ws_mak12
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Hallo zusammen,
endlich hat sich auch Jupiter bei der Schönwetterperiode so richtig gelohnt. Das Seeing war zeitweise hervorragend auf meinem Planetenbeobachtungshügel. Bei uns am besten heute zwischen 20:00 Uhr und ca. 20:45 Uhr. Vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht. Für mich der beste Jupiter dieser Saison.
Der kalte Ostwind beruhigte sich und plötzlich stand die Jupiterscheibe. Strukturen auf Ganymed und Kallisto sprangen einem förmlich ins Auge. Beide Monde waren sauber abgegrenzte, zeitweise so gut wie still stehende Kugeln bei ca. 320x im Bino an meinem 18" F4. Man hätte auch noch weiter hochziehen können. Aber mit dieser Vergrößerung war es einfach extrem ästhetisch. Die Strukturen in den Bändern + die einzelnen Spots auf Jupiter zeigten sich derart vielfältig und filigran, dass man es kaum richtig beschreiben kann. Hier haben die Fotografen klar die besseren Karten. Die müssen nur in den richtigen Momenten "abdrücken" und anschließend sauber bearbeiten.
Das SEB... wunderbar, quasi zweigeteilt. Mehrere zarte, hellgraue Bänder mit sauber abgegrenzten hellen Bändern dazwischen bis in die aller höchsten südlichen Breiten. Viele Verwirbelungen in den Hauptbändern. Ein völlig abgesetztes, sehr dünnes, dunkelbraunes, fast schwarz wirkendes Band in den mittleren/höheren nördlichen Breiten. Schön auch der leicht gelblich wirkende Spot in den mittleren südlichen Breiten (STZ)...um nur ein paar Merkmale an diesem Beobachtungsabend aufzuzählen.
Gegen 21:30 Uhr war es dann recht plötzlich vorbei mit der Herrlichkeit. Zeit zum Einpacken und nach Hause fahren.
Viele Grüße
Werner
endlich hat sich auch Jupiter bei der Schönwetterperiode so richtig gelohnt. Das Seeing war zeitweise hervorragend auf meinem Planetenbeobachtungshügel. Bei uns am besten heute zwischen 20:00 Uhr und ca. 20:45 Uhr. Vielleicht habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht. Für mich der beste Jupiter dieser Saison.
Der kalte Ostwind beruhigte sich und plötzlich stand die Jupiterscheibe. Strukturen auf Ganymed und Kallisto sprangen einem förmlich ins Auge. Beide Monde waren sauber abgegrenzte, zeitweise so gut wie still stehende Kugeln bei ca. 320x im Bino an meinem 18" F4. Man hätte auch noch weiter hochziehen können. Aber mit dieser Vergrößerung war es einfach extrem ästhetisch. Die Strukturen in den Bändern + die einzelnen Spots auf Jupiter zeigten sich derart vielfältig und filigran, dass man es kaum richtig beschreiben kann. Hier haben die Fotografen klar die besseren Karten. Die müssen nur in den richtigen Momenten "abdrücken" und anschließend sauber bearbeiten.
Gegen 21:30 Uhr war es dann recht plötzlich vorbei mit der Herrlichkeit. Zeit zum Einpacken und nach Hause fahren.
Viele Grüße
Werner
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