kleiner Spaziergang mit Skywatcher MAK 102/1300 auf AZ-Synscan

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steins-ursel

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Hallo!
Nach etlichen Monaten habe ich wieder mal meinen kleinen MAK raus gekramt. Festgestellt, dass wie immer die SW nicht auf aktuellen Stand ist. Also einen Adapter von D-SUB 9 auf RJ11 6P war schnell gebaut, SW Update verlief ohne Auffälligkeiten. Das war am Montag Abend, zum testen bei dem Himmel keine Chance.
Dienstag war es dann aber trotz aller Unkerufe des Wetterberichtes dann soweit. Der Himmel klarte am Spätnachmittag auf, allerdings ist es sehr feucht, für den RC 8" lohnt der Aufwand nicht. :(
Also Test für den MAK. Die Okluare 1,25" noch hervorgeholt, das 40mm passt bei der langen Brennweite für die Übersicht ganz gut.:unsure:
Das Equipment komplett in einem Zug raus auf die Terrasse, mit einem RC 8" und einer EQ6r-pro macht man das nicht. Aufgestellt, aus nivelliert und Spannung einschalten. Irgendwas fehlt, auch ja das Einnorden. Braucht man hier nicht. Die wichtigsten Daten noch eingegeben, Datum, Uhrzeit, Standort, schon ging's los mit dem Alignment. Brightest Star, war nicht die Erfüllung, das System wollte immer Capella. Da musste aber das Haus weg. Also anderen Weg, 2-Star-Alignment führte zerstörungsfrei zum Ziel. Erst Mizar, dann noch verifiziert bei Vega, der Einstieg war geschafft. :)
Was schaut man sich denn nun so an? Unter 30° über den Horizont war schon wegen der Feuchtigkeit mit vielen Einschränkungen zu rechnen.
Aber der kleine MAK ist ideal für Planeten. :unsure:
Also zuerst Jupiter. Wie immer wunderschöner Anblick, 3 Ringe waren auszumachen, dazu alle 4 Monde, Erst mal satt sehen. Dann noch mit den kleineren Okulrabrennweiten (25mm und 15mm) noch ein wenig experimentieren, "Nahblick" war bei 25mm am schönsten. :)
Nach gefühlt einer Viertelstunde Umschwenken auf Saturn. Der Planet "mit Hut" war schön auszumachen, leider fehlten noch PAE Daten, sodass ich die Korrektur gleich vollzog. Endlich der kleine Punkt in der Mitte, selbst Titan war auszumachen, wieder verweilen, satt sehen, mit den Okularen ein wenig spielen, wie auch beim Jupiter, mit dem 25mm im "Nahblick" doch das schönste Ergebnis. Selbst die bessere Hälfte war begeistert von den Beiden hellen "Dicken".
Gut, der Himmel gibt noch einiges her, wohin? Oberhalb von Saturn ist M2.:unsure:
Also selbes Spiel, Umschwenken, PAE beachten, satt sehen und genießen. Hier ist der Sternhaufen allerdings schon sehr dunkel, aber trotzdem. Erst mit 40mm dann mit 25mm, selbes Fazit wie bei den Planten.
Das Wetter spielt noch mit, die Meniskuslinse noch nicht betaut, also weiter zu M31. Der recht große diffuse Fleck erlaubt es nicht Okulare zu wechseln, er füllt das 40mm Okular schon recht gut aus, also nix mit 25mm. Auch hier wieder in Ruhe genießen, sich weiter an die Dunkelheit gewöhnen, und vielleicht noch das eine oder andere Detail zu bemerken.
In Ruhe weiter zu Uranus, aber da war doch was mit dem Haus. Also den werde ich heute nicht mehr sehen.:ROFLMAO:
Neptun neben Jupiter, mal sehen ob das geht. Nach einigen Vergleichen mit der Karte, Neptun gefunden, sehr kleiner Punkt aber man hat ihn im Fokus. Alles in Ruhe sacken lassen, freuen. :)
Ende der Session, nein. M13 ist auch noch in "Sichtweite", also optisch dorthin begeben. Wunderschöner Anblick, durch seine Helligkeit lassen sich einige kleine Details erkennen aber nur wage.
Langsam wird es ungemütlich, alles schon recht nass. Aber einer geht noch - M27.
Leider kann man M27 mit der Konstellation nur in Schwarz-Weiß sehen, aber dennoch. Der Nebel ist klar und deutlich erkennbar, wie immer alles in Ruhe anschauen und genießen. Langsam verschwimmt er, o.k. die Betauung hat eingesetzt. Ende der Runde. Langsam zieht auch Nebel auf.

Fazit des Abends: Zu Unrecht haben ich den kleinen Mak mit der kleinen GoTo im Hause versauern lassen, einfacher schneller Aufbau, keine 10kg sind sehr schnell draußen und für eine visuelle Nacht, wirklich sehr brauchbar. ;) Und ich brauch 'ne Tausschutzkappe. :confused:
 
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