Kleiner Fernglastest

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R_Andreas

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Hallo Fernglasfreunde,

ich habe einen kleinen und aufgrund des Wetters relativ oberflächlichen Fernglasbericht geschrieben, der hier eingesehen werden kann.

Viel Spaß damit!

Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,

Deine Feststellungen zu den drehbaren Augenmuscheln des Swift kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Ich kenne zwar das ED, aber in diesem Detail sind die Gläser sicher gleich.
Für mich ist die richtige Stellung der Augenmuscheln (ohne Brille) etwa halb ausgefahren. Oder mit
den Schutzkappen drauf (kein Originalzubehör) fast ganz eingefahren. Mit den Schutzkappen muss
man sehr genau die Augenweite treffen und sie schränken trotzdem das Gesichtsfeld etwas ein.
Nachts sind sie ein prima Halter für 1 1/4 Zoll Filter.

Mit ganz eingefahrenen Augenmuscheln ging bei mir gar nichts, ich fand den richtigen Einblick nicht.

CS
*entfernt*
 
Hallo Andreas,

kann es sein daß Du das Swift 8,5x44 mit den Gummiaugenaufsteckverhüterlis getestet hast.

Das Originalglas hat die nicht drauf, wenn man die Teile entfernt ist zumindest das ED m. E. für manch Brillenträger noch akzeptabel, ohne Brille hervorragend.
Mit den Gummieumels drauf geht das ja gar nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/erschreck.gif" alt="" />
 
Hallo Andreas,

vielen Dank für den Überblick, wie man sieht lassen sich auch sehr unterschiedliche Ferngläser vergleichen.
Ein sehr gutes 8x32-Fernglas, wie hier das Leica-Ultravid, ist auch m.E. das beste Allround-Fernglas.
Das von Dir genannte Gewicht für das Swift-Glas weicht erheblich von den Angaben auf Simone's Homepage ab:

http://www.optixxx.de/html/index.htm

Man findet dort ein erheblich geringeres Gewicht von 760 g sowohl für das einfache als auch für das ED-Modell.

CS

Roland Krebs
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Roland,

das mit der Gewichtsabweichung ist mir auch aufgefallen, sehr merkwürdig. Das Glas ist wirklich sehr schwer. Ein Wägefehler kann es nicht sein, ich habe alle Gläser auf der gleichen Küchenwaage unter konstanter Schwerkraft gewogen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

@ Günter und Ekkehard: Die Gummiteile habe ich natürlich auch demontiert, die gehen ja ganz leicht ab. Ohne diese Gummis ist das Fernglas schon leidlich brillenträgertauglich, aber für mich eben nicht besonders gut. Das ist individuell eben sehr verschieden; was den einen schon etwas stört, ist für den anderen vollkommen in Ordnung. Aber praxisnah ist das ja nicht gerade. Wenn man die Brille abnimmt, um mal genauer zu schauen, soll man erst das Gummi überstülpen? Wie unangenehm!

Ohne Brille ist der Einblick wirklich spitzenmäßig, total gutmütig und angenehm. Hat mich an das Fujinon FMT SX2 10 x 70 erinnert. Da kann man ebenfalls mit denAugen rollen, und hat immer noch ein Bild.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
Die "Verhüterli" sind nicht Pflicht, sondern nur für den harten Außeneinsatz gedacht.
Nicht dafür gedacht, aber wie dafür gemacht, eignen sie sich für den nächtlichen Einsatz mit Filter.
1 1/4" UHC-Filter kann man prima einseitig unter die Gummimuschel klemmen. Das geht ohne
Beschädigungs- und Verlustgefahr, ist aber streulichtempfindlich. Man muß mit den Gummimuscheln sehr genau die Augenweite einstellen und
verliert, wie schon gesagt, ein klein wenig Feld, auch wenn man die Drehmuscheln einfährt.
Im Normalfall kommen die Schutzkappen nicht zum Einsatz. Dann hat man/ich ohne Brille überhaupt
kein Problem. Mit Brille wird das Glas kritisch, da kommt es sehr auf den Einzelfall an.
Ich habe bei dem ED-Glas mit Trageriemen knapp über 800 Gramm Gewicht ermittelt. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

danke für die Erläuterung. Das mit den Filtern leuchtet ein, eine Anleitung für die Benutzung der Augenmuscheln wäre nett, ich habe erst nach einiger Zeit entdeckt, dass man die Dinger auch abnehmen kann.

Das Gewicht wurde Brutto ermittelt, also inkl. Tragriemen und Schutzkappen. Eventuell ist das der Grund für die Abweichungen, in Verbindung mit einer ungenauen Küchenwaage. Dagegen sprechen:
1) Das Gewicht des Leica (600 g gewogen, 560 g Werksangabe); diese Differenz ist durch die Tara erklärbar
2) Die subjektive Schwere des Glases, denn das Minolta Classic (830 g) war signifikant leichter, geradezu federleicht im Vergleich zum Swift, bei ähnlicher Öffnung.
3) Meine Erfolge als Hobbykoch, die bisher zumindest keine total verhunzten Gerichte und Backwaren hinterlassen haben. Eventuell war die Familie in diesen Punkt aber nicht 100%ig ehrlich zu mir...

Vielleicht mag Simone das Swift nochmal genau auswiegen und evtl. die Angaben korrigieren.

Bei Swift heißt es übrigens 24,6 oz (Unze), das sind knapp 700 g, was sicher ebenfalls total falsch ist. Hier hat einer vom anderen abgeschrieben. Deine 800 g beim ED sind eigentlich nur durch einen Modellwechsel erklärbar, i.e. weniger Linsen, kleinere Prismen, leichteres Gehäuse.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas,
interessanter Test! Das 8x30 Ww sieht übrigens wie ein russisches Fernglas aus (die wurden auch unter der Marke Revue vertrieben). Bei den russischen Gläsern läßt sich das Einblickverhalten wesentlich verbessern, wenn man die Augenmuscheln kürzt (siehe hier ). Die Gläser werden bei eBay ziemlich billig angeboten (sind allerdings häufig dejustiert, bekommt man aber wieder hin) und sind mit den gekürzten Augenmuscheln recht gute Gläser für Tagbeobachtungen (auch schmerzt ein eventueller Verlust nicht so wie bei sauteuren Gläsern).

CS. Frank
 
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