komposer
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Hallo,
gestern Nacht habe ich endlich meinen schon länger auf dem Plan stehenden Test durchgeführt.
Equipment:
GSO 12" F5 Dobson, Baader Q-Turret Barlow, ZWO ADC, Asi120mc, Asi120mm mit Astronomik IR-Cut
Fragestellung:
Gibt es qualitative Vorteile im Ergebnis wenn ich für die Luminanz die Monokamera verwende ?
Klar, die Belichtungszeit reduziert sich deutlich aber Jupiter ist hell genug, auch mit der MC sind hohe Framerarten mölgich.
Mir geht es also nur um die Qualität des Endergebnisses.
Die Aufnahmen habe ich direkt hintereinander gemacht bei sehr ähnlichen Bedingungen und das auch wiederholt.
Bei der Bearbeitung habe ich zuerst das Farbbild in ein S/W Bild (Luminanz) umgewandelt und dann dieses sowie das Asi120mm S/W Bild gleich geschärft / mit fitswork nachbearbeitet.
Hier nun mein Ergebnis:
Luminanzbild Asi120mc:
Luminanzbild Asi120mm (durch den aufgeschraubten Filter wird der Abstand zum Barlow-Element und damit die Brennweite größer):
Fazit:
Ich sehe keinen Unterschied was mich etwas überrascht. Klar mit seperaten Farbfiltern sollten R G B Aufnahmen mit der Mono-Kamera, allein schon durch die seperate Fokussierung und Komzentration auf jeden einzelnen Kanal, qualitativ noch etwas besser sein.
Aber neben der teuren Anschaffung der R G B Filter ist der ganze Workflow viel zeitaufwendiger. Vor allem muss eigentlich ein Filterrad dazukommen, da könnte die knappe Fokuslage am Dobson problematisch werden und manuelles Einschrauben in die Steckhülse ist schon recht umständlich.
Beim Jupiter werde ich wohl weiter mit der Asi120mc arbeiten. Die Mono Kamera macht für mich dann mehr Sinn, wenn zusätzliche Filter zum Einsatz kommen und nicht das gesamte sichtbare Licht abgedeckt werden soll.
Gruß,
Holger
gestern Nacht habe ich endlich meinen schon länger auf dem Plan stehenden Test durchgeführt.
Equipment:
GSO 12" F5 Dobson, Baader Q-Turret Barlow, ZWO ADC, Asi120mc, Asi120mm mit Astronomik IR-Cut
Fragestellung:
Gibt es qualitative Vorteile im Ergebnis wenn ich für die Luminanz die Monokamera verwende ?
Klar, die Belichtungszeit reduziert sich deutlich aber Jupiter ist hell genug, auch mit der MC sind hohe Framerarten mölgich.
Mir geht es also nur um die Qualität des Endergebnisses.
Die Aufnahmen habe ich direkt hintereinander gemacht bei sehr ähnlichen Bedingungen und das auch wiederholt.
Bei der Bearbeitung habe ich zuerst das Farbbild in ein S/W Bild (Luminanz) umgewandelt und dann dieses sowie das Asi120mm S/W Bild gleich geschärft / mit fitswork nachbearbeitet.
Hier nun mein Ergebnis:
Luminanzbild Asi120mc:
Luminanzbild Asi120mm (durch den aufgeschraubten Filter wird der Abstand zum Barlow-Element und damit die Brennweite größer):
Fazit:
Ich sehe keinen Unterschied was mich etwas überrascht. Klar mit seperaten Farbfiltern sollten R G B Aufnahmen mit der Mono-Kamera, allein schon durch die seperate Fokussierung und Komzentration auf jeden einzelnen Kanal, qualitativ noch etwas besser sein.
Aber neben der teuren Anschaffung der R G B Filter ist der ganze Workflow viel zeitaufwendiger. Vor allem muss eigentlich ein Filterrad dazukommen, da könnte die knappe Fokuslage am Dobson problematisch werden und manuelles Einschrauben in die Steckhülse ist schon recht umständlich.
Beim Jupiter werde ich wohl weiter mit der Asi120mc arbeiten. Die Mono Kamera macht für mich dann mehr Sinn, wenn zusätzliche Filter zum Einsatz kommen und nicht das gesamte sichtbare Licht abgedeckt werden soll.
Gruß,
Holger