Io Transit 5.08.09 Animation

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ThomasWinterer

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Hallo zusammen!

Heute Morgen zeigte sich Io samt Schatten vor der Jupiterkugel. Da das seeing hier alles andere als gut war, haben wir eine Animation von ca. 1:30 Uhr bis 2:30 Uhr aus 30 IR-Avis zusammengestellt. Trotz der teilweise schlechten Bedingungen kommen auf einzelnen Bildern recht viele Details zum Vorschein.

Grüße und cs, Thomas


Link zur Grafik: http://www.sky-win.de/resources/Jupiter050809_kl.gif


20" Newton bei 8300mm Brennweite, DMK 21AF04.AU
 
Sehr beeindruckend.
Und zugleich eine Frage: Die Animation macht sehr schön deutlich, dass der Mond außerhalb des Planeten sehr viel heller erscheint als von dem Moment an, wo er vor die Planetenscheibe tritt. Die Planetenscheibe bleibt hingegen durchgängig gleich hell. Hat jemand eine Erklärung für dieses seltsame Phänomen, das sich schon seit Längerem bei vielen gleichartigen Bildern gesehen habe?
LG
Rudolf
 
Hallo Thomas,

prima Animation! Mehr davon und in Originalgröße, das ist scharf genug dafür (-; !!!

@ Rudolf: das liegt an der Bearbeitung. Durch die Schärfung verhält sich die punktförmige Erscheinung (Mond) auf hellem Hintergrund ander als auf dunklem Hintergrund. Genau über dem Schärfungsranddurchmesser hat er seine größte Helligkeit. Das ist dazu mal meine Vermutung. Real ist der Helligkeitsunterschied jedenfalls definitiv NICHT.

Gruß,
Oliver
 
Hi Michi!

Danke für dein Lob!
Bei Gelegenheit setzte ich mal eines rein. Momentan bin ich einfach zu sehr mit den AVI´s von heute Nacht beschäftigt.

Grüße und cs,
Thomas
 
Hallo Rudolf!

Auch dir danke für die nette Antwort!

Der Mond ist definitiv gleich hell. Der Kontrast zur Mitte hin wird immer kleiner, so dass man den Eindruck haben könnte, dass Io dunkler wird. Jupiter hat in der Mitte einfach die größte Helligkeit.

Dazu kommt noch, dass die letzten Sequenzen nicht optimal waren und einen etwas verwaschenen Io ergaben.

Grüße, Thomas
 
Hallo Oliver,

Zitat von Starhead37:
...
@ Rudolf: das liegt an der Bearbeitung. Durch die Schärfung verhält sich die punktförmige Erscheinung (Mond) auf hellem Hintergrund ander als auf dunklem Hintergrund. Genau über dem Schärfungsranddurchmesser hat er seine größte Helligkeit. Das ist dazu mal meine Vermutung. Real ist der Helligkeitsunterschied jedenfalls definitiv NICHT.
...
Was heißt real? Ich habe an dem Abend den Transit mit Schattendurchgang ab Scheibchenmitte ausschließlich visuell verfolgt (V um 200fach)!
Der Mond war die ganze Zeit deutlich vor der Scheibe zu sehen und am Ende des Transits durchlief er eine sehr deutliche Helligkeitszunahme!
Ich tippe daher auf keinen Bildbearbeitungs- sondern auf einen real wahrnehmbaren Kontrasteffekt auf Grund der Randabdunkelung der Jupiterscheibe!


Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Torsten,

eine echte Helligkeitszunahme ergibt definitiv keinen Sinn. Der Mond webegt sich vor dem Jupiter und erhält nahezu keine Anleuchtung zusätzlich durch den Planeten. Dass es visuell scheinbar eine Helligkeitsänderung gibt, das kann ich voll und ganz nachvollziehen. Diese Helligkeitsänderung kann aus physikalischer Sicht jedoch nur scheinbar sein.
Je dunkler der Hintergrund, desto heller erscheint Jupiter. Die tatsächliche Helligkeit bleibt jedoch gleich.
In der Animation von Thomas ist die Helligkeitsänderung definitiv auf Schärfung zurückzuführen. Das ist auch deutlich beim Übergang am Planetenrand zu erkennen.

An dieser Stelle auch Dir, lieber Torsten, ein herzliches Dankeschön für das Vorantreiben der Planetenfilmerei. Deine gezeigten Bilder und Deine Arbeit wie z.B. auf dem Planetentreffen vor kurzem sind sehr lobenwert!!! Ich konnte selbst nicht daran teilnehmen wegen dem Umzug nach Braunfels, sonst wäre ich auch dabei gewesen. )-:

Gruß,
Oliver
 
Hi zusammen.
Danke für die vielen Antworten auf das Mondhelligkeitsphänomen.
Ich hätte es mir auch so als Bearbeitungsartefakt erklärt, war aber mal auf Eure Ansätze gespannt.
Danke Thomas nochmal für die Originalgröße. Ich könnt' mich schwindelig gucken an dem Ding. Beim Hinschauen hat man doch wirklich den Eindruck, dass sich sogar die Details der Oberfläche während dieser Zeit fließend bewegen.
LG
Rudolf
 
Hallo Thomas,

ein atemberaubender Clip - gratuliere! Ein Glück, dass sich doch auch hierzulande ab und zu die Gelegenheit bietet, die Stärke einer so großen Optik zu nutzen, und schön, dass Ihr die Gelegenheit diesmal auch nutzen konntet.

Aufgrund unserer aktuellen Erkenntnisse zu den Möglichkeiten einer gemorphten Animation kann ich mir vorstellen, dass sich gerade aus Eurem hervorragenden Ausgangsmaterial noch mehr herausholen lässt. Insbesondere könnte man einige Zwischenbilder mit geringerer Qualität durch das Morphen ohne erkennbare Verluste "überspielen" ...

Bin sehr gespannt auf weitere Ergebnisse aus Eurer Sternwarte.

Gruß, Jan
 
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