ErwinL
Aktives Mitglied
Hallo Frank,
ich weiß natürlich, dass man mit Dithern und Sigma-Clipping auch ohne Darks recht weit kommt - wobei ich eher das nicht so verbreitete Badpixel-Mapping vorziehe. Tatsächlich mach ich mir's auch oft bequem, wenn ich mit meiner (moderat) gekühlten 1100D aufnehme. Die hat aber auch weniger FPN als meine 600D.
Was ich nicht nachvollziehen kann, sind deine Bedenken bezüglich Darks der falschen Temperatur. Zum einen protokollieren die EOS ja die Temperatur, und selbst wenn man mal keins mit passender Temperatur hat, kann man meist ein in der Nähe liegendes Dark mit gutem Erfolg verwenden (ggf. es dafür skalieren).
Ich mach das jetzt schon viele Jahre und finde, es ist (mit einem Fundus von vielleicht 10 bis 15 Master-Darks) mit keinem merklichen Zusatzaufwand verbunden.
--> Michael:
Gerade mit wenig Photonen würde ich auf Darks (oder Badpixel-Maps) nicht verzichten. Der bei den EOS recht ausgeprägte FPN durch Dunkelstrom-Variationen schlägt ja dann besonders zu.
Kameras mit Dunkelstromkorrektur auf Pixelebene wären wirklich ein Fortschritt. Wo hast du das her?
Die 6D und 760D von Ulli gehören aber noch zur Generation der Kameras mit vielen "warmen" Pixeln (von der Anzahl her meist so zwischen zehn- und hunderttausend), deren DC auf Frame-Ebene korrigiert wird.
Gruß, Erwin
ich weiß natürlich, dass man mit Dithern und Sigma-Clipping auch ohne Darks recht weit kommt - wobei ich eher das nicht so verbreitete Badpixel-Mapping vorziehe. Tatsächlich mach ich mir's auch oft bequem, wenn ich mit meiner (moderat) gekühlten 1100D aufnehme. Die hat aber auch weniger FPN als meine 600D.
Was ich nicht nachvollziehen kann, sind deine Bedenken bezüglich Darks der falschen Temperatur. Zum einen protokollieren die EOS ja die Temperatur, und selbst wenn man mal keins mit passender Temperatur hat, kann man meist ein in der Nähe liegendes Dark mit gutem Erfolg verwenden (ggf. es dafür skalieren).
Ich mach das jetzt schon viele Jahre und finde, es ist (mit einem Fundus von vielleicht 10 bis 15 Master-Darks) mit keinem merklichen Zusatzaufwand verbunden.
--> Michael:
Gerade mit wenig Photonen würde ich auf Darks (oder Badpixel-Maps) nicht verzichten. Der bei den EOS recht ausgeprägte FPN durch Dunkelstrom-Variationen schlägt ja dann besonders zu.
Kameras mit Dunkelstromkorrektur auf Pixelebene wären wirklich ein Fortschritt. Wo hast du das her?
Die 6D und 760D von Ulli gehören aber noch zur Generation der Kameras mit vielen "warmen" Pixeln (von der Anzahl her meist so zwischen zehn- und hunderttausend), deren DC auf Frame-Ebene korrigiert wird.
Gruß, Erwin

