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Darth_Vader

Aktives Mitglied
Ich würde gerne in die Astronomie einsteigen und mir ein Teleskop zulegen. Ich habe mir auch schon zwei heraus gesucht, das Bresser Messier R-102 und ein DS-2101MAK, ich wüsste allerdings nicht welches von beidem eher für mich geeignet wäre da ich keinerlei Vorerfahrung besitze.
Würde mich freuen wenn mir jemand ein paar Ratschläge geben würde.

Gruß
Vader
 
Herzlich Willkommen im Forum und als neuer "fast" Mitstreiter in der Astronomie.

Man kann nicht einfach mal so ein Teleskop empfehlen, wenn man nicht weiss wofür du es brauchst.

Deep-Sky?
Planeten?

Soll es gut transportabel sein?
und, und, und.

Kennst du diese Seite? http://www.deepsky-brothers.de/
Oder : http://www.svenwienstein.de/

Diese und noch einige andere Seiten geben erstmal gute infos.

Ansonsten musst du einfach etwas mehr preisgeben, was du genau vor hast

Gruss
Armin
 
Ich würde damit ganz gerne Planeten und nah gelegene Nebel beobachten, es sollte nicht mehr als 35 Kg wiegen, einigermaßen zu transportieren sein und nicht mehr als 500 Euro kosten.
 
Das DS-2102 MAK hat den Vorteil, dass es einen Lichtpunktsucher besitzt und auch ein, wenn man dem Hersteller glaubt, ein sehr gutes Go To System. Es hat den selben Durchmesser wie das Messier R-102 (102mm) aber eine größere Brennweite(1356). Das Messier R-102 ist ein pures Refraktor Teleskop während das andere noch zwei Spiegel zusätzlich zu den Linsen eingebaut hat. Ich weiß jetzt leider nicht was für mich das Beste wäre.

Gruß
Vader
 
wenn du auf Planeten willst, dann ganz klares GO für die Brennweite, also das MAK, mit Deep Sky, aber mit Nebeln wirst du mit beiden Probleme oder schwierigkeiten haben, da die Mehrheit der DS Objekte selbst mit 6" also 150mm schon sehr dunkel sind.
(bevor ihr mich steinigt... klar, Orion und die "Hellen" sachen natürlich.....)

Aber trotzdem die Empfehlung wie sie hier jeder bekommt - oder bekommen sollte: Probieren geht über studieren, und jede Bauform ha ihre vor... und NAchteile. Am besten mal schauen ob du nen Astroverein in der Nähe hast. Da wird man dir auch "vor ort" mal beide Bauformen zeigen können und genauer drauf eingehen......

Gruß
Kai
 
Bei mir in Dortmund habe ich leider nur einen Verein gefunden und der nächste Termin wäre heute um um 12 Uhr gewesen und der nächste Termin ist leider erst mitte November.
Könnte ich den mit dem MKA so etwas wie die Saturnringe, den Andromedanebel, oder den Orionnebel begucken? Das würde mir nämlich reichen.

Ich würde das MAK natürlich sofoet nehmen, da es durch diese technischen Spielereien natürlich sehr ansprechend ist, aber ich habe mal ein Refelktor Teleskop geschenkt bekommen, habe es bis jetzt eigentlich nur 2 mal versucht es zu nutzen, aber die Montierung taugt überhaupt nichts und deshalb bin ich mir jetzt nicht sicher ob ich eher das MAK mit einer Einarm-Gabel, oder das Messier mit einer Äquatorialen Montierung nehmen soll.

Macht auch der Gewichtsunterschied bei der Stabilietät viel aus (22kg und 11kg)?

Gruß
Vader
 
Hallo Vader,

zunächst mal zu deinen zwei vorgeschlagenen Scopes.

*Refraktor
Sicher gut im Bereich 20-fach bis 100-fach. Er hat aber nur ein kleines Blickfeld. Er schafft die höheren Vergrösserungen für Mond und Planeten nicht (ab 150-fach). Er ist recht sperrig. Nicht sehr lichtstark.

*Mak
Er sollte die Vergrösserung 150-fach gut schaffen. Sehr gut transportabel. Er hat aber auch mit einem Okular 32mm Plössl nur ein kleines Gesichtsfeld, schlecht für alle Nebel, auch für den Orion-Nebel. Andromeda kommt hier noch schlechter.

Übrigens würde man Andromeda und Orion auch im Fernglas 10x50 für 100 Euro gut sehen. Für dein Budget sollte man schon etwas verlangen.

Nun etwas grundsätzliches zum Preis. Für die Okulare solltest du als Faustregel etwa so viel einkalkulieren wie für das Hauptgerät. Viele haben ein Equipment, wo die Okulare 4-mal so viel wie das Scope kosten oder mehr. Das Problem bei deinen Vorschlägen ist, dass du einen Haufen Geld in die Montierung steckst.

Viel preisgünstiger wäre für dich der Dobson 200/1200. Der ist so eine Art Bezugsgerät. Mechanisch ist gegen den Dob bis 150-fach gar nichts zu sagen. Er ist stabil, schnell aufgebaut, mit 2x10kg zu transportieren. Optisch ist er um zwei Klassen besser als deine Vorschläge.

GoTo benutzt nur eine Minderheit von Beobachtern, manchmal für besondere Zwecke. Im Einfachsten Fall kann man sich mit einem Leuchtpunktsucher für 30 Euro orientieren. Zusammen mit einem Sternatlas geht das schon gut. Dann gibt es die Markengeräte "Rigel" und "Telrad". Die passen an jedes Scope und lassen eigentlich keine Wünsche offen.

Meade ist kein typischer All-Round-Händler. Meade hat einige spezielle Geräte, die es nur hier gibt. Aber versteife dich nicht auf einen einzigen Händler. Für Hilfestellung zu einem Gesamt-Paket ist ja dieses Forum gedacht.

Mit Gruss, Joachim
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Das Dobson würde für mich nicht in Frage kommen da es 1. ein Reflektor Teleskop ist, und 2. ich Treppenstufenartig nachführen müsste.

Zu den Okularen: Bei dem MAK sind zwei Plössl Okulare der Serie 4000 (26 + 9,7 mm) dabei, die nach dem Hersteller, ein sehr weites Gesichtsfeld bieten.
 
Hallo Darth,

deine BEobachtungsziele sind (verständlicherweise) noch etwas diffus.
Als Einsteiger weis man naturgemäß noch nict so genau wohin man sich
später orientieren wird. Ic habe die beiden von dir genanten Teleskope
selbst auch noch nie Seite an Seite vergleichen können.
Aber selbst wenn ich das getan hätte:
Da die Teleskope (und das Zubehör) im Billigbereich gewisse
Qualitätsschwankungen aufweisen kann man die Ergebnisse des Vergleichs
meist sowiso nicht verallgemeinern.

Die beiden Teleskope sind soweit ich das bei Meade Europe sehe
sehr unterschiedlich:
Das DS-2102 MAK ist azimutal montiert und mit Goto ausgestattet.
Das Messier R-102 ist parallaktisch montiert und hat kein Goto.

Allein darüber was denn nun vorzuziehen sei gibt es mehrseitige
Diskussionen hier im Forum :)
Meine Meinung:
Sowohl die lohnenswerten Planeten als auch den Mond findest du
leicht ohne Goto.
Und mit der parallaktischen Montierung bist du flexibler,
denn du kannst später andere optische Tuben darauf montieren.
Die Bresser Mon-2 ist eine der vielen chinesischen GP-Nachbauten.
Sie wird den 4"f/10 refraktor passabel gut tragen.

Zum den Teleskopen:
Beide haben mit 102mm die gleiche Öffnung. Das theoretische
Auflösungsvermögen ist also vergleichbar. Das Kontrastübetragungsvermögen
interessiert aber für die Planetenbeobachtung ebenfalls.
Hier leidet der Mak unte der großen zentralen Obstruktion,
welche das Kontrastübertragungssvermögen verringert.
Siehe dazu die entsprechenden Kurven bei Thierry legault:

http://astrosurf.com/legault/obstruction.html

Der 102mm f/10 Refraktor hat zwar keine Obstruktion, aber er hat
einen Farblängsfehler. Auch dieser wirkt sich kontrastmindernd aus.

Der Mak leidet auch noch an einem glänzend reflektierenden Blendrohr.
Auch das ist ungünstig für die Planetenbeobachtung.

Insgesamt sehe ich den Refraktor vorne. Er hat auch noch den Vorteil
daß du die Sonne problemlos mittels Herschelkeil beobachten kannst.
Dejustage der Optik ist bei einem Refraktor (normalerweise) auch kein Thema.

Bei Deep Sky hast du mit dem Refraktor deutlich mehr Licht.
Groß geschätzt gehen nur etwa 0,5% pro Glas-Luft-Fläche und
0,5% pro Durchgang durch eine Linse verloren.
Also nur ca 3% und selbst falls es 5% wären wäre der Verlust gering.

Beim Mak verlierst du wegen der Reflektivität der Spiegel
( 90% , vielleicht sind es bei teuren Maks auch nominell 94% )
dochschon signifikant mehr Licht, dazu kommt noch die Obstruktion
die beim 102mm Mak recht groß ist und mindestens 35% des Durchmessers
beträgt, also mindestens zu 12% Lichtverlust führt.

Beim Mak kommen dann nur etwa 70% bis 75% des Lichtes des
Refraktors
mit gleicher Öffnung durch. Dies spielt bei Mond und Planeten
keine Rolle, wohl aber bei Nebeln.

Zusammenfassend würde ich sagen:
Mit dem Refraktor auf parallaktischer Montierung hast du das
flexiblere und auch leistungsfähigere Paket zum (wenn ich es
bei Meade Europe richtig gesehen habe) gleichen Preis.

CS,Karsten
 
(Hatte ich gerade vergessen zu erwähnen):)
Ich hätte fürs Erste nicht vor mir einen neuen Tubus zu zulegen, da ich ja erst einsteigen würde.
 
Nochmals hallo Vader,

>>1.Ist das DS-2102 nicht auch ein Refraktor? 2.Was ist ein Blendrohr?

Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Maksutov-Teleskop

Eine Obstruktion ist ein Hinderniss im Strahlengang, vermindert den Kontrast.
Deine Bemerkung zum "Tubus" habe ich nicht verstanden.

Zum Gesichstfeld der Okulare:
Die Plössl haben meist 52 Grad Eigengesichstfeld. Es gilt:
Gesichtsfeld = EigenGF / Vergrösserung
Also beim Mak 26mm Plössl:
1 Grad = 52 Grad / 52 Grad
Das ist nicht viel für Nebel. Schlimmer aber: Du hast nur eine kleine Austrittspupille, also ein dunkels Bild. In den Links von Armin gibt es Infos zur Austrittspupille.

Zu deinen Bemerkungen über "Reflektoren" und Dobsons: Wenn das das mal nicht reine Vorurteile sind ...

Mit Gruss, Joachim


 
Mir wurde nunmal von einem Fachman geagt das ein Reflektor einen schlechteren Kontrast hat. Außerdem ging es ja auch um das Nachführen.

Nochmal zur Obstruktion: Der Hersteller gibt 9.4% an. Meint der damit dann auch den Lichtverlust?
 
Hi,

der ganze Thread ist vollkommen überflüssig, wenn man die Suchfunktion des Forums bemüht. Da entgegen der Marketingschreierei sich die Optik nicht wesentlich verändert treffen die Hinweise der Vergangenheit immer noch zu.

LG Jörg
 
Dauert nur Tage bis man alles gefunden hat selbst mit suchfunktion! Außerdem dürfte dir ja aufgefallen sein, dass hier sehr viele unterschiedliche Meinungen kusieren.
 
um die Frage: Ist ein MAK ein Reflektor zu beantworten...

JA

Du hast selber geschrieben... Spiegel.... damit wird Reflektiert.... also ein Reflektor
 
Könnte ich den mit dem MAK Nebel sehen nur nicht als ganzes?

Eignet sich dieses MAK besser um Planeten zu beobachten als das Bresser Messier R-102?

 
Soweit ich das mitbekommen habe wohnst du in Dortmund.
Wenn du auch da beobachtest ist der Himmel durch das Stadtlicht stark aufgehellt.Da kannst du die meisten Deep Sky objekte vergessen.Ein Goto Teleskop zeigt die die tollsten sachen aber du siehst sie einfach nicht.Lasse dich auch nicht durch die tollen Deep Sky bilder täuschen.Das sind meistens Bilder die mit langzeitbelichtung erstellt wurden.Dann wurden die noch per Software zusammengefügt.Das hat nichts mit dem zu tun was mit dem blosen Auge möglich ist.Andromeda ist auf Fotos einfach toll
mit dem Auge sieht man einen verwaschenen elipsenförmigen Nebel
der keine Konturen zeigt.Wenn man da mehr sehen will braucht man einen besseren Himmel und ein Teleskop mit viel Öffnung.Es sollte schon ein 200 mm Newton sein oder besser noch mehr ....

Ich empehle dir auf eine Teure Goto Montierung zu verzichten.
Das gesparte Geld kanst du besser in die Ausstattung stecken.

Mond,Jupiter,Saturn und Mars findest du auch ohne.

Es gibt nicht nur die Firma Bresser auch Sky Watcher ist durchaus brauchbar .-).

Ein Sky Watcher Mak 127/1540 zeigt hier schon sehr viel
den haben die Deep Sky Brothers mal getestet.Ich hoffe
da wird keiner Sauer wenn ich den Link poste:

Deep Sky Brothers

Schau da unter Testberichte.
Ich hatte den und es tut mir schon leid das ich den Verkauft habe.Besonders Genial ist das man am Mak einfach ein Biokular ansetzten kann (Binokular = Beobachten mit 2 ! Augen).
Der Mond sieht dann einfach atemberaubend aus.Da brauchst du dann aber auch für jede Vergrösserung je 2 Okluare mit gleicher Brennweite.

Als Montierung empfehle ich dir eine Vixen Porta Montierung.
Die hält den Mak bombenfest ohne gewackel.

Als erstes Okular würde ich ein Seben oder TS Zoom Okular kaufen (mal bei E-Bay probieren).Die sind gar nicht mal sooo
schlecht und kosten nur um die 40 Euro neu.Das Seben Zoom Okular deckt den bereich von 8-24 mm ab.Das wären beim 127/1540 Mak dann eine Vergrösserung von 64-192 fach.

Als wichtigster Tipp:Kaufe dir soviel wie möglich gebraucht.
Besonders bei Okluaren kann man sehr viel Geld sparen.
Schau mal hier im Biete Forum.

Zum Schluss : Es gibt nicht DAS einsteigerteleskop.Hier prallen einfach viele meinungen aufeinander und jeder hat eigene erfahrungen gemacht.Informiere dich so gut wie es geht.
Ein paar Stunden hier im Forum lesen bildet ungemein.

Ich war jedenfalls mit dem Mak und auch mit der Vixen Porta Montierung sehr zufrieden.Meine Okluare habe ich mir fast alle gebraucht gekauft.

Mfg und viel spass noch

Thomas B.


 
Hi schwarzer Lord...

lies doch erst mal ein und gucke Probe bei anderen ...
Du schmeist noch alles quer rum statt es strukturiert anzugehen.
Mit 500 Euro kannst einiges machen und eingies verbrennen
wenn es das falsche war.
Nahe Nebel - was ist das? Meinst Du Galaxien oder Gasnebel?
Da gehts schon los. Die verlangen verschiedene Eigenschaften vom Teleskop ob der Austrittspupille. Grade die Gasnebel dann konträre zum Planeten.
Und genau deshalb triffst hier auf verschiedene Meinungen, weil jeder darin auch was anders liest aus dem was Du schreibst..
Ruhig Blut und etwas Geduld. das wird schon
CS
 
Hallo Darth,

ich hatte mal eine Zeit lang einen solchen Mak, hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen in Sachen Nebel und Galaxien, selbst bei gutem Himmel (den du nicht hast) sind die Möglichkeiten da beschränkt und das Goto wird überflüssig weil ohnehin nur eine kleine Anzhal an Objekten in der Datenbank sichtbar sein werden. Der Refraktor mag da mehr leisten, deine Reflektorabneigung sei dir unbenommen, du hast sicher deine Gründe die du in der Praxis schon bestätigt bekommen hast (ooooder?).

Bei mir in Dortmund habe ich leider nur einen Verein gefunden und der nächste Termin wäre heute um um 12 Uhr gewesen und der nächste Termin ist leider erst mitte November.

Ruf an, schreib eine Mail... die werden mit Sicherheit auch abseits der Termine beobachten und in der Sternwarte sein, froh über jeden Ratsuchenden sein und dir trotzdem weiterhelfen (um Vollmond herum gibts eh nix weiter zu sehen und sich die Geräte mittags um 12 anzuschauen ist etwa zu zielführend wie Produktfotos im Internet). Wichtig ist, schau dir an was einzelne Geräte leisten, alles andere ist Nebelstocherei. Ich spüre da ist noch Gutes in dir, erforsche deine Gefühle :D

Grüße Benny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich würde ganz gerne Nebel wie den Andromedanebel beobachten.

Zu Planeten: ich würde gerne Einzelzeiten wie das große Sturmauge auf Jupiter und die saturinge sehen. Vielleicht auch ein paar monde.

Zu den Lichtbedingungen : ich wohne nicht direkt in Dortmund sodern in einen Vorort eher auf dem Land an der Grenze zu Lünen.

Restliche Bedingungen: Hab in der Nähe (150m) ein großes Feld dass einigermaßen windgeschützt ist.
 
@benny : ja ich hatte mal ein Reflektor Teleskop, allerdings ein ziemlich billiges, dass ich kaum genutzt habe da die Halterung nichts taugte.

Deinen komentar zu dem goto habe ich leider nicht ganz verstanden. Meintest du das die Datenbank zu klein ist oder das ich die Objekte meistens nicht sehe.

Grüße
Von der dunklen Seite der macht :D
 
Hallo,

Deinen komentar zu dem goto habe ich leider nicht ganz verstanden. Meintest du das die Datenbank zu klein ist oder das ich die Objekte meistens nicht sehe.

Letzteres, die Datenbank kann überquellen aber bei lichtschwacer Optik gepaart mit aufgehelltem Himmel ist halt nur ein kleiner Bruchteil davon als Fleckchen im Teleskop sichtbar - um mal mit dem Orionnebel aufzuräumen: Den sieht man in jedem Fall - wie mit praktisch jedem Gerät, da so hell ;)

ja ich hatte mal ein Reflektor Teleskop, allerdings ein ziemlich billiges, dass ich kaum genutzt habe da die Halterung nichts taugte.

Ich gehe jetzt mal von einem typischen 76/700 Tchibo aus :) Gut ich hatte auch schon schlechte Refraktoren und einen grottenschlechten Newton (Reflektor), nur sollte man von denen nicht auf die besseren Geräte schliessen, macht etwa so viel Sinn wie vom Auto auf Fahrrad umzusteigen weil man mit einem 82er Polo auf dem Nürburgring etwas enttäuscht wurde - Schau's dir einfach mal live an.

CS Benny
 
Wie funktioniert eigentlich ein Lichtpunksucher?

Und falls ich mich mit dem Goto system schlecht ausgedrückt habe dann tut es mir leid: das MAK hat das system integriert und ist nicht dazu gekauft.
 
Hallo,

bei Goto: Objekt in der Steuerbox anklicke. surrrrrrrrrrr... eingestellt (sofern du die Montierung vorher korrekt aufgestellt und initialisiert hast, dazu fährt er zwei Sterne an, sagt dir den Namen und du musst bestätigen dass sie in der Mitte sind und eventuell noch korrigieren).

ohne Goto aber mit Leuchtpunktsucher: Du schaust in einer Sternkarte wo innerhalb eines Sternbilds ein Objekt liegt, und peilst mit dem Leuchtpunktsucher - der beim durchschauen einen roten Punkt an den Himmel projiziert damit du genau weisst wo das Teleskop hinschaut - an eben diese Stelle.

Meiner (persönlichen) Meinung nach, macht ein grosser Teil der Freude an der Astronomie der Punkt "Selberfinden" aus. Zum einen lernt man toll den Himmel kennen, kann stolz auf zum ersten Mal gefundene Objekte sein und nach zwei drei Mal anpeilen, findet man die einem bekannten Objekte schneller als ein Goto das einstellen kann :)

CS Benny
 
Hallo,

da ist eine kleine durchsichtige mattscheibe drin an die wird mit einer LED und einer kleinen Linse ein roter Punkt (dimmbar) projiziert, schaust du nun mit einem Auge dadurch und mit dem anderen normal an den Himmel erscheint der Punkt am Himmel.

CS Benny
 
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