Ehemaliges Mitglied (32090)
Nachdem ich ja lange mit dem Tuning meiner Tchibo Röhre beschäftigt war, vielleicht erinnert sich noch jemand an das Thema
forum.astronomie.de
,
war nun endlich die Zeit (und Urlaub), gekommen den Umbau in der Praxis zu testen und gleichzeitig meine ersten (holprigen) Schritte im Bereich Astrofotografie zu machen.
Mittlerweile habe ich in über 30 Nächten ca. 100 GB Daten gesammelt, alle möglichen Tutorials gelesen und gefühlt weitere
100 Stunden mit Lehrvideos über Giotto, Autostakkert, Registax, Pipp, CamLapLite, Firecapture, AsiStudio, SharpCap sowie unter Linux mit AstroDmx, AstroCrop, GuvcView, AviDemux verbracht. Aber trotzdem waren die ersten Schritte ersteinmal ernüchternd und teilweise natürlich auch frustrierend.
Nachstehend möchte ich meinen Weg zur Astrofotografie beschreiben, dabei darf aber nicht vergessen werden, daß die gezeigten Bilder nur einen Bruchteil der Daten darstellen und die Ausschußquote, vor allem am Anfang, recht hoch war.
Teil 1, Bilder mit dem Smartphone



Eigentlich wollte ich diesen Teil weglassen, da die brauchbare Ausbeute, mit Ausnahme der Mondaufnahmen, doch recht überschaubarsind. Dennoch habe ich mir gedacht, daß diese Bilder am besten geeignet sind die verwendete Optik zu beurteilen, da die Bilder direkt durch das Okular aufgenommen sind. Erstaunlicherweise kann man (in der Vergrößerung) sogar die Wolkenbänder des Jupiter erkennen, wobei ich bei lichtstarken Objekten wie Planeten davon ausgehe, dass hier die Tuningmassnahmen am Torpedo nicht so sehr zum Tragen kommen.
Teil 2, Bilder mit 10 Euro PcCamera


Gemessen am Gefummel mit dem Smartphone am OAZ war die Ausbeute und Qualität aber doch bescheiden und der Wunsch nach besseren Bildern kam auf. Eine normale PcCamera lag schon seit Jahren bei mir herum und wurde in den OAZ geschoben. Im Vorfeld habe ich mir noch alle 6 Teile von Silvia Kowollik angesehen Planetenfotografie mit Webcam und Giotto - Silvia Kowollik (1 / 6). Aus diesem Grund habe ich in dieser Phase nur mit Giotto gearbeitet.
Teil 3, Bilder mit Bresser Microkular


Dieses Teil, war einmal Beifang einer Ebay Auktion. Nie habe ich in Erwägung gezogen, diese Kamera zu benutzen, aber nachdem auch die Ergebnisse mit der 10 Euro PcCamera nicht so prickelnd waren und die Verzweiflung groß war, habe ich damit mein Glück probiert. Ich finde die Bilder jetzt nicht berauschend, aber bei Jupiter ist zumindest der GRF zu erkennen, die Cassiniteilung jedoch (noch) nicht.
Die besondere Erkenntnis für mich bei diesen Aufnahmen war, daß es entgegen der Empfehlung von Silvia Kowollik auch möglich und sogar sinnvoll sein kann, eine höhere Auflösung zu verwenden, was die Bresser Kamera auch anbietet, 640 x 480 wird nämlich von dieser Kamera nicht unterstützt. Endlich wurden die Planetenscheiben ein wenig größer.
weitere Bilder nachfolgend..
Projekt Tchibo Torpedo Tuning
Respekt, den Spiegel ohne Beschädigung sauber zu bekommen. Du solltest dennoch mal am Test mit dem künstlichen Stern schauen, ob er wirklich noch heile ist. Das sieht man so nicht unbedingt und am Himmel ist das Bild oft so unruhig, dass man die Fehler nicht klar zuordnen kann. Wie gesagt...
war nun endlich die Zeit (und Urlaub), gekommen den Umbau in der Praxis zu testen und gleichzeitig meine ersten (holprigen) Schritte im Bereich Astrofotografie zu machen.
Mittlerweile habe ich in über 30 Nächten ca. 100 GB Daten gesammelt, alle möglichen Tutorials gelesen und gefühlt weitere
100 Stunden mit Lehrvideos über Giotto, Autostakkert, Registax, Pipp, CamLapLite, Firecapture, AsiStudio, SharpCap sowie unter Linux mit AstroDmx, AstroCrop, GuvcView, AviDemux verbracht. Aber trotzdem waren die ersten Schritte ersteinmal ernüchternd und teilweise natürlich auch frustrierend.
Nachstehend möchte ich meinen Weg zur Astrofotografie beschreiben, dabei darf aber nicht vergessen werden, daß die gezeigten Bilder nur einen Bruchteil der Daten darstellen und die Ausschußquote, vor allem am Anfang, recht hoch war.
Teil 1, Bilder mit dem Smartphone



Eigentlich wollte ich diesen Teil weglassen, da die brauchbare Ausbeute, mit Ausnahme der Mondaufnahmen, doch recht überschaubarsind. Dennoch habe ich mir gedacht, daß diese Bilder am besten geeignet sind die verwendete Optik zu beurteilen, da die Bilder direkt durch das Okular aufgenommen sind. Erstaunlicherweise kann man (in der Vergrößerung) sogar die Wolkenbänder des Jupiter erkennen, wobei ich bei lichtstarken Objekten wie Planeten davon ausgehe, dass hier die Tuningmassnahmen am Torpedo nicht so sehr zum Tragen kommen.
Teil 2, Bilder mit 10 Euro PcCamera


Gemessen am Gefummel mit dem Smartphone am OAZ war die Ausbeute und Qualität aber doch bescheiden und der Wunsch nach besseren Bildern kam auf. Eine normale PcCamera lag schon seit Jahren bei mir herum und wurde in den OAZ geschoben. Im Vorfeld habe ich mir noch alle 6 Teile von Silvia Kowollik angesehen Planetenfotografie mit Webcam und Giotto - Silvia Kowollik (1 / 6). Aus diesem Grund habe ich in dieser Phase nur mit Giotto gearbeitet.
Teil 3, Bilder mit Bresser Microkular


Dieses Teil, war einmal Beifang einer Ebay Auktion. Nie habe ich in Erwägung gezogen, diese Kamera zu benutzen, aber nachdem auch die Ergebnisse mit der 10 Euro PcCamera nicht so prickelnd waren und die Verzweiflung groß war, habe ich damit mein Glück probiert. Ich finde die Bilder jetzt nicht berauschend, aber bei Jupiter ist zumindest der GRF zu erkennen, die Cassiniteilung jedoch (noch) nicht.
Die besondere Erkenntnis für mich bei diesen Aufnahmen war, daß es entgegen der Empfehlung von Silvia Kowollik auch möglich und sogar sinnvoll sein kann, eine höhere Auflösung zu verwenden, was die Bresser Kamera auch anbietet, 640 x 480 wird nämlich von dieser Kamera nicht unterstützt. Endlich wurden die Planetenscheiben ein wenig größer.
weitere Bilder nachfolgend..






