Kaufhilfe Einsteigermodell max. 250€

Erwarte keine Fotoqualität beim visuellen Anblick. Schau dir da besser Zeichnungen an oder Live-Videos auf Youtube.
Hast du eigentlich schon einmal durch ein Teleskop geblickt ?
:unsure:... da beschleicht mich der Verdacht, das ich (wir) zu schnell galoppiert sind ;).
ich bin da zu schnell auf den Zug der direkten Anschaffung aufgesprungen.
Trotzdem ist der Rat, zumal bei dem Budget, zu einem Dobson/Tischdobson nicht verkehrt.

Dennoch müssen ein paar Dinge vorab geklärt werden.
Da ist der Rat einen Astroverein zu besuchen mit der Beste.
Aber auch die örtlichen Begebenheiten müssen geklärt werden/sein. Scheint ja noch nicht so zu sein, da ja auch ein Umzug ansteht.
Was beobachtet werden soll ist anscheinend klar. Planeten/Mond und a weng Deep Sky. Da passt der Dobson, ab einer gewissen Größe, schon gut.
Evtl. den ein oder anderen "Schnappschuss" mit Mobile durch das Okular. Ist m.E. aber ein gesondertes Thema.
Transport wäre wohl möglich und gelegentlich gewollt, da Auto vorhanden.
mal das Teleskop mit ins Auto zu packen und weiter raus zu fahren.
Kommt die Frage auf, was ist man gewillt durch die Gegend zu tragen. Dabei den Rückweg in der Nacht oder am frühen Morgen nicht vergessen.

Tja, und die jetzt auch angesprochene Erwartungshaltung zu dem was man zu Sehen bekommt.
Fragen über Fragen ;).
 
Hallo Martin

Dein Einwand die mögliche Vergrößerung hängt von der Brennweite ab ist falsch.
Die Maximal sinnvolle Vergrößerung ist von der Öffnung abhängig,
1.5 - 2x Durchmesser.

Gruß Frank
 
Bei vorgegebenem Budget von 250 Euro und der Absicht visuell beobachten zu wollen, bleibt nur ein Dobson. Da ist es ziemlich egal, wo und wie er wohnt. Daher ist die Kaufempfehlung nicht verfrüht. Klar wäre es vorher noch viel besser, wenn er schon mal bei einem Hobbykollegen oder einem Verein (nicht jeder mag aber Vereine) durch ein Teleskop schauen könnte. Aber bei diesem gegebenen Budget kann man auch kaufen und bei Nichtgefallen ohne großen Verlust wieder verkaufen. Wichtiger als das Zerreden von möglichen Problemen ist das Machen.

Wichtig ist allerdings, die Erwartungshaltung zu dämpfen. Farben gehen visuell nicht, Strukturen in kleinen Galaxien auch nicht. Da geht es mehr darum, die Objekte überhaupt zu finden. Alles richtig oben beschrieben. Dafür wird es an Planeten und dem Mond tolle Beobachtungserlebnisse geben.

CS Olaf
 
Hallo Olaf,

Bei vorgegebenem Budget von 250 Euro und der Absicht visuell beobachten zu wollen, bleibt nur ein Dobson.
klar bleibt da nur ein Dobson übrig :y:.

Da ist es ziemlich egal, wo und wie er wohnt.
macht m.E. schon Sinn danach zu fragen, also nach den örtlichen Begebenheiten.
Was nutzt mir der schönste "Stand"-Dobson wenn ich z.B. nur einen Balkon mit 1,10 m Tiefe habe. Da kommt man in's trudeln.
Da ist es sinnvoller zu einem Tisch-Dobson zu greifen, meine Meinung.

Klar kann man sagen, da muss er halt raus auf den Acker.
Aber seine Äußerung
Ich habe aber kein Problem, mal das Teleskop mit ins Auto zu packen und weiter raus zu fahren.
dieses mal... :unsure:
Ich kann natürlich falsch liegen, aber das "mal" impliziert für mich, dass es nicht die bevorzugte Herangehensweise ist. Also eher Garten, Terrasse oder eben ein vorhandener Balkon. Ortsnah eben.
Wie geschrieben, ich kann da falsch liegen.

Wichtiger als das Zerreden von möglichen Problemen ist das Machen.
Zerreden oder Mies machen ist nicht meine Absicht.
Finde es nach wie vor legitim auf Problematiken hinzuweisen. So nach dem Motto "warum hat mir das keiner vorher gesagt". Sorry, kennt man alles aus verschiedenen Threads.
Es wird ja gefragt, was, wie, warum, ... ... ... und da gehören eben reichlich Aspekte dazu.

Klar ist das Machen das letztendlich Entscheidende. Nur rumdoktern, hin und her überlegen, ... ... ... kann zum Verzetteln führen. Dennoch, für mich gehören einfach ein paar Überlegungen im Vorfeld dazu, die angesprochen werden müssen.

Wichtig ist allerdings, die Erwartungshaltung zu dämpfen. Farben gehen visuell nicht, Strukturen in kleinen Galaxien auch nicht. Da geht es mehr darum, die Objekte überhaupt zu finden. Alles richtig oben beschrieben. Dafür wird es an Planeten und dem Mond tolle Beobachtungserlebnisse geben.
ja, die falsche Erwartungshaltung... ... ... die ist leider, so war es bei mir auch, vorhanden.
Aber, hmmm... kann es sein das man da auch Zerredet :unsure: ?

Also keine böswillige Antwort von meiner Seite, nur eine andere Sicht- und Herangehensweise :D.

Allseits einen schönen Tag noch.
(Die Arbeit ruft :eek:).
 
Hallo Mathias,

meine Antwort bezog sich gar nicht auf Dich, sondern auf Threads dieser Art, die immer gleich ablaufen. Das ist auch okay, ich habe Anfang 2022 ähnliche Fragen gestellt und auch ähnliche Antworten bekommen. Heute bin ich völlig anders unterwegs als ich damals vorhatte.

Natürlich muss man all diese Gegebenheiten beim Neuling abfragen, damit man einen vernünftigen Rat geben kann. Allerdings reduzieren sich die Alternativen bei einem gedachten Budget von 250 Euro auf ein Minimum. Da ist selbst ein normaler 6 oder 8 Zoll Dobson schon außer Reichweite. Den besten Tipp hat er sofort vom User RiffRaff bekommen. Tischdobson Skywatcher Heritage 130 oder 150P, der passt in jedes Umfeld und in jedes Budget. Damit kann und sollte er anfangen, wenn er visuell beobachten will, alles andere wäre Unsinn. Wenn er 500 Euro hat, kommt auch ein größerer Dobson in Frage, darunter imho nicht. Bei 1000 Euro wird es dann schon komplexer, was den Beratungsbedarf angeht. ;)

LG Olaf
 
Hallo Olaf
und natürlich auch alle interessierten Mitleser,

Allerdings reduzieren sich die Alternativen bei einem gedachten Budget von 250 Euro auf ein Minimum.
da stimme ich Dir vollkommen zu. Da ist der Spielraum sehr eng.

Da ist selbst ein normaler 6 oder 8 Zoll Dobson schon außer Reichweite.
Da ich solch einen Dobson noch habe und den auch für dieses Geld abgeben würde ,könnte das schon gehen.
Steht, besser liegt, eh nur dumm rum bei mir ;). Es ist kein besonders Instrument, 0815 halt, aber es funktioniert. Ich nutze ihn also nicht mehr, schade eigentlich. Passt aber leider nicht auf meine iOptron, einfach zu lang. Habe sogar noch Rohrschellen dafür. Würde das ganze auch teurer machen.

Jetzt kommt das aber, denn jetzt trifft Deine Aussage zu.
Also aber ;), ich habe die mitgelieferten Okulare nicht mehr :eek:. Und die, die ich habe, gebe ich (noch :unsure:) nicht ab.
Ohne Okulare ziemlich blöd.

Tischdobson Skywatcher Heritage 130 oder 150P, der passt in jedes Umfeld und in jedes Budget. Damit kann und sollte er anfangen, wenn er visuell beobachten will, alles andere wäre Unsinn.
:y:

Wenn er 500 Euro hat, kommt auch ein größerer Dobson in Frage, darunter imho nicht. Bei 1000 Euro wird es dann schon komplexer, was den Beratungsbedarf angeht. ;)
wobei der Ein oder Andere behauptet unter 1000,- € geht eh nix :affemund:.

Die Erstanschaffung ist halt nicht wirklich einfach.
Wissen wir alle.
Letztendlich können wir, die schon länger dabei sind, nur ein Für und Wieder kund tun, so gut wie möglich und Subjektivität möglichst außen vor lassend, Informationen und Wissen weiter geben.

Was daraus gemacht wird, liegt nicht mehr in unserer Reichweite.
 
Hallo Martin,

*Visuell* als Allrounder: BRESSER Polaris Typ I 102/460 kann sowohl äquatorial als auch Azimuthal nachgeführt werden (Letzteres für den Anfänger wichtig). Die 3x Barlowlinse hilft w/ Brennweitenverlängerung auf 1380 mm bei Planeten, Sonne und Mond, die ja ausreichend lichtstark sind. OHNE EInsatz der Barlowlinse mit 460 mm Brennweite für DeepSky Objekte (alle Messierobjekte möglich) und zum Spazierensehen. Einfacher Motor oder CMOS-Astrokamera kann später nachgerüstet werden.

*Nach weiterer Ansparphase* Alternativ "für die schönen Bilder" mit Schwerpunkt DeepSky, Mond und Sonne das "Smartscope" Seestar s50 mit GOTO-Funktion zum Auffinden von Objekten und mit eingebauter Kamera.

Beide Systeme sind rucksacktauglich für Exkursionen zu Fuß, mit Rad, Bahn oder Auto.

Habe beide Systeme im Einsatz.

Gruß,
Peter
 
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