Jupiter am 22.02.2016 gegen 01:31 Uhr

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resuah

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Hallo Jupiter-Freunde,

heute waren die Bedingungen ganz gut und ich konnte einige Tips, die ich hier im Forum bekommen habe gleich mal umsetzten.

Zunächst kam wieder mal der 200/800-Newton mit der guten alten TV-5xBarlow zum Einsatz. Damit komme ich auf ca. f/22 und kann mit dem Gain auf ca. 225 runter bei ca. 16ms.

Link zur Grafik: http://www.martinhauser.de/Bilder/2016022201.png

Etwas weniger Brennweite wäre eventuell tatsächlich noch hilfreich um den Gain noch etwas zu drücken.

Viele Grüße
Martin

 
Hallo Martin,

Es wird immer besser, klasse.
Ich würde mir da auch nicht so viele Gedanken über mehr frames machen, das wird die Ergebnisse kaum beeinflussen. 3670 frames reichen normalerweise locker aus. Waren da nur 25 % zum Stacken möglich ?
Selbst bei schlechtem Seeing nehme ich da mindestens 50% und bei besserem sogar 70 - 80 %.

Kannst Du auch mal das Summenbild zeigen, vielleicht auch noch in die RGB Kanäle aufgetrennt ?
Ich habe da bei mir festgestellt, das R & G besser sind und B eher unscharf. Deswegen kombiniere ich G & R als Luminanzbild zum Schärfen und erstelle ein RG-RGB.

Gruß,
Holger
 
Hallo Martin,

noch ein Nachtrag. Du solltest auch mal versuchen nicht den gain zu verringern sondern die Belichtungszeit.

16ms sind ja recht viel. Ich hatte bei ca. F22 unter 12ms mit gain über 50 von 100.

Das höhere Rauschen wird ja durch das Stacken kompensiert.
Wo liegt den die Mitte bei der Gaineinstellung Deiner Kamera ?
Entspricht da 500 den 50 der Asi120mc ?

Gruß,
Holger
 
Hallo Martin,

ja das sieht ähnlich aus wie bei mir wenn das Seeing nicht so optimal war. Da geht auf jeden Fall noch mehr.

Typisch ist wieder der bessere Rotkanal, da sind gerade die feinen Wolkenstrukturen im mittleren Band besser zu sehen. Auch die dunklen Bänder zeigen mehr Details.
Leider sind diese im R-Kanal aber blasser, daher kombiniere ich das mit grün. Wenn ich das Luminanzbild geschärft habe und das L-RGB erstelle, erhöhe ich erst einmal die Farbsättigung um das etwas auszugleichen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,

ja, so kenne ich es auch noch aus der Zeit als ich noch mit der monochromen DMK618 unterwegs war. Da habe ich auch immer den Rotkanal zum Schärfen herangezogen und R-RGBs zusammengesetzt.

Jetzt warten wir mal auf noch bessere Bedingungen.

Viele Grüße
Martin
 
Zitat von resuah:
Jetzt warten wir mal auf noch bessere Bedingungen.
Hallo Martin,

bei den gegenwärtigen Bedingungen kannst Du mit Deinen Ergebnissen in der Tat schon sehr zufrieden sein. Mir gefallen Deine Ausarbeitungen als RG-RGB insbesondere auch wegen der Farbabstimmung. Mit R-RGB werden die Bilder bei mir immer leicht rotlastig.

Im Hinblick auf eine kürzlich geführte Diskussion über atmosphärisch bedingte Kontrastverluste würde mich interessieren, inwieweit Du Dich bei der Bearbeitung Deiner Bilder am visuellen Anblick des Planeten im Okular orientierst. Da ich selbst nur fotografisch arbeite, orientiere ich mich eher an den Aufnahmen der Jupiter-Sonden, da komme ich dann mit Deiner letzten Aufnahme durch Nachbearbeitung zu einem Ergebnis, welches den atmosphärisch bedingten Kontrastverlust zumindest teilweise ausgleicht.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,

ich versuche die Farben über einen Weißabgleich im mittleren Band zu kalibrieren, da ich die manche HST-Aufnahme ganz gerne mag.

Hubble-Bild

Leider schaue ich sehr selten am Planeten durch das Okular. Eigentlich sollte das zu jeder Planeten-Session dazu gehören.

Viele Grüße
Martin

 
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