Kauf eines Doppelrefraktors

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f/5,6 ist grenzwertig für Refraktoren, denn welche Okulare die man binomäßig noch verwenden kann, können unter diesen Bedingungen überhaupt noch vernünftig den Rand abbilden? Nagler T6 und teilweise Ethos, wenn man noch die Nase dazwischen bekommen sollte. :LOL:

Eben deshalb habe ich die Ethos 6mm bis 17mm binokular im Einsatz, darunter noch die APM XWA 4,7 und 3,7 die je bekanntlich Ethos Clone sind.
Platz für die Nase habe ich mit der Drehbank geschaffen, alle Okulare habe ich um den Einblick herum deutlich dünner gedreht.
Hier mal exemplarisch Ethos 13 und 17

ethosmod.JPG


Das ist die Sache aber wert.
Sternfelder in randscharfen 100° am 150mm f/5.6 Bino sind schon sehr eindrucksvoll :)

Grüße Jochen
 
Eben deshalb habe ich die Ethos 6mm bis 17mm binokular im Einsatz, darunter noch die APM XWA 4,7 und 3,7 die je bekanntlich Ethos Clone sind.
Platz für die Nase habe ich mit der Drehbank geschaffen, alle Okulare habe ich um den Einblick herum deutlich dünner gedreht.
Hier mal exemplarisch Ethos 13 und 17

Den Anhang 221983 betrachten

Das ist die Sache aber wert.
Sternfelder in randscharfen 100° am 150mm f/5.6 Bino sind schon sehr eindrucksvoll :)

Grüße Jochen
Die Wahl der binotauglichen 2" Okulare und die zu erreichende AP bestimmen das notwendige Öffnungsverhältnis. Will man mindestens 80° SGF bei 5mm AP haben findet man auf dem Markt maximal 32mm Okulare die für ein Bino tauglich wären. Damit muss die Optik dann ca. F/6 oder schneller sein. Mit EMS braucht man auch ausreichend Backfocus, und man muss den ein oder anderen Kompromiss eingehen.
 
Deshalb habe ich ja auch noch die 32mm Kasai, die liefern mir 3.2° am Himmel bei 25x und 5,7mm AP

Das Problem bei kurzbrennweitigen Refraktoren mit langbrennweitigen Weitwinkelokularen und EMS ist die Feldausleuchtung.
Man braucht da schon extrem große Spiegel in den EMS

Grüße Jochen
 
Ja, der nächste Kompromiss ist die Ausleuchtung ;). Die ist z.B. auch mit EMS- UL nicht ganz gegeben, wird aber auch von Person zu Person unterschiedlich wahrgenommen.
 
Eben deshalb habe ich die Ethos 6mm bis 17mm binokular im Einsatz, darunter noch die APM XWA 4,7 und 3,7 die je bekanntlich Ethos Clone sind.
Platz für die Nase habe ich mit der Drehbank geschaffen, alle Okulare habe ich um den Einblick herum deutlich dünner gedreht.
Hier mal exemplarisch Ethos 13 und 17

Den Anhang 221983 betrachten

Das ist die Sache aber wert.
Sternfelder in randscharfen 100° am 150mm f/5.6 Bino sind schon sehr eindrucksvoll :)

Grüße Jochen
Dass die Ethos randscharf abbilden, glaube ich. Aber sind selbst bei den abgedrehten noch tatsächlich 100° mit beiden Augen überschaubar?
 
ich verwende tatsächlich die TV-T6 3,5 - 13mm , die sind einfach klasse (habe ja auch nur 1-1/4"). Bei den 24mm Panoptik sieht man tatsächlich ein wenig, dass die Sterne ganz am Rand etwas länglich werden. Dann habe ich noch Takahashi TOE, die sind auch sehr gut. Die zwei Noblex (Doctor) 12,5mm UWA habe ich nur einmal ausprobiert, aber da bekomme ich die Nase nicht mehr dazwischen, die werde ich wieder verkaufen.
 
Aber sind selbst bei den abgedrehten noch tatsächlich 100° mit beiden Augen überschaubar?

Für mich und meine Augen ja, selbst die 110° der kurzen Brennweiten.
Allerdings nur mit den abgedrehten Versionen, im Originalzustand geht das nicht.
Und möglicherweise geht es für Menschen mit anderer Physiognomie selbst mit den Abgedrehten nicht, das ist ja sehr individuell.

So schön das 3.2° Feld mit den Kasai für manche Objekte auch ist, die 85° kommen mir inzwischen vor wie Tunnelblick, deshalb wechsle ich meist sehr schnell auf die 17er Ethos...

Müsste ich mich auf ein Okularpaar reduzieren wäre es definitiv das 17er Ethos.
50x bei 3,0mm AP und 2° Feld sind mit zweimal 150mm der absolute Hammer!

Grüße Jochen
 
ich verwende tatsächlich die TV-T6 3,5 - 13mm , die sind einfach klasse (habe ja auch nur 1-1/4"). Bei den 24mm Panoptik sieht man tatsächlich ein wenig, dass die Sterne ganz am Rand etwas länglich werden. Dann habe ich noch Takahashi TOE, die sind auch sehr gut. Die zwei Noblex (Doctor) 12,5mm UWA habe ich nur einmal ausprobiert, aber da bekomme ich die Nase nicht mehr dazwischen, die werde ich wieder verkaufen.
Für 1,25" gibt es leider nichts besseres als das 24er Panoptic in dieser Brennweite. Das 7er und das 13er Nagler verwende ich beim kleinen Reise-Doppelrefraktor. Die T6 sind extrem gut an kurzbrennweitigen Refraktoren. Bei 2" möchte man aber doch lieber komfortablere Okulare. Die 12,5er Docter hatten sich auch bei nicht qualifizieren können. Die 12er Nagler T4 (abgenommene Metall-Augenmuschel) sind für das Bino besser geeignet, denn die Docter sind zu breit an der Spitze.
 
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Für mich und meine Augen ja, selbst die 110° der kurzen Brennweiten.
Allerdings nur mit den abgedrehten Versionen, im Originalzustand geht das nicht.
Und möglicherweise geht es für Menschen mit anderer Physiognomie selbst mit den Abgedrehten nicht, das ist ja sehr individuell.

So schön das 3.2° Feld mit den Kasai für manche Objekte auch ist, die 85° kommen mir inzwischen vor wie Tunnelblick, deshalb wechsle ich meist sehr schnell auf die 17er Ethos...

Müsste ich mich auf ein Okularpaar reduzieren wäre es definitiv das 17er Ethos.
50x bei 3,0mm AP und 2° Feld sind mit zweimal 150mm der absolute Hammer!

Grüße Jochen
Ich setze nur das 8er Ethos ein. Darüber geht gar nichts. Aber insgesamt gefallen mir die Nagler T4 vom Komfort her besser.
 
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