadenfrist wurde verlängert. Die Chance auf einen Neuanfang zeitlich ausgedehnt.

Die Zahlen sagen eindeutig, daß man nun eine Gnadenfrist für weitere 12..15 Monate mithilfe der Händler erreichen konnte. Sollte es in der Zeit IS nicht gelingen, weitere Abonnenten zu gewinnen, wird man sich entweder weiter der Unterstützung von Händlern erhoffen. Oder man wird das Magazin einstellen müssen, falls diese Hoffnung nicht erfüllt wird. Händler und evtl. Hersteller haben Gelegenheit genutzt, die Karre aus dem Morast zu ziehen und das ist nicht selbstverständlich. Alleine die Namen der unterstützenden Unternehmen zu nennen, kann werbewirksam sein. Aber jedes der beitragenden Unternehmen wird sich dann langfristig auch fragen, ob eine Umsatzsteigerung mit derartigen Spenden erreicht werden kann. Letztendlich stellt man sich aus Sicht der „helfenden“ Unternehmen die Frage, ob man weiter „schlechtem Geld Gutes“ hinterher wirft.

Was bleibt jetzt zu tun? Hr. Stoyan hatte eine Umfrage angekündigt, sofern die 100T Euro Schwelle erreicht ist. Gegenstand der Umfrage ist es, der Leserschaft die Gelegenheit zu geben seine Anforderungen an IS mitzuteilen und zu bewerten. Genauer: Antworten auf die Frage zu finden, wie man die Kioskkäufer zum Abonnenten macht. Im Interesse von IS kann man nur hoffen, daß trotz der Ankündigung IS 2.0 diese Umfrage doch durchgeführt wird.

Reicht die Gnadenfrist aus, um in absehbarer Zeit feststellen zu können, ob die umzusetzende Verbesserungen wirklich Früchte tragen? Das wird eine Herausforderung, die man aus Sicht von IS nun Monat für Monat bewerten muß. Ergo: Es muß sich etwas ändern innerhalb des IS-Teams. Denn nochmals 2..3 Jahre einer Strategie hinterher zu blicken, die nicht aufgeht, wird man sich nicht leisten können. Man wird wohl mehr Veranwortung für das eigene tun übernehmen müssen .... als bisher. Und auch das eigene Weltbild nochmal korrigieren müssen.

IS konnte schlußendlich die eigenen Mitarbeiter nicht mehr ernähren. Und dann hieß es zum Jahreswechsel sinngemäß „IS statt Böller“. Hr. Stoyan sollte sich vor Augen halten, daß er und seine Mannschaft die Option hatten und haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Z.B. Potenziellen Kunden früher zu zuhören! Von dem Funding-Beitrag der zum Jahreswechsel zur Disposition stand, hätte man aber in anderen Ländern dieser Welt und auch in Deutschland für viele Jahre mehr als 10 Menschen eine überhaupt eine Perspektive geben können und etwas zu Essen kaufen können. Und da geht es nicht um einen Luxus-Artikel. Da geht’s um Armut und Hungersnot. Aber da kann man landen, wenn man nach mehr als 20 Jahren wieder den freien Arbeitsmarkt betritt.

Cs,
Gerrit
 
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Hallo Christian,
da bist Du natürlich im Vorteil, weil Du einen längeren Zeitraum beurteilen kannst.
Ein Monatsheft ist natürlich aktueller als ein Heft über zwei Monate.
Was mir bei IS besser gefällt, ist die Papierqualität. Ist besser zum archivieren. Daran siehstDu, daß ich zur Papierfraktion gehöre.
Ich wünsche Dir CS und LG
Jochen
 
So, jetzt wurde auch die 110.000-Euro-Marke überschritten, so dass nur noch 5.000 Euro fehlen und der wunderbare interstellarum-Newsletter bliebe weiterhin kostenlos.
 
Aber nur für Abonnenten, der freie Newsletter für Alle ist Historie, und das kann ich auch gut nachvollziehen.

Jochen
 
Zitat von portaball:
Aber nur für Abonnenten, der freie Newsletter für Alle ist Historie, und das kann ich auch gut nachvollziehen.
Im Gegenteil. Mit dem eigentlichen Funding-Ziel von 115.000 Euro möchte man den Newsletter weiterhin für alle kostenfrei anbieten. Falls dieses Ziel nicht erreicht wird, wird es diesen tatsächlich nur exklusiv für die Abonnenten geben.
 
Es sind tatsächlich 118.646 Euro zusammengekommen! Das heißt die Zeitschrift und der Newsletter sind vorerst gerettet. Meinen Glückwunsch, Ronald!!
 
Liebe Sternfreunde,

es ist kaum zu glauben, aber innerhalb weniger Wochen ist es dank der Hilfe von über 1100 Menschen gelungen den Erfolg doch noch möglich zu machen. Heute wurde das Fundingziel erreicht, damit ist die Zukunft der Zeitschrift gesichert!

Noch bis Mitternacht am Samstag besteht die Möglichkeit, am Crowdfunding teilzunehmen, und sich einen der lukrativen Gutscheine zu sichern. Nehmen Sie diese Gelegenheit wahr, sie kommt so schnell nicht wieder!

Wir danken allen Unterstützern ganz herzlich! Ab kommender Woche informieren wir im Blog bei Startnext wie es weitergeht: www.startnext.de/interstellarum

clear skies
Ronald Stoyan
 
Hallo Leute,
gestattet mir die Dumme Frage, gibt es die Zeitschrift wieder am Kiosk?

Gruß
Tom
 
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Liebe Sternfreunde,

am Wochenende wurde die dreimonatige Crowdfunding-Aktion der Zeitschrift interstellarum abgeschlossen. Insgesamt 125.525 Euro kamen zusammen. Es ist die bis dato größte Crowdfundingsumme für eine Print-Zeitschrift in deutscher Sprache und eine der größten erfolgreichen Schwarmfinanzierungen überhaupt. Damit können alle Leser, Autoren und Mitarbeiter durchatmen: Die Zeitschrift und ihr Newsletter werden weiterhin erscheinen!

An diesem Erfolg hat die ganze Astronomie-Szene Anteil: Sternfreunde, Sternwarten, Händler und Hersteller haben gleichermaßen dazu beigetragen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei all jenen Astronomie.de-Mitgliedern bedanken, die uns unterstützt haben und in den Foren verteidigt haben. Ein ganz großes Dankeschön geht auch an Stefan van Ree für die Unterstützung mit News-Meldungen auf der Startseite.

Eine ausführliche Danksagung an alle Unterstützer gibt es hier: http://www.startnext.com/interstellarum/blog/

clear skies
Ronald
 
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