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Jupiter - Mondaufgang IO

Martin_B

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Nur noch die zwei unbeantworteten Fragen:
Die Rechnung 7 + 9 + 9 =25cm sagt, wenn der FS 7cm Durchmesser hat, bleiben links und rechts 9cm für eine mögliche Blende. Eine "erforderliche" Blendenöffnung gibt es nicht; man macht es so, dass sie möglichst groß und nicht vom FS und den Streben gestört wird.

Eine Blende aus Pappe sondert keinen Staub ab, keine Angst.

Ich will hier nicht pro oder contra argumentieren; das ist ein Experiment und es scheiden sich die Geister,
ob so eine Off-Axis-Blende Vorteile bringt, oder nicht.
Der Aufwand ist aber so gering, dass man es selbst für sich ausprobieren kann.
 
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Ollie

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hier ist wolkenmässig alles ganz ok. Ich werde heute mal meine DSLR piggybacken und so um den Schwan herum ein wenig stacken ;-)
 

Anette_Aslan

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Hallo Ewald und Susanne,
auch von mir Gratulation zum First Light. Wie schön, dass Ihr zu zweit Interesse und Freude am Hobby habt. Euer Pünktchen, dass sich am Rande von Jupiter auswölbt konnte ich letztes Jahr einmal filmen, das muss wohl ähnlich ausgesehen haben. Visuell kann man das gut durch einen 10" Reflektor gut sehen, ich habe das durch einen 5" mit einer Planetenkamera gefilmt. Aber ohne diese Kamera hätte ich das durch diesem Refraktor nur durchs Okular wohl nicht gesehen.
Gruss von Anette
 

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Hallo Sternenfreunde,

vielen Dank noch Mal für Eure Hilfe und Anregungen. Wir konnten tatsächlich die letzten zwei Nächte unseren "Rossone" ausführen, da endlich wieder ein Mal klarer Himmel auch in Bayern war. Da der Astroshop bereits am nächsten Tag die Graufilter gelieferten hatte und ich arbeitbedingt noch gar nicht zum basteln der Papp-Blende gekommen bin, wurde am ersten Abend einfach der Graufilter in den 2" > 1,25" Okualradapter geschraubt.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatten wir vor Mitternacht wirklich tolle Bedingungen. Saturn und Jupiter waren obwohl die beiden Gesellen schon ziemlich tief waren grandios zu sehen. Der 50% Filter hat dann wirklich geholfen, die Streifen im Jupiter waren deutlich zu sehen, insgesamt ein sehr angenehmes Bild. Auch die Jupiter Monde waren gut zu sehen. Auch wenn es keine Farbstrukturen auf Ganymed gab! Achtung Ironie! ;). Susanne und ich waren einheitlich der Meinung, dass wir Jupiter und Saturn noch nie so schön sehen konnten wie in dieser Nacht. Am Saturn haben wir sogar fünf Monde gezählt? Kann das sein?

Wir haben uns mit der ganzen Palette unserer kurzen Okulare gespielt. Das ES 6,7 (82°) hat wirklich noch sehenswerte Details geliefert. Wir konnten damit und auch mit dem 10er Hyperion bei längerer Saturnbetrachtung die Cassini Teilung, ich formuliere es vorsichtig, erahnen und "räusper" - sehen. Sehen findet nach unserer beider Erfahrung nicht nur mit den Augen statt sondern unser grauer Großrechner im Kopf hilft da auch immer sehr mit, wenn Mann/Frau weiß was Mann/Frau sehen will. Das 10mm Hyperion (68°) war sehr angenehm und hat lange Betrachtung Sessions erlaubt ohne dass man "schupsen" musste. Anfangs hat sogar noch das ES 4,5mm (82°) gute Einblicke geliefert auch wenn Jupiter dann schon mit ziemlich Speed durchs Blickfeld zog. Ich habe auch vor Ort das 10 mm Hyperion (125x) auf 8,4 mm (150x) umgebaut, was gerade bei Jupiter mit der höheren Vergrößerung durchaus angenehm war. Die Finetuning-Ringe sind eine gute Variante einfach life zu sehen wie sieht man mit 125x oder 150x. Für uns Anfänger eine echte Hilfe.

Wir haben uns solange mit dne beiden gespielt, bis sie nach Mitternacht nicht nur schon so tief standen, dass um Jupiter die Umrisslinie richtig unruhig waberte, da bemerken wir erst, dass über's Feld auch schon Nebel gezogen war. Dann war es feucht, kalt und nach über drei Stunden Zeit nach Hause zu fahren. Ohne dass wir durch unseren 13% Mondfilter mal nach Frau Luna geschaut hatten, die sich jetzt schamhaft in Nebel hüllte.

Wir hatten Spaß.

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald und Susanne
 
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