Kauf eines Okular- und Zubehör-Koffers

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Sonorsam22

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Hallo Sternenfreunde!

Nach dem Kauf eines Teleskopes steht nun auch der Kauf eines Okular- und Zubehörkoffers an. Ich habe schon vier Angebote bei AstroShop gefunden, die für mich in Frage kommen, aber ich bin mir trotz Vergleich der Angebote nicht sicher, welcher nun der beste ist, jedoch ist mein Favorit der von Teleskop-Service.

Der Preis aller Koffer ist noch im finanziellen Rahmen(den Koffer von Teleskop-Service gibt es bei Ebay 40€ günstiger).

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand, der sich mit derartigem Zubehör auskennt und sagen kann, ob die Angebote etwas taugen, mir helfen könnte. ;)

Die folgenden Links beziehen sich auf auf die vier Koffer.

http://www.astroshop.de/teleskop-service-tsoptics-okular--und-zubehoerkoffer/p,4534

http://www.astroshop.de/celestron-okular-und-filterset-1-25-/p,7976

http://www.astroshop.de/omegon-okular--und-zubehoerkoffer/p,8353

http://www.astroshop.de/skywatcher-okularkoffer-set-le-okulare-und-filter/p,15006

Ist eventuell ein Zoomokular anstatt von mehreren Okularen empfehlenswert?

Astronomische Grüße
Sonorsam22
 
Hallo,

zu welchem Teleskop sollen die Okulare denn passen?

Okularkoffer enthalten nicht immer die Brennweiten und Okulartypen, die zum Teleskop passen. Insofern wären sie rausgeschmissenes Geld.

Gruß
Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi.

Ich hab mir die verschiedenen Koffer jetzt nicht angeschaut, weil ich keine Lust hatte die ganzen Links in die Adressleiste vom Browser einzufügen, aber ich kann Dir einen Fotokoffer von Wisent empfehlen, wie ich einen für 40€ im Bauhaus gekauft habe.

Der Koffer ist mit herauspflückbaren Schaumstoffwürfeln gefüllt. So kann man die Einlage dem Zubehör anpassen.

Das Okular ganz links ist ein Speers Waler Zoom. Es passt so gerade noch in die geschaffene Lücke. Das Speers 13.4mm daneben ist zwar schmaler, hält jedoch auch fest seine Position. Das Erfle rechts auch, auch wenn es auf dem Bild recht locker aussieht.

Link zur Grafik: http://kepheus.piranho.de/Bilder/Koffer.jpg

EDIT: Oh. Hätte ich doch mal nur einen einzigen der Links eingefügt :)
 
@helly:
Hallo Markus,
mein Teleskop ist ein 200/1200er Dobson von Skywatcher. Es hat sowohl einen 1,25"-als auch einen 2"-Auszug.

Gruß
Sonorsam22


@dobson85:
Hallo Bernd,
ja, ich meinte einen kompletten Koffer inklusive Okulare und anderem Zubehör. ;)
Ich danke Dir, dass du Dir die Mühe gemacht hast, mir zu helfen. :)

Gruß
Sonorsam22
 
Hallo zusammen,

der Beitrag von Bernd war zumindest für mich interessant, da das eine schöne Lösung für mein derzeitiges "Aufbewahrungssystem" ist. War also nicht vergebens, DANKE!

Und nun, back to topic!

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Namenloser,

ich würde Dir nicht empfehlen, einen kompletten Koffer mit Inhalt zu kaufen. Meist sind Dinge drin die man gar nicht braucht, oder die Qualität der Okus ist nicht die, die man erwartet.

Kauf Dir lieber einige wenige gute Okulare mit Festbrennweite (Type je nach Etat, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis haben z.B. die Hyperions von Baader) und ergänze nach und nach was Du tatsächlich noch brauchst. Nach meiner Erfahrung kauft man im Laufe seiner "Astronomiekarriere" irgend wann mal ein größeres Fernrohr, aber gute Okulare behält man sein Leben lang.

Und als Behältnis würde ich ebenfalls einen preisgünstigen Baumarkt-Koffer empfehlen, wobei ich die Variante mit dem Würfelschaum nicht recht mag. Wesentlich mehr bringt man in einem Koffer unter, wenn man die Okulare selbst in Drehpacks aufbewahrt und diese einfach im Koffer ohne weitere Einteilung oder mit eingen Zwischenstegen verstaut. Ich mach das schon jahrelang so und finde es ideal.

Grüße Klaus
 
Servus Namensloser,

auch kann nicht empfehlen, einen ganzen Koffer auf einmal zu kaufen.

Ich habe mir bisher meine Okulare nach und nach gekauft, auch das ganze Zubehör darum herum.
So kannst du dir kaufen, was du auch wirklich brauchst und bei den Okularen dich an die richtigen Brennweiten herantasten.

Gruß
*entfernt*
 
Hi.

Ich nochmal... würde Dir auch von so einem zusammengestellten Koffer abraten. Kaufe liebern einzeln was Du wirklich brauchst.


Zitat von synosontis:
Und als Behältnis würde ich ebenfalls einen preisgünstigen Baumarkt-Koffer empfehlen, wobei ich die Variante mit dem Würfelschaum nicht recht mag. Wesentlich mehr bringt man in einem Koffer unter, wenn man die Okulare selbst in Drehpacks aufbewahrt und diese einfach im Koffer ohne weitere Einteilung oder mit eingen Zwischenstegen verstaut. Ich mach das schon jahrelang so und finde es ideal.


Ich denke: mehr ja, komfortabler nein.
So spare ich mir das Ein- und Auspacken der Okulare aus den Drehpacks. Wenn ich Filter oder Okulare während der Beobachtung tausche, lege ich das unbenutzte Zubehör in der Zwischenzeit einfach auf die freie Schaumstofffläche, ohne die Okulare/Filter verpacken zu müssen.
Die Speers ein- und auszupacken ist generell etwas Arbeit, da sie ohne die Schutzfolie in den Drehpacks hin- und herschlagen:
Link zur Grafik: http://kepheus.piranho.de/Bilder/Verpackung%20Speers.jpg
 
Hallo Sonorsam22,
ich sehe es genauso wie Klaus. Die Qualität ist gering und die meisten Sachen wie Barlow und Farbfilter wirst du (zumindest im Moment) nicht brauchen. Außerdem enthält keines der Koffer ein Übersichtsokluar mit 2".

Durchsuche mal die Foren, denn ist gibt massenweise Threads über die Frage der richtigen Okluarwahl für einen 8" f6 Newton.
Hab hier noch was passendes gefunden:

http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

http://forum.astronomie.de/phpapps/...459421/Okularsatz_fur_8_f_6_Dobson#Post459421

Gruß
Simon
 
Hallo Bernd,

ich packe die Okulare am Anfang der Beobachtung aus und ganz am Ende wieder ein. Dazwischen werden sie natürlich nicht immer wieder ein- und ausgepackt :cool:.

Die Drehpacks sollen so lang sein dass sie die Okulare klemmen können, d.h. man dreht bis sich das Okular nicht mehr bewegen kann. Oben und unten befinden sich dünne Einlagen aus PU-Schaum, damit es die Okus schön bequem haben. Ein separates Einpacken der Okulare entfällt dann.

Grüße Klaus
 
Ok Klaus, klingt schlüssig.
Die Drehpacks bei den Speers sind leider nicht so konstruiert, dass man das Okular "klemmen" kann. Mit Einlagen aus PU-Schaum wäre dies wohl machbar.

Wir sind beide zufrieden :)
 
Hi!

Auch von mir der Rat, den Okularkoffer lieber selber zusammen zu stellen. Die fertigen Okularsets passen meist für kein Teleskop perfekt.

Okulardrehpacks sind bei mir immer das erste, was rausfliegt, die Okulare stecken mit Deckel im mit Rasterschaumstoff gefüllten Teleskopkoffer. Nach der Beobachtung kommen die Staubschutzdeckel wieder drauf, und gut ist.

Link zur Grafik: http://www.kerste.de/A-de-Bilder/ED80-Koffer.jpg

Aber ich kenn auch Leute, die sogar solche Okulare in Drehpacks stecken, die in einem Schubladenschrank in Holzaussparungen liegen...

Jeder, wie er's mag, beide Möglichkeiten funktionieren.

Wenn du die Lösung mit Rasterschaumstoff bevorzugst, schau mal nach Foto- oder Waffenkoffern. Die Rasterschaumstoffeinlage alleine für einen Baumarktkoffer kostet nämlich ähnlich viel wie ein fertiger Koffer mit Rasterschaumstoff.

Gruß,
Alex
 
... und wenn man ein Köfferchen jenseits der oft doch recht wackeligen Baumarktqualität haben möchte, dann gibts hier welche für fast alle Lebenslagen ;)

http://www.berwall.de/shop

Manchmal haben die auch sehr günstige B-Ware (leichte Kratzer oder kleine Delle oder so) ...
 
Hallo,

vielen Dank für die Tipps.:) Ich habe mich auch schon etwas auf den Seiten hinter den Links informiert. Ich bin auch auf Okulare namens Planetary HR gestoßen, die anscheinend recht gut zu sein scheinen. Wären solche Okulare für ihren Preis empfehlenswert?

Gruß
Sonorsam22
 
Hi Senorsam.


Schau Dir erstmal diese paar Grafiken zu scheinbaren Gesichtsfeldern an: Link.

Anschließend hilft Dir vielleicht folgender Beitrag weiter: Link.

Einen Testbericht über die Planetary HR Okulare hat Sven Wienstein verfasst: Link.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sonorsam,

ich hab ein 4 mm Planetary in meinem Okularkoffer aber das wird praktisch nie benutzt. Ich mag das Einblickverhalten nicht so recht...

Die Planetary sind ja auch allesamt eher kurzbrennweitig. Folgendes wäre dabei aber auch eine Überlegung wert:

Kauf Dir Okulare, die allesamt praktisch homofokal sind. Dann entfällt das lästige Nachfokussieren beim Okuwechsel. Das setzt natürlich voraus, dass die Okularserie auch das langbrennweitige Ende abdeckt - und das ist bei den Planetary nicht der Fall.

Grüße Klaus

 
@dobson85:
Hallo Bernd,

vielen Dank für die Links! Ich schaue sie mir mal an. :)

Gruß
Sonorsam22


@synosontis:
Hallo Klaus,

danke für die Tipps. ;)

Gruß
Sonorsam22
 
Hallo,

da die Planetary HR anscheinend doch nicht so gut zu sein scheinen und ich auch auf der Seite hinter dem Link von dobson85 keine geeigneten Okulare gefunden habe, frage ich mich nun, ob mir jemand Planetenokulare für 200/1200er Dobson für ca 100€ empfehlen kann.
Kennt jemand ein gutes 2" Übersichtsokular, das ebenfalls in dieser Preisklasse liegt?

Gruß
Sonorsam22
 
Hi Senorsam.

Zitat von Sonorsam22:
da die Planetary HR anscheinend doch nicht so gut zu sein scheinen...

Ich hoffe, dass diese Meinung von Dir nichts damit zu tun hat, was ich im verlinkten Beitrag über die 60° Gesichtsfeld geschrieben habe.
Ich selbst nutze ein Speers Waler mit über 80° Gesichtsfeld. Das bringt natürlich Vorteile am Dobson bzgl. Nachführung.

In der Hinsicht von Preis zu Leistung, wirst du wohl in Deinem gesteckten Preisrahmen von 100€ nur schwer Alternativen finden.
Ein einzelnes Planetary kostet immerhin schon 60€. Und wenn Du dich gegen eine Zoomlösung entscheidest müsstest Du mehrere Okulare kaufen. Wenn diese dann gewünscht mehr Leistung als ein Planetary bringen sollen, wird es vom Preis her wohl dann nur möglich sein, ein einzelnes Oku zu kaufen, welches keine Auswahl je nach Seeing usw. bietet.

Mehr Feld und Leistung kosten sicherlich auch mehr.
 
Hi Sonorsam,

bei dem 2"-Übersichtsokular kämen vielleicht auch die SWAN in Frage ... gibts in 25mm - 33mm - 40mm

Beispielsweise hier:
http://www.vegaoptics.de/Teleskop-Z...William-Optics-SWAN-Serie_c21-24-56-58_x1.htm

... wobei die auszuwählende Brennweite wiederum von der Himmelsqualität und der dazu passenden AP abhängt. Aber das können Dir die erfahreneren Kollegen sicher besser erklären :)

Bei den kurzbrennweitigen Okus kämen eventuell auch die der "LE-Klasse" (Long Eye Relief) in Frage ... 55° und angenehmer Augenabstand von ca. 20mm - gibts in etlichen Brennweitenvarianten und unter verschiedenen Labels ...

Beispielsweise:
http://www.teleskop-express.de/shop...Okular-9mm-Brennweite---55--Feld---1-25-.html
 
Hallo Sonarsam,

wenn die Planetarys "doch nicht so gut zu sein scheinen", könnte der Nachhall einiger gerade am Anfang im Umlauf befindlichen Serien mit erheblichen Streulichtproblemen wirken.
Um die Schärfe-Leistung eines guten(!) Planetarys zu steigern, helfen bei mir eigentlich nur noch Orthos, z.B. Baader Genuine oder sehr gute Televue Plössls.
Die genannten Weitwinkelokulare (auch ungenannte) spielen in der selben Liga und sind in Teilbereichen sogar schwächer.
Bleiben noch die Nagler T6 in dem Brennweitenbereich.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo,
erstmal danke, dass Ihr noch die Geduld aufbringt, mir zu helfen. Entschuldigt bitte, wenn ich mich noch recht ungeschickt in Bezug auf Astronomie-Equipment ausdrücke, aber ich bin, wie der Titel des Forums schon sagt, Einsteiger, der sich überhaupt nicht auskennt. Ich muss mich jetzt erstmal umfassender einlesen und dann kann ich auch sicher sagen, was für mich geeignet ist. Die Links haben mir dabei schon sehr geholfen, vielen Dank dafür ;).

Gruß
Sonorsam22
 
Die zuletzt verlinkten Okulare von Astro Professional kenne ich nicht. Kennst Du irgendwelche Berichte zu denen, Ralf?

Aber ich zitiere mal aus Sven Wiensteins Fazit über die Planetaries:

"Die TS Planetary HR erweisen sich als solide Planetenokulare zu moderatem Preis. Besonders überzeugend ist das Optikdesign, was bemerkenswert gut an schnellen Optiken funktioniert."

"Mit diesen kleinen Nachteilen kann man sich definitiv arrangieren, und wer dazu bereit ist, der erhält ein optisch hochinteressantes Okular, das dem Anspruch “Planetenokular” an schnellen Optiken auf jeden Fall gerecht wird. An Optiken mit moderateren Öffnungsverhältnissen kann das Okular durch den angenehmen Einblick und bequemen Augenabstand eine Alternative zu Planetenspezialisten mit wenig Linsen sein, da diese Okulare praktisch immer einen sehr knappen Augenabstand haben."

Das ist zwar jetzt nur eine Meinung -die von Sven-, aber insgesamt fällt mir als Speers Besitzer auf, dass die Planetaries doch scheinbar oft aus gutem Grund empfohlen werden (Preis/Leistung).
Die von Günther genannten Okulare bewegen sich preislich in einer viel höheren Liga - klar das die mehr bringen.
 
Hi,

also wenn Günther schonmal da ist ;) ... rein unter dem Aspekt "Low Budget" und "viel Brennweite(n) fürs Geld" wäre eine Zoomlösung a la *entfernt* auf Basis des Planetary 7mm mit einem BW-Bereich von ca. 6.9-3.2mm - das dann auch noch zu einem Preis von ungefähr zwei (rohen) Planetary-Okus - eine passable Lösung. Müsstest halt vorher bei einem Astro-Kollegen mal checken, ob Dir die Planetary überhaupt taugen ...

fertig verzoomte Okulare

Und wenn es - was bei einem Dobson ohne automat. Nachführung sinnvoll sein kann - mehr sGF als 58° sein soll, wäre eine ähnliche Lösung anhand des verzoomten 7mm UWA mit 82° wohl sowas wie ein "Preisleistungsrenner" - allerdings dann aber auch 'ne Preisklasse höher ... jedes Feature hat seinen Preis ;)

btw: ich bekomme demnächst ein Zoomset für mein 7er UWAN und eins für mein 16er - *freu* :)
 
Zitat von dobson85:
Die zuletzt verlinkten Okulare von Astro Professional kenne ich nicht. Kennst Du irgendwelche Berichte zu denen, Ralf? .....

Hi Bernd,

ich habe ein 6mm SPL (= Super Planetary Long Eye Relief ~ LE, nicht Superplössl) von Long Perng und hatte ein 3mm SPL von WO, die wohl in etwa baugleich bzw. ähnlich-identische Features wie die verlinkten LE haben ("Labelorgie"??). Das 3mm konnte ich nie vernünftig einsetzen (Seeing etc.) und das 6mm habe ich mehrmals zur "Mondwanderung" benutzt - allerdings musste ich dabei auch zügig mit dem Rohr "wandern" ;) . Was die Qualitäten der SPL betrifft kann ich mangels Netto-Erfahrung und Vergleichsmaterial nix Genaues nicht beitragen ;) ... hatte aber vor geraumer Zeit einige Berichte bei den Amis gelesen, die nicht gerade schlecht ausfielen :)

Mein Fazit allgemein als f/6-Dobson-User: Es macht mehr Spass ab etwa 70° sGF und einem doch eingermassen randscharfen Oku, da sind die (2") SWAN - und erst recht die UWAN (UWA - "Labelorgie" a la Nirvana oder Lacerta) meinem Empfinden nach wirklich nicht übel ... :)

Nachtrag
Habe noch einen Bericht zu den WO SPL gefunden:
http://www.astromart.com/articles/article.asp?article_id=629
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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