Quanten
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
gestern war wieder eine Nacht wie man sie sich als visueller Planetenbeobachter immer wünschen würde.
Samstagabend, nichts zu tun, glasklarer Himmel, hoch stehende Planeten, gutes Seeing und eine große ausgekühlte Optik.
Dazu noch on Top, ein Io-Transit am GRF.
Dabei kamen folgende Vergrößerungen zum Einsatz 320x (18mm), 384x (15mm), 443x (13mm).
Angefangen hat es mit dem Io-Transit, welcher laut Skysafari auch noch einen Stern (GAIA 3411451948658089088) bedeckte.
Leider war das Ergebnis anscheinend jenseits der Kontrastverhältnisse meines 16" Planetennewton, es stand auch immer hin der helle Jupiter direkt daneben
Io war jedenfalls als schönes aufgelöstes gelbes Scheibchen zu sehen was sich langsam vor das SEB von Jupiter schob.
Ein paar Minuten später drehte sich auch schon der GRF mit rein so das Io den GRF bedeckte.
Io war im ersten Viertel des Transit wie eine kleine Leuchtdiode über dem SEB zu sehen und wurde dann immer dunkler und löste sich immer mehr vom GRF ab.
Dabei konnte ich Io während des gesamten Transit als Scheibchen vor dem SEB ausmachen.
Kurz vor Io's Kulmination kam dann auch der Schatten langsam als kleines halbrundes Scheibchen vom Rand herein was eine traumhafte Ansicht ergab, Ioscheibchen, GRF und Schattenscheibchen, dazu mit einer schönen trichterförmigen Marmorierung im EZ und zwei dunklen Stäbchen in der SPR.
Mit Kulmination des GRF war auch dieser in zwei unterschiedlichen Farben mit einem rötlichen Kern und orange drumrum zu erkennen.
Dazu noch der Schatten von Io, besser geht es fast nicht mehr.
Danach ging es zum Mond, wo sich der Terminator um die Gegend von Aristarchus, Gassendi, Schiller und Scheiner wunderbar präsentierte.
Bei 443x kam der Blick dem aus einer Mondsonde gleich, mit unzähligen Details welche zum verweilen einluden.
Schneeweiße Strahlenförmige Terrassen von Aristarchus, die Rillen von Gassendi, unzählige Rillen und Kleinstkrater welche nur bei gutem Seeing zum Vorschein kommen.
Dann noch zum Mars welcher eine relativ große schneeweiße Polhaube zeigte.
Die hellen Gebiete in einem schönen orange und die dunklen Gebiete in braun.
So waren noch Teile von Utopia als braune Teile an der Polhaube zu sehen.
Die Syrte zeigte kleine Zacken und Ausbuchtungen, Sinus Sabaeus mit braunen Ausbuchtungen, dass Hellasbecken war nur schwach auszumachen, vielleicht wegen Wolken?
Und im Osten meinte ich ein paar graue Wolken oder Randdunst ausmachen zu können.
Mars war bei 384x unheimlich plastisch und zeigte satte kräftige Farbkontraste, mein bester Mars der Saison bei 14,6"/D.
LG
gestern war wieder eine Nacht wie man sie sich als visueller Planetenbeobachter immer wünschen würde.
Samstagabend, nichts zu tun, glasklarer Himmel, hoch stehende Planeten, gutes Seeing und eine große ausgekühlte Optik.
Dazu noch on Top, ein Io-Transit am GRF.
Dabei kamen folgende Vergrößerungen zum Einsatz 320x (18mm), 384x (15mm), 443x (13mm).
Angefangen hat es mit dem Io-Transit, welcher laut Skysafari auch noch einen Stern (GAIA 3411451948658089088) bedeckte.
Leider war das Ergebnis anscheinend jenseits der Kontrastverhältnisse meines 16" Planetennewton, es stand auch immer hin der helle Jupiter direkt daneben
Io war jedenfalls als schönes aufgelöstes gelbes Scheibchen zu sehen was sich langsam vor das SEB von Jupiter schob.
Ein paar Minuten später drehte sich auch schon der GRF mit rein so das Io den GRF bedeckte.
Io war im ersten Viertel des Transit wie eine kleine Leuchtdiode über dem SEB zu sehen und wurde dann immer dunkler und löste sich immer mehr vom GRF ab.
Dabei konnte ich Io während des gesamten Transit als Scheibchen vor dem SEB ausmachen.
Kurz vor Io's Kulmination kam dann auch der Schatten langsam als kleines halbrundes Scheibchen vom Rand herein was eine traumhafte Ansicht ergab, Ioscheibchen, GRF und Schattenscheibchen, dazu mit einer schönen trichterförmigen Marmorierung im EZ und zwei dunklen Stäbchen in der SPR.
Mit Kulmination des GRF war auch dieser in zwei unterschiedlichen Farben mit einem rötlichen Kern und orange drumrum zu erkennen.
Dazu noch der Schatten von Io, besser geht es fast nicht mehr.
Danach ging es zum Mond, wo sich der Terminator um die Gegend von Aristarchus, Gassendi, Schiller und Scheiner wunderbar präsentierte.
Bei 443x kam der Blick dem aus einer Mondsonde gleich, mit unzähligen Details welche zum verweilen einluden.
Schneeweiße Strahlenförmige Terrassen von Aristarchus, die Rillen von Gassendi, unzählige Rillen und Kleinstkrater welche nur bei gutem Seeing zum Vorschein kommen.
Dann noch zum Mars welcher eine relativ große schneeweiße Polhaube zeigte.
Die hellen Gebiete in einem schönen orange und die dunklen Gebiete in braun.
So waren noch Teile von Utopia als braune Teile an der Polhaube zu sehen.
Die Syrte zeigte kleine Zacken und Ausbuchtungen, Sinus Sabaeus mit braunen Ausbuchtungen, dass Hellasbecken war nur schwach auszumachen, vielleicht wegen Wolken?
Und im Osten meinte ich ein paar graue Wolken oder Randdunst ausmachen zu können.
Mars war bei 384x unheimlich plastisch und zeigte satte kräftige Farbkontraste, mein bester Mars der Saison bei 14,6"/D.
LG