Jupiter 2021 im C8

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K-H_49

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Hallo Planetenbeobachter,

obwohl Jupiter erst am 20. August in Opposition steht und die Oppositionsschleife zwischen den beiden Stillständen am 21. Juni und 18. Oktober liegt, sind bereits gute Beobachtungen möglich.

Am 31. Mai waren Seeing und Luftruhe sehr gut. An diesem Morgen entstand das erste Bild (Norden ist oben):

21053102366rgb.png

Jupiter unterliegt ständigen Veränderungen. Seit 2018 ist das Äquatorband nicht mehr weißlich, sondern gelblich. Hier auf dem Bild ist der helle Streifen südlich des Äquatorbandes schon Bestandteil des SEB, dass eher grau gefärbt ist. Weiter südlich folgt eine weiße Zone und ein schmales schwaches Band.

Das NEB beginnt fließend nördlich der Äquatorzone mit einem dunklen Streifen. Nördlich davon sind im NEB drei dunkle Flecke zu sehen. Dann folgt eine helle Zone und ein schmales Band.

Am 4. Juni konnte ich Jupiter mit dem GRF aufnehmen:
2106040218lrgb.png

Der GRF befand sich auf 355° Länge im System " und auf -23° Breite.
Das SEB erscheint nach dem GRF unauffällig und blas.
Beim NEB ist der schmale dunkle Streifen markant. Weil die Äquatorzone ebenfalls dunkel ist, erscheint das NEB breiter.

Eine weitere Beobachtung war am 8. Juni möglich, durch aufziehende Wolken aber leider sehr kurz:
21060802205rgb.png

Das NEB und die ebenfalls dunklere Äquatorzone sind als breites Band zu sehen. Vom dunkleren Streifen ziehen bläuliche Fahnen ist Richtung Äquator.
Das SEB beginnt mit einem helleren Streifen und ist insgesamt schmal.
Weiter südlich folgt eine helle Zone. In diesem Bereich deutet sich fast in Bildmitte ein größerer heller Fleck an.

Weitere Bilder in Daten sind in meiner Homepage.
 
Hallo,
am 27. Juni konnte ich erneut Jupiter beobachten. Hier ein RGB- und IR-Bild:

2106270126rgb.png

2106270133ir2.png


Sehr klare und ruhige Luft. Trotz dieser guten Bedingungen war die Auswertung der Bilder schwierig.
Das NEB ist blass mit einen dunkleren Streifen. Am nördlichen Rand befinden sich drei dunkle Flecke. Noch blasser erscheint das SEB, ebenfalls mit einem dunkleren Streifen. Die Äquatorzone ist gelbbraun.
Südlich des SEB folgt ein helles Band und weiter südlich wird es interessant.
In der Nähe des Oval BA sind gleich vier hellere Flecke von beachtlicher Größe. Das Oval BA befindet sich auf 173° Länge im System 2 und auf -34.5° Breite.
Das IR-Bild zeigt diese Flecke deutlich, deshalb auf diesem Bild die Beschriftung. Außerdem ist Satellit Europa als heller Fleck zu erkennen - im RGB-Bild zu kontrastarm.
Beste Grüße
Karl-Heinz
 
Hallo,

das Wetter ist weiterhin sehr wechselhaft und gezielte Beobachtungen sind nicht möglich. Hier zeige ich Jupiter vom 4. Juli:

2107040114rgb.png
2107040131ir.png


NEB und SEB sind recht blass, beide haben einen schmalen braunen Streifen. Nördlich des NEB befinden sich drei dunkle Flecke. Südlich des hellen Bandes (STrZ) sind mehrere helle Flecke erkennbar.
Auf Jupiter ist der Schatten von Europa zu sehen, links von Jupiter ist auf dem IR-Bild auch Europa selbst zu sehen.
 
Das Wetter macht immer noch das Beobachten sehr schwer bis unmöglich. Trotzdem kann ich hier vom 16. Juli ein Bild zeigen. Dünne Wolken waren zeitweise vor Jupiter. Nach der ersten Aufnahme mit den drei Filtern war dann der Himmel ganz dicht:

2107160052rgb.png
2107160052lrgb.png


Beide Bilder sind aus den gleichen Filmen erzeugt, das zweite Bild mit Beschriftung ist stärker Bearbeitet, dadurch kann man mehr Details erkennen.

Was gibt es zu sehen: Oval BA befand sich auf 161° Länge im System 2 und auf -34° Breite und erscheint schwach gelblich. In seiner Umgebung sind weiße Spots zu erkennnen.
Im blasen NEB ist ein schmaler dunkleres Band zu sehen. Nördlich des NEB befinden sich drei längliche dunkelbraune Barren.
Das SEB ist sehr blas, hat ebenfalls ein schmales dunkleres Band.
 
Hallo Jupiterbeobachter,
wetterbedingt waren nur wenige Beobachtungen möglich. Hier zeige ich Bilder vom 29. und 30. Juli. Am 29. Juli befand sich Europa vor Jupiter, sichtbar als heller Fleck und am 30. Juli befand sich Callisto vor Jupiter als dunkler Fleck (kein Schatten) neben dem GRF:

2107290021rgbtext.png
21073000208rgb.png


Weitere Bilder und Daten auf meiner Homepage.
 
Hallo, endlich war nach langer Pause am 17. August wieder Beobachtungswetter.
Hier zeige ich ein RGB- und ein IR-Bild:

21081723277rgb.png
21081723530ir.png

Der GRF befindet sich auf Länge 359° (System 2) und -23° Breite. Seine Größe habe ich mit ca. 19000 km x 15000 km gemessen.
Im Jahr 2020 hatte ich seine Größe mit 17500 km x 11000 km gemessen. Abzüglich von Messfehlern könnte der GRF wieder etwas größer geworden sein.
Nach dem GRF folgt ein sehr turbulentes helles Gebiet. Das SEB ist sehr blass. Ebenfalls blass ist auch das NEB bis auf den schmalen dunkleren Streifen.
 
Hallo Karl-Heinz,

ja der GRF fehlt mir diese Saison noch, da haben bisher immer die Bedingungen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Gruß,
Holger
 
Oh ja, diese Saison ist recht schwierig - hier in Sieghartskirchen/Elsbach ist das Seeing zZ sehr oft sehr mies! Ich habe es auch versucht, das hier ist das zZ beste Bild mit dem GRF - hoffentlich wird das Seeing einmal so richtig gut!
CS; Georg
 

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Hallo Allerseits,

da ich auch erste Gehversuche bei der Planetenfotografie mache, wollte ich fragen, was ihr so für Parameter bei euren Planetenkameras einstellt?
Ich habe bislang für Jupiter und Saturn mit etwa 10-30microsec Belichtungszeit experimentiert in Kombination mit etwa 25-35% der maximal möglichen Gain.
Geht das in die richtige Richtung?

CS Johannes
 
Hallo Johannes, ob es richtig ist oder nicht, kann und traue ich mich nicht zu beurteilen - ich verwende jedenfalls eine Belichtungszeit von etwa 20-25msec und ein Gain, das etwa 25% von max entspricht. Bei der QHY178C verwende ich Gain 25 und Offset 50, das hat man mir empfohlen - Gain 25 macht aber schon deutliches Rauschen, Gain 10 wäre besser, mit einem 2,7x Barlow auf meinem 10" Newton bedeutet das aber bei mir etwa 100msec Belichtungszeit, was mir eigentlich zu langsam ist.
CS Georg
 
In meinen intelligenten Unterlagen habe ich gelesen, eine Belichtungszeit von 7-10msec ist deutlich besser denn das stärkere Rauschen durch den höheren Gain kann man leichter reduzieren als verschwommene Aufnahmen schärfer zu machen. bei 7-10msec sind die Einzelbilder deutlich schärfer....werde es probieren...wenn der Himmel es wieder einmal erlaubt
 
Ich werde da demnächst noch Versuche machen. So sieht es bislang aus...
Hallo,
so ähnlich sahen meine ersten Versuche mit dem Jupiter auch aus, letztes Jahr. Dann ging mir auf, dass man bei der Aufnahme mit einer Farbkamera einen Weißabgleich durchführen muss. In Sharpcap stelle ich dazu die Histogramm-Kurven für R, G und B so ein, dass sie einigermaßen genau übereinander liegen. Beim Mars darf es im Rotkanal natürlich ein wenig mehr sein.
Die Belichtungszeiten versuche ich so kurz wie möglich zu halten, bei Jupiter im C8 mit einer Cam mit 2,9my Pixeln, ohne Brennweitenverlängerung kann man bis 1ms runtergehen. Entsprechend ist der Gain aufzudrehen. Das rauscht dann etwas mehr, was mit einer Verwendungsrate von 20% aber wieder einzufangen ist. Weil die QHY 5III 462 sehr schnell ist, hat man ja genug Frames, damit die Software die besten raussucht. Mit einer ROI von 640*480 schafft man 270 fps und hat nach nur 1 min genügend Frames im Kasten.
Als Neuling verwende ich ausschließlich den Planetary System Stacker und bin damit sehr zufrieden. Das Schärfen im Postprocessing geht damit ganz prima. Ich habe es gerne einfach und verwende außer SharpCap und dem PSS nur noch gelegentlich Affinity Photo für kleine Korrekturen.
Mit Brennweitenverlängerung habe ich bisher keine bessere Auflösung erreicht, wegen der längeren Belichtungszeiten aber schlechtere Resultate. Das hängt aber natürlich vom Öffnungsverhältnis der Optik und der Pixelgröße der Cam ob, ob man eine Barlow o.ä. braucht.
Das Schwierigste ist das genaue Fokussieren. Da braucht man viel Geduld! Mir hilft ein Fokusmotor sehr, denn so fein wie damit kann ich es händisch nicht einstellen. Mit Motor hat man definitiv weniger Gewackel.
Hier mal ein Jupiter vom 15.08. - einen besseren habe ich nicht zu bieten. Bin aber durchaus happy damit. Soviel mehr kann man mit 8" m.E. nicht rausholen. Vertikal hat das Bild einen Maßstab von ca. 3px/Bogensekunde.

Jupiter C8 f_10 QHY5III462c 20210815_02_39_18_pss_f815_p10_b38_ap16_gpp.jpg
 
Hallo,
danke für die interessanten Beiträge. Ich versuche einiges mit meien Erfahrungen zu beantworten:

Zunächst, mein Schwerpunkt liegt bei den Details auf Jupiter und zweitrangig bei der Bildaufnahme und -bearbeitung. Wettermäßig waren die vergangenen Monate schwierig.
Am 17. August konnte ich den GRF sehr gut beobachten. Vorher war der GRF zu sehen, wenn das Wetter nicht mitspielte oder man hat auch mal keine Gelegenheit zum Beobachten.
Schwieriger finde ich die Beobachtung des Oval BA, einem Wirbelsturm, der bereit mehrere Jahrzehnte existiert. Zuletzt habe ich ihn am 27. Juni beobachtet. Manchmal gibt es schnellere Veränderungen, die man bei längeren Beobachtungspausen verpassen kann.
Die Rotation der Jupiteratmoshäre ist ja bekannterweise nicht starr. Zu den Polen hin rotieren die Wolkenschichten langsamer. Der GRF und Oval BA haben zwar ähnliche Breiten, doch nehmen sie unterschiedlich schnell an der Rotation teil. So bewegen sich diese beiden Wirbel unterschiedlich schnell im System II. Die Positionen und deren Veränderungen habe ich in diesem Diagramm dargestellt:
Diagramm GRF und Oval BA
Für meine Beoabachtungsplanung verwende ich diese Positionen.

Zum Fokussieren habe ich eine Fokussiereng mit 1/10-Untersetzung. Diese ist aber oft zu langsam, um den Fokus zu finden. So verstelle ich schnell mehrere mal hin- und her und bleibe dann bei einer möglichst scharfen Abbildung stehen.
Ich verwende ein C8 und habe bisher keinen Vorteil bei der Verwendung einer Barlowlinse gefunden. Wichtiger finde ich eine möglichst kurze Belichtungszeit und damit eine große Anzahl von Aufnahmen. Neuerdings versuche ich mindestens 18.000 Bilder je Farbkanal aufzunehmen. Dann erhalte ich bei Verwendungen von 20 bis 30 % gute Summenbilder, die ich dann in Registax schärfe und in Fitswork nachbearbeite. Photoshop und Gimp nehme ich selten.

Ich habe bereits vor längerer Zeit vom PlanetarySystemStacker PSS gehört, nun werde ich ihn wohl bald selber probieren. Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten bei der Bildverarbeitung. Je nach Aufnahmequalität kann man sich nicht auf ein Schema festlegen. Man kann schon einige Beabeitungsschritte vornehmen. Bei zu vielen Schritten wird das Ergebnis oft nicht mehr besser, manchmal sind wenige Schritte vorteilhafter.

Ich hoffe mit diesen Zeilen auch einige Fragen beantwortet zu haben.
 
Hallo Karl-Heinz,

Beobachten.
Schwieriger finde ich die Beobachtung des Oval BA, einem Wirbelsturm, der bereit mehrere Jahrzehnte existiert. Zuletzt habe ich ihn am 27. Juni beobachtet.
Die Rotation der Jupiteratmoshäre ist ja bekannterweise nicht starr. Zu den Polen hin rotieren die Wolkenschichten langsamer.

Beim Oval BA hatte ich diese Saison mehr Glück und die unterschiedliche Rotation konnte ich gut festhalten:
oval_ba-1807-140821.jpg


Gruß,
Holger
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für die wertvollen Tipps, das hilft extrem weiter.
Ich werde das mit dem Weißabgleich auf jeden Fall nächstes Mal machen und ebenso zusehen, dass ich die Belichtungszeiten so kurz wie möglich bekomme. Ich habe da erstmal nur rumprobiert.
Dann muss ich den Gain wohl extrem aufdrehen, damit das Histogramm nicht fast links anschlägt...
Das Fokussieren finde ich auch schwierig. Ich habe es sowohl für den Mond als auch die Planeten indirekt gemacht, indem ich am Stern per Bahtinovmaske scharfgestellt habe. Das nächste Mal werde ich das dann am Jupiter machen, nicht am Stern. Ansonsten glaube ich nicht, dass ich das genau genug erkenne.
Planetary System Stacker kannte ich auch noch nicht, das werde ich mir ansehen.

CS Johannes
 
Hallo Johannes,
wenn Du einen der Monde im Bild hast (ggf. dafür länger belichten bzw. den Gain raufdrehen), dann kannst Du mal versuchen, darauf scharf zu stellen. Das fand ich oft einfacher, als auf den Jupiter selbst. Der Mond muss ja möglichst klein im Bild werden. In Sharpcap kann man vergrößern, was zum Fokussieren durchaus hilft.
Den Gain würde ich trotz dem Wunsch nach kurzer Belichtungszeit nicht *extrem* aufreißen. Leider hilft nur probieren. Ich glaube nicht, dass es "DIE" Einstellung gibt, die bei allen Situationen taugt.

Bathinov am Stern hatte ich anfangs auch probiert, war aber nicht so gut.

Rolf Hempel, den Autor von Planetary System Stacker kenne ich persönlich. Von ihm habe ich etliche Tipps bekommen. Vor allem aber konnte ich feststellen, dass die Software "einfach nur macht, was sie soll". Es ist fast ein "no brainer". Ja, man kann aus jedem Parameter eines solchen Programms eine Doktorarbeit machen. Ich bin zufrieden, wenn etwas ansehnliches entsteht und beim Postprocessing eher zurückhaltend. Mit meiner geringen Erfahrung bleibe ich lieber in den Bereichen wo ich mir ziemlich sicher bin, wirklich Bilddetails eingefangen zu haben und nicht irgendwelchen Artefakten auf den Leim gegangen zu sein. Wenn man einige Videos mit PSS verarbeitet hat, ist bei den Parametern für die Schärfung meistens etwas dabei, dass sehr gut passt. Da muss man nicht jedes Mal von vorne anfangen. Die Funktion "Blinkkomparator" macht es leicht, die beste Variante der Schärfungsparameter zu finden. Dass das auch anders gehen kann, kann ich mir kaum vorstellen.

Entscheidend ist, dass die Optik gut kollimiert ist, das Seeing brauchbar ist und man den Fokus trifft. Das alles ist schon schwer genug! Wenn das nicht passt, hilft die cleverste Software nicht weiter. Wenn das Seeing nichts taugt, kann man auch wieder abbauen und den Abend mit etwas anderem verbringen. Wenn auf dem Monitor nicht wenigstens manchmal wirlich signifikant Details zu sehen sind, wird es nichts werden. Matsch bleibt Matsch. Und wenn Details blickweise drin sind, wird die Verarbeitung das rausholen. Es müssen halt viele Frames sein.

CS Tom
 
Hallo Tom,

am Jupitermond zu fokussieren klingt auch gut. Das werde ich auch mal ausprobieren. Am Besten mache ich dann einige Versuchsreihen mit verschiedenen Gain- und Belichtungseinstellungen und dann sollte sich herauskristallisieren, was wie brauchbar ist. Ich werde auch nochmal die Kollimation des Newtons überprüfen und schauen, dass wirklich alles optimal passt. Dann sollte es hoffentlich auch mal wieder brauchbares Wetter geben.

CS Johannes
 
Hallo Holger,
danke für das Zeigen deiner zwei Bilder mit Oval BA. Interessant finde ich die weißen Spots in der nähe des Oval BA. Aus deinen Bildern kann man entnehmen, dass sie unabhängig von Oval BA sind, weil die Positionen etwa gleich geblieben sind, aber sich der Abstand zu Oval BA verändert hat.
Hoffentlich geht die konstante Wetterlage bald zu Ende und es bieten sich wieder mehr Beobachtungsmöglichkeiten.
 
Hallo zusammen,

ich hoffe, es ist okay, wenn ich meinen Jupiter mit GRF von heute morgen (ca. 01:00 Uhr) hier mit anfüge. Immerhin wurde er auch mit einem C 8 aufgenommen.;)

video0003 21-09-04 01-05-58.jpg


Das Seeing war leider wirklich bescheiden. Zumindest um feine Details darzustellen.

Kamera: Celestron NexImage 5 color

Viele Grüße
Peter
 
Hallo Peter,
deine Aufnahme passt in diese Sammlung und zeigt schon einige Details. Wirklich besonders gute Bedingungen hat man leider selten.
Die Farben sind gut. Der GRF ist zur Zeit nicht sehr farbintensiv, das NEB ist kräftiger gefärbt. Interessant ist, wie die Strukturen nach dem GRF aufgewirbelt und hellgrau sind.
 
Vielen Dank für die Aufnahme. Die zeigt ziemlich exakt, was ich zu der Zeit visuell durch den 6"-Apo gesehen habe. Ich bin immer dankbar für Aufnahmen, die ich mit meinen visuellen Wahrnehmungen abgleichen kann. Dieser intensive weiße Wirbel hinter dem GRF war visuell noch auffälliger als auf dem Foto. Die beiden white ovals hinter dem GRF habe ich auch so erkannt wie auf dem Bild.
 
Hallo Karl-Heinz,

jetzt habe ich endlich auch noch den GrF bei besseren Bedingungen erwischt. Mir kam es auf die Details im Inneren an.
Jup_040921_004244p120sir2g.jpg

Im Ir Bereich ist er ja sehr blass und der dunkle Bereich im Inneren kommt eher im Grünkanal zu Geltung. Deshalb habe ich hier für die Luminanz erst grün mit IR addiert und dazu dann nochmal grün.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,
Den GRF mit speziellen Details hast du sehr gut abgebildet. Die Filterkombinationen finde ich sehr interessant. Auch die Strukturen im Äquatorbereich und im NEB sind deutlich zu erkennen. Weiterhin gutes Beobachtungswetter!
 
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