Kabelwust in der DMD 2

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Ich weiss, dass ich das falsche Schaltbild für die Schottky Diode verwendet habe, war aber auf die Schnelle einfacher zu Zeichnen. Die 1N4001 muss auf jeden Fall neu, nicht die kaputte wieder verwenden. ist kein gutes Zeichen wenn die einen Riss hat im Gehäuse. zusätzlich den 7805 an besagter Stelle einbauen statt der Brücke.
(siehe Foto). Kondensator gerne 2 mal denselben Typ.
 
Hallo Ulrich,
wir doppeln uns weil ich den Tread offen gelassen habe und nicht voher gecheckt habe ob Du was geschrieben hast :-)Sorry.
Ja das mit den zwei Spannungswandlern wäre ne smarte Idee, allerdings Frage ich mich gerade ob das für die Motoren so Sinnvoll ist? Laut Datenblatt mögen die nur 5V wenn ich das richtig lese (PF42-48)?
Wie gesagt bin ich nicht sooo firm mit solcherlei Elektronik aber wenn ich es richtig verststanden habe, habe ich den Vorteil das der "Dicke" Regler weniger/kaum Abwärme produziert (nur 12 auf 9v, dann aber auch immer 12v braucht um zu arbeiten) und die Motoren wenn sie es denn vertragen mehr Reserven angeboten bekommen.
Der zweite Regler auf der Platine muss dann aber 9V auf 5V runter bringen da hab ich noch nix gefunden was 600mAh liefert zumindest ist das der Maxstrom den der
DEC Treiber so kann, oder gelten die 600mAh Output nur wieder für die Motorseite? Den Verbrauch auf der Logikseite habe ich aus dem Datenblatt nicht rauslesen können.

Hab zwischendurch mal die Schaltung so wieder in Betrieb genommen.
Der 5V Regulator muss wohl im Eimer sein, der DEC IC ist sauheis geworden und wollte nicht Steuern. Es kommen bei 12V Eingang immer noch knapp 12v
in der Schaltung an :eek:. Gut das ich es gleich gemerkt habe, mit einer Batteriequelle bekommt er es hin.
Ich könnte mir vorstellen das bei der ganzen Bastelei des Vorbesitzers der Regulator gelitten hat, oder ich hab zuviel drauf rumgebraten, wobei 3 Sekunden zum Anlöten pro Fahne ja eigentlich nicht zuviel sein sollten. Ich bestelle eh noch was dann kommt ein neuer rein.
Grüße
Sebastian
 
Hallo Sebastian, solche Kondensatoren sollen etwa 100nF haben.
Ich nutze inzwischen meistens andere Controller mit modernen Endstufen. Die Spannungsangabe bei den Motoren bezieht sich i.d.R. auf den Strom den die Motor(-Wicklung) ohne übermäßige Erhitzung übersteht. Entsprechend Ihrem Widerstand ergibt sich der Strom aus der Spannung. (ist natürlich die Impedanz auch relevant). Die Isolierung der Spulendrähte ist viel Spannungsfester als die Spannungsangabe im Motordatenblatt. Aber wichtig ist eben der fließende Strom. Bei so primitiven Treibern ohne Stromregulierung geht es halt über die Spannung.
Was mich wundert: meine DMD1 hat ja dieselben Bauteile verbaut und ich habe auch die Vixen Motoren. Die Spannung ist aber durchweg die 9V - nur der DEC Treiber Logikteil bekommt seine gewünschten 5 Volt über den ungekühlten mini Spannungsregler.
Also: Um dann mit der Schaltung so wie bisher arbeiten zu können: dann mach doch einfach alles mit dem fetten Spannungsregler am Eingang der Platine auf 5V und schau ob dann die Motoren auch laufen. Du kannst den gerne wie auf meinem Schaltbild beschalten. Oder Du nimmst einen integrierten DC Wandler, die sind sparsamer und werden nicht so heiss. Bei Reichelt hatte ich einen gesehen der wie ein 7805 beschaltbar ist, 1 Ampere kann und das Beinchen Layout wie der 7805 hat (3Bein). Kostet auch nur etwa 5 Euro.
Dann sollten die Chips auch nicht heiss werden.
Grüße
Ulrich
 
Zu dem 7805 auf meiner Platine: der liefert nur für die 5 V Logikseite strom, nicht für die Motoren. Dein dicker 5 V Regler muss aber den gesamten Strom liefern. Wenn Du alles darüber laufen lässt, dann nimm statt dessen nen moderneren DC Wandler, der verbrät nich so viel Leistung in Wärme. Und achte auf Deine versorgung. Entweder passend zum DC Wandler oder beim Längsregler 7805 nur etwa 7 volt, sonst wird dein Akku hauptsächliche zur erzeugung von Wärme im Regler verwendet....
 
kannst du mit dem Multimeter den Ohmschen Widerstand einer Motorspule messen? Bei meinen Vixen Motoren waren die Unipolar beschaltet und die Massen aller Spulen zusammengelötet. Check das bitte mal, daraus ergibt sich dann auch die Spannung....
 
Der MB8713 heisst auf meinem Board PMM8713. Das scheint funktional baugleich zu sein und es handelt sich um den Stepper Translator für RA. Von Sanyo gibts auch für den PMM8713 das Datasheet. Um den nörigen Strom pro Motorwindung bereitzustellen ist die Darlington Stufe TD62103 nachgeschaltet, offenbar wählte man in RA eine komplexere Beschaltung, vielleicht weil RA ständig läuft und DEC nur sporadisch....
Also können die Bauteile großteils mit 9-12V umgehen bis auf den UCA Steppercontroller für DEC. Bei dem Datasheet für diesen UCA waren beide Stromversorgungen in dem Applikationsbeispiel eingezeichnet, die 5V für Logik und die 12 V für Motor...
 
Ich hab die ICs mal komplett zusammengetragen und eigentlich bekommt man alles noch, oder Äquvivalente. Ich überlege ob ich mir da ein Set zusammensuche um gegen zukünftige Ausfälle gewappnet zu sein. Den UCN könnte man auch durch einen Modernen Treiber ersetzen wobei ich da noch keinen passenden gefunden habe zusätzlich müsste man den auf eine Adapterplatine setzen und per Kabel aufs Originalboard löten. Allerdings glaube ich werden die Dinger bei richtiger Behandlung noch ewig funktionieren. Gibts da richtwerte für IC´s?
Ich hab jetzt ne DC-DC Wandler bestellt der ins Gehäuse passt und zusätzlich noch Relaise um den ST4 Ausgang zu realisieren. Die Fummelei aufm Board lasse ich mal lieber sein. Die 5/12V Versorgung vom UCA habe ich jetzt auch verstanden. Muss mich da immer erstmal reinlesen und die einfachsten Dinge googeln ;-)
 
An sich solltest Du Dir ne Teen Astro basteln. Das wär was für die Zukunft.
Aber ich werf meine alte Vixen ja auch nicht in den Müll. Grüße
 
So, jetzt habe ich mal einen Step Down DC-DC reingehängt und die Motoren laufen wesentlich ruhiger als voher, der Spannungsregler hat ja immer was undefiniertes ausgespuckt, jetzt sind es exakt 5V. Das ST4 Board kommt nächste Woche, keine Zeit im Moment.
Was mir in der Zwischenzeit allerdings noch aufgefallen ist, die Nachführdauergeschwindigkeit funktioniert nur die Korrektur läuft ausschließlich auf x16, bei x2 macht der Motor das gleiche.Vom Umschalter gehen zwei Kabel ab, P und D, die mit dem TB40103B verbunden sind.
Ist der x2/x16 Schalter offen habe ich zwischen P und -PI7 keinen Durchgang und -PI7 ist über -PI6 mit D verbunden.
Schließe ich den Schalter müsste doch durch die Verbindung P/D am Schalter über -PI6 und -PI7 etwas geändert werden aber -PI7 ist ja isoliert. Könnte da eine Brücke zwischen -PI7 und P fehlen?

Wie man an der Kratzerei sieht ist dort auch die Zusatzschaltung eingelötet gewesen, ich hab so das Gefühl das durch das an bzw. mein ablöten evtl eine Brücke dort fehlt? Kannst Du das evtl. mal kontrollieren?

Die andere Seite des Schalters ist in Richtung DEC verbunden, da geht die Umschaltung wunderbar.

Grüße
Sebastian
 

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Hallo Sebastian, auf die Schnelle: der 40103 ist ja ein Zähler. Der bekommt einen Puls-Takt vom 4060 und zählt binär hoch.
Jede Binärstelle hat sozusagen einen Ausgang. Je nachdem an welchem Ausgang der Zyklus abgenommen wird, ergibt sich eine Verlängerung der ursprünglichen Impulsdauern. Der Ausgangsimpuls hat also die Länge von 2hoch n Eingangsimpulsen. Die Impulse kommen dann als Stepper Takt zum StepperTreiber.

Der Schalter macht nichts anderes, als einen kürzeren (16x) oder längeren Taktzyklus umzuschalten. Schau dir mal den 40103 Dazenblatt an.

Wenn Du nicht damit zurecht kommst, schau ich auch nochmal, bin gerade busy.

Ist aber eigentlich recht einfach. Hab so durch Schalter auch 16x gemacht.

Bin sicher Du kommst mit der Beschaltung und Datenblatt klar.

Ansonsten nochmal melden....
Grüße
 
Habs rausgefunden, bei den Lötaktionen muss die Lötstelle Kalt geworden sein, jedenfalls kann ich durch wackeln an einem der Kabel in x2 Position diese auch erzwingen. Werde die beiden Lötpunkte mal erneuern, sieht ja auch schlimm aus. Wie das funktioniert schaue ich mir dann mal an wenn ich wieder nen Kopf dafür habe ;-)
 
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