Jupiter 2015-03-19

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doppeljot

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Jupiter 2015-03-19 Time 21:42 , St Pölten Austria ,SC 9,25, FL 7050mm, Point Grey Firefly MV ( 6 micron pixel size ) , fps 41, 16 bit , 3min 30 sek . south up , Das Seeing war gut. Für original bitte rechts Klick und Grafik anzeigen .

LG Bobby
Link zur Grafik: http://imagizer.imageshack.us/a/img540/6711/cExlQy.png
 
richtig tolles bild, super schärfe und schön detailreich.

ich warte noch auf die tage an denen ich bei 7m fokallänge sinnvoll arbeiten kann...
 
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Zitat von ghubing:
Hallo Garrett,

im Hinblick auf das mit 3,75 µm - gegenüber 6 µm - sehr viel höher auflösende Pixelraster Deiner ASI120MM scheint es mir eher sinnvoll, unmittelbar in der Fokalebene Deines VMC200 aufzunehmen, d.h. in diesem Falle bei 2 m, und den Abbildungsmaßstab der Qualität des gewonnenen Bildmaterials entsprechend durch Nachvergrößerung anzupassen.

Gruß, Jan
 
Zitat von doppeljot:
SC 9,25, FL 7050mm, ... 6 micron pixel size, ... 16 bit, 3min 30 sek
Hallo Bobby,

die Aufnahme gefällt mir gerade auch in dieser Grauwertdarstellung sehr gut ! Bei 6 µm Pixelraster hätte ich wohl eher mit 4 m als mit 7 m angekoppelt, und 3,5 min Aufnahmedauer erscheinen mir bei der schnellen Rotation des Planeten doch schon etwas grenzwertig im Hinblick auf Bewegungsunschärfen. Außerdem frage ich mich, ob 16 bit gegenüber 8 bit einen signifikanten Vorteil bringen, wenn durch das Stacken von 1.000 Einzelframes schon deutlich mehr als 8 bit an Graustufen gewonnen werden.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

Danke, dass du mich darauf ansprichst. Ich hatte nämlich einige Sachen wohl falsch verstanden... Ich dachte mir fehlte es noch an Fokallänge, aber jetzt wo ich dank deinem Post meine eigenen Resourcen genauer lese, stimmt das wohl überhaupt nicht..

(jetzt rechne ich das kurz vor, mußt ihr nicht lesen, wollte ich nur schriftlich festhalten!)

In seinem Einsteigerbuch "Astrophotography" rechnet Thierry Legault ganz kurz einen Richtwert aus für optimale Fokallänge für Planetenaufnahmen.

Bei ihm heißt es als Daumenregel, der Sampling soll die Hälfte vom theoretischen Auflösevermögen des Teleskops sein, bei mir laut Hersteller 0,58 Bogensekunden, also 0,29 Bogensekunden pro pixel.

Die Pixel sind 3,75 Mikron breit, also soll die Vergrösserung (laut Legault) 0,29 / 3,75 = .0773 Bogensekunde / Mikron sein.

Wenn ich gerade die richtige Formel gefunden habe für "image scale" (was ich bisher Vergrößerung genannt habe), heißt es IS = 206 / FL (IS in Bogensekunden pro Mikron, Fokallänge in mm)

Das ergibt als optimale Fokallänge für mein Vixen VMC200L 206 / .0773 = 2663mm.

Die Prime Focus Fokallänge des VMC200L ist 1950mm, was heißt, dass die optimale Erhöhung laut dem Daumenregen von Legault nur 1,37x wäre.

Was wiederum heißt, dass ich nicht mal den 2x Barlow einsetzen soll, es sei denn die Bedingungen sind wirklich aussergewöhnlich gut... Ich könnte versuchen mit Okularprojektion und genauem kontrollieren der Distanz zwischen Okular und Kamerasensor sowas wie 1,4x zu erreichen.

Nochmal vielen Dank für den Tipp, das war wirklich hilfreich!
 
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@Jan

Übrigens sehe ich jetzt auch bei deiner Webseite die Links zu ausführlichen Diskussionen über Fokallänge, Pixelgröße, Auflösevermögen, usw. Da merke ich dass ich wohl noch einiges an Hintergrundwissen erwerben muß, bis ich mich auf theoretischer Ebene bewegen kann. Für jetzt halte ich mich erstmal an Daumenregeln und an deinem Tipp, und gucke was ich bei 2000-2500mm Fokallänge erzielen kann.
 
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Zitat von ghubing:
... bis ich mich auf theoretischer Ebene bewegen kann.
Hallo Garrett,

Dank Dir für die Darstellung Deiner Überlegungen auf der Basis der praktischen Richtlinien von Thierry Legault. Die Resultate liegen ja nicht weit entfernt von meinen Erfahrungswerten. Die Bedeutung der theoretischen Ebene sollte man nicht überbewerten. Eine brauchbare Theorie sollte jedenfalls in der Lage sein, experimentell erzielte Ergebnisse in angemessener Weise zu deuten.

Gruß, Jan
 
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