Hallo Jan,
Danke, dass du mich darauf ansprichst. Ich hatte nämlich einige Sachen wohl falsch verstanden... Ich dachte mir fehlte es noch an Fokallänge, aber jetzt wo ich dank deinem Post meine eigenen Resourcen genauer lese, stimmt das wohl überhaupt nicht..
(jetzt rechne ich das kurz vor, mußt ihr nicht lesen, wollte ich nur schriftlich festhalten!)
In seinem Einsteigerbuch "Astrophotography" rechnet Thierry Legault ganz kurz einen Richtwert aus für optimale Fokallänge für Planetenaufnahmen.
Bei ihm heißt es als Daumenregel, der Sampling soll die Hälfte vom theoretischen Auflösevermögen des Teleskops sein, bei mir laut Hersteller 0,58 Bogensekunden, also 0,29 Bogensekunden pro pixel.
Die Pixel sind 3,75 Mikron breit, also soll die Vergrösserung (laut Legault) 0,29 / 3,75 = .0773 Bogensekunde / Mikron sein.
Wenn ich gerade die richtige Formel gefunden habe für "image scale" (was ich bisher Vergrößerung genannt habe), heißt es IS = 206 / FL (IS in Bogensekunden pro Mikron, Fokallänge in mm)
Das ergibt als optimale Fokallänge für mein Vixen VMC200L 206 / .0773 = 2663mm.
Die Prime Focus Fokallänge des VMC200L ist 1950mm, was heißt, dass die optimale Erhöhung laut dem Daumenregen von Legault nur 1,37x wäre.
Was wiederum heißt, dass ich nicht mal den 2x Barlow einsetzen soll, es sei denn die Bedingungen sind wirklich aussergewöhnlich gut... Ich könnte versuchen mit Okularprojektion und genauem kontrollieren der Distanz zwischen Okular und Kamerasensor sowas wie 1,4x zu erreichen.
Nochmal vielen Dank für den Tipp, das war wirklich hilfreich!