Ist das Kunst...

THATEIS

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...oder kann das weg?

combi.jpg
 
Hi,
Ich zumindest mach sehr viel silcher Aufnahmen, aber umgekehrt.
Mein Fokus liegt auf dem Vordergrund, also in deinem Fall auf den Pflanzen.
 
Hallo, da kann ich mitmachen:
Den Anhang 458284 betrachten

Aufnahme von mir, vom 12.01.2025, 16:53 Uhr. Dank Nebel ist der Mond nicht allzu sehr überbelichtet.

Gruß
Thomas
Hallo Thomas, genau das ist die zusätzliche Komplikation bei solchen Fotos, wenn sie geplant werden: Es muss nicht nur die Brennweite und der Abstand zum Baum, sondern auch Lichtverhältnisse berücksichtigt werden.
Ideal ist ein fast voller Mond der noch in der Dämmerung hoch genug steht. Das passt dann nur sehr selten alles zusammen.
CS Mike
IMG_7747.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mike,

bei deinem sehr gelungenen Natur-Foto finde ich ein wenig schade, dass da eine Stromleitung mit drauf ist…

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Werner, es ging nicht anders, wir haben hier eine komplizierte Topografie, da kann man den Standort nicht viel variieren.
CS Mike
 
Hallo,

zum Thema „Vollmond mit buntem Halo durch blätterlose Bäume“ kann ich auch einen Beitrag liefern. Ist schon ein paar Jahre alt, leider hatte ich kein „langes“ Teleobjektiv auf der Kamera und musste deswegen ziemlich viel wegschneiden. Damit es was wird, habe ich damals eine Belichtungsreihe gemacht und das beste ausgewählt.

_SDI4011_crop.jpg

(Für die eifrigen Moderatoren, die mir kürzlich erst ein Bild aus einem Beitrag gelöscht haben: Dieses Bild ist von mir, auch wenn ich es nicht beweisen kann. Niemand hat mir bei seiner Aufnahme und Bearbeitung geholfen. Ich habe die Rechte an diesem Bild an niemanden abgetreten. Und tue das übrigens jetzt auch nicht!)

Grüße
Maximilian
 
Hallo Thomas, genau das ist die zusätzliche Komplikation bei solchen Fotos, wenn sie geplant werden: Es muss nicht nur die Brennweite und der Abstand zum Baum, sondern auch Lichtverhältnisse berücksichtigt werden.
Ideal ist ein fast voller Mond der noch in der Dämmerung hoch genug steht. Das passt dann nur sehr selten alles zusammen.
CS Mike
Hallo Mike,

Danke für Deine Rückmeldung. Ja, so etwas ist schwer planbar - irgendwas ist ja immer :)

Tatsächlich ist das eine spntane Aufnahme. Wir waren eigentlich auf einem Schnee-Spaziergang. Den ganzen Tag gab es tief hängende Wolken, teilweise unter 600m Höhe. Der (Feld-)Weg entlang eines Berges wurde unpassierbar und es dunkelte bereits merklich, so dass wir uns zum Umkehren entschlossen. Wie ich mich so umdrehe, schaue ich den Berg hinauf zum Kamm und sehe, dass die Wolken gerade den Mond freigeben. Also schnell die Kamera gezückt, 2m nach rechts gegangen, um den Baum im Bild zu positionieren und abgedrückt.
Kaum war das Bild im Kasten, zogen wieder dicke Wolken vor den Mond - Show vorbei.

Eben wegen der Umplanbarkeit finde ich es umso schöner, so einen Augenblick zu erleben und solche Aufnahmen zu machen.

Geplant und ausgeführt hat für mich etwas technisches: die Überlegungen haben gestimmt und befriedigt nimmt man zur Kenntnis, dass der Plan funktioniert hat. Abhaken und nächster.

Einn spontaner Augenblick, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, hat dagegen etwas Magisches.

Gruß
Thomas
 
Hi,
finde ich ein wenig schade, dass da eine Stromleitung mit drauf ist…
könnte man nicht die Tools, die zum entfernen von Satelliten-Spuren bei DeepSky Aufnahmen eingesetzt werden, auch dazu verwenden, Stromleitungen aus 'normalen' Bildern 'rauszurechnen.??
OK, da nur ein Bild vorliegt, und kein Stacking gemacht wird, dürfte es wohl nicht ganz Spurenlos von statten gehen, weil sich nix nachträglich ausmitteln kann. Da ist's je nach Fall am Ende einfacher, manuell zu retuschieren. Wäre halt 'ne lustige Idee. Und KI System können das mittlw. sicher auch...
VG CptB
 
Hallo!
könnte man nicht die Tools, die zum entfernen von Satelliten-Spuren bei DeepSky Aufnahmen eingesetzt werden, auch dazu verwenden, Stromleitungen aus 'normalen' Bildern 'rauszurechnen.??
Grafikprogramme wie Affinity und Photoshop können das ohne Zusätze. In Photoshop heisst das Tool „Entfernen Werkzeug“ und in Affinity Photo „Restaurieren“ bzw. „Inpainting“. Hier ein kurzes Anleitungsvideo, um sogar ein größeres Objekt zu entfernen: Wie du ALLES aus Bildern entfernen kannst | Affinity Photo Tutorial Deutsch

Grüße
Maximilian
 
Hallo Mike,

Prima :y: So sieht das viel besser aus.

Viele Grüße
Werner
 

Hallo Mike,

ist dir bei der Bildbearbeitung das Pferd durchgegangen? Der Zossen würde auf dem Hügel noch besser wirken.
Die Leitungen waren nicht schön. Sauber entfernt! Den Mond mittig zur Baumkrone setzen, ok! Den oberen Himmelbereich etwas kürzen gibt mehr Dynamik.
Die Bildbeschriftung - auch im Original - ist bombastisch! Es ist wie alles, das betone ich ausdrücklich, Geschmacksache und ich möchte nicht als Besserwisser rüberkommen. Jeder macht sein Ding! Prima, dass du hier so aktiv bist und uns die Möglichkeiten der Bildbearbeitung zeigst.

Liebe Grüße

Manfred
 
Alles klar. alles Originale! So kann ich mich irren. Sorry Mike!

Gruß Manfred
 
Hallo Thateis.

Ob etwas als Kunst gilt, liegt grundsätzlich im Auge des Betrachters / der Betrachterin.

Wenn ich mich aber 26 Jahre zurück erinnere, an zwei Semester in der Prager Fotoschule, da waren schon einige Aspekte die ein Bild erfüllen musste um anerkannt zu werden.

Es sollte durch fotografische Mittel ein Inhalt ausgedrückt werden der über die reine Sache hinausgeht.
Durch Anordnung der Bildelemente, perspektivische Gegenüberstellung, betonte Linienführung, Schärfe/Unschärfe, durch Abstraktion, oder auch durch Bearbeitungstechniken usw. sollte eine Bildaussage (bis hin zur Symbolik ) erzielt werden.
Die dann auch bei der betrachtenden Person ankommt.

Abgesehen davon dass mir eure Bilder gut gefallen, kann man darüber nachdenken wie man z.b. eine besondere Beziehung zwischen Mond und Lanschaftselementen ausdrücken könnte, oder zu einem Tier (Pferd....) die dann für das Publikum erkennbar wird....

Nur meine persönliche Meinung zu dem Thema.

VG Hermann
 
Hallo Herrmann,


guter Beitrag. Also eine Anordnung der Bildelemente, d. h. gestalterische Elemente und eine perspektivische Anordnung, kann ich schon erkennen. Mond und Baum sind auf eine überraschende Weise zusammengestellt, eine Perspektive die ungewohnt ist.


Bei der Aussage kann man natürlich kreativ sein:


- Man könnte Baum, Pferd und Mond als Darstellung eines irdischen Idylls auffassen. Das Bildsoll also eine Emotion beim Betrachter auslösen.

- Oder man bezieht den Kontrast irdisch - nicht irdisch in seine Betrachtungen ein.

- Ein weiteres Kontrast- bzw. Gestaltungsmerkmal: das "unordentliche" der Äste im Gegensatz zum "ordentlichen" Kreis des Mondes.

Mehr fällt mir spontan nicht ein. :)

BTW: von Gerichten gibt es Urteile, welche die Frage "ist das Kunst oder kann das weg" sehr niederschwellig zugunsten der Kunst beantworten.

Meine 2 ct.

Gruß
Thomas
 
Hi
Das Bildsoll also eine Emotion beim Betrachter auslösen.
und vielleicht auch eine Geschichte erzählen. Es gibt ja mehrere Bilder mit dem Baum, Mike hat vielleicht den Mond direkt über'm Baum erwischt, und sich dann auf das Pferd gesetzt und ist in die entgegengesetze Richtung in den Sonnenuntegang geritten. Deswegen ist im 2. Bild, in dem der Mond schon weiter gewandert ist, und die Dämmerung sichtbar fortgeschritten, das Pferd nicht mehr im Bild :cool:
VG CptB
 
Hallo Thomas.

Nicht als Kritik sondern nur als Anregung gedacht, wie man anders gestalten könnte...

Bei deinem Bild aus #6 könntest du zum Beispiel überlegen den Mond etwas später mit mehr Abstand zum Baum aufzunehmen, dann den Mond in der rechten Bildfläche etwas höher, und den Baum links (etwas tiefer) zu platzieren.

Eine mittige / zentrale Anordnung ist vorteilhaft um Symetrien zu betonen, ist keine Symetrie gegeben wirken Bildelemente z.b. im goldenen Schnitt oder eine etwas diagonalere Anordnung spannender.....

Um zwischen dem Pferd im Bild und dem Mond, oder einem Wolf, Katze oder einem anderen Bildelement einen Bezug herzustellen, müssten sie von der Größe und der Aussagekraft her entsprechend dargestellt und positioniert werden.

Ein weiteres Kriterium hatte man uns ans Herz gelegt, und zwar Bildelemente die nicht zur Bildaussage dienen, oder sie stören wegzulassen, den Standort oder Bildausschnitt verändern usw.

Der Anspruch sich Richtung Künstlerische Fotografie zu orientieren bedeutet auch von der reinen Erinnerungsfotografie weiter zur bewusst gestaltenden Aufnahme, die einen besonderen Inhalt vermitteln will, zu gehen.

VG Hermann
 
Hallo!
... könntest du zum Beispiel überlegen den Mond etwas später mit mehr Abstand zum Baum aufzunehmen, dann den Mond in der rechten Bildfläche etwas höher, und den Baum links (etwas tiefer) zu platzieren.
Ich bin zwar nicht gemeint, aber ich kann es einfach nicht lassen ;)
Ein weiteres Kriterium hatte man uns ans Herz gelegt, und zwar Bildelemente die nicht zur Bildaussage dienen, oder sie stören wegzulassen, ...
Pferde stören nie. Irgendwo habe ich mal gelernt, dass man bei Tieren und Personen immer zwei und nicht nur eines zeigen soll, der Grund ist mir entfallen.

Also so (für die Moderation: Ich bin Urheber dieses Bildes, also nicht schon wieder löschen!):

Pferdebirke.jpg


Grüße
Maximilian
 
Hallo Maximilian.

Ein feines Bild, das auch noch einlädt über die Wirkung der einzelnen Elemente, und eventuelle weitere Gestaltungsoptionen nachzudenken ;-).

Wie empfindet man die Komponenten Baum, Pferde, Mond und Hügelkuppe ..... von ihrer Gewichtung ....,
wie würde sich der Eindruck verändern wenn der Baum weiter links wäre, oder weniger Fläche beanspruchen würde....

Was würde sich am Eindruck des Mondes verändern wenn man das obere Bilddrittel etwas abdunkeln würde.... usw.

Das meinte ich z.T. mit gestalten, wenn man es dann noch schafft eine nicht als Objekt vorhandene Botschaft / Aussage oder Stimmung zu vermitteln, nähert man sich der Künstlerischen Fotografie schon an. ;)

Aber genug, eigentlich wollte ich nur auf die eingangs gestellte Frage antworten.

VG Hermann
 
Hmmm ......
Ich habe bislang -sträflicherweise, ich sollte das mal tun, das Thema wird unausweichlich unsere Zukunft entscheidend mitbestimmen - mich mit dem ganzen KI Gedöns noch nicht befasst. OK, ein paar Basics, wie die neuronalen Netze, sind mir schon bekannt, aber ohne tiefergehendes Wissen.
Bei Bildern wie obigen versuche ich dann immer, einfach mal 'from scratch' zu überlegen, wie die Algorithmen prinzipiell wohl arbeiten könnten. Ebenen scheinen wohl eine Konstruktionsprinzio zu sein, Vordergrund, Hintergrund, ganz weiter Hintergrund, usw. Es müsste dann aber ein Menge Meta-Informationen verknüpft sein, z.B. welche Objekte üblicherweise in welchen Ebenen auftreten. D.h. Mond wäre dann immer mit 'gaaanz weit hinten' verknüpft. Ein rollender Mond auf der Wiese, der ein Pferd im Himmel betrachtet, käme der Maschine wahrscheinlich nicht in den ""Sinn"".
Die Reflexionen auf dem Pferd wiederum erwecken fast den Eindruck, als ob da eine Art Rendering stattfindet.
Nun ja, einfach mal so ins Blaue gedacht. Weiss nicht, ob das wirklich in die richtige Richtung geht, oder ob ich da komplett daneben liege.
VG CptB
 
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