Kaufberatung: APO mit 102mm Öffnung

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Wenn TeleVue keinen Bockmist bei der Vergütung gemacht hat, sollte sämtliche Energie da sauber transmittiert werden.
Ich kenne aber auch Leute, die VOR dem Herschelkeil einen UV/IR Cut haben, weil der Keil dann schön kühl bleibt....
Inwieweit der Filter da dann übermäßig schnell altert... Fraglich, wird das beim Quark ja schließlich in dieser Konfiguration sogar empfohlen.

LG
Olli
 
Hallo
Hallo,

Eine kurze Frage zur Sonnenbeobachtung: Herschelkeil wäre eher abzuraten bei diesem Petzval Design allgemein?
Oder ist man noch mit dem zweiten Linsenpaar weit genug weg dass man das praktisch gesehen ignorieren kann zwecks der Wärme.

Mit einem Gruß,
- Martin

Hallo Martin,

Sonnenbeobachtung mit dem NP101 geht wunderbar. Habe ein 2"-Herschelprisma in Verwendung, das funktioniert soweit recht gut. Thermisch überhaupt kein Problem. Wenn das Teleskop sauber auf die Sonne ausgerichtet und nachgeführt wird, erwärmt sich weder das Teleskop noch der Herschelkeil merklich. Habe mein Teleskop schon mehrere Stunden ununterbrochen auf die Sonne ausgerichtet gehabt, der Herschelkeil wird nicht mal recht handwarm, das hintere Linsensystem bleibt ebenfalls kühl, da sich das weit weg vom Brennpunkt befindet. Hier ist der Strahlengang noch relativ breit aufgefächert.
Ein Problem besteht bei der Sonnenbeobachtung allerdings: Die Brennweite vom 101er ist relativ kurz, mit 560mm Brennweite ist das Sonnenbild (mit Kamera) relativ klein. Da werden dann diverse brennweitenverlängernde Hilfsmittel wie Barlow- etc. benötigt. Es geht aber recht gut soweit. Anbei ein Bild von einem recht kleinen Sonnenfleck, Einzelbild aufgenommen mit einer Olympus E-M1X.
Oldtimer.jpg


Visuell ist das ganze naürlich sehr interessant, so sieht das bei mir in etwa aus:
O1000429_Z.jpg


Zum Testen ob der OAZ das Gewicht von Herschelkeil, 3x Barlow, und Handgranate tragen kann bzw. ob es zu irgendwelchen Verkippungen kommt:
Man muss schon sehr vorsichtig sein mit den Klemmungen, aber wenns passt, dann passt es. Der 2" FT-OAZ trägt das Gewicht von weit über 1kg ohne Probleme. Die E-M1X ist ja auch nicht unbedingt ein Leichtgewicht und auch hier gibts keine nennenswerten Ungereimtheiten.

O1000428_Z.jpg


LG Walter
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was mir noch aufgefallen ist: Mit einem Sonnen-Schmalbandfilter wird's nicht besser:
Siehe hier ein Einzelbild vom Sonnenrand:
O1000024 1.jpg


und dasselbe im Weisslicht:

O1000013 1.jpg
 
Hallo Walter,

Vielen Dank für deine Info zwecks der Sonnenbeobachtung mit Herschelkeil am Petzval NP101 Refraktor. Die beiden hinteren liegenden Linsen plus Fassungen in Richtung OAZ leiden also nicht und gibt auch keine Thermischen Probleme nachgeführt bei dieser Brennweite mit dem 2" Lacerta zum Beobachten. Habe also auch keine Bedenken wenn die Sonne woanderst hinwandert im Tubus. Da passiert nichts.

Habe Anfangs schon öfters an meinem f11 die die abnehmbare Hülse(für Binos ohne GWK) abgemacht und einfach mal die Hand reingehalten 15cm vor dem Brennpunkt bei 1m Brennweite am 4", passiert recht wenig bis gar nichts.
Hinten am Brennpunkt logisch brennt es.

Ich nutze auch Olympus Micro 3/4 und kann mir damit schon mal ein sehr gutes Bild machen bezüglich auf die Qualität von diesem Petzval Teleskop. Allerhand mit der TZ 3x Barlow das Einzelbild von der DSLM. :y:
Der OAZ trägt einiges mehr auf dem Bild wie +1kg, beachtlich die 2.5kg von dem Combo plus der Hebel.
Ok, Televue steht für Qualität und das trägt der FT-OAZ, inklusive der E-M1X oder Al's Granate plus Barlow und den Lacerta. Klemmung wie schon gesagt muss ordentlich und sorgfältig gemacht werden.

Ein bisschen Off Topic vom Thema, was mich persöhnlich erschrocken hat an der ES 2" TZ 3x Barlow ist das äusserst hoche Gewicht der 2" Aufnahmehülse bei einer notgedrungenen Inspektion. Was für ein Klotz an Metall! Die 2 Element Barlow unten kann man einfach abschrauben und man findet ein M48 p0.75 male Gewinde. Derzeit nutze ich öfters die Barlow alleine mit einer Planetencam an der Sonne mit einer kurzen 25mm Hülse T2/ M48.

Mit RGB habe ich auch schon mal versucht mit dem Continuum 540nm Filter, das hat bei mir auch nicht geklappt, was visuell bestens geht oder mit Monocam.


Persöhnlich beobachte ich die Sonne mit einem 4" f11 ED Refraktor, bei derzeitigen prohibitiven sommerlichen heißen Temperaturen(+32º bis zu +45ºC) hatte ich schon ein par mal bei mir zumindest Tubusseeing gehabt bei 1122mm Brennweite. Die Wärme steigt hauptsächlich auf von der gelüfteten Keramikplatte über ein par Schlitze nach aussen hinter dem Baader 2" Herschelkeil und schleicht sich ein wenig vorbei am Prisma hoch in den OAZ. Visuell monokular wie fotografisch hatte ich das schon ein par mal bemerkt, was mir schon recht zu denken gibt. Seitliches Schwenken des Bildes hilft da gleich um aus den Punkt der Wärme zu kommen überm Prisma. Und das bei 4"f11 sichtbar(???), ist mir doch schon ein bisschen komisch bei nur 4" und langen f11 wo das Pünktchen der Sonne schon mal ~1cm hat, und somit etwas verteilt ist. :oops:
Der Herschelkeil wird dabei nicht besonderlich extra warm(im Monokularen, nicht Bino), aber man merkt es schon gut nach der Session beim Abbauen im Hochsommer mit dem gut warmen Herschelkeil in der Hand. Gut muss sagen bei mir wird es eigentlich schon ein bisschen zu warm im Süden Europas in der prallen Sonne im Sommer am späteren nachmittag. Morgens macht kein Sinn da sich alles aufheizt und die Luft kräftig nach oben zieht.
Mit dem Bino der sehr viel Backfokus braucht(~100mm) gibt es diesen doch schon ordentlich warmen Punkt dann einfach nicht über dem Prisma am Lichteingang des Komponenten, logisch das Scheibchen hinten an der Keramikplatte ist gleich doppelt in Diameter, am Prisma vorne ist die Wärme besser verteilt und im geringeren Maße.

Ich denke daran demnächst einen Lüfter provisional anzubauen um die Wärme besser abzuziehen nach hinten aus den Schlitzen raus.


Ich kenne aber auch Leute, die VOR dem Herschelkeil einen UV/IR Cut haben, weil der Keil dann schön kühl bleibt....
Inwieweit der Filter da dann übermäßig schnell altert... Fraglich, wird das beim Quark ja schließlich in dieser Konfiguration sogar empfohlen.
Sicherlich fürs visuelle/Foto H-alpha & SC 540nm und anderen mehr spezialisierten(Na/Mg)wäre das eine Sache zum experimentieren am langen Refraktor. Noch eine/zwei 2" Hülse dazwischen.
Flats gehen auch gut bei diesem "gefährlichen Abstand", wo die Kringel dann richtig gross ausfallen können. Gut bei der Sonne wird nichts erheblich gestretched und somit praktisch nicht sichtbar. Es interessieren mehr die Staubpartikel die vor/hinter dem Sensorschutzglas sind, das sind bei mir die gemeinsten. Der Sensor ist "noch" sauber, lange soll er so bleiben...

Beim Petzval wäre ich mir nicht so sicher dabei mit dem UV/IR Cut etwas weiter weg vor dem Herschelkeil, es könnten je nach Filterqualität störende Reflexe aufkommen die das Bild flau machen könnten.

Einzige Bedenken habe ich nur für mich persönlich aktuell da ich gerne eine Filterschublade unter der Cam habe, um den CaK reinzumachen für Foto. _jungeschlagen:
In diesem fotografischen Fall geht das dann nicht mehr mit dem UV"Cut".

Mit einem Gruß,
- Martin
 
Wenn TeleVue keinen Bockmist bei der Vergütung gemacht hat, sollte sämtliche Energie da sauber transmittiert werden.
Ich kenne aber auch Leute, die VOR dem Herschelkeil einen UV/IR Cut haben, weil der Keil dann schön kühl bleibt....
Inwieweit der Filter da dann übermäßig schnell altert... Fraglich, wird das beim Quark ja schließlich in dieser Konfiguration sogar empfohlen.

LG
Olli
Ein IR-Filter „vor“ dem Herschelkeil ist aus meiner Sicht ein Unfug. Die thermische Energie im Strahlengang (IR-Strahlung) ist ja schließlich vorhanden und muss irgendwo hin bzw. vernichtet werden. Ein dünnes Glasfilter ist hierfür denkbar ungeeignet im Gegensatz zum massiven Alu-Körper des Herschelkeils. Zudem ist ein sich erwärmendes optisches Element im Strahlengang in Punkto Luftturbulenzen sicher kein Vorteil.
 
Ach, ja, so ein langbrennweitiges Teleskop (TS 102/f11 APO) wird bei mir auch demnächst zum Einsatz kommen. Liegt zwar schon eine weile hier bei mir herum, mangels Wetter und Zeit allerdings noch "jüngfräulich". Erste "terristische" Beobachtungen mit dem Amici-Prisma und einem 18mm Ortho zeigen eine hervorragende Abbilundung, zumindest am 5km entfernten Kirchturm. Bin schon sehr neugierig wie sich das Teil am Mond, Planeten, Sternhaufen etc. machen wird.
Da ich zur Zeit auch am Umbau/Erneuerung der Montierung und Stativ bin, kann der erste Einsatz allerdings noch etwas dauern.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Der OTA mit ausgezogener Taukappe und Amici_Prisma/Okular hinten dran bringt es auf ca. 130cm Länge (!) (der Tisch hier in der Hütte ist 120cm breit). Das ist nicht mehr so richtig kompakt.
Oldtimer.jpg


Das zweilinsige Objektiv macht schon mal einen recht guten Eindruck:
Oldtimer 1.jpg
 
Hallo Frank,

kurz und knapp, der Explorer Scientific 127 Apo hatte ich auch kurze Zeit gehabt, mit einer echt mangelhaften Qualität.
fündig geworden bin ich mit meiner Vollforamt Nikon D800 mit dem
APo Pro 90/500 Quintuplet von Askar..... der ist recht gut für die Astrofotografie,
auch hier nur kaufen wenn er optisch mit Nachweis geprüft wurde.....

einen TS empfehle ich nur mit Zertifikat und optischer Überprüfung, einen Omegon gar nicht .......

Schöne Grüße aus dem Saarland

Michael
 
Hallo,
Bin schon sehr neugierig wie sich das Teil am Mond, Planeten, Sternhaufen etc. machen wird.
Sicherlich bestens wird er sich machen der APO. Da habe ich keine Zweifel mit meinen gesammelten Eindrücken vom ED.

Mit meinem ED f11 nach ner windigen Nacht auf dem Feld ohne Goto beim Schubsen mit experimentellen Prisma letztes Jahr:
IMG_4492.jpg

Den Sucher bringe schon seit langem nicht mehr so an, der steht nur im Weg auf diese Weise.
Ich kann den ED echt gut ab, so ziehmlich das erste was ich immer gerne mitnehme aufs Feld oder zu Hause.
Nehm mir grad mal 2-3 Okulare mit, ohne Planeten oder Sonne.
Reicht mir dicke.
Heute habe ich noch ein Filterrad direkt am Zenitspiegel drangeschraubt, geht mehr als man denken würde bei nur 4".


Mit einem Gruß,
- Martin
 
Habe heute Nachricht erhalten, dass mein SV550 122ED unterwegs ist. Dazu gerade noch auf CloudyNights ein Spot-Diagram (mit Reducer) *) gesehen:


Das wird wohl sehr spannend das SVBONY Triplett einmal gegen meine ASKAR 107PHQ und130PHQ antreten zu lassen (mit IMX533c) ...



Gruß,
Peter

*) Noch sind zwei Tage Zeit das Einstiegsangebot zu nutzen.
 
Woah, also wenn das echt ist, wäre das schon spannend

Achtung!!!
Bitte das wesentlich kleinere Spektrum der Spots für den SV550 beachten!!!
Da wurden lediglich 486 bis 626nm berücksichtigt. :n:
Bei den Askar werden 430 bis 703nm dargestellt, das ist ein gewaltiger Unterschied.

Insbesondere im violetten bei 430nm wo viele Optiken sehr schell nachlassen ist es ein erheblicher Unterschied ob diese Wellenlänge im Sopot berücksichtigt wurde oder nicht.

Aber auch im roten ist das dargestellte Spektrum des SV550 122ED mit lediglich 626nm so bescheiden das ich es fast schon als unseriös ansehen würde.
Das Mindeste das hier üblich ist sind 640 bzw. 656 nm für visuelle Zwecke.
Wenn man das Spektrum nur klein genug wählt wird selbst ein billiger Achromat zum APO.

Für mich hat die Werbung von SVBONY zum SV550 schon ein gewisses Gschmäckle.
Erst wird vollmundig mit einem FPL51 Triplet eine Revolution und etwas völlig Neues versprochen obwohl Meade und später ES ein FCD1 ( vergleichbar mit FPL51) Triplet mit vergleichbarer Farbkorrektur zu vergleichbaren Preisen schon seit 20 Jahren anbieten.

Dann versucht man Influencer mit der Schenkung eines solchen APOs zu besonders wohlwollenden Testberichten zu bewegen.
Es sollte klar sein das ein Testbericht eines so großzügig beschenkten nicht besonders objektiv sein dürfte.

Und nun veröffentlicht man auch noch Spots und LSA Diagramme mit einem vor allem für Foto geradezu lächerlich kleinen Spektralbereich.
Das grenzt schon an bewusste Irreführung und es sind SVBONY ja auch schon Leute auf den Leim gegangen wie man hier ja gerade sehen kann.

Die Farbkorrektur des SV550 ist durchaus ok und etwa auf dem Level eines guten FPL53 Doubles gleicher Eckdaten aber sie ist gewiss keine Revolution und auch der Preis ist es nicht denn FCD1 Triplets und FL53 Dubletts mit ähnlicher Farbkorrektur gibt es zu ähnlichen Preisen schon lange.

Wegen der wie ich finde recht fragwürdigen Methoden die SVBONY hier an den Tag legt würde ich vom kauf eines Produkts von denen Abstand nehmen und lieber Vergleichbares zu vergleichbaren Preisen von anderen Anbietern kaufen die weniger fragwürdige Methoden bei der Bewerbung anwenden.

Grüße Gerd
 
Und was mir noch aufgefallen ist: Mit einem Sonnen-Schmalbandfilter wird's nicht besser:
Hallo Walter,

wie schmalbandig ist dein Sonnen-Schmalbandfilter? Deine Bilder sind ziemlich genau der Eindruck, den ich vom ersten Baader SolarContinuum hatte, der vor 15 Jahren oder so dem schwarzen Baader Herschelkeil beilag: Am Apo je nach Vergrößerung eine leichte Verbesserung oder kein Effekt, aber nichts, was das grüne Bild wert wäre. Mit dem neuen 7,5nm sieht das ganz anders aus, da hat man schon beim Vorschaubild einen Riesen-Unterschied: Baader Solar Continuum Filter 7,5 nm | Kerste.de – seitdem ist der bei mir immer drin, gerade wenn ich mit der Mono-Kamera unterwegs bin.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Alex,

Der Sonnenfilter ist ein Baader 10nm Solar Continuum.
Allerdings habe ich jetzt mal ohne diesem Filter zwischen den Wolken auf die Sonne geschaut mit dem Herschelkeil und einem Polfilter um die (ohne Filter viel zu hohe) Helligkeit zurückzuregeln. Nun, ich habe ja schon durch viele Teleskope die Sonne beobachtet, das hier ist "a class of its own" um das mal ganz salopp auszudrücken. Das visuelle Bild der Sonne mit dem 22mm Nagler ist "wow" und mit den kleinen Plössl-Okus mit 18mm und 9mm wird's noch besser. Ich würde sagen, das passt so :)
Habe dann auch mal auf die Schnelle ein Bild mit der O-M1 gemacht, damit ihr hier einen ungefähren Eindruck bekommt, wie das in etwa aussieht. Nun, das ist das Primärfokus-Bild ohne Barlow und nicht beschnitten. Die Sonne füllt fast den ganzen mft-Sensor aus, es bleibt nur ein kleiner Rand oben und unten. Auffällig ist, dass zur Zeit recht viel los ist auf der Sonnenscheibe.... es tummeln sich jede Menge Flecken auf der Erd-zugewandten Seite.
Aufnahmedaten: 1/800s, ISO 80.

Oldtimer.jpg


Hier ein Detail in 100% aus dem Bildzentrum von oben:

Oldtimer 1.jpg


Und hier ein letzter Schnappschuss vor den üblichen Wolken mit der 2x Powermate:
Ich denke für ein Einzelbild mit der Oly O-M1 schaut das gar nicht so übel aus. (ISO 80, 1/500s)
Ausschnitt_2x_PM.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Walter, ist dass mit Deinem neuen 102 f11 SD Apo aufgenommen? Wie bist Du generell zufrieden mit dem schönen Teil?

Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,

ja, das ist mit dem 102 f11 SD APO aufgenommen. Nach dem Herschelkeil die TV 2x Powermate und anschließend die Olympus O-M1. Ist ein Einzelbild und nur leicht nachbearbeitet.
Visuell schaut das Sonnenbild mit dem 22mm Nagler Tpy4 Okular von der Größe her quasi genauso aus, wie am obigen, ersten Bild mit der Sonnen-Vollansicht. Nur dass das visuelle bild wesentlich plastischer und detailreicher daherkommt als die Fotografie. Habe dann auch mal den Baader SC aufs Okular geschraubt. Nun, ausser dass das Bild dann grün wird, hat sich hier nicht sonderlich viel verbessert. Eine bemerkenswerte Kontraststeigerung konnte ich insgesamt nur schwer ausmachen, wenn überhaupt. Leider war, wie in der letzten Zeit so üblich, das Wetter wiedermal dagegen, hier mehr zu machen. Mittlerweile ziehen dicke schwarze Regenwolken herum. Heute und lt. Wetterbericht auch morgen wirds nix mehr werden mit Beobachten.
Der erste Eindruck von diesem eleganten Teleskop ist insgesamt sehr gut. Mit den neben den TV-Okularen verwendeten jap. Masuyama-Orthoskopen mit 18mm und 9mm Brennweite schaut das Sonnebild auch richtig gut aus, wobei man beim 9mm-Ortho schon sehr weit mit dem Auge an die Austritts-Linse heran muss, dafür aber mit eiem schönen scharfen Bild belohnt wird. Das 6mm Ortho habe ich dann nicht mehr probiert weils eben zugezogen hat.

Im Übrigen, der 102f11APO passt vom Gewicht und Handling her sehr gut auf meine Vixen GPD2. Die Stabilität und das Ausschwingverhalten ist in dieser Kombination sehr gut brauchbar.

IMG_20230731_112856.jpg
 
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Hallo Jürgen,

ja, das ist mit dem 102 f11 SD APO aufgenommen. Nach dem Herschelkeil die TV 2x Powermate und anschließend die Olympus O-M1. Ist ein Einzelbild und nur leicht nachbearbeitet.
Visuell schaut das Sonnenbild mit dem 22mm Nagler Tpy4 Okular von der Größe her quasi genauso aus, wie am obigen, ersten Bild mit der Sonnen-Vollansicht. Nur dass das visuelle bild wesentlich plastischer und detailreicher daherkommt als die Fotografie. Habe dann auch mal den Baader SC aufs Okular geschraubt. Nun, ausser dass das Bild dann grün wird, hat sich hier nicht sonderlich viel verbessert. Eine bemerkenswerte Kontraststeigerung konnte ich insgesamt nur schwer ausmachen, wenn überhaupt. Leider war, wie in der letzten Zeit so üblich, das Wetter wiedermal dagegen, hier mehr zu machen. Mittlerweile ziehen dicke schwarze Regenwolken herum. Heute und lt. Wetterbericht auch morgen wirds nix mehr werden mit Beobachten.
Der erste Eindruck von diesem eleganten Teleskop ist insgesamt sehr gut. Mit den neben den TV-Okularen verwendeten jap. Masuyama-Orthoskopen mit 18mm und 9mm Brennweite schaut das Sonnebild auch richtig gut aus, wobei man beim 9mm-Ortho schon sehr weit mit dem Auge an die Austritts-Linse heran muss, dafür aber mit eiem schönen scharfen Bild belohnt wird. Das 6mm Ortho habe ich dann nicht mehr probiert weils eben zugezogen hat.

Im Übrigen, der 102f11APO passt vom Gewicht und Handling her sehr gut auf meine Vixen GPD2. Die Stabilität und das Ausschwingverhalten ist in dieser Kombination sehr gut brauchbar.

Den Anhang 346150 betrachten
Was für ein wunderschönes, klassisches Setup. Das hatte ich vor vielen Jahren fast identisch mit Baader Hartholzstativ, Vixen GP und Vixen FL 102s...

Viel Spaß damit!
Jürgen
 
Hallo Walter,

Ja, schaut gut aus – zum Vergleich kann ich eine Sonne anbieten mit ED80/600, Baader TZ-4S und 7,5nm SolarContinuum, alles weitere im Bild.

Bin grad im Urlaub und nur mit Handy unterwegs, daher die Kürze :)

Beste Grüße,
Alex
IMG_7195.jpeg
 
Hallo Alex,
schaut sehr gut aus. Du hast hier 150/2000 Bildern zu einem zusammengefügt. Mit dieser Stacking-Thematik muss ich mich erst mal auseinandersetzen. Was für eine Kamera verwendest du hierfür? Zeigst uns mal ein Einzelbild?
LG Walter
 
Hi!

Hast du ein Glück - ich bin gerade im Urlaub, habe das Video aber noch nicht auf die externe Platte geschaufelt. Die Kamera war die QHY163 Mono. Damit hatte ich ein Video aufgenommen, das ist ein 32 GB AVI-File, das gibt mein Datenvolumen vom Handy nicht her...

Ich habe mal das Referenzbild aus dem Video ausgewählt und mit 90% JPG-Qualität gespeichert. Ich hoffe, das ist einigermaßen aussagekräftig und funktioniert so ;)

Zum Stacking bin ich nach der Anleitung vorgegangen: How I process planetary images with Siril

Beste Grüße,
Alex

1690832064026.jpeg
 
Hallo Walter,
danke für die Fotos der Sonnenflecken.
Man sieht darauf mal sehr gut die Atmosphärische Dispersion an der Grenze von Umbra und Penumbra.

Auf den üblichen schwarz/weiß Bildern ist diese als nicht zu sehen.

Visuell je nach Öffnung und Stand der Sonne kann die AD sehr störend sein weil sie an den entscheidenden Details den Kontrast kaputt macht.

Ein ADC/ADK schafft da Abhilfe und ermöglicht erstklassige visuelle Weißlichtbilder der Sonnenflecken.
LG
 
Hallo,
ja, das ist mir auch schon aufgefallen, dass die Farbe der Ränder am großen Sunspot unterschiedlich gefärbt sind. Nun, die Sonne stand zum Aufnahmezeitpunkt ja auch noch relaiv niedrig am Himmel (ca. 10:00 Uhr herum).
Nun, so einen ADC muss ich mir mal anschauen, ist ja, soweit ich weiss, nicht nur für die Sonne interessant sondern auch für diverse Planeten, die es ja auch des öfteren vorziehen, in eher niedrigen Bahnen am Firmament vorbeizuziehen.
 
Gratuliere zu dem neuen Teleskop.
Die Spotdiagramme schauen ja insgesamt recht gut aus. Somit sollte die Abbildung ja ganz gut brauchbar sein. Das ED Element im Objektiv scheint eine recht geheimissvolle Glassorte zu sein, in Anbetracht des sehr günstigen Preises für ein Triplet dürfte das eher in die Richtung FPL51 oder ähnliches gehen. Verwendest den APO auch fotografisch? Da gibts ja auch passende Flattener und Reducher für das Gerät.
 
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