dass für eine genaue Kollimation des Lasers selber, eine Einstellung über eine schöne, lange Strecke besser ist. Aber wenn man nun hingeht und sich als Neuling erst eine Umgebung zur Justage eines Justierwerkzeugs bauen soll, bekommt man schon einen guten Vorgeschmack darauf, warum so viele Sternenfreunde bald die Lust an der Sache verlieren.
Wenn man am falschen Ende spart und sich so ein Schätzeisen kauft, hat man es ehrlich gesagt nicht anders verdient
So etwas kauft man, in weiser Voraussicht, etwas hochwertiger um alles gut einzustellen und somit gleich Spass an dem Hobby zu haben.
Darum die Empfehlung dir etwas besseres zu holen, zum Schluss verstellst Du dir das gesamte System…
Der Dobson wurde vielleicht gut eingestellt oder auch nicht, es passieren überall mal Fehler. Darum ist eine vernünftige Kontrolle fast schon ein muss.
Newtons sind wie ein Saiteninstrument, vor dem Einsatz müssen beide "gestimmt" werden. Das aber kann der Laser leisten, da braucht man nichts zusätzliches.
Damit Hansguggindieluft nicht explodiert: Er hat - technisch gesehen - recht. Rein praktisch sollte man sich als Einsteiger aber erst mal von solchen Perfektionisten fernhalten, die in Threads wie diesem hier vielmehr ihren eigenen Standard diskutieren. Stattdessen lieber mit dem Material, das man hat, schauen, was man damit schon alles hinbekommt - gerade wenn man visuell beobachtet.
Ich explodiere sehr sehr selten und schon gar nicht in einem Forum bei Leuten die ich nicht persönlich kennengelernt habe, nur so nebenher.
Eher will ich einem Anfänger davor bewahren an irgendetwas rumzufummeln um hinterher erst richtig ratlos dazustehen.
Einen eigenen Standard habe ich sicherlich, ich muss aber damit nicht hausieren gehen um hier etwas darzustellen, da hab ich auch absolut keine Lust drauf.
Auch würde es einen Anfänger eher demotivieren wenn er gleich einen haufen Informationen vor dem Latz geknallt bekommt mit denen er erstmal gar nichts anzufangen kann.
Das was ich Dir geschrieben habe ist das Mindestrüstzeug das man beherrschen sollte um dann, wenn es darauf ankommt, auch die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Wenn dann noch so Sachen wie "man kann problemlos einen Newton mit einem Laser kollimieren" geschrieben werden, gerade bei jemanden der schon am Anfang geschrieben hat das er gerade erst mit dem Hobby begonnen hat, da habe ich absolut kein Verständniss dafür.
Das finale Einstellen am Stern, sofern Du das noch nicht schon mal gemacht hast, ist auch kein Selbstläufer, es erfordert Geduld und es wird sicher mal passieren das Du erstmal das Ganze so richtig verstellst und nicht mehr zurück findest, dann kommt ebenfalls ein richtig eingestellter Laser ins Spiel, der Rest passt ja dann schon und muss nicht mehr berücksichtigt werden.
Das wirst Du selber feststellen wie schnell man im dunklen die falsche Schraube greift.
Vor allem,
bevor man rumkurbelt, immer daran denken zu sich merken wie weit und und in welcher Richtung man die Schraube verstellt hat, ich hab da immer im Kopf einen Minutenzeiger, damit ich auch ungefähr weiss was ich wieder Rückgängig machen muss wenn es daneben ging.
Manche Parameter wie der 45 Grad Winkel des FS beim herkömmlichen Newton muss nicht bis auf die Nachkommastelle genau eingehalten werden (in Ergänzung zu Bemerkungen von HansguggindieLuft). Wie sonst sollte denn ein Lowrider funktionieren, zumal hier auch der OAZ entsprechend eingestellt werden muss und der sitzt dann auch nicht im rechten Winkel zum Tubus.
Das Lowriderprinzip benutzt man normalerweise um noch vernünftig damit beobachten zu können wenn der Spiegel mehr als 16" und sehr lange Brennweiten hat. wir reden aber hier von einem AOZ der 90° zur optischen Achse hat und mit jemanden der vermutlich noch nicht einmal weiss was ein Lowrider ist, da sind wir wieder bei dem Punkt informationoverflow....
Ich hab zu dem Thema jetzt genug geschrieben, viel Erfolg!