UwePilz
Aktives Mitglied
Liebe Kometenbeobachter,
gestern hatte der Himmel ein Einsehen und ließ mich mal wieder ein Instrument zum Himmel richten. 103P stand gegen 23 Uhr knapp 20° über dem Horizont - das sind keine idealen Bedingungen. Außerdem zogen gelegentlich hohe Wolkenschleier durch, die ich zwar direkt nicht sah, aber das Bild wurde schlechter. Ich beobachtete mit meinem 12-cm-Kometensucher, am besten war der Blick mit 40x.
Der Komet hat zwar nach meinen Schätzungen 7m8, aber das heißt nicht, dass es ein einfaches Beobachtungsziel ist. Der Schweifstern ist extrem diffus und sehr groß - 12' Durchmesser. Die Helligkeitszunahme zur Mitte ist außerordentlich schwach und gerade eben erkennbar. Interessant: Der Offene Sternhaufen NGC 2360 war im selben Blickfeld: Etwa gleich groß, ebenfalls rund und etwas heller. Aber welch ein Unterschied in der visuellen Erscheinung!
gestern hatte der Himmel ein Einsehen und ließ mich mal wieder ein Instrument zum Himmel richten. 103P stand gegen 23 Uhr knapp 20° über dem Horizont - das sind keine idealen Bedingungen. Außerdem zogen gelegentlich hohe Wolkenschleier durch, die ich zwar direkt nicht sah, aber das Bild wurde schlechter. Ich beobachtete mit meinem 12-cm-Kometensucher, am besten war der Blick mit 40x.
Der Komet hat zwar nach meinen Schätzungen 7m8, aber das heißt nicht, dass es ein einfaches Beobachtungsziel ist. Der Schweifstern ist extrem diffus und sehr groß - 12' Durchmesser. Die Helligkeitszunahme zur Mitte ist außerordentlich schwach und gerade eben erkennbar. Interessant: Der Offene Sternhaufen NGC 2360 war im selben Blickfeld: Etwa gleich groß, ebenfalls rund und etwas heller. Aber welch ein Unterschied in der visuellen Erscheinung!