J. Herschel / Schickard / Vallis Schroeter

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Attalar

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Hallo,

Ziel war eigentlich (wieder einmal) Saturn. Das schlechte Seeing hat aber keine wirklich zeigenswerten Bilder zugelassen. Wenn eine IR-Aufnahme am Saturn besser ist als der Rotkanal, dann weiß ich, dass ich einpacken kann.

Vorher habe ich aber noch ein paar Mal auf den Mond gehalten. Auch hier waren die Bedingungen fürchterlich, aber mit dem IR-Passfilter und f/10 kam etwas dabei heraus:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/bkxv-4c.jpg
Gegend um J. Herschel (Mosaik aus 6 Aufnahmen mit 640x480


Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/bkxv-4d.jpg
Schickard


Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/bkxv-4e.jpg
Vallis Schroeter


Alle Aufnahmen mit der DMK21 am Celestron C9.25 bei F=2350mm und dem Astronomik IR PRO 807.

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

auch diese Aufnahmen sind wieder sehr gelungen: Drei strukturell recht unterschiedliche Landschaften, jede auf ihre Weise optimal - jedenfalls nach meinem Geschmack - ausgearbeitet.

Wenn die Bedingungen besser sind, kannst Du ruhig bei f/10 bleiben und gewinnst dann beim Nachvergrößern. Bin gespannt darauf - wenn Du es dann nicht vorziehst, optisch nachzuvergrößern ...

Gruß, Jan
 
Hallo Michael,

Ja - f/10 ist natürlich bei Mondaufnahmen besonders attraktiv wegen des großen Gesichtsfelds. Aber auch die kürzere Belichtungszeit ist im Hinblick auf die Luftunruhe von Vorteil.

Bisher habe ich meistens das aus AviStack gewonnene Summenbild nach dem Öffnen in Fitswork als erstes mit dem dSinc-Algorithmus 1,2- bis maximal 2-fach (vorzugsweise bei Planeten) vergrößert und dann erst die Schärfungstools angewendet. In letzter Zeit habe es gelegentlich auch anders herum probiert mit vergleichbarem Ergebnis. Nur müssen die Schärfungsradien in beiden Fällen unterschiedlich angepasst werden. Wie, das muss man am besten selbst ermitteln. In konkreten Fällen könnte ich Dir die genauen Daten angeben.

Der Erfolg der Nachvergrößerung hängt sehr von der Qualität des Ausgangsmaterials ab. Eine Nachvergrößerung lohnt sich nur bei gutem Seeing, ebenso wie auch die optische Nachvergrößerung. Das hast Du ja bei Deinen aktuellen Bildern selbst festgestellt ...

Du findest auf meiner Website einige Mond- und Planetenaufnahmen, bei denen ich das Original-Videomaterial erst mehrere Jahre später mit Nachvergrößerungen bearbeitet und dabei einen z.T. überraschenden Zuwachs an sichtbaren Bilddetails gewonnen habe.

Mit Hilfe eines "Zwischenverkleinerungstests" lässt sich im übrigen auch nachträglich noch feststellen, ob sich eine optische Nachvergrößerung bei der Aufnahme wirklich gelohnt hat. In vielen Fällen kann man nachweisen, dass ein kleinerer Aufnahmemaßstab mit datentechnischer Nachvergrößerung auch nicht weniger an Bilddetails gebracht hätte.

Mit Deinen f/10-Aufnahmen befindest Du Dich jedenfalls in bester Gesellschaft mit Stefan Schimpf und seinen bemerkenswerten "Mondimpressionen".

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

zuviel des Lobes. Ich kenne den Thread und maße mir keinen fachlichen Beitrag dazu an, da mir sowohl das theoretische als auch das praktische Wissen fehlt (ich bin halt nur Bauingenieur ;) ).

*** Wenn ich schon lese, dass manche ihr SC beim Wechsel von Barlow zu ohne Barlow neu kollimieren, fange ich an, an mir und meinem Hobby zu zweifeln ***

Ich gehe das einfach ganz prakmatisch an:
Im Wissen, dass bei der DMK21 am C9.25 f/20 das wohl optimale Verhältnis ist (zumindest theoretisch) versuche ich zunächst immer, damit vernünftige Aufnahmen zu machen.

Beim Mond mache ich danach eigentlich auch immer ein paar Videos mit f/10 , da diese wie gesagt mehr Gesichtsfeld haben und man zudem mit höheren Frameraten aufnehmen kann, was mir bei meinen Bedingungen häufig hilft (ich habe an meinem Standort und zu meinen Beobachtungszeiten ( < 24.00 Uhr) selten ein wirklich gutes Seeing.

Erst am Rechner sehe ich dann nach der Bearbeitung mit Avistack, welche Videos was geworden sind.

Das mit der Nachvergrößerung am Rechner ist immer einen Versuch wert, nur bin ich mir nie sicher, ob FitsWork mit dSinc oder Photoshop die besseren Resultate liefert.

Gruß und Dank,

Michael
 
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