Quanten
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Hallo zusammen
Es sind wieder ein paar tage ins Land gezogen und ich habe natürlich bei jeder Gelegenheit Jupiter beobachtet mit meinen Sahnestückchen dem 130 f/9 TMB und dem TS-Orion 8" f/8.
Habe mir von Kollegen einige Filter ausgeliehen, weil ich dachte, dass der Newton damit besser aussehen würde, was er auch tat, jedoch hatte ich teilweise so gute Luft, dass ich ganz andere Eindrücke sammeln konnte.
Erst begann ich mit 128 fach am Newton, uh war das scharf dachte ich und wechselte sofort zu 178fach immer noch super kontrastreiches Bild, also ging ich auf 213fach, einfach phantastisch!
Ohne Filterung sah ich satte Farben und ein super Kontrast, so wie ich Jupiter in meinem Newton noch nie gesehen habe.
Schnell wechselte ich zum APO, welcher sich zu meinem Leidwesen noch in der Temperaturanpassungsphase befand und mir ordentliche Farbsäume zeigte.
Also ging ich wieder zum Newton und genoss das saubere und Klare Bild. Das Bild erschien in einer phantastischen glätte und war für Sekundenbruchteile auch besser strukturiert und man sah, das da noch ein paar Details drinsteckten.
Es zeigte sich wieder, dass man schon sehr früh mit der Jupiterbeobachtung beginnen muss, so ab 20:00 Uhr, wenn die Sonne hinter den bäumen verschwindet ist die beste Zeit um das bessere Seeing nutzen zu können!
Weiter sind bei einem blaugrauen Himmelshintergrund auch keine Spikes oder Streulicht zu sehen, so das dass Bild im Newton wirklich an einen großen Vollapochromaten erinnert.
Endlich war dann auch mal der APO so weit und zeigte auch fast kein sekundäres Spektrum mehr nur noch Sekundenweiße, je nach Luftunruhe.
Auch hier das Bild wirklich klasse Definiert, jedoch bei gleicher Vergrößerung erschien es nicht so glatt wie im Newton.
Es bestätigte sich wieder, dass nicht wesentlich mehr Details im Newton zu sehen waren, jedoch zeigte er, dass er in Momenten besserer Luft doch mehr potenzial bereitstellt und irgend wie hatte er den besseren Kontrast, solange der Himmelshintergrund hell genug war.
Mit voranschreitender Dämmerung, stellte sich im APO ein Farbsattes und kontrastreiches Bild ein, während im Newton zusehends ein zarter Hof mit Spikesansätzen entstand.
Mit einem Hellblaufilter sah ich dann im Newton auch die Bänder besser definiert wie im APO. Der Neutralfilter 0.9 brachte irgendwie keine Verbessehrung. Im Moon&Skyglow sah Jupiter auch gut aus, diesmal mit satten Farben und deutlicheren Details.
Alles in allem war ich überrascht was in dem Newton steckt, wenn dann mal die Luft mitmacht, wären da nicht die Spikes, hätte man ein erstklassiges Planeteninstrument, welches vielleicht einen Wunsch nach einem Vollapochromaten etwas verblassen läst?!
Gruß Uwe
Es sind wieder ein paar tage ins Land gezogen und ich habe natürlich bei jeder Gelegenheit Jupiter beobachtet mit meinen Sahnestückchen dem 130 f/9 TMB und dem TS-Orion 8" f/8.
Habe mir von Kollegen einige Filter ausgeliehen, weil ich dachte, dass der Newton damit besser aussehen würde, was er auch tat, jedoch hatte ich teilweise so gute Luft, dass ich ganz andere Eindrücke sammeln konnte.
Erst begann ich mit 128 fach am Newton, uh war das scharf dachte ich und wechselte sofort zu 178fach immer noch super kontrastreiches Bild, also ging ich auf 213fach, einfach phantastisch!
Ohne Filterung sah ich satte Farben und ein super Kontrast, so wie ich Jupiter in meinem Newton noch nie gesehen habe.
Schnell wechselte ich zum APO, welcher sich zu meinem Leidwesen noch in der Temperaturanpassungsphase befand und mir ordentliche Farbsäume zeigte.
Also ging ich wieder zum Newton und genoss das saubere und Klare Bild. Das Bild erschien in einer phantastischen glätte und war für Sekundenbruchteile auch besser strukturiert und man sah, das da noch ein paar Details drinsteckten.
Es zeigte sich wieder, dass man schon sehr früh mit der Jupiterbeobachtung beginnen muss, so ab 20:00 Uhr, wenn die Sonne hinter den bäumen verschwindet ist die beste Zeit um das bessere Seeing nutzen zu können!
Weiter sind bei einem blaugrauen Himmelshintergrund auch keine Spikes oder Streulicht zu sehen, so das dass Bild im Newton wirklich an einen großen Vollapochromaten erinnert.
Endlich war dann auch mal der APO so weit und zeigte auch fast kein sekundäres Spektrum mehr nur noch Sekundenweiße, je nach Luftunruhe.
Auch hier das Bild wirklich klasse Definiert, jedoch bei gleicher Vergrößerung erschien es nicht so glatt wie im Newton.
Es bestätigte sich wieder, dass nicht wesentlich mehr Details im Newton zu sehen waren, jedoch zeigte er, dass er in Momenten besserer Luft doch mehr potenzial bereitstellt und irgend wie hatte er den besseren Kontrast, solange der Himmelshintergrund hell genug war.
Mit voranschreitender Dämmerung, stellte sich im APO ein Farbsattes und kontrastreiches Bild ein, während im Newton zusehends ein zarter Hof mit Spikesansätzen entstand.
Mit einem Hellblaufilter sah ich dann im Newton auch die Bänder besser definiert wie im APO. Der Neutralfilter 0.9 brachte irgendwie keine Verbessehrung. Im Moon&Skyglow sah Jupiter auch gut aus, diesmal mit satten Farben und deutlicheren Details.
Alles in allem war ich überrascht was in dem Newton steckt, wenn dann mal die Luft mitmacht, wären da nicht die Spikes, hätte man ein erstklassiges Planeteninstrument, welches vielleicht einen Wunsch nach einem Vollapochromaten etwas verblassen läst?!
Gruß Uwe