h_c_greier
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OK, jetzt ist mal klar worum es überhaupt geht!ich suchte eine einfache Planetentheorie, die ich A. auf dem HP49G zum Laufen bringe und B. in Excel und Co. in einer Zeile mit maximal 150 Zellen unterbringe.
150 Zeilen? Hm, alleine die Tabellen fressen da schon das meiste weg. Außerdem ist "Zeilen" keine sinnvolle Angabe, weil welche Sprache? Ich kann meinem JS Code auch so komprimieren, dass man nix mehr erkennen kann und auch keine Leerzeichen drin vorkommen. Das ist dann ein Minimum an "Zeilen", genau genommen ist es nur eine einzige Wurst.
Und die ganzen kleinen Sub-Routinen, die man braucht, nehmen auch Platz ein (Ganzzahldivision, arctan2, keplerSolve, usw.)
Aber egal, du möchtest das mit einem Taschenrechner (TR) tun, in welcher Sprache? Soweit ich gesehen habe verwendet der eine Kombi von RPN mit LISP, genannt RPL, also ganz was Eigenes. Da bin ich überfragt.
Wieso das? Die oskulierenden Elemente nimmt man ja genau deswegen, weil sie für einen bestimmten Zeitraum gelten, und für diesen Zeitraum kann man dann aus diesen die Positionen berechnen. Montenbruck umgeht das Problem, indem er für die äußeren Planeten "nur" Tabellen angibt (im Abstand von 400 Tagen), das sind aber zu viele Zahlen, um sie in ein Programm mit dem TR zu stecken. Außerdem sagt Montenbruck auch, dass seine oskulierenden Daten bezogen auf die Ekliptik und den Frühlingspunkt von J2000 sind. (S.140)Aus einem oskulierenden Elementesystem kann ich keine Planeten-Positionen über einige Jahrhunderte hinweg berechnen und sie sind damit für mein Vorhaben ungeeignet.
Na dann ist das ja geklärt, du kannst die wahre Anomalie ν über die iterative Lösung der Kepler-Gleichung mit deinem Gerät berechen.Ich dachte klargemacht zu haben, dass nicht ICH ein Problem mit der Keplergleichung habe, sondern das Tabellenkalkulationsprogramm. Kann ich auf saubere Programm-Bausteine wie DO .... UNTIL ... END zugreifen wie im HP49G, gibt es bei den kleinen Exzentrizitäten der großen Planeten keine Probleme.
Das solltest du nicht tun, weil man nur für die inneren Planeten halbwegs vernünftige Daten bekommt. Meeus lässt sich nicht darüber aus, welche Korrekturterme man für Jupiter-Neptun anbringen müsste. Durch die Störungen werden die Positionen vor allem von Jupiter und Saturn recht ungenau.Ich verwende nun die Elemente von Meeus, S. 200 ff., "Orbital Elements for the mean equinox of the date"
Standish macht eben genau das, er bringt für Jupiter-Uranus Störungsterme an. Aber mit seinen 2000er Koordnaten möchtest du ja nichts machen. Ich denke nicht, dass man die Störungsterme von Standish "herüberholen" kann, weil diese ja genau auf dessen J2000 Koordinaten abgestimmt sind.
Meeus bringt nur ein Beispiel für Merkur, er rechnet aber auch nur dessen Elemente aus, und er rechnet nicht weiter zur Länge, Breite, Radius usw...
Was mich zu weiteren Fragen bringt:
=> Welche Genauigkeit strebst du an?
=> Welche Daten sollen am Ende herauskommen?
(o) Sphärisch l,b,r oder rektangular x,y,z
(o) heliozentrisch ekliptikal
(o) geozentrisch ekliptikal
(o) geozentrisch äquatorial
(o) was Anderes....
Du kannst mal versuchen, nach dieser Seite (Tutorial) deine Werte zu berechnen. Der Autor gibt an, eine Genauigkeit von 1-2 Bogenminuten zu haben, er verwendet für die äußeren Planeten auch einige Korrekturen. Wenn das für den TR geht wäre das ein gangbarer Weg.
cs,
harald
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