Intes MK vs Intes Micro Alter

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ralph
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Hallo Markus,Wie auf dem Bild zu erkennen ist, steckt ein 2Tal Ultra Okular im Auszug. Konntest du dich von der Qualität des Okulars schon selbst überzeugen? Wenn ja, wie ist den das Teil?Gruß Thomas
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Das Okular habe ich reingesteckt um zu sehen ob meine 12.5 % Abschattung bereits eine Randverdunklung zeigt, tut es aber nicht. Das Okular ist an langbrennweitigen Teleskopen wie SC und MCT bemerkenswert gut. Vergleichs einfach mal wie Widescan 30 mm gegen Nagler 31 mm, so ist das Tal gegen das neue Panoptik 24 mm, nur daß das Tal größeres Feld. Es ist extrem komfortable nutzbar, für deutlich mehr Geld bekommt du aber Randschärfere und Farbreinere Okulare. Es ist ein Okular auf das ich nicht besonders viel Rücksicht nehmen muß im Umgang, also nicht Loschreie wenn ein Lackkratzer ensteht und das macht es besonders Beliebt , auch in meiner Okulartüte. Ich finds einfach gut wegen dem irren Feld, ähnlich wie das Dokter 12.5 mm 90°, auch super aber nicht das beste
 
Hallo Markus,
weiss Gott, bei 150 Euro pro Kiloersparnis muss es wirklich nicht sein. Da warte ich lieber eines Deiner "Sonderangebote" ab und hole mir einen neuen MN66 oder einen MN56 als Zweitgerät für die Reise.
Mein MN61 ist schon nach dem Vorbild des MN66 abgeblendet, gekühlt usw., bei der Qualität, welche das Teil hat (es könnte sich um die Deluxe-Version handeln) gebe ich es nicht mehr her. Die Messergebnisse schlagen alles, was ich bis jetzt an Serienware im Newton-Bereich gesehen habe, es wird nur noch, aber ganz knapp von dem Ylena übertroffen.....aber das ist ja ein Mak-CASS und die Kollimation habe ich mittlerweile nach einigem Hin und Her doch noch un den Griff bekommen.
Danke noch einmal und bis zum nächsten Sonderangebot <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
Nikita
 
Hallo,

über die Intes (Micro) Teleskope ist eigentlich fast alles gesagt worden. Wenn dich meine Meinung und Erfahrung intereessiert:
http://www.8ung.at/christof.astronomiefoto/intesmak.htm

--> Der Maksutow Cassegrain ist mein Lieblingsteleskopsystem geworden....

--> Ein gleich großer, gleich guter (perfekter) Newton bzw. Maksutow Netwon wird aber wahrscheinlich besser am Planeten und an Deep Sky Objekten sein
--> Die Maksutow Cassegrain sind handliche Geräte
--> Mein Maksutow Cassegrain zeigt auch im Deep Sky Bereich einiges... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" /> <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

 
Re: Ja nanu Markus,

Ich habe schon immer gesagt, dass sich erstklassige Optiken durch extreme Glätte auszeichnen. Du wirst nirgends auch nur eine Email von mir finden wo ich dies jemals anzweifelte

 
Hallo,
hier meine Meinung.
Ich besitze ein Intes MK6X (mit 150 Öffnung und f10) mit Crayfordauszug.
Dieses Gerät ist Abbildungstechnisch schlicht der Hammer. Das mit dem langen Auskühlzeiten,
kann ich nicht ganz so nachvollziehen. Bin eben Newtons gewohnt :-)

Vorsicht beim Thema aktive Kühlung mit Ventilatoren. Bei nicht perfekter Ausführung blaßt Ihr euch
Staub (z.B Blütenstaub) in den Tubus. Ich würde mein Intes nicht gerne zerlegen um die MAK Frontplatte
von hinten von Staub zu reinigen.

Was mich etwas stört ist der extrem kurze Fokussierweg, und
die MN's haben noch weniger. Ich will damit sagen, daß man mit dem
kurzen Weg nicht so flexibel ist, und beim Zubehörwechsel schon mal
Probleme haben kann. Ich habe z.B.: ein Wide Scan Okular, daß ich nicht scharf bekommen,
ich müßte also bei jedem Okularwechsel einen Satz von Hülsen wechseln :-((
Es gibt glaube ich noch ein Intes mit Hauptspiegelfokussierung, dies ist eine
shiftingfreie Alternative.

Ich habe noch einen 10" Dobson mit einem guten Spiegel von Intermountain Optics (USA),
der schlägt aber das Intes bei weitem, da er natürlich auch mehr Lichtstärke besitzt.

Mein Argument ist, daß es neben einer scharfen Optik auch genügend Licht braucht. Wer
hoch vergrößert, möchte auch ein helles Bild, um noch die feinsten Strukturen zu erkennen.

Thomas


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Hallo Thomas!
Ich bin stolzer Besitzer eines MN 76 (Intes-Micro) und kann
die oben gemachten Aussagen bezüglich der optischen Qualität
nur unterstreichen. Mit dem Lüfter kann das Instrument bereits nach wenigen Minuten abkühlen - man kann schon mit dem ersten Beobachten beginnen, während der Lüfter läuft. Oft habe ich auch mit langsam laufendem Lüfter (Potentiometer) beobachtet. Da die Luft laminar zwischen Streublenden und Tubuswand aus dem Teleskop geführt wird,
stört das überhaupt nicht. Erst später, wenn sich ein thermisches Gleichgewicht Teleskop/Aussenluft eingestellt hat, schalte ich den Lüfter endgültig ab. Das MN 76 hat ein Staub/Pollenfilter in dem äusseren Ring-vorne an der Meniskuslinse, der offensichtlich wirkt: Ich habe noch kein
Stäubchen auf der Innenseite der Meniskuslinse feststellen können, obwohl ich den MN immer Meniskuslinse nach unten lagere, damit der Spiegel nicht einstaubt (wenn überhaupt).
Die Variabilität der Okulare erreiche ich mit einem Crayford-Auszug mit 60mm Weg, der ganz eingefahren allerdings etwas in den Tubus hieinragen würde und für eine erhöhte Obstruktion sorgen würde - aber meist weit ausgezogen ist und einer Baader 2fach VIP-Barlow, die mit dem Modularsystem Länger oder Kürzer gestaltet werden kann und sowie so bei Planeten (wg. Vergrösserung) gebraucht wird.
Einzig das enorme Gewicht von 13kg ist ein Argument gegen einen Maksutov-Newton, das ich gelten lassen würde!
Sternklare Nächte
und ein Wahnsinnsmarsoppositionsjahr 2003
wünscht
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
eine Beobachtungsstation des ALBi REO -Netzwerkes
 
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