Kaufberatung fotografischer Richfield-Newton

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Hallo zusammen,

ein 6 Zoll f/5 Newton ist ja vorhanden. Es wurde noch gar nicht geklärt, ob der kostentreibende Komakorrektor auch schon vorhanden ist.
Das ergäbe weitere Möglichkeiten.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,

ich denke Du übertreibst. Der Name Astrograph weißt auf die fotografische Auslegung des Gerätes hin. Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind auch nicht die ersten, die das so bezeichnen - bei TS heissen die f/4 Newtons zum Beispiel "Newton Großfeld Teleskop und Astrograph".
Korrektoren kann man sich immer unterschiedliche wählen - von f/2,9 mit dem ASA 0,73x bis zu f/6.
Es ist ja Sitte mancher Leute in den Foren, polemisch vom Leder zu ziehen, wenn irgend ein Gerät nicht den persönlichen Vorstellungen entspricht. Aber irreführende Werbung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine kriminelle Handlung. Das ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf, das kann man so nicht stehen lassen. Ich bitte da um Mäßigung, so gehts nicht.
 
Zitat von Gerd_Duering:
....Was man gerne unter den Tisch fallen lässt, ein ordentlicher Komakorrektor der an f/4 funktioniert verlängert die Brennweite.
Auch darum ist es irreführend wenn ihr euer Ding Astrograf nennt und lediglich die Brennweite des HS und nicht die des Systems inklusive Komakorrektor angebt.
Grüße Gerd....

Naja, der GPU funktioniert mit f4 und aps-c nicht nur gut, sondern meiner Meinung nach sogar sehr gut. Und mit knapp 250 Euro preislich sehr attraktiv.

Gruß Markus
 
Hallo,

Der Begriff Astrograph ist sicherlich nicht geschützt, und daher kann man ihn schön auslegen. Aber ein Astrograph ist ein Gerät welches vorwiegend , ich möchte behaupten ausschliesslich, auf die Astrofotografie hin konstruiert wurde. Und bei einem Spiegelteleskop gehört da mindestens mal ein Korrektor dazu. Erst das System aus Spiegel und Korrekturlinse macht ein Teleskop zum Astrographen.

Wenn man sich mal anschaut wie der Begriff historisch gewachsen ist, muss ich schmunzeln darüber, inflationär dieser hochtrabende Begriff eingesetzt wird. Es gibt ein paar Amateurteleskope, die den Titel verdient haben. Die kosten leider etwas. Und das liegt nicht daran, dass da Takahashi draufsteht, sondern einfach an den verwendeten Bauteilen.

CS Frank
 
Zitat von frasax:
Der Begriff Astrograph ist sicherlich nicht geschützt...

Hallo,

geschützt ist der Begriff nicht, aber es klar definiert, was ein Astrograf ist. Ein Astrograf ist nämlich mehr als nur ein OTA, sondern eine astronomische Wide-Field-Kamera vorzugsweise mit großer Brennweite. Die Kamera ist integraler Bestandteil des Astrografen, die man normalerweise gar nicht abbauen kann, weil die Abbildungsebene so geformt ist, dass eine Korrektur unnötig ist.

 
...also z.B. eine Schmidt Kamera.
Nur das mit der großen Brennweite leuchtet mir nicht ein.
Ich hätte eher gesagt. Geräte die Primär für Astrofotografische Zwecke und Vermessung ausgelegt sind. Es ist zumindest keine Visuelle Beobachtung vorgesehen.
Wenn Astrografie übersetz wird bedetet es zunächst "Sternenbeschreibung". Das impliziert indirekt eine Korrektheit der Beschreibung und damit eine Realitätsnahe Darstellung bei der Fotografie.
Wer also einen Astrografen verwendet und Astrografie betreiben möchte muss dann den gesamten Prozess einbeziehen.
Ich persönlich würde beim Astrografen und Hobbyastronomen nicht so streng sein ;)

 
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Zitat von superhavi:
Zitat von frasax:
Der Begriff Astrograph ist sicherlich nicht geschützt...

Hallo,

geschützt ist der Begriff nicht, aber es klar definiert, was ein Astrograf ist. Ein Astrograf ist nämlich mehr als nur ein OTA, sondern eine astronomische Wide-Field-Kamera vorzugsweise mit großer Brennweite. Die Kamera ist integraler Bestandteil des Astrografen, die man normalerweise gar nicht abbauen kann, weil die Abbildungsebene so geformt ist, dass eine Korrektur unnötig ist.

Wo wird das denn bitte klar definiert? Referenz?
 
Hallo Frank,

tja... eigentlich ist das der Punkt: Über einen Astrografen und dessen Definition sowie Preis lässt sich hier im Thread gut reden, aber die andere Seite des Spektrums gilt als "von Fanatikern" vertreten. Über eine Spiegellösung zu reden und Preisvergleiche anzustellen heißt ja eigentlich nur, die Reichweite an Optionen abzutasten. Verboten günstig.
Die Schmidt-Kamera holen wir ja auch nicht als echte Option aus dem Archiv - oder poliert schon wer an gewölbten CCDs?

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,


einigen wird es sich nie erschließen das es gar keine Fanatiker sind die da gelegentlich dreist über den Tellerrand schielen. Ich erinnere mal an die Vorstellung eines extrem durchdachten Dobsons auf dessen ach so hohem Preis ein bestimmter Linsenfan herum geritten ist bis es allen langweilig wurde. Genau dieser jemand ist sich aber nicht zu schade jeden egal wie hohen Refraktorpreis durchzuwinken. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um sich eine mir nicht erschließende Form von harter Objektivität die sich auch dadurch auszeichnet daß bei Refraktoren immer hypothetische Glas Kombinationen mit bestmöglichen Ergebnis vorgerechnet werden. Natürlich nur wegen der Ausgewogenheit.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Tassilo,

ich denke Du übertreibst. Der Name Astrograph weißt auf die fotografische Auslegung des Gerätes hin. Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind auch nicht die ersten, die das so bezeichnen - bei TS heissen die f/4 Newtons zum Beispiel "Newton Großfeld Teleskop und Astrograph".

ja ich weiß ihr seid da nicht die Einzigen aber das heißt ja nicht das man diese inflationäre Verwendung des Begriffs Astrograf deswegen nicht kritisieren kann.
Ich sehe das selbstverständlich auch bei anderen kritisch die Optiken ohne Feldkorrektur als Astrograf vermarkten.

Es ist ja Sitte mancher Leute in den Foren, polemisch vom Leder zu ziehen, wenn irgend ein Gerät nicht den persönlichen Vorstellungen entspricht. Aber irreführende Werbung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine kriminelle Handlung. Das ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf, das kann man so nicht stehen lassen. Ich bitte da um Mäßigung, so gehts nicht.

Ja ok irreführende Werbung kann ich euch tatsächlich nicht vorwerfen, das nehme ich zurück.
Der Begriff Astrograf ist nun mal nicht verbindlich definiert.
Das heißt aber nicht das ich deswegen nicht kritisieren kann wenn heutzutage dieser Begriff für Optiken verwendet wird für die er traditionell bisher nicht verwendet wurde.

Grüße Gerd
 
Zitat von Gerd_Duering:
Der Begriff Astrograf ist nun mal nicht verbindlich definiert.

Auch wenn es Off Topic ist, die Firma C.A. Steinheil & Söhne wäre da ganz anderer Meinung, wenn sie noch existieren würde.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Idee mit dem Umbau eines 114/450 Newton geht mir nicht mehr aus dem Kopf und meine vorher gestellte Frage ist ja noch offen. Es soll ja Leute geben, die so ein Zeug ungenutzt im Keller liegen haben.

 
Moin zusammen,

Zitat von Gerd_Duering:
Ich sehe das selbstverständlich auch bei anderen kritisch die Optiken ohne Feldkorrektur als Astrograf vermarkten.

meiner Meinungn nach ist das (die Feldkorrektur) elementar für einen Astrografen! Egal wo man im Netz nach "Astrografen bzw. Astrographen sucht", die Begriffe großes Feld und Feldkorrektur bzw. planes Bildfeld und auch verzeichnungsfrei fallen immer!.

Gerald R. Hubbell schreibt in seinem Buch "Scientific Astrophotography: How Amateurs Can Generate and Use Professional Imaging Data"


"The most basic definition of an astrograph is a telescope that is used to photograph the heavens and is dedicated to that purpose. Of course, not every telescope is considered an astrograph. Several specific characteristics make one telescope a better astrograph than another. Even though not every telescope is considered an astrograph, you can photograph the sky using any telescope you want; you just may not get the quality image that you want or need for your observing programm. The main characeristics of a true astrograph are that is provides a wide field of view (FOV) and a flat imaging plane for use with today´s large charge-coupled device (CCD) cameras."


Also wenn mir jemand ein Teleskop OHNE Feldkorrektur als Astrografen verkaufen will, ist das für mich leeres Gewäsch einer Marketingabteilung und alles andere als "die feine Art". Man kann natürlich auf die fotografische Auslegung eines Teleskops hinweisen und diese auch in den Vordergrund stellen, aber das allein macht noch keinen Astrografen!
 
Hallo Markus,

und bei der Auslegung eines Astrografen sollte auch festgelegt werden, dass ein solches Teleskop die Leistung kontinuierlich während der Beobachtungssitzung erbringen kann. Wenn man das festlegen würde, wäre GSO mit den Standardtuben komplett raus.
Das ist mit ein Grund, warum ich sage: Die GSO-Optiken sind zwar nicht unbedingt spitze. Aber gut genug für die Astrophotographie. Aber das drumherum ist nicht mehr als eine Transportsicherung. Die kann man komplett entsorgen.

Ich finds auch immer spannend, wie unsere Händler dem Käufer suggerieren wollen, "wir haben entworfen, entwickelt und getan". Dabei verkaufen sie in verschiedenen Farben den grundsätzlich gleichen Murks. In UK und USA gibts den in blauen Tuben, hier in weißen und jetzt dann auch mal in schwarzen Tuben.

Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Gerrit,

auch das "fordert" die Beschreibung eines Astrografen auf Wikipedia: "...Auch soll der Abbildungsmaßstab über einen großen Spektralbereich konstant bleiben und sich bei nächtlicher Abkühlung nicht zu stark ändern. ..."

siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Astrograf

Wobei man sich auch vortrefflich darüber streiten könnte, was "nicht zu stark ändern" bedeutet. Muss ich nach jeder 2. 10minütigen Aufnahme den Fokus prüfen, oder reicht es einmal pro Nacht, wenn ich eh einen Meridian-Flip machen muss?

Wie dem auch sei, ich denke dem technik-/optikaffinen Interessenten sollte schnell klar werden, dass es irgendwo schon einen Unterschied geben muss, wenn das eine Gerät 500 € kostet und das anderen knapp 3.000 €, vor allem wenn der Tubus des teuren Instruments auch noch hässlich Gelb lackiert wurde und nicht mit Diamanten aufgehübscht ist... Werbung hin oder her!

In wie fern man dann diese Preisdifferenz akzeptieren kann oder will steht auf einem anderen Blatt Papier, ebenso wie der individuelle Anspruch, wobei diesen zu bestimmen bei so manch vollmundiger Werbebeschreibung für eine nicht zu verachtende Anzahl interessierter Menschen schon kaum noch möglich ist.


In so fern finde ich (der TO eventuell schon nicht mehr) die Diskussion hier sehr interessant, vor allem weil von der DIY-Lösung (114er-Umbau) über kleine "fototaugliche Seriennewtons" und ED APOs bis hin zum Astrografen vieles angesprochen wurde.

Und um dann doch wieder beim TO zu landen, die Entscheidung einen kleinen APO für die Wintersaison zu kaufen kann ich gut nachvollziehen, aus ähnlichen Gründen habe ich damals einen 80 f/6 ED APO gekauft und diese Anschaffung nie bereut, auch wenn mich die 114er-Geschichte reizen würde. Aber erst mal muss die Steuerung meiner EXOS-2 dran glauben ;-)
 
Zitat von Sodiac:
"...Auch soll der Abbildungsmaßstab über einen großen Spektralbereich konstant bleiben und sich bei nächtlicher Abkühlung nicht zu stark ändern. ..."

Dies erfüllt auch ein Autofocuser. Damit will ich nur sagen das die Erfüllung der Kriterien nicht nur Mechanisch sondern wo möglich auch elektronisch erbracht werden kann.
 
Hallo Jadran,

das kann ein Autofocuser nur bedingt, denn wenn ich z.B. 30min Subs machen will und sich in dieser Zeit schon der Brennpunkt verschiebt, dann bringt mir das elektronische Helferlein rein garnichts und es muss mechanisch sauber gelöst werden...
 
Hallo Stephan,

du wolltest sicher

Zitat von superhavi:
.......
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Idee mit dem Umbau eines 114/450 Newton geht mir nicht mehr aus dem Kopf und meine vorher gestellte Frage ist ja noch offen. Es soll ja Leute geben, die so ein Zeug ungenutzt im Keller liegen haben....

nochmal wegen der Verwendung eines Okularschlittens nachhaken.

Visuell ist das eine Idee, aber für Langzeitbelichtungen auf hohem Niveau eher nicht, denn da gibt es Probleme mit der Fangspiegelhalterung. Eine vier- oder dreiarmige Spinne verpasst Sternen nette Spikes, Ein Einarm oder Zweiarmhalter (V-Form) hängt da einen oder auch zwei Balken an den Stern, das sieht unsymmetrisch aus.
Ich selbst nutze visuell eine gebogene Spinne (kreisförmig), das ginge an einem Schieber auch, ist aber für fotografische Anwendungen auch nicht trivial.
Die Justierung des Schiebers und die Justierstabilität werfen in all diesen Fällen größere Probleme auf als die herkümmlichen Varianten.

Gruß
*entfernt*

 
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Hallo Markus,


meiner Meinungn nach ist das (die Feldkorrektur) elementar für einen Astrografen! Egal wo man im Netz nach "Astrografen bzw. Astrographen sucht", die Begriffe großes Feld und Feldkorrektur bzw. planes Bildfeld und auch verzeichnungsfrei fallen immer!.

ja eben und darum ist auch für mich die Feldkorrektur elementar und darum ja auch meine Kritik an dem von Tassilo verlinktem Newton der ohne Komakorrektor als Astrograf vermarktet wird.
Gesetz ist diese Definition aber trotzdem nicht.
Auch nicht das was in Wikipedia steht.
In Wiki kann ja im Grunde genommen jeder erst mal reinschreiben was er will, klar wird das von der Netzgemeinde kontrolliert so das die grobe Richtung schon stimmen wird aber im Detail ist es letztlich auch immer nur die Meinungsäußerung des Autors der die jeweilige „ Definition“ verfasst hat.
Es ist daher auch müßig darüber zu streiten was denn alles zu einem Astrografen gehört und diverse Meinungsäußerungen die irgendwo im Netzt stehen dann als Beweis für die Richtigkeit der Eigenen Meinung anzuführen.
Aber man kann natürlich auf allgemeine Gepflogenheiten verweisen so wie ich es ja auch getan habe.

Zitat von Gerd_Duering:
Ja ok irreführende Werbung kann ich euch tatsächlich nicht vorwerfen, das nehme ich zurück.
Der Begriff Astrograf ist nun mal nicht verbindlich definiert.
Das heißt aber nicht das ich deswegen nicht kritisieren kann wenn heutzutage dieser Begriff für Optiken verwendet wird für die er traditionell bisher nicht verwendet wurde.

Und dein Zitat von Gerald R. Hubbell untermauert ja auch noch mal meine Aussage das man traditionell einen schnöden Newton ohne Korrektor nicht als Astrograf bezeichnen würde.
Auch wenn man prinzipiell mit ihm auch fotografieren kann bzw. natürlich die Möglichkeit besteht einen Komakorrektor zu verwenden.

Aber wirklich verbieten wird man deswegen wohl trotzdem keinen können einen schnöden Newton als Astrografen zu vermarkten.
Das ist halt der entscheidende Punkt dessen sich Händler die sowas tun sicherlich auch bewusst sind.

Grüße Gerd
 
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Schau mal einer guck


"schnöde" schwätzt der Gerd neuerdings ganz erpicht
wenn er die Bedeutung kennt, dann schwätz er nicht
?)
http://www.duden.de/rechtschreibung/schnoede

Auszug:


Bedeutungsübersicht

1. nichtswürdig, erbärmlich, verachtenswert

2. in besonders hässlicher, gemeiner Weise Geringschätzung, Verachtung zum Ausdruck bringend und dadurch beleidigend, verletzend, demütigend


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

ich denke du weißt sehr genau das ich schnöde hier im Sinne von einfach gebraucht habe.
Die „Verschärfung“ schnöde ist letztlich nur die Reaktion auf eine nicht angemessene Aufwertung eines einfachen Newton zum Astrografen.
Das hat mit meiner Haltung zum Newton an sich nichts zu tun.
Aber wie immer versuchst du natürlich mir irgendwas in den Mund zu legen dass ich so nie gemeint habe.
Das ist einfach nur böswillig und zeigt deinen Charakter.
Aber gut ich gebe zu das schnöde hier wohl nicht der passende Begriff war.

Grüße Gerd
 
Hallo Gerd,

dann ändere doch den Duden.

Schnöde ist absolut und definitiv negativ und abwertend besetzt.
Punkt und aus.

Wenn Du über verwendete Gläser in Refraktoren orakelst ohne was zu wissen gehst Du nie von "schnöden" Möglichkeiten aus.

Und selbst wenn Du erwiesenermaßen 100% falsch liegst (102....) bediens Du dich nicht und auch kein Anderer sich Deiner "schnöden" Wortwahl.

Also schlage ich vor, wir lassen das Wort künftig weg.


Es ist übrignes m.E. immer noch nicht geklärt, ob nicht der "aufwertende" Komakorrektor schon bestandteil des bisherigen Equipments zum vorhandenen 6" f/5 Newton des Threadstarters ist, mit dem er ja schon erfolgreich fotografiert.
Insofern kann sich da ganz simpel vieles relativieren was auf den letzten Seiten hochgekocht wurde.

Gruß
*entfernt*

PS: Wiki musst Du auch ändern

https://de.wiktionary.org/wiki/schnöde
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
Schnöde ist absolut und definitiv negativ und abwertend besetzt.
Punkt und aus.

ja natürlich und ich habe damit einen Astrografen der nach allgemeinen Gepflogenheiten keiner ist abgewertet zum einfachen Newton.
Aber wie nimmer wenn du fachlich nichts mehr beizutragen hast versuchst du den Thread mit billigem Gezänk um profane Dinge (das wäre wohl auch weiter oben das passendere Wort gewesen) aufzublähen.
Und dann wundern wenn es unübersichtlich wird und die Beiträge die 100 übersteigen.
Also ersetze in meinen Beitrag oben „schnöde“ durch profan dann passt es schon und profan bitte in diesem Sinne verstehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Profan

Das Profane hat keine herausragende Bedeutung und stellt den einfachen Normalfall dar.

Zitat von *entfernt*GMS:
Es ist übrignes m.E. immer noch nicht geklärt, ob nicht der "aufwertende" Komakorrektor schon bestandteil des bisherigen Equipments zum vorhandenen 6" f/5 Newton des Threadstarters ist, mit dem er ja schon erfolgreich fotografiert.
Insofern kann sich da ganz simpel vieles relativieren was auf den letzten Seiten hochgekocht wurde.

Du solltest auch mal Beiträge Anderer so genau unter die Lupe nehmen wie meine.

http://forum.astronomie.de/phpapps/...43/Re:_Kaufberatung_fotografische#Post1304543

Zitat von Omegon_Tassilo:
Man muss natürlich noch den Preis eines Komakorrektors oben drauflegen

Grüße Gerd
 
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Weißt Du Gerd,

du belustigst mich tatsächlich etwas!

Für mich hat alles was ....graphie hinten dran hat etwas mit irgendeiner Form von (Auf)zeichnung, Messung pp zu tun.

Ein ....graph ist demnach entweder die Person die das tut oder das Gerät mit dem man das tut.

In sofern kann für mich ein "Astropraph" nur die komplette Aufzeichnungsaparatur sein.

Das ist für mich eine ganz profane Erklärung und die themaverfehlende Show die da abgezogen wird nicht wert.
Glaubt hier wirklich irgendjemand, die Marketingstrategen würde Eure Debatte (mal ausgenommen Deine Aussetzer den Tassilo) in irgendeiner Form krazten.

Da bin ich ja noch mit meinen visuellen Newtons näher an der Realität. :/


Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo letzte Wort Günther,

ich denke den Clown gibst du hier ab mit deinen albernen Spitzfindigkeiten.
Bezüglich Astrograf finde ich das Zitat von Gerald R. Hubbell recht gut.
Insbesondere.

" The main characeristics of a true astrograph are that is provides a wide field of view (FOV) and a flat imaging plane for use with today´s large charge-coupled device (CCD) cameras."

Das deckt sich auch wie weiter oben schon erwähnt mit meiner Meinung.
Was du nun darunter verstehst interessiert mich ehrlichgesagt nicht wirklich.

oder glaubt hier wirklich irgendjemand, die Marketingstrategen würde Eure Debatte (mal ausgenommen Deine Aussetzer den Tassilo) krazten.

Wie ich weiter oben schon schrieb.

Zitat von Gerd_Duering:
Aber wirklich verbieten wird man deswegen wohl trotzdem keinen können einen schnöden (edit profanen) Newton als Astrografen zu vermarkten.
Das ist halt der entscheidende Punkt dessen sich Händler die sowas tun sicherlich auch bewusst sind.

Und extra für dich zum besseren Verständnis.
Diese Aussage bedeutet es kratz die schlicht und ergreifend nicht.
Aber nun wird mir das wirklich zu albern hier und ich mag nicht mehr an deiner billigen Show teilnehmen.
Der letzte Wort Günter kann es ja eh nicht einfach mal gut sein lassen und wenn ich nicht einlenke würde das hier zur Endlosschleife.
Da halte ich es lieber mit dem Spruch der Klügere gibt nach.
Ich bin dann mal weg.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Schau mal einer guck


"schnöde" schwätzt der Gerd neuerdings ganz erpicht
wenn er die Bedeutung kennt, dann schwätz er nicht
?)
http://www.duden.de/rechtschreibung/schnoede

Auszug:


Bedeutungsübersicht

1. nichtswürdig, erbärmlich, verachtenswert

2. in besonders hässlicher, gemeiner Weise Geringschätzung, Verachtung zum Ausdruck bringend und dadurch beleidigend, verletzend, demütigend

Ab da bis einschließlich hier hin (siehe Sternchen), könnte die wachsame Forenmoderation mal die Beiträge löschen. Es tut nichts zur Sache. Führt aber zu mittlerweile zur üblichen Eskalation. -> *
 
Zitat von Sodiac:
Hallo Jadran,

das kann ein Autofocuser nur bedingt, denn wenn ich z.B. 30min Subs machen will und sich in dieser Zeit schon der Brennpunkt verschiebt, dann bringt mir das elektronische Helferlein rein garnichts und es muss mechanisch sauber gelöst werden...

Weiter wird ein Autofocuser Verkippungen in folge der Schwerpunktverlagerung und Biegungen im Bereich des OAZ nicht auflösen. Diese sind bei den "schnöden" Newtons von GSO aber auch Skywatcher keine Seltenheit.
 
Zitat von *entfernt*GMS:
Ein ....graph ist demnach entweder die Person die das tut oder das Gerät mit dem man das tut.

In sofern kann für mich ein "Astropraph" nur die komplette Aufzeichnungsaparatur sein.

Und auch bei dieser Definition wäre die Bezeichung Astrograf/Astrograph für einen "Serien-Newton" schlichtweg falsch!

Und wo du schon bei deiner Realitätsnähe zum Angebot visueller Newtons bist, mir drängt sich hier der Eindruck auf, dass du bei der visuellen Konfiguration eines Newtons für den 10tel-mm Fangspiegelgröße kämpfst wenn auch nur das Wort "visuell" im Klappentext steht, aber wenn es um Astrofotographie geht, spielt das alles keine Rolle mehr, Hauptsache der Newton wird in diesem Zusammenhang blos nicht als schnöde/profan in die Ecke gestellt, wo er in diesem Fall aber hingehört (es sei denn er wird durch viel Handarbeit aufgewertet, oder direkt vom Hersteller entsprechend Angeboten (z.B. ASA, Tak Epsilon, ...).
Für die Anforderungen des TO ist ein kleiner Flatfield-APO, der nebenbei auch noch einen KB-Sensor bedient, einfach die bessere Wahl und in der Summe seiner Eigenschaften auch deutlich näher an einem Astrographen.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,
unterstellst du mir, ich hätte den Newton in die Nähe eines Astrographen gerückt?
Das wäre falsch.
Auch sonst bläst du das dürinsche Horn mit falschen persönlichen Unterstellungen.
Ich würde jedes geignete Teleskop mit entsprechend kleinem Öffnungsverhältnis und einer Kamera dran eher als Astrographen bezeichnen als einen Newton mit Komakorrektor oder einen Apo mit Bildfeldebner.
Das sind für mich(!) nur mögliche Komponenten.
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günter,

keinesfalls unterstelle ich dir etwas, nach deiner Definition wäre der Newton allein ebenfalls nicht als Astrograph zu bezeichnen, was ich so auch schrieb!

Und was das "Dürinsche Horn" betrifft, wüsste ich nicht, wo ich irgendetwas persönlich unterstelle, ich schrieb, dass sich mir der Eindruck aufdrängt und ganz ehrlich, das Faß welches du aufgemacht hast wegen des Adjektivs "schnöde", verstärkt diesen Eindruck ungemein!

Über eines sind wir uns ja einig, der viel weiter oben genannte Newton ist weit weg von einem Astrographen!
Ob diese deutliche Übertreibung im positiven Sinne minder überzogen ist als das recht harsche "schnöde", im negativen Sinne, darüber könnte man eventuell ein wenig diskutieren...

Aber das ein solcher, hier viel diskutierter Serien-Newton, für den TO nicht unbedingt das Mittel der Wahl ist und ein kleiner ED APO präferiert wird ist auch unumstritten, oder?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

hast du den thread gelesen?

Ich habe den Apo als bestes Mittel der Wahl mehrfach und unaufgefordert bestätgt.

Das will wohl niemand sehen.

Seit ihr euch am Astrographen festbeisst scheint aber nichts anderes mehr ein Astrofoto zustande zu bringen.

Gruß
*entfernt*
 
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