Jupiter 28.06.2010 mit Ganymed

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Wieder ein grusellig-wahnsinniges Ergebnis...

Torsten? Wie nimmst Du jetzt genau auf? Ich mache es immer so, dass ich ca. 80% des Histogramms ausnutze, wobei ich immer eine möglichst kurze Belichtungszeit wähle. Am Jupiter nehme ich dann pro Kanal ca. 1800 Bilder auf, was aber immer noch etwas zu viel zu sein scheint. Nimmst Du überhaupt noch den Grünkanal mit auf?
Was sind Deine Prioritäten, um möglichst gute Rohbilder zu gewinnen und wieviele Bilder machst Du z.B. bei dieser Aufnahme hier? Von Bildfelddrehung ist nichts zu erkennen, daher vermute ich, dass hier nur weniger Frames aufgenimmen wurden um die Gesamtaufnahmezeit möglichst kurz zu halten.

Gruß und weiterhin so viel Erfolg wie bisher,
Oliver
 
Und das mit 8", das ist verrückt. Ich würd nicht mal einen halb so tollen mit meinen 10" hinbekommen.
Astreines Ergebniss, ich wünschte ich könnte sowas auch =)

Gruß, Pascal
 
Hi Torsten,

sehr schöne Serien sind Dir da gelungen, Hut ab! Die Farben und die Detailzeichnung sind sehr gut (letztere für 8" sowieso) und das bei diesem Abbildungsmaßstab! Wie groß war die Aufnahmebrennweite?

Viele Grüße & cs,
Maciek
 
Hallo Torsten,

wieder einmal eine geniale Aufnahme. Wahnsinn wie Ganymed schon beginnt Details zu zeigen.
Immer Weiter so. Kaum aus zu denken was Du mit noch mehr Öffnung zustande bringen könntest.

LG & CS
Basti
 
Viele Fragen

Hallo Torsten,

diese neuen Bilder sind wirklich sensationell gut, zeigen Details bis weit unter 1".
Und gerade deswegen habe ich einige Fragen diesbezüglich:

1. Mit welcher Äquivalentbrennweite nimmst Du diese riesigen Jupiter auf? Dirzzelst Du die Bilder beim Stacking hoch?
2. Mit welcher Software/welchem Algorithmus machst Du die Bildschärfung?
3. Schärfst Du jeden Kanal einzeln und generierst daraus das LRGB oder aber schärfst Du das zusammengefügte LRGB?
4. Stackst Du für den Jupitermond die Einzelbilder nochmal auf den Jupitermond, damit der Mond nicht als RGB-Spektrum erscheint?

Vielen Dank für Deine Hinweise.

Markus
 
Re: Viele Fragen

Hallo Torsten,

im Allgäu ist das Seeing wohl hervorragend. Mal wieder perfekte Ergebnisse, bis dato mit 8" nie gesehene Details. Da würde ich auch gerne mal über die Schulter schauen wie du das hinbekommst. Absolute Refferenz für 8" meiner Meinung. Selbst Ganymed zeigt schon fast Details auf der Scheibe.

Grüße

Marcus
 
Re: Viele Fragen

thorsten......wir (meine bessere hälfte und ich) sind nächste woche in der nähe von kempten in urlaub mit 2 teleskopen......

treffen? würde gerne bei dir abschauen ;-))
 
Re: Viele Fragen

Hallo Torsten,

deine Jupiterbilder sind der Hammer.
Wenn ich bedenke, daß zwischen deinem Teleskop und meinem nur 3" unterschied liegen ....echter Wahnsinn.
Solche Ergebnisse motivieren enorm.

viele Grüße
Andreas
 
Moin, Torsten,

auch von mir nochmals Glückwunsch zu den Aufnahmen!!
Erste Sahne!!!

Ich hoffe, dass du weiter am Ball bleibst und hübsch regelmäßig (so das Wetter zulässt) Jupiter beobachtest und filmst. Vielleicht kriegste dann ja auch mal 'nen Einschlag live mit ;)
 
Hallo,

erstmal herzlichen Dank für die netten Kommentare und das Lob!


Grüße
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Oliver,

vielen Dank! Gruselig ist auch mal eine Charakterisierung ... :erschreck:

Zitat von Starhead37:
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Wie nimmst Du jetzt genau auf? Ich mache es immer so, dass ich ca. 80% des Histogramms ausnutze, wobei ich immer eine möglichst kurze Belichtungszeit wähle. Am Jupiter nehme ich dann pro Kanal ca. 1800 Bilder auf, was aber immer noch etwas zu viel zu sein scheint. Nimmst Du überhaupt noch den Grünkanal mit auf?
Was sind Deine Prioritäten, um möglichst gute Rohbilder zu gewinnen und wieviele Bilder machst Du z.B. bei dieser Aufnahme hier? Von Bildfelddrehung ist nichts zu erkennen, daher vermute ich, dass hier nur weniger Frames aufgenimmen wurden um die Gesamtaufnahmezeit möglichst kurz zu halten.
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Also, mal der Reihe nach:

1.) Die Histogrammausnutzung geht bei mir ähnlich, ich würde allerdings auf 80 - 90% beim R-Kanal tippen, da die Kamera im R am unempfindlichsten ist. Danach kommt B mit etwas geringerer Belichtung und schließlich G deutlich geringer belichtet wegen des Empfindlichkeitsmaximums im Grünen. Leider lässt sich das nicht auf eine genau definierte Art und Weise machen, da im Histogramm keine Skala zur Verfügung steht. Wäre dies möglich, würde ich immer auf Anhieb praktisch identische Farbergebnisse erhalten.
Meine Belichtungszeit bzw. Brennweite richtet sich nach der Anzahl Bilder pro Video, die ich aufnehmen will. Ich versuche Belichtungszeit und Bildanzahl/sec möglichst gut zu synchronisieren, da sonst anscheinend Photonen verloren gehen (nach einer Aussage Emil Kraaikamps).

2.) Am Jupiter nehme ich pro Kanal 35 Sekunden lang auf, was mir bei 30 f/s 1050 Einzelbilder liefert. Man könnte evtl. noch etwas länger belichten, ich benötige aber nach jedem Video Zeit zum Drehen des Filterrades, Änderung der Belichtungseinstellungen und Neufokussierung.
Den Grünkanal nehme ich immer mit auf, damit die Farbwiedergabe möglichst authentisch/natürlich bleibt.

3.) Prioritäten wurden, denke ich, schon deutlich. Anzahl der Bilder war 1050 pro Video. Bildfelddrehung ist selbstverständlich vorhanden! Ich mustte bei den Bildern oben Ganymed und den Planeten extra bearbeiten, sonst wäre das so nicht gegangen!


Viele Grüße
Torsten
 
Re: Viele Fragen

Hallo Markus,

vielen Dank!

Zitat von Lotz:
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Und gerade deswegen habe ich einige Fragen diesbezüglich:

1. Mit welcher Äquivalentbrennweite nimmst Du diese riesigen Jupiter auf? Dirzzelst Du die Bilder beim Stacking hoch?
2. Mit welcher Software/welchem Algorithmus machst Du die Bildschärfung?
3. Schärfst Du jeden Kanal einzeln und generierst daraus das LRGB oder aber schärfst Du das zusammengefügte LRGB?
4. Stackst Du für den Jupitermond die Einzelbilder nochmal auf den Jupitermond, damit der Mond nicht als RGB-Spektrum erscheint?
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1.) Ca. 5900 mm. Kein drizzeln, stattdessen Hochskalierung auf doppelte Fläche.

2.) Hauptschärfung mit giotto (Mexican Hat), Nachschärfung mit fitswork je nach Bedarf mit wavelet Rauschfilter, Deconvolution und iterativem Gauß.

3.) Habe schon alle Varianten ausprobiert. Derzeit Hauptschärfung der Einzelkanäle in giotto, Erstellung eines Luminanzbildes, leichte Deconvolutionsnachschärfung und bei Bedarf noch weitere (Fein-)Schärfung.

4.) Der Jupitermond wurde nicht extra geschärft, sondern in fitswork ein L-Bild erstellt, wie unter 3.) beschrieben und mit dem Jupiterbild in PS-Elements vereinigt.


Viele Grüße
Torsten
 
Re: Jupiter 03.07.2010: Dunkle-Punkte-Kette (update)

Hallo Tosten,

kaum ist man zwei Tage nicht da und schon wird man überflutet mit genialen Bildern vom Jupiter.

Kompliment. Das wird wohl eine überragende Jupiter-Saison.

Du schärfst mit Giotto? Das hätte ich nicht gedacht, weil Giotto bei mir immer gröbere Resultate fabriziert. Deshalb bin ich davon ein wenig abgekommen und zu Registax bzw. Fitswork gewechselt. Vielleicht sollte ich mich mit Giotto noch einmal auseinander setzen.

Hast Du bei Mexican Hat immer die gleichen Paramter und spielst nur mit den Prozentsätzen? Ich hatte bisher immer Rechteck/Qudrat bei 200% und einer Filtergröße von 11-21. Wie gesagt, meine Ergebnisse waren bei Registax und Fitswork besser.

Gruß,

Michael
 
Re: Jupiter 03.07.2010: Dunkle-Punkte-Kette (update)

Hallo Michael,

Zitat von Attalar:
...
Du schärfst mit Giotto? Das hätte ich nicht gedacht, weil Giotto bei mir immer gröbere Resultate fabriziert. Deshalb bin ich davon ein wenig abgekommen und zu Registax bzw. Fitswork gewechselt. ...

Hast Du bei Mexican Hat immer die gleichen Paramter und spielst nur mit den Prozentsätzen? Ich hatte bisher immer Rechteck/Qudrat bei 200% und einer Filtergröße von 11-21. Wie gesagt, meine Ergebnisse waren bei Registax und Fitswork besser.
...
Bei mir ist es genau ungekehrt. Nach meiner Erfahrung benötigt registax viel mehr Bilder, um ein rauscharmes Überlagerungsbild zu erstellen. Ich verwende in giotto fast aussschließlich die Empfehlungen für die entsprechenden Seeingangaben, das liegt dann i.d.R. bei 5 - 10% der Einzelbilder, selten auch mal 15 - 25%. Mit registax habe ich mit 5 - 10% Verwendungsrate bisher noch kein rauscharmes Rohbild zustande gebracht.

Die Filtergrößen beim Mexican-Hat versuche ich möglichst klein zu halten und stelle die Filterwirkung dann bis zur Rauschgrenze ein. Außerdem überlagere i.d.R. verschieden geschärfte Bilder.
Bei Filtergrößen 11-21 gibt es nur wenige Ausnahmen, bei denen ich keine überschärften Bilder bekäme. Die Detailzeichnung kommt da einfach zu grob raus.


Viele Grüße
Torsten
 
Hallo,

da die Serie vom 28.06.2010 zu meinen besten Planetenresultaten bisher gehört, erlaube ich mir mal einen Vergleich mit dem großen Meister D. Peach aus England, der an dem Morgen fast zur selben Zeit aufgenommen hat.
Ich habe für die Scheibe eine ähnliche Orientierung gewählt, wie in seinen verlinkten Bildern.
Seinen Angaben zufolge herrschten nur schlechte Bedingungen (im Gegensatz zu meinen Beobachtungsbedingungen den Morgen). Aufnahmeinstrument ist ein C14.

D. Peach, 28.06.10: http://www.damianpeach.com/jup10/2010_06_28rgbred.jpg


Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100628/Jupiter20100628v293031lrgbp2w.jpg


Mal abgesehen von der Farbe, finde ich den Detailvergleich sehr interessant. Die schlechten Bedingungen sind D. Peach´s Bild deutlich anzusehen.

Noch ein paar Details zu meiner Bearbeitung, die eine Neubearbeitung im Vergleich zu den Bildern oben darstellt.

1.) Überlagerung und Schärfung in Originalgröße in giotto.
2.) Erstellung eines sw-RGB-Bildes in Originalgröße in fitswork.
3.) Leichte Deconvolutionschärfung in Originalgröße in fitswork.
4.) Leichter Rauschfilter in Originalgröße in fitswork.
5.) Hochskalierung auf ca. doppelte Bildfläche (Faktor 1,4) in fitswork.
6.) Erstellung des LRGB-Farbbildes unter Zuhilfenahme eines RGB-Farbbildes, welches aus den unbearbeiteten Summenbildern der Farbkanäle kombiniert wurde (alles in fitswork).
7.) Hintergrundebnung und leichte Glättung in fitswork.

Der Vergleich der Details zeigt in meinen Augen eine Übereinstimmung mit Ausnahme weniger auflösungsbedingter Unterschiede!

Sollten Schärfungs-Artefakte aufgetaucht sein, können diese nur in den Schärfungsschritten in Originalgröße produziert worden sein.
Die Hochskalierung selbst wird meiner Ansicht nach mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Einfluss auf Schärfungsartefakte gehabt haben.


Viele Grüße
Torsten
 
Moin Torsten,

hammer. Dein 8" bringt das C14 schon ein wenig unter Druck :D

Im Ernst: Was Du aus Deiner Röhre zauberst ist bewundernswert. Vielleicht ist ein richtig guter Newton wirklich das überlegene System? :confused:

Ich spiele ja mit dem Gedanken, langfristig das C9.25 gegen eine etwas größere Öffnung zu ersetzen. Möglicherweise sollte ich das Geld in ein 10" oder 12" Newton mit möglichst langer Brennweite und einen Premiumspiegel investieren anstatt bei einem ebensogroßen SC zu bleiben? Andererseits sind die SC schon praktisch und leicht in der Handhabung...

Vielleicht sollte ich auch noch einmal ein wenig mit Giotto spielen. Das mit den rauschfreien Ergebnissen stimmt. Bei Registax brauche ich meistens 50 - 80% der Bilder (AutoStakkert das gleiche), um ein rauscharmes geschärftes Bild zu erhalten.

Hast Du bestimmte Vorlieben, was die Filterart des Mexican-Hat angeht (Qudrat, Dreieck, etc) oder passt Du das den Bedingungen an?

Gruß,

Michael
 
Hi Michael,

diese Bilder sind der Grund, warum ich auch eher in Richtung 10" (mehr mag ich der CGEM mit Guidingrohr nicht zumuten) Newton tendiere...

@Torsten: WAHNSINNS Bilder - da traue ich mich kaum noch ran, an Jupiter - mit meinem Equipment :-(

Aber: das ist Referenzklasse!

Danke, dass Du uns diese Bilder zeigst!

Gruß
Ernie
 
Hallo Torsten,

auch - oder besonders - an dieser Stelle muss ich nochmal bewundernd feststellen, welch eine bemerkenswerte Bildqualität Du mit Deinem 8"-Newton am Jupiter erzielst.

Wenn auch die Vergleichsbilder von Damian Peach offenbar bei schlechterem Seeing entstanden sind: Ich mache mir nach wie vor Gedanken darüber, warum wir hier aus Optiken im Bereich 14-20 Zoll nicht erwartungsgemäß SEHR VIEL schärfere Bilder zu sehen bekommen. Meine Vorschläge zur Reduzierung der Belichtungszeit entsprechend dem Optikdurchmesser stoßen allenthalben eher auf Ablehnung und rufen kaum nachvollziehbare theoretische Entgegenhaltungen hervor.

Als "Orden" für Deine hervorragenden Ergebnisse und in Erwartung einer entsprechenden weiteren Qualitätssteigerung würde ich Dir ja gerne einen "Großnewton" zur Verfügung stellen. Leider fehlen mir dazu die Mittel - sonst hätte ich es gewiss auch schon selbst versucht ...

Noch eine Frage zur Bearbeitung: Mir ist nicht ganz klar, was Du unter einem "sw-RGB" verstehst, wie Du es anfertigst und welche Vorteile es bringt. Könntest Du das noch kurz kommentieren?

Dank und Gruß, Jan

P.S. - Damian Peach hat ja im vergangenen Herbst auf Barbados mit dem C14 tatsächlich extrem detailreiche Jupiterbilder aufgenommen. Bei nahezu perfektem Seeing bringt natürlich eine Verkürzung der Belichtungszeit keinen zusätzlichen Gewinn ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,

Zitat von Attalar:
...
Hast Du bestimmte Vorlieben, was die Filterart des Mexican-Hat angeht (Qudrat, Dreieck, etc) oder passt Du das den Bedingungen an?
...
Nein, das hängt auch vom Objekt ab. Z.B. funktioniert bei mir am Jupiter auch die folgende, wohl eher selten anzutreffende Kombination: Gauss - Kritische Dämpfung - Rechteck (Rauschfiltergröße 3) - Filterwirkung 2000%, Filtergröße 17 (bis 25).


Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Jan,

danke für Deine Rückmeldung.

Zitat von Jan_Fremerey:
...
Noch eine Frage zur Bearbeitung: Mir ist nicht ganz klar, was Du unter einem "sw-RGB" verstehst, wie Du es anfertigst und welche Vorteile es bringt. Könntest Du das noch kurz kommentieren?
...
Mit einem sw-RGB meinte ich ein Bild, welches aus den geschärften R-, G- und B-Bildern zusammengesetzt wurde. Dieses Bild wäre in Farbe ein RGB. Durch diese Überlagerung erhält man ein sw-Bild, welches sehr gut in fitswork mit der Deconvolution harmoniert und so seinen Schärfungsfeinschliff erhält.

Da ich Thomas Beitrag nicht auch noch hijacken möchte, will ich hier im Zusammenhang mit der Diskussion um Bildvergrößerung und damit verbundener Artefaktbildung, ein eigenes Beispiel einstellen, das ein weiteres neu bearbeitetes Bild vom 28.06.10 zeigt.
Wie zu erkennen, sind die Orignalgröße und eine Nachvergrößerung auf doppelte Bildfläche (Faktor 1,4) dargestellt.

Meiner Ansicht nach erhalte ich
- weder eine Detaileinbuße noch
- eine Hinzufügung von Bildinformation noch
- zusätzliche Artefakte,
wie in 2 Antworten in Thomas´ Beitrag behauptet wurde.


Link zur Grafik: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100628/Jupiter20100628v293031registaxlrgbw.jpg


Bei dieser Bearbeitung habe ich übrigens mal die Noisetrap Schärfungsvariante in registax ausprobiert. Außerdem wurde das vergrößerte Bild noch etwas nachbearbeitet, da die Vregrößerung aus dem Original für meinen Geschmack zu stark verrauscht war.


Wenn jemand selber mit meinen Rohbildern experimentieren möchte, so kann er/sie das gerne tun und das Ergebnis in diesem Beitrag einstellen.

Die Rohbilder sind Ergebnisse einer Überlagerung von 10% in giotto. Die Gesamtzahl Einzelbilder betrug im Schnitt pro Video 1046.

Rotkanal: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100628/Jupiter201006280029rot.FIT

Grünkanal: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100628/Jupiter201006280031gruen.FIT

Blaukanal: http://www.aau.telebus.de/Ver_7/user/Torsten_Hansen/Jupiter20100628/Jupiter201006280030blau.FIT


Viele Grüße
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Torsten,

zunächst mal Glückwunsch zu den wirklich tollen Ergebnissen der letzten Zeit. Mir gefallen deine Jupis sehr gut.

Die Summenbilder sind ja wohl der Hammer!!!

Wenn ich etwas Zeit habe, lege ich mal Hand an, wenn ich darf.


Grüße, Thomas


Gegen highjacking hätte ich nicht einzuwenden. ;)
 
Hallo Torsten,

vielen Dank für die Erläuterungen - und für die Farbauszüge! Da komme ich mit meinen eingespielten Rezepten auf Anhieb beiweitem nicht zu so guten Ergebnissen wie Du, d.h., es gibt hier für mich noch einiges zu probieren und kennenzulernen ...

Nachvergrößerungen: Du hast offensichtlich eine sehr harmonische Abstimmung zwischen optischer und datentechnischer Nachvergrößerung gefunden, und es gibt in der Tat keinerlei sichtbare Hinweise auf Artefakte. Deine optische Nachvergrößerung ergibt sich wohl u.a. aus dem Arbeitspunkt des FFC (?), der seine Aufgabe - wie man sieht - ganz hervorragend beherrscht.

Deine hier gezeigte Jupiter-Ausarbeitung scheint mir übrigens nochmal einen Tick feiner durchgezeicnet zu sein als die ohnehin schon überragenden Vorläuferversionen.

Gruß, Jan
 
Torsten,
sagenhaft!!
Ich bin fast umgefallen, als ich deine letzte Jupiteraufnahme sah. Ich weiß ja, was vor rund 6-7 Jahren möglich war (MichSelbstTröst :Trost:)
 
Hallo Jan,

nochmals danke für Deine Einschätzung!

Zitat von Jan_Fremerey:
...
Deine optische Nachvergrößerung ergibt sich wohl u.a. aus dem Arbeitspunkt des FFC (?), der seine Aufgabe - wie man sieht - ganz hervorragend beherrscht.
...
Die optische Nachvergrößerung ergab sich in letzter Zeit vor allem wegen der guten Seeingbedingungen und dann eben angepasst an bzw. synchronisiert mit der Frameanzahl von 30 f/s bei Aufnahme des Videos.
Bei schlechterem Seeing wäre ich sicher runter mit der Brennweite.


Viele Grüße
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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