philipp
Aktives Mitglied
Hallo,
für Freitagabend war laut Bewölkungsprognose der ZAMG ein Wolkenfenster angekündigt. Als ich von zuhause aufgebrochen bin, sah es so aus, als ob es schon wieder zugezogen hatte. Ich bin dan aber trotzdem aufs Bödele oberhalb von Dornbirn gefahren, und habe meine Polarie mit 300mm Objektiv aufgebaut.
Im 12x50 Feldstecher war der Komet dann tatsächlich knapp oberhalb einer Wolkenbank zu entdecken.
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/DSC08548_detail_2048px-1024x683.jpg
Hier das Resultat mit dem 300mm Objektiv auf der Vixen Polarie:
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/Autosave003_4_2048px-1024x676.jpg
Comet 46P/Wirtanen, Nikon AF-S 300mm PF bei f/4, 63*15s, (15m 45s), Nikon D750, Vixen Polarie
Die Lücken in den Sternspuren sind das Resultat durchziehender Wolken, ich musste einige Einzelbilder entfernen.
Auf den Einzelbildern sind sehr viele kurze Satellitenspuren zu sehen, der Komet stand nämlich gerade im sogenannten Clarke Gürtel, der Himmelsregion in der sich die geostationären Satelliten aufhalten. Arthur C. Clarke hatte als erster die Idee Satelliten in dem Abstand zu positionieren, dass sie über einem Punkt an der Erdoberfläche stationär erscheinen.
Hier noch eine Variante mit Median Stacking:
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/Autosave001_2_2048px-1024x676.jpg
Auch im 80mm Refraktor mit 2" 30mm Okular war der Komet deutlich zu sehen, allerdings kein Schweifansatz. Mit freiem Auge konnte ich ihn nicht sehen, bei nächster Gelegenheit werde ich deshalb einen Beobachtungsort mit weniger Streulich wählen.
Bei einem schnellen Vergleich mit dem 12x50 Feldstecher erschien mir der Komet etwas schwächer als M37.
Die Bilder in höherer Auflösung gibt es hier: Comet 46P/Wirtanen - Philipp Salzgeber photography
lg
Philipüp
für Freitagabend war laut Bewölkungsprognose der ZAMG ein Wolkenfenster angekündigt. Als ich von zuhause aufgebrochen bin, sah es so aus, als ob es schon wieder zugezogen hatte. Ich bin dan aber trotzdem aufs Bödele oberhalb von Dornbirn gefahren, und habe meine Polarie mit 300mm Objektiv aufgebaut.
Im 12x50 Feldstecher war der Komet dann tatsächlich knapp oberhalb einer Wolkenbank zu entdecken.
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/DSC08548_detail_2048px-1024x683.jpg
Hier das Resultat mit dem 300mm Objektiv auf der Vixen Polarie:
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/Autosave003_4_2048px-1024x676.jpg
Comet 46P/Wirtanen, Nikon AF-S 300mm PF bei f/4, 63*15s, (15m 45s), Nikon D750, Vixen Polarie
Die Lücken in den Sternspuren sind das Resultat durchziehender Wolken, ich musste einige Einzelbilder entfernen.
Auf den Einzelbildern sind sehr viele kurze Satellitenspuren zu sehen, der Komet stand nämlich gerade im sogenannten Clarke Gürtel, der Himmelsregion in der sich die geostationären Satelliten aufhalten. Arthur C. Clarke hatte als erster die Idee Satelliten in dem Abstand zu positionieren, dass sie über einem Punkt an der Erdoberfläche stationär erscheinen.
Hier noch eine Variante mit Median Stacking:
Link zur Grafik: http://www.salzgeber.at/wordpress/wp-content/uploads/2018/12/Autosave001_2_2048px-1024x676.jpg
Auch im 80mm Refraktor mit 2" 30mm Okular war der Komet deutlich zu sehen, allerdings kein Schweifansatz. Mit freiem Auge konnte ich ihn nicht sehen, bei nächster Gelegenheit werde ich deshalb einen Beobachtungsort mit weniger Streulich wählen.
Bei einem schnellen Vergleich mit dem 12x50 Feldstecher erschien mir der Komet etwas schwächer als M37.
Die Bilder in höherer Auflösung gibt es hier: Comet 46P/Wirtanen - Philipp Salzgeber photography
lg
Philipüp