Stathis
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Ich sehe in der nicht Rotierbarkeit keinen Nachteil, solange die Fangspiegeleinheit genug Justagefreiheitsgrade liefert, siehe z.B. unsere Fünflinge. Das ist perfekt justierbar, leicht und bocksteif durch die großen Querschnitte und die exzentrische Geometire. Sehr oft sehe ich hingegen kommerzielle Fangspiegeleinheiten die zwecks Rotationsmöglichkeit an einer Gewindestange "baumeln". Das ist nicht besonders verdrehsteif und generell durch die langen Hebel und kleinen Querschnitte statisch ungünstig.Ich meine der Spacewalk horizon 20" hatte das problem, dass der Fangspiegel sich nicht rotieren ließ und beim kollimieren ziemlich eingeschränkt war.
Was meinst du mit "nicht lateral gelagert werden muss"? Die Spacewalk Spiegelzellen haben eine radiale Rollenlagerung am Außenrand in +/-45° Anordnung genau in der Schwerelinie des Spiegels (sog. anastigmatische Anordnung). Diese Art der Lagerung hat sich bei Dobsons, bzw. generell bei azimutal montierten Teleskopen bewährt, da bei diesen die Schwerkraft immer in dieselbe Richtung wirkt. Auch bei Betrieb auf einer EQ-Plattform ändert sich der Winkel zur Lotrechten nur geringfügig, sodass Probleme durch die leichte Schieflage nur bei extrem großen und extrem dünnen Spiegeln zu befürchten sind.Was mich baer SpaceWalk neben dem Holz auch stört ist, dass der Hauptspiegel anscheinend auch nicht lateral gelagert werden muss. Der verwendet einen Schott Supremax und auch wenn es das nicht ganz erfordert, wäre es sinnvoll, das Teil von mehrere Seiten lateral zu lagern. Aber das ist nur meinen Meinung.
Es hat gute Gründe, warum Holz, insbesondere Multiplex im Dobsonbau für Spiegelboxen und Rockerboxen so beliebt ist: Gutes Steifigkeits- zu Gewicht Verhältnis, formstabil, gut zu verarbeiten, sehr gute Dämpfungseigenschaften, langlebig wasserabweisend beschichtbar, Sandwich Komposite leicht herstellbar... und trotz der stark gestiegenen Holzpreise immer noch erschwinglich.
Dobsons sind ja hauptsächlich für die visuelle Nutzung ausgelegt und dafür ist die Bildfeldrotation völlig irrelevant. Man sieht direkt im Okular in welche Richtung die Sterne driften und dorthin macht man beim Zeichnen seinen Westpfeil hin.Mich hat es mir immer gestört bei Planeten die Bildfeldrotation auszugleichen.
Im Eingangspost steht explizit:
Es soll also ein Dobson werden, bitte! Ohne GoTo. Selber suchen, erkunden und finden. Mit eigenen Augen sehen. Ich bin bei 16" Gitterrohr Leichtbau gelandet.
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