iOptron CEM60 - Erfahrungen und Workflow

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

slash29

Mitglied
Hey,

Bin seit einigen Monaten mit einer iOptron CEM60 unterwegs und wollte es nicht versäumen, Euch über die ersten Erfahrungen zu berichten und einige Tips weiterzugeben.

Ich hatte eine grössere, tragfähige und präzise Montierung gesucht, um eine ältere ADM Montierung zu ersetzen. Die CEM60 ist mir wegen des innovativen Designs und der guten Grundausstattung ins Auge gefallen. Bei TS hat Chris mir zugeraten und ich habe dann zugeschlagen.

Folgende Punkte haben letzendlich für die CEM60 den Ausschlag gegeben:

- innovatives Montierungsdesign
- center balanced system
- hohe Tragkraft (60 Pfund 27 kg)
- Forumangaben, die Montierung würde "out of the box" sehr präzise tracken
- geringes Gewicht (12.7 kg)
- Illuminiertes Polar scope
- Beheizter Handcontroller (schneller Bildschirmaufbau auch wenn's [zensiert]kalt (ich schrieb hier ein anderes Wort für sehr kalt) ist)
- Digitaler polar assist wennn der Polarstern nicht sichtbar ist
- eingebautes GPS
- Park position
- Möglichkeit des remote Betriebs


Im Herbst kam sie dann - sehr fix und gut verpackt in einem stabilen Transportkoffer. Man muss ein Stativ zusätzlich ordern - meine Wahl fiel auf ein Berlebach Planet, ebenfalls eine Empfehlung von Chris.
Das Berlebach lässt sich sehr einfach mit zwei eingebauten Libellen leveln. Die Verstellung der Stativbeine ist rückenschonend auch unter Vollast einfach möglich.

Beide Produkte, die CEM60 und das tripod, sind für mich immer noch genial und sehr überzeugend.

Das Rausnehmen aus dem Koffer ist etwas fieselig.

Sehr gut finde ich die magnetischen gear switches, die das individualle Einstellen / Eliminieren des backlash sehr einfach und gestalten (siehe unten).

Für mich hat die CEM60 den besten und komplettesten Handcontroller, den ich bisher auf dem Markt gesehen habe. Die Menüführung ist eingängig - man vergisst sie nicht.

Die Montierung läuft smooth und auch bei der höchsten Slewgeschwindigkeit superleise. Mich hatte vor dem Kauf übr. dieses groteske Video von Paul Chasse überzeugt, in dem er eine CEM60 mit mehreren Teleskopen voll lädt. Die Montierung zuckt nicht mal unter dieser Last.

https://www.youtube.com/watch?v=VTgkFInQTeM

Wichtig ist offenbar die geheimnisumwitterte zero position der CEM60. Ich mache das ganz einfach so:
RA Achse so stellen, dass die kleine Libelle am polar scope geleveled ist. DEC Achse so einstellen, dass der Okularauszug des Teleskops 90 Grad nach unten schaut. Dann per handcontroller -> Set zero position.

Das visuelle Einnorden ist ein Kinderspiel. Ich habe mir allerdings von TS noch den Winkelsucher für den Polarsucher geordert, damit wird man noch einmal etwas präziser. Das im Sucher eingebaute Alignment Schema ist ähnlich z.B. dem vom Astrotrac.

Mit den IOptron ASCOM Treibern und einem USB to serial adapter kann man die CEM60 vom Laptop perfekt ansteuern. Ich habe sie damit z.B. mal mit Stellarium und auch Skysafari Pro (auf dem Andoid phone) verbunden.

Es gibt zwei verschiedene digital assistierte Einnordungshilfen im Handkontroller. Mir gefällt das iterate polar align methode am Besten.
Schön wären hier mehr Sternpaare oder die Möglichkeit, eigene zu definieren. Mit dem letzten firmware update funktioniert dieses iterate align sehr genau.

Meine CEM60 ist eine einfache ohne Encoder. Sie trackt out of the box sehr präzise. Ich habe problemlos ganze Serien mit 5 Minuten lights OHNE GUIDING belichtet (bei 400 und 640 mm FL). Beispiele hänge ich im Thread noch an.
Mein MGEN hat bei der CEM60 wenig zu tun und guided die Montierung perfekt. Die Kalibrierung ist immer bei 98 oder 99%.


Negativpunkte:

Das Oberflächenfinish ist nicht mit z.B. einer G11 zu vergleichen.

Die Firmware ist immer noch nicht ganz komplett - das 3 star alignment fehlt noch. Allerdings komme ich mit einem 1 star alignment absolut hin. Objekte auch in grösserer Nähe des Alignsterns sind pin point zentral im Sucher oder auf dem Chip.

CEM60 Whobbling (googelt das mal) -> ich empfand das bisher nicht als störend. Je höher man sie belädt, desto weniger wird das offenbar. Ist am ehesten für visuelle Beobachter ein Thema.


Beim ersten Aufstellen vielleicht zu beachten:

(1) die gear switches nicht fest anziehen. Sonst bekommt man einen (nicht montierungsgefährdenden) blocking sond. Ich mache das immer so: Gear switch von ganz offen -> ganz zu drehen und dann eine Viertelumdrehung der Schraube wieder aufdrehen. Wenn man trotz guter Einnmordung doch star trails haben sollte lohnt sich ein Blick auf die gear switches - wenn die zu locker sind hat es vielleicht backlash, den man dann sofort eliminieren kann.

(2) Nach dem Einschalten des Handcontroller warten bis GPS ON auf GPS OK springt und danach Datum, GPS und Time zone sowie daylight saving kontrollieren. Sollte sich mit der letzten Firmware version alles automatisch einstellen.

(3) Ich habe anfangs lange gesucht, bis ich den LED Illuminationsport an der Montierung gefunden habe. Es befindet sich am DEC unit, von "hinten" gesehen links an der Kante des Gehäuses. Da muss man ein kleines Verbindungskabel reinstecken, welches zum Polar scope geht.


####################################################

Beim Firmware update hier mein Memo:

Download all files from iOptron Website.

- plug in USB to serial connector
- check proper operation in windows device manager (no yellow exclamation mark)
- Check and write down the COM port number

- When upgrading the main board, you do not turn the mount on until after you hit the upgrade button. So load your firmware, set port and then click ugrade and only then turn your mount on.

Whereas for RA and DEC you *must* wait about two seconds after turning your mount on before hitting the upgrade button.

Done.

##################################################

Bezüglich Ablauf Astronacht hat es sich folgendes bewährt::


Nachmittag
Session planen mit 2-3 Objekten

Dämmerung

Plane ausbreiten
CEM60 AZ und ALT bolts festschrauben
CEM60 raustragen, aufstellen (joy)
CEM60 AZ und ALT bolts lockern
Grobe Ausrichtung nach Norden
Abdeckungen für Polarscope abschrauben
Campingtisch raustragen
Laptop aufbauen
Gegengewicht montieren
12 V Netzteil installieren
Einzelkabel bereitstellen

CCD QHY8Pro
Kamera und OTA verbinden
USB zuletzt einstecken
schrittweise runterkühlen


Teleskop
an entferntem Objekt provisorisch scharfstellen
Sucherfernrohr montieren
OTA und Sucherfernrohr an entferntem Objekt auf gleiche optische Achse einstellen
Flats machen

Sony Nex
Auf Remote Betrieb stellen
Fernauslöser bereitstellen
Auf M Mode stellen
Objektivdeckel entfernen
Scharfstellen Manual mode wählen
RAW und JPEG gewählt ?
ISO Wert einstellen
An entferntem Objekt präzise scharfstellen
Teleskop und Nex auf dasselbe Objekt ausrichten
Flats machen

Nacht

Set zero position anhand der kleinen Wasserwage am Polar Scope
Einnorden mit Polarscope
One star alignment
Ggf zusätzliches Einnorden mit Alignmaster
CEM60 AZ und ALT bolts festschrauben
Scharfstellen der CCD Kamera an geeignetem Stern neben dem hellen Stern
Objekt anfahren
Testbild 100 sec machen ohne MGEN

DEC = Deklinationsachse = Breitenkreise = Abstand vom Äquator = Oben
RA = Rektaszension = Stundenachse = Achse zum Polarstern = "rough align" = Unten

MGEN Sucherfernrohr aufsetzen
MGEN anschliessen
Star Search
Calibration > 98 %
Guiding start


Serie starten

Zusammenpacken
USB Out Crash des Laptops vermeiden

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Beste Grüsse

Rudolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hey,

Hier ist eine Serie von unguided subs von 2-10 min mit einem Skywatcher ED80 (600 mm FL) auf meiner CEM60.

Flickr Album CEM60 precision test


I like.

Randunschärfen wegen fehlendem Korrektor, sry. Bitte nur die Zentrale anschauen ;-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Rudolf,
Klasse Review! Freut mich, dass Du Deinen absolut genialen Post bei CN über Deine Kaufentscheidung und Erfahrung mit der CEM60 auch hier gepostet hast. Würde mich freuen, wenn das hier ein Sammelthread werden würde.

Habe auch schon des längeren die EQ8 und CEM60 ins Auge gefasst, da ich von meiner AVX upgraden wollte.
Die Monti hatte ich auf der AME begutachten können und Wolfi hat mir auch zu dieser geraten. Dank TS bin ich dann auf Deinen Thread und Deine Erfahurng mit der Montierung gestossen und habe mich auch zum Kauf (ebenfalls mit Berlebach Planet) durchgerungen. Somit wären wir dann bald zu zweit :-)

Ausschlaggebend war für mich auch neben der Tragkraft das geringe Gewicht, so dass ich - da ich vom Balkon fotografiere - hoffentlich die Monti inkl. Stativ aufgebaut auf den Balkon tragen kann.

Ich bin schon wirklich sehr gespannt und möchte mich nochmals bei Dir für den regen Austausch bedanken, was für mich zum Kauf geführt hatte!

Clear skies,
Stefan
 
Hallo Rudi,
danke für deinen Bericht. Du hast dir ja richtig viel Mühe gemacht und das Ganze auch ins Englische übersetzt.
Auch hast du alles schön dokumentiert.

Die CEM60 macht einen guten Eindruck.
Schaut zwar nicht grad schön aus aber hey was solls- tracken muss sie :-)

Danke für den Bericht. Ich bin gespannt was du an Fotos lieferst.

Grüße
Christoph
 
Hallo Rudolf,

kannst Du bitte mal berichten:

1. wie sich die Monti am Südmeridian verhält und
2. ob sie zum direkten Satelliten Tracking eignet (ohne die übliche PC-Unterstützung)

Besten Dank und Gruß
Porsti
 
Hallo zusammen!

Also hab mal nach Whobbling gesucht, das Video hier zeigt das nochmal deutlich, sieht echt heftig aus.

https://www.youtube.com/watch?v=4Sz_YL2Myf8

Also mal ehrlich: bei einem Preis von ca. 3.000 Euro finde ich, dass sowas eigentlich nicht auftreten sollte/dürfte.

Meine Frage ist, ob denn bekannt ist, wieso sich die Monti so verhält? Was ist die wirkliche Ursache dafür?

Meine 2. Frage wäre, ob dieses Verhalten bei anderen iOptrons ebenso auftritt?

Mein Anliegen besteht darin, irgendwann wenn Geld über ist, eine alternative Monti zu besorgen, die mein 10er SC (13,2kg) trägt. Die EQ6 (egal welche Version) fällt wegen des hohen Eigengewichts raus. Die iOptron wiegt ja gerade einmal 11,2kg (lt. Datenblatt) das wäre wieder ok.

Viele Grüße

Balam



 
Hallo Balam,

ich habe meine zwar erst seit knapp zwei Wochen, aber so etwas ist mir noch nicht aufgefallen.
Ich habe mir im Herbst alles von den amerikanischen Foren zur CEM60 angeschaut, was ich finden konnte. Es gibt wohl einzelne Problemfälle, bei denen die Hardware definitiv fehlerhaft war.
Viele andere scheinen zufrieden zu sein.

Wenn ich an mein erstes Jahr mit meiner mehr als doppelt so teuren DDM60 denke, da hätte ich ein paar gruseligere Videos in Netz stellen können. Hast Du schon mal gesehen, wie ein C8 so geschüttelt wird, dass sich die Prismenklemme löst, und es auf Reisen geht ? Ich konnte es zum Glück noch festhalten.

Wenn Du ein Freund feinmechanischen Kunsthandwerks bist, solltest Du die Finger von der CEM lassen, hier hat man es eher mit chinesischem Spritzgussbarock zu tun. Trotzdem ist die Konstruktion sehr funktionell, das Nachführen konnte ich testen, es funktioniert auf Anhieb, der Backlash ist kaum merklich, und das Pointing hat trotz Ein-Stern Alignment perfekt funktioniert.

Die Kupplung, also das Wegkippen des gesamten Antriebs vom Zahnrad, erfordert eine bessere Beschreibung, hier gibt es ein gewisses Schadenspotential, wenn man den Mechanismus nicht versteht.

Vom Original Dreibeinstativ wird allgemein abgeraten, bei großer Beladung können leichte Ungleichgewichte trotz der Lagerung im Schwerpunkt große Momente erzeugen, die ja irgendwie abgefangen werden müssen. Da fehlt dann ein bisschen Fleisch auf den Rippen.
Vom Motor und der Übersetzung her ist sicher genug Reserve da, aber die erlaubten 27kg würde ich ungern draufpacken.

Im Moment überwiegen jedenfalls die positiven Momente:
Gute Handsteuerung, problemloses Update aufspielen, fast umgehende Antworten von der Support Hotline, sehr schöner Polsucher, leichtes Einstellen der Polhöhe, ruhiger Lauf,
gutes Pointing,GPS, große Prismenklemme, metrische Schrauben,
Kabelmanagement und noch einiges mehr. Und natürlich geringes Gewicht.
(Dafür muss man ein schwereres Stativ schleppen).

Nachteile:
- nicht narrensicher ! Die Kupplungen erfordern Wachsamkeit, sonst kann man den Antrieb ruinieren.
- Der Koffer ist zwar dabei, aber nicht wirklich praktisch, weil man die Polhöhe zurückstellen muss, und man an die Kupplungen nur mit langen Fingern rankommt.
- die Fertigungsqualität lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig, die Farbe schaut man besser nicht an, sonst blättert sie ab.

Bin selbst gespannt, wie es weitergeht...

 
Hallo Norbert,

vielen Dank für Deine Infos dazu. Die Frage, die sich dann stellt, wäre die, ob es nicht evtl. möglich wäre, die CEM einer Optimierung zu unterziehen, so wie es bei der EQ6 gemacht wurde... ?

Probleme mit Antrieb, Kupplungen, Lager, etc. da gibt es doch Firmen, die evtl. in der Lage wären, sowas zu übernehmen. Vielleicht lassen sich solche Probleme ganz einfach beheben. Das würde allerdings Kosten verursachen, aber mit den ganzen Vorteilen, die diese Monti bietet, wäre man preislich gesehen wahrscheinlich immer noch weit unter dem, was andere Montierungen mit der Tragfähigkeit normalerweise kosten.... vielleicht wäre dann sogar die max. angegebene Zuladung möglich. Das Eigengewicht von 11,2kg ist ebenso ein gutes Argument, warum sich das vielleicht lohnen würde. Das müsste man alles mal in Erfahrung bringen.

Aber 3k für die CEM plus Optimierungen (1k?), ist schon eine Menge Geld. Wenn man das nicht will, bleiben eigentlich nur die beiden preisgünstigeren Alternativen mit der AZEQ6GT, die alle Optimierungen bereits erhalten hat, oder die G11. Beide sind aber schwerer !!

Da Du/Ihr die Montis schon habt, würde ich solche Überlegungen mal in Betracht ziehen.


...hier hat man es eher mit chinesischem Spritzgussbarock zu tun...

ok, typisch für die Chinesen... hab selber mal eine Zeitlang in der Entwicklung gearbeitet und musste damals Prototypen begutachten, die mit Spritz- oder Druckguss gefertigt wurden. Kenne also ein klein wenig die Probleme dabei. Wichtig ist ja eher die Funktionalität, als das Aussehen, wahrscheinlich würde ich da ebenso versuchen optisch ein wenig nachzubessern. (Falls das machbar wäre)

Viele Grüße

Balam
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Porsti,

Sorry für die späte Antwort, ich hatte gedacht ich bekomme hier email reminder wenn jemand etwas postet.

(1) Die CEM60 schwenkt automatisch um, wenn Du das einstellst. Ich habe keine Erfahrung, wie genau dieses Umschwenken bei anderen Montierungen ist. Ich musste immer noch ein wenig zentrieren nachher. Allerdings ist in der letzten firmware nur das one star align enabled - möglicherweise kommt es noch etwas genauer wenn man three star alignment machen kann.

(2) Da habe ich leider überhaupt keine Erfahrung und es auch noch nicht mit der CEM60 probiert !

Beste Grüsse

rudolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Nobby,

>> - nicht narrensicher ! Die Kupplungen erfordern Wachsamkeit, sonst kann man den Antrieb ruinieren.

Das habe ich eigentlich bisher immer anders gelesen ? Die Kupplungen kann man fest anziehen. Wenn man das macht, ertönt ein tatsächlich seltsames Blockierungsgeräusch beim Slewen. Lt.Support und Foren ist das aber nicht antriebsgefährdend, man muss nur die gear switches eine 1/4 Umdrehung aufdrehen. Einge Leute haben über spontan verstellte gear switches berichtet. Da gibt es offenbar Bastelabhilfe mit Teflonunterlegscheibe an den switches.

Ich wollte natürlich möglichst nicht basteln und hab das auch bisher nicht machen müssen. Vielleicht auch ein Vorserienproblem ?

Das mit der Farbe stimmt bei mir auch, aber nur für das Gegengewicht. Da sind tatsächlich ein paar Kratzer drauf.

gruss

rudolf




 
Balam,

Das Video ist echt heftig ! Keine Ahnung, was in der dortigen Konfiguration die Ursache ist. Stativ ?
Kann ich hier nicht bestätigen. Ich habe die Montierung allerdings bisher mit max 12 kg beladen.

Viele Grüsse

rudolf
 
Hallo Zusammen,

ich habe mir den Kupplungs- bzw. Klemm-Mechanismus mal genauer angeschaut. Die komplette Antriebseinheit (bestehend aus Schrittmotor, Riemenantrieb und Messing-Schnecke) sitzt auf einer Art Wippe, und mit der Stellschraube kann man deren oberen Teil mit der Schnecke durch Hereindrehen vom (Alu-)Zahnrad 2-3mm wegbewegen, dann hat man kompletten Freilauf.
Dreht man die Schraube dagegen raus, wirkt die abstoßende Magnetkraft zwischen Gehäuse und Schneckenhalterung, und drückt die Schnecke mit konstanter, aber recht geringer Kraft gegen das Zahnrad. Gleichzeitig begrenzt man mit der Einstellschraube den Weg, den die Schnecke vom Zahnrad wieder abheben kann. Dieser Weg lässt sich auf nahezu Null begrenzen. Ob dann am Anschlag noch Druck auf die Schnecke ausgeübt wird, ist mir nicht klar. Es reicht jedenfalls, um die Schrittmotoren zum "Stalling" zu bringen.

Fakt ist, im geklemmten Zustand wird jede Bewegung von außen auf den Antrieb weitergeleitet (das ist wohl nichts ungewöhnliches), allerdings gibt es keine Rutschkupplung, d.h. man sollte tunlichst auch nicht irgendwo gegenfahren.

Beim Anlegen der Schnecke kann es nun vorkommen, dass man genau auf den Zähnen landet (wenn auch mit wenig Kraft), da ist es hilfreich, wenn ganz,ganz leicht die Achse bewegt, und man das einrasten hört. Passiert das aber beim Rein- und Rausheben aus dem recht stramm gepolsterten Transportkoffer, kriegt man nicht unbedingt mit, ob die Schnecke wirklich anliegt, oder nur in dieser indefferenten Stellung klemmt. Da sehe ich zB einen Gefahrenpunkt. Ein anderer ist der RA-Freilauf, wenn die GG-Stange noch nicht montiert ist. Man muss wirklich peinlich drauf achten, da die Klemmung geschlossen zu halten, sonst dreht die Dec-Einheit mit ordentlicher Kraft (ein paar Kilo Übergewicht ) um die RA Achse bis zum nicht definierten Anschlag.

Entgegen den ersten Berichten auf Cloudy Nights wurde an der Stellschraube jetzt eine Feder angebracht, die dafür sorgen soll, dass sie sich nicht von allein verstellt. Das scheint das beschriebene "Zwangstuning" überflüssig zu machen.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Sehr hilfreich, vielen Dank Norbert.
Ich glaube Du hattest per DM geschrieben, dass Du vom Innenleben Bilder gemacht hast ? Wäre klasse wenn Du einen Link posten könntest und vielleicht auch eine Angabe, wie Du genau beim Zerlegen vorgegangen bist.

Ich hab die CEM60 nicht oft in den Transportkoffer tuen müssen, aber ich denke, auch nach Deinen Angaben es ist wichtig, die gear switches vor dem Transport und vor dem Herausnehmen festzudrehen, steht so auch im Manual.

Ich kann inzwischen von einer gelungenen weiteren Photosession berichten. 24 x 300 s mit einem Celestron Newton 1000mm f/5. Bei dieser Konfiguration musste ich zum guiden den MGEN einsetzen. Es gab bei 5 Minuten lights gelegentlich einen kleinen 'Haken' am Stern, nicht unbedingt Eierstern. Hing möglicherweise aber auch mit dem balancing des Tubus zusammen. Nach dem guiden mit MGEN keinerlei Ausschuss.

Gruss

rudolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Rudolf,
Wollte mich eigtl. schon länger bei Dir melden...
Nur kurz: habe mittlerweile auch die CEM60 auf dem Planet und ich musste den Worm-Drive reinigen, da ich zyklische Ausschläge im Guiding hatte - dies geschah in vorheriger Absprache mit iOptron und TS, da ich keine Lust habe, die Garantie zu verlieren. Ein bebildertes pdf-Dokument wurde mir von iOptron zur Verfügung gestellt (auf dem Dokument stand: "only for internal use").

Wenn ich heute Abend zu Hause bin dazu mehr und auch zu meinen bisher spärlichen Erfahrungen.
 
Hallo Zusammen,

ich habe vom Antrieb ein kleines pdf erstellt. das man am besten am PC (nicht am Tablet oder Handy) anschaut, um die kleinen Bewegungen von Seite zu Seite besser sehen zu können.

Antrieb

(Ist ein 3MB File in Dropbox)

Da ähnliche Einzelbilder von Ioptrons Referenzkunde auf CN veröffentlicht wurden, gehe ich mal davon aus, dass ich hier keine Betriebsgeheimnisse verrate.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo zusammen,
so, also hier nochmals in Ruhe.

Ich habe mich nach ausführlichem Kontakt mit Rudolf und Dank seiner Erfahruhngsbericht hier und auf CN für die CEM60 inkl. Berlebach Planet entschieden. Als mir TS noch ein Angebot machte, was ich nicht abschlagen konnte, habe ich zugegriffen.

Vieles wurde schon gesagt, aber für mich das Positivste ist wirklich das geringe Gewicht. Ich kann die Montierung inkl. Berlebach Planet auf meinen Balkon tragen. Weiterhin ist die geringe Lautstärke zu erwähnen - ein wahrer Leisetreter im Vergleich zu meiner AVX, bei der ich immer beim Anfahren von Objekten Angst hatte, dass die Nachbarn geweckt werden. Den USB-Hub finde ich auch ein nettes Gimmick - er funktioniert bisher einwandfrei und hilft mir so den Kabelsalat etwas einzudämmen.

So, und nun zu den oben erwähnten "issues": Die mitgelieferte PE Curve ist zwar noch innerhalb der von iOptron garantierten Spezifikation von +/- 5 arcsec, aber nur gerade so. Was mich jedoch massiv verwundert hatte, waren die periodischen Guiding-Ausschläge (siehe PECPrep). Auf Grund dessen habe ich den iOptron-Support kontaktiert, von welchem ich das Gefühl habe, dass er 24/7 verfügbar ist. Ich habe innerhalb von weniger Stunden eine kompetente Antwort erhalten mit dem Tipp, den worm zu säubern. Hierfür hat mir iOpton ein pdf zur Verfügung gestellt mit einer bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung. Klasse! Nach Rücksprache mit iOptron und TS bzgl. möglichem Garantieverlust und deren Verneinung habe ich den worm vorsichtig mit einem Pinsel gesäubert. Hier ein Video vorher und nachher. Leider kam ich bisher auf Grund des Wetters nur ganz kurz zum testen: die periodischen Ausreisser sind weg.

Die iterative Einnordungs-Routine ist ein Grauss: man wählt zwei Sterne aus, die für mich als Anfänger unbekannt waren und deshalb auch nicht wirklich markant, wie die üblichen Kalibrierungs-Sterne, die ich von meiner Celestron AVX her kannte. Jedenfalls habe ich nach 5 Iterationen abgebrochen, da ich das Gefühl hatte, dass die Software/Fimware diesbzgl. noch einen Bug hat. Celestron kann das besser (Polar Alignment Routine).
Für das polar Alignment habe ich mir jetzt Alignmaster angeschafft.

Was mich aber überrascht war die Positionierungsgenauigkeit nach einem Zwei- oder Drei-Sterne Alignment. Ein plate-solving mittels Astrotortilla war unnötig - ich muss jedoch dazu sagen, dass ich bisher nur mit meinem kleinen STAR-71 fotografiert habe. Ich habe hier mal ein Testbild (ich glaube es waren 7x1800s) vom Virgo-Gebiet:
Link zur Grafik: http://astrob.in/163965/0/rawthumb/gallery/get.jpg
Man erkennt zwar noch leicht verzogene Sterne iin den Ecken, aber ich habe es nicht für möglich gehalten, mehr als 600s am Stück zu fotografieren! Ich freue mich schon drauf, was alles so möglich ist, wenn das guiding gescheit läuft und die Monti gut eingenordet ist.

Ob ich - so wie bei CN oftmals publiziert - auch eine "glatte Guiding-Kurve" hinbekomme, vage ich mal zu bezweifeln...
 
Hallo Stefan,

also bei mir sahen die Guiding Graphen von Anbeginn ganz gut aus. Schnecke und Zahnrad in RA waren sauber und sehen auch sonst gut aus. Aber die ganzen Schrauben, Bolzen und Hutmuttern für Stativ und Polausrichtung sahen irgendwie aus, als hätte man die aus einer zehn Jahre alten Grabbelkiste zusammengesucht.

Bezüglich Polausrichtung habe ich die iterative Methode noch nicht benutzt, aber nach Polsucher und dem 3 Stern Alignment wird ja die Abweichung schon angezeit, und wenn man 3-4 Minuten daneben liegt, verschiebe ich Polaris einfach um diese Beträge, anhand der Ringe für 36,40 und 44 Minuten kann man das ja ganz gut schätzen.

Da Du und Rudolf das Teil komplett raustragt, erlaube ich mir noch ein paar Anmerkung zum richtigen mobilen SetUp:
Beim mitgelieferten Koffer muss die Polhöhe wieder auf Null Grad gestellt werden. Keine große Aktion, aber lästig. Die Polsterung des Koffers ist straff, daher habe ich vorm Einpacken ein kurzes Gurtband um die DEC Achse gelegt, (also so ähnlich wie bei manchen Batteriefächern), dann kann man sie besser rausheben.
An die Klemmschrauben kommt man leider nicht so gut ran.
Ich habe einen zweiten Koffer, in dem ich das Teil großzügiger, und mit Polhöhe eingestellt einräumen kann, allerdings hat der Kopf beim Ausetzen aufs Stativ dann leichtes Übergewicht, und man muss sehr vorsichtig die GG Stange einschrauben, um nicht alles runterzuschmeißen.
Die Adapterplatte fürs Stativ muss absolut plan sein, da der ganze Kopf ja nur an zwei Punkten mit relativ wenig Druck fixiert wird.
Die Klemmbacke der Prismenklemme kann sich im Dunkeln übrigens ganz schnell in Richtung Boden davonmachen, wenn man sie zu weit öffnet. Es gibt keine Sicherung, und wenn man einen Newton mit 3" Schiene draufschnallt ist das schnell passiert.
Ist nicht gefährlich, aber man muss den Tubus dann erst mal wieder hinlegen usw. Wenn so ein Gussteil auf die Terrasse fällt, wird es übrigens nicht schöner.

Insgesamt ist das Ganze aber recht schnell und wegen des geringen Gewichts auch bequem auf- und abgebaut.

Viele Grüße
*entfernt*




 
Zitat von *entfernt*:
Hallo Stefan,

also bei mir sahen die Guiding Graphen von Anbeginn ganz gut aus. Schnecke und Zahnrad in RA waren sauber und sehen auch sonst gut aus.

Hi Norbert,
ist das Fett bei Deiner auch so grau, wie bei meiner?

Mit was guidest Du und was sind Deine Einstellungen in PHD?

Genau das ist der Punkt bzgl. guiding: es sieht eigtl. bei fast allen so gut aus, weshalb ich es nicht akzeptieren würde eine "Gurke" erhalten zu haben. Und da ich schon mit den periodischen Ausreissern kämpfen muss, habe ich die Befürchtung, dass da noch was anderes im Argen liegt. Das gute Stück kostet ja immerhin 3000 Euro. Und der iOptron-Support hat auch deutlich gesagt, dass ein Guiding unter 1 arcsec zu schaffen sein soll.

Leider lässt das Wetter momentan keine weiteren Tests zu...
 
Hallo Stefan,

Glückwunsch zur neuen Montierung !

Hast Du die neueste firmware installiert ? Das iterate polar align hat bei mir anfangs auch nicht gut geklappt, zuletzt dann aber schon. Beim Schreiben dieser Zeile habe ich gerade die Support Seite von Ioptron kontrolliert und gesehen, dass es offenbar eine neue mainboard und HC firmware gibt, die das three star align erlaubt ... hier noch nicht aufgespielt.

Ich arbeite derzeit primär mit dem visuellen polar align - gute Sicht auf den Polarstern - TS hat da einen Winkelsucher für das polar scope im "Angebot" gehabt, der das Einstellen beim Durchblick sehr präzise und vor allem schnell + rückenschonend erlaubt. Das Ding ist teuer aber sein Geld leider wert - kein rumkriechen unter Montierungen und feuchte Knie ;-) Werd das iterate aber auch mal wieder mit der neuen firmware testen. Habe letztens mal nach ziemlich genauem visuellen Einnorden das iterate nacher noch zusätzlich gemacht, klappte technisch einwandfrei. Es waren allerdings nach dem vorherigen Einnordungsvorgang keine sinnvollen Korrekturen in AZ und ALT mehr notwendig.

Mit den eher unbekannten Sternen beim iterate polar align hast Du recht. Der workflow bei alignmaster ist da besser, besonders weil man mehr bekannte Sternenpaare zur Auswahl hat und vor allem vor der Prozedur auch den zweiten Stern gleich mitgenannt bekommt. Allerdings empfand ich auch alignmaster im Vgl zur Celestron Prozedur nicht optimal.

Coole Videos von der Worm-reinigung, vielen Dank, und hübscher Virgo Haufen. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Tests. Für mich immer wieder klasse wenn man auch mal unguided längere Belichtungszeiten realisieren kann.

Viele Grüsse

rudolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

Glückwunsch zur neuen Montierung !

Hi Rudolf,
Danke!

Hast Du die neueste firmware installiert ? Das iterate polar align hat bei mir anfangs auch nicht gut geklappt, zuletzt dann aber schon. Beim Schreiben dieser Zeile habe ich gerade die Support Seite von Ioptron kontrolliert und gesehen, dass es offenbar eine neue mainboard und HC firmware gibt, die das three star align erlaubt ... hier noch nicht aufgespielt.

Ja, aktuelle Firmware (Stand: Feb. 2015) ist drauf. Die neue habe ich auch schon gesehen, aber noch nicht drauf gespielt, da die Download-Links noch immer zur alten Version führen.

Ich arbeite derzeit primär mit dem visuellen polar align - gute Sicht auf den Polarstern - TS hat da einen Winkelsucher für das polar scope im "Angebot" gehabt, der das Einstellen beim Durchblick sehr präzise und vor allem schnell + rückenschonend erlaubt. Das Ding ist teuer aber sein Geld leider wert - kein rumkriechen unter Montierungen und feuchte Knie ;-) Werd das iterate aber auch mal wieder mit der neuen firmware testen. Habe letztens mal nach ziemlich genauem visuellen Einnorden das iterate nacher noch zusätzlich gemacht, klappte technisch einwandfrei. Es waren allerdings nach dem vorherigen Einnordungsvorgang keine sinnvollen Korrekturen in AZ und ALT mehr notwendig.

Den Winkelsucher muss ich mir mal ansehen. Hast Du zufällig einen Link?

Coole Videos von der Worm-reinigung, vielen Dank, und hübscher Virgo Haufen. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Tests. Für mich immer wieder klasse wenn man auch mal unguided längere Belichtungszeiten realisieren kann.

Also ich fand den grauen Schmodder doch etwas erschreckend.
Danke für die Blumen, aber der Virgo-Haufen wurde geguidet (über 8x50 Sucher). Von solchen Zeiten ungegeuidet - so wie bei Dir - träume ich noch.
 
Zitat von Soffel:
Hallo zusammen,
so, also hier nochmals in Ruhe.

Ich habe mich nach ausführlichem Kontakt mit Rudolf und Dank seiner Erfahruhngsbericht hier und auf CN für die CEM60 inkl. Berlebach Planet entschieden. Als mir TS noch ein Angebot machte, was ich nicht abschlagen konnte, habe ich zugegriffen.

Hallo Rudolf,
kann ich Dich zum letzten Satz konkreter befragen, gerne auch als PM.
Spiele auch mit dem Gedanken genau dieser Kombi, habe aber derzeit ja noch meine iEQ45 und da böte es sich ja auch an, das Berlebach erstmal vor zu ziehen und u.U. auf die iOptron-typische V2 zu warten...
 
Hallo Wolfgang,

Der Satz stammte nicht von mir :-)

Schick mir gerne trotzdem ne PM ...

Bezüglich des Stativs - iOptron bietet neuerdings ein Pier an, das für meine Begriffe ziemlich interessant aussieht und mich an die Astrotrac TP3065 Säule erinnert.

Link

Vielleicht darauf warten ?

Seiteinblick: Genau das ist er (link Wolfgang oben). Dadurch, dass man nicht so übel verrenkt unter der Montierung hängt bekommt das Einnorden fast ein wenig Spassfaktor und wird tatsächlich genauer. Ich glaube das liegt besonders daran, dass man nicht in abstrusen Winkeln in das Polarscope schielt ...

Beste Grüsse

rudolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
ist das Fett bei Deiner auch so grau, wie bei meiner?

Mit was guidest Du und was sind Deine Einstellungen in PHD?

Hallo Stefan,

also das Fett sieht bei mir noch einigermaßen klar aus.
Ich guide mit einer f/5.6 330mm Wallimex Objektivtüte, ALCCD5.2m und PHD2.
Ich lasse alle Einstellungen auf Default und habe nur die Aggressivität auf 70% gestellt. Die Nachführgeschwindigkeit habe ich auf 0.6 oder 0.7 hochgestellt.
Ob das für Dec auch optimal ist, weiß ich nicht, da ich da nur ganz wenige Korrekturen gesehen hab, wahr wohl recht gut poljustiert.
Ich hatte das Ganze zuerst mit GSO 50mm Sucher probiert, das war deutlich schlechter.

Frage an alle: Ist der IEQ45 Berlebachstativ adapter kompatibel
zur CEM60 Version, oder muss man da nochmal extra was drauflegen ? Ich habe das Teil zur Zeit noch auf einem umgebauten EQ6 Stativ, aber so richtig komfortabel ist das nicht.

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hi Norbert,
bei TS scheint der TS-Adapter ein einziger zu sein, bei Berlebach selbst gibt es nur einen ausgewiesenen iEQ45, gar keinen für CEM60. Ich würde daher vermuten, dass der Adapter identisch ist - aber keine Praxis-Erfahrung!!!
 
Hi Norbert,
Das mit dem Fett ist ja interessant. Und Danke für die Info bzgl. Guiding. Habe auch noch ein 500er Spiegeltele rumliegen... Alternativ könnte ich ja mal OAG versuchen.
 
Danke für die Antworten.
Ich wundere mich nur warum bei Berlebach die Option für die IEQ45 nichts kostet, bei TS aber schon. Muss man wohl sicherheitshalber mal anfragen. (Falls die Finanzverwalterin das genehmigt...)

Viele Grüße
*entfernt*
 
Hallo Rudolf,

besten Dank für Deine Erläuterung. Auch ich habe hier zu spät wieder rein geschaut.

Der Hintergrund meiner ersten Frage war, daß meine Monti bei einfacher Nachführung ohne Probleme über den Südmeridian hinaus läuft, bei GOTO über ihn aber umschlägt und dieser Umschlagpunkt in der Handsteuerung nicht flexibel einstellbar ist.

Das Satelliten Tracking, wenn es denn ginge, müsste Dir in der Anleitung aufgefallen sein. Bei meiner funktioniert es bis zum Meridian, wo der Umschlag stattfinden müsste und bleibt dort stehen. Na ja ne deutsche Montierung ist dafür sowieso nicht gut geeignet.

Frohe Ostern und
Gruß
Porsti
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben