Hallo Guido,
ich habe auch einen 30 cm Drehkranz im Azimuthlager. Etwas weiter unten ("Rockerbox AOM-Dobson") habe ich kürzlich meine Zusatzkonstruktion zur Verringerung des Nachschwingens beschrieben, ich kopiers hier noch mal rein:
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wie an anderer Stelle schon geschrieben, wollte ich wg der Leichtgängigkeit nicht auf den Industriedrehkranz im Azimuthlager bei meiner Helena von Droja (AOM-Dobson 10" f6.4) verzichten. Ich habe mir jetzt folgende Lösung zur Reduzierung der Nachschwingzeiten zurechtgebastelt:
Der Industriedrehkranz (der bei mir übrigens ca 32 cm Durchmesser hat) bleibt, zusätzlich drei kleine Teflonpads auf je drei dicke übereinandergeklebte Stuhlbeinfilzgleiter geklebt, diese - wie von Stathis empfohlen - gegenüber der Beine auf die Basisplatte geklebt. Die Höhe der Teflonpads mit den drei Filzgleitern beträgt 18 mm, der Zwischenraum zwischen Basisplatte und Rockerbox ist 13 mm, d.h. die Filze werden vom Gewicht der Rockerbox mit Tubus soweit (um 5 mm) zusammengedrückt, daß sie als Schwingungsdämpfer wirken können, aber die Rockerbox mit dem eigentlichen Gewicht nicht von den Teflonpads getragen wird, sondern weiter vom Industriedrehkranz. So ist die Leichtgängigkeit weiter vorhanden, da die Teflonpads ja nur vom Gegendruck der zusammengepressten Stuhlfilze von unten an die Rockerbox gedrückt werden, so kaum Reibungskräfte entstehen, aber die Nachschwingzeit ist deutlich reduziert. Es ist nicht mal nötig Folie oder Ebonystar als Gegenstück zu den Teflonpads aufzukleben, die lackierte und mit Kernseife leicht eingeschmierte Holzober(-unter)fläche der Rockerbox reicht aus.
Nach einer Woche unter Druck dehnen sich bei Entlastung (Rockerbox abgehoben) die Stuhlfilze immer noch auf 16 mm aus, d.h. eine gewisse Langlebigkeit der "Konstruktion" scheint gegeben zu sein, und 3 mal 3 Stuhlfilze lassen sich leicht regelmäßig ersetzen.
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Schöne Grüße