Komet ZTF (C/2022 E3)

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Moin moin
Habe gerade nach der Spätschicht den Kometen wieder beobachtet im 10x56 ist er gut zu sehen.
Leider ist die Luft ziemlich feucht nasskalt.
Aber macht wieder mal Spaß
Gruß Thomas
 
Hallo,

Heute von 06:00 - 06:45 Uhr hatte ich den 8" Dobson auf E3 gerichtet. Es war etwas (zu?) dunstig und gegen Ende setzte mir die Dämmerung zu. Der SWAN Filter verbesserte das Bild nicht. Ja, den Staubschweif sieht man fett und hell, der Kern krümelt stellar rum. Den/die Ionenschweif(e) konnte ich unlängst im 10x43 FG besser erahnen.
Vergrösserungen 120x, 50x und 33x, in letzterem noch am besten.
Setze ich den SWAN falsch ein? Sollte der eher mehr Öffnung bekommen (an meinem 16")?

CS,
Henning
 
Ich habe ihn mir in der Nacht von Dienstag 17.1. auf Mittwoch (ca. 1.15h) im 6" f7.9 Refraktor angeguckt. Stand entsprechend tief.
War zu erkennen, wobei der Kern und Schweif einen recht fließenden Übergang hatten. War auch alles eher kugelförmig als länglich.
 
Ich habe ihn heute um ca. 4.00 in Österreich angeschaut. Sehr hoch Richtung Zenit. Allerdings nur im 8x42 Feldstecher mit Bildstabilisator. War eher länglich und ein sehr schöner Anblick. Das nächste Mal kaufe ich mir beheizbare Schuhe ;-)
 
Moin moin
Konnte den Kometen gerade für einen Moment sehen 10x56 FG gleich wieder zugezogen. Vielleicht später nochmal
Aber das Wetter ist sehr bescheiden
Gruß Thomas
 
Hallo Sternfreunde,
konnte von ca. 19-20.30h den Kometen hier aus Südniedersachsen beobachten. Würde die Sichtung auch eher kugelförmig mit einem klar erkennbaren hellem Nukleus beschreiben. Die Koma ging ins grünliche. Leider wurde der Nordhimmel von Minute zu Minute milchiger.
Die Wettervorhersage macht ja mal wieder nicht richtig Mut, so dass man in den kommenden Tagen dran bleiben könnte. Hoffe trotzdem, dass sich nochmal eine Gelegenheit bietet.
CS, Mathias
 
Moin,

grad in Stellarium gecheckt. Im Fuji 10x50 gleich als deutlichen Fleck gesehen. Lomo 80 Apo Binoptic aufs Dach. 22Uhr55 begonnen, SQM 19.7 (Mond). Bei 20 fach unspektakulär, ganz dicht an ca 5 mag Stern. Dann 40 fach... Moment: Der Stern war grad oberhalb, jetzt ist er unterhalb?? Der Komet läuft gemütlich von dem ca 5 mag Stern zu dem ca 6 Mag Stern! War er am Anfang so ein, zwei Bogenminuten vom ersten Stern, waren es um 23Uhr30 schon rund 10/15 Bogenminuten... knapp die Hälfte zum Zielstern... fragt nicht, wie die Sterne heißen, guckt halt nach;-) Dann noch M42 bissl, Mond, alles bei 40 fach... sweet... Mitternacht , 19.83 SQM, geh runter, schreib hier... wenn es klar bleibt, guck ich noch mal Richtung Monduntergang, ob der Komet etwas hübscher wird...

CS, Maiko
 
hallo Forum,

eine Zeichnung nachgereicht.
21.1.2023, 3:25 MEZ, Tondern/DK
10" Dobson, V 41x, 92x, 113x

20230121x2022E3CN.jpg


Im Kernbereich waren zwei Auswürfe (s.Kennzeichnung) erkennbar.
Neben dem langen Schweif war auch abgewinklet ein zweiter Ansatz schwach sichtbar (s.Kennzeichnung)

An diesem Morgen war der Komet indirekt erstmalig für mich freisichtig beobachtbar.
Im 7x50 und 10" er schien er einen tick schwächer als M 13. Ich schätze ihn auf ca. 6.0mag.


Gruß
Christian
 
Gute Zeichnung, Christian!

Von den benannten Auswürfen konnte ich unter dem hell erleuchteten Meerbuscher Vorstadthimmel im 12" nichts sehen. Ausprobiert habe ich 48x, 72x, 115x. Die Kernregion selber kommt mir eher (angesichts der Gesamthelligkeit) etwas mickrig vor, schwacher "False Nucleus", das war´s. Cyan-Band-Filter bringt - wenn überhaupt - nur minimalen Kontrastgewinn. Im 8x50 war aber eine knackige, leicht unrunde Koma zusehen - und knapp 1° Schweifansatz zu erahnen.

CS,
Stefan
 
ZTF C/2022 E3 ist ein Abendkomet geworden, hurrah! Gestern abend, 29. Jan. 2023, in noch nicht abgeschlossener Dämmerung, dazu mit einem 60% vollen Mond im Stier, betrug der FST-Wert im Zielgebiet nur 3m0. Dennoch war der Komet sofort auffällig mit einem 7x45 Fernglas.

Etwas später hat sich der FST-Wert auf 4m0 verbessert. Nun konnte ich den Komet eindeutig schon mit einem 2x vergrößernden Opernglas auffinden. Mit 7x45 war er eindrucksvoll und hübsch zusammen mit dem Doppelstern Struve 1694 (hauchfein getrennt) in 8.6° Gesichtsfeld. Mit einem 20x60 Fernglas hatte ich den Eindruck von zwei Schweifansätzen bei PA 190° und 280°, jener bei PA 280° viel dünner als jener bei 190°, beide unsicher. Ich meinte auch, einen Halo zu sehen der den dreifachen Durchmesser des helleren Kopfes hatte. Hier ist meine Skizze dazu:
1675105207520.jpeg


Zwei Stunden später, um 21 Uhr, hatte der Komet etwas an Horizonthöhe gewonnen. Jetzt war der zuvor bei PA 190° vermuteter Schweifansatz nicht mehr zu erkennen. Andererseits meinte ich, bei PA 280° nun einen sehr dünnen Schweif von knapp 1° Länge erhaschen zu können. Eine nachträgliche Betrachtung von Fotos bestätigt diesen Schweif.

Insgesamt ist zu sagen, dass dieser Komet recht mondresistent ist. Daher werde ich mich nicht vom zunehmenden Mond abschrecken lassen, sondern werde ihn aufsuchen wann immer die Himmelstransparenz es zulässt. Bereits im 7x45 Glas war schon nach 10 Minuten die Bewegung des Kometen gegen den Sternhintergrund klar zu erkennen. Im 20x60 reichten wenige Minuten, beinahe hatte ich das Gefühl, die Bewegung fortlaufend wahrzunehmen. Allein das ist ein wunderschönes Erlebnis.

CS, Christopher
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo in die Runde,

heute Abend gegen 21 Uhr konnte ich den Kometen zum zweiten Mal vom Stadtrand aus beobachten.

Ich bestätige mit dem 8 x 42-Fernglas den Eindruck von Christopher: rundlicher Nebel, ähnlich einem verwaschenen Kugelsternhaufen, hellere Koma direkt sichtbar.

Gegen 22.30 Uhr, als der Komet etwas höher stand, war dann indirekt der schwach geteilte Staubschweif zu erkennen. Der Schweif wirkte deutlich schwächer als in der mondlosen Nacht vom 20.01. Dafür war die Koma heute um einiges heller und, wie gesagt, schon mit direktem Sehen erkennbar.

Bedingungen: fst ca. 3,5 mag, 71 % zunehmender Mond, Wolkenlücken, windig, leicht überdurchschnittliche Transparenz.

Ich wünsche euch viel Glück in den nächsten Tagen und hoffentlich besseres Wetter!

Grüße von

Claus
 
hallo Forum,

ja, trotz Mondschein lohnt der Komet.

Ich habe heute vor der Haustür beobachtet. Im 8x44 sofort direkt leicht sichtbar.
Runde Koma, deutlich kondensiert mit kurzem Schweifansatz.
Im 100/400mm Newton bei 22x schön, der Swanfilter sprach an. Nachdem ich etwas adaptiert war
konnte ich den Kometen freisichtig indirekt sicher ausmachen. Er erschien Kugelsternhaufen artig.
Trotz Mondschein mit 71% und einem mäßigen SQL Wert in der Region von 19.5mag sah ich Feldsterne bis immerhin ca. 5.4mag.
Mit dem kleinen Newton schätze ich die Helligkeit des Kometen auf ca. 5.0mag.

Gruß
Christian
 
Moin moin
Konnte den Kometen gerade auch im 10x56 FG sehen musste etwas suchen bei dem hellen Himmel und durchrasenden Wolken. Ist noch einfach ihn zuerkennen.

Gruß Thomas
 
moin, ich mach Sport: Gerade Wolkenlücke, Wind peitscht, wie lange brauche ich, E3 zu finden? Fuji, 10x50... 4 Sekunden. Einfach zu sehen, meine, er wird imposanter... nur der Mond... und die Wolken... und... ach, was soll's...

CS, Maiko
 
Der Komet ist im 8x42 Ferglas aktuell leicht zu sehen, sogar etwas asymmetrisch. Wahnsinn, wie hoch er inzwischen steht.
Bei mir auch schnell durchziehende Wolken mit Lücken.

Grüße
Andreas
 
Hamburg Stadtrand: Ich lag von 20h - 21h auf der Lauer nach einer Wolkenlücke, dann Abbruch aufgrund sehr leichten Nieselregens - ist ja meistens auch kein Zeichen für einen klaren Himmel. :sneaky:

Dann um 0 Uhr noch mal probiert. Mit dem 18x50 Stabi sofort erfolgreich, hätte aber von Galaxie über Sternhaufen alles sein können. Mit 120 mm Bino bei 28x und elektronischen Hilfsmitteln noch mal überprüft, ob es wirklich E3 war. Ja war es, dennoch leider kein klares Bild.

Hoffentlich wird es bald mal was....
 
Hallo zusammen,
gestern hatte ich zunächst den obligaten Wolkenhimmel. Also: Als Alternative "Dr. Who" im TV gucken, ist ja auch ein bisschen was mit Weltall ;) . Ein kurzer Blick nach draußen läßt im Augenwinkel den Mond aufblitzen, "ah - Mond", denke ich "....Mond!...", "...ähhh klarer Himmel... - ...KLARER HIMMEL !!!...".
Jacke, Mütze, Brillenband, Sternwartenschlüssel und das nötgiste Equipment gepackt - und GO! 20 Min. später ist die Kuppel der Vereinssternwarte auf. "Wieso ist hier keiner - egal, Platz für mich". Der Wind blies feste aus WSW über's Feld und zum Glück am offenen Kuppelspalt vorbei.

C2022 E3 (ZTF) 23-01-31b.jpg

Der Komet war trotz des Mondlichts schnell gefunden. Der Mond zu ca. 80 % beleuchtet, schadete der Sichtung aber wenig, Details mögen ein gelitten haben.
Um den besten Anblick zu bekommen habe ich versch. Okulare (51x, 90x, 200x und 255x) und Filter (Lumicon deepsky, Baader UHC-S, swan) ausprobiert. Alle Filter brachten durch die Abdunklung des Hintergrundes Vorteile. Der swan gewann aber nur knapp vor dem UHC-S. Die Zeichnung ist mit 90x und swan-Filter entstanden. Der Pfleil zeigt die Bewegung während der Beobachtung (31.01.23; 21.40-22.35 MEZ mit einem C11, Zeichnung 22.13 MEZ).
Bei längerem Anschauen wirkte die Koma ein wenig erdnussförmig. Der Komet war schnell unterwegs, ich habe sicher rd. 20 Min bei versch. Vergrößerungen einfach nur den Versatz vor dem Fixsternhintergrund verfolgt. Nach 2 Min. konnte man bereits ein Ortsveränderung wahrnehmen. Unsicher war ich bei der Wahrnehmung von Farbe. Gelegentlich hatte ich den Eindruck eines türkisen Pastelltones, das bleibt aber mit viel Unsicherheit behaftet!
Bei hoher Vergrößerung (200 und mehr) war der false nucleus flächig zu erkennen und wirkte wie eine "Hundeknochenform". Es können sicher auch seeing-Effekte gewesen sein, die den Kernbereich "verwaberten". Der Kern war dicht und gut kondensiert. Neben dem Kern erschien ein hellerer Innenbereich, der in eine diffuse struktur- und konturlose Aussenkoma überging. Letztere verlief dann mit dem Himmelshintergrund. Die beiden Sterne am unteren Rand sind SAO 6124 und SAO 6138.


Hat echt Spaß gemacht:p
Uwe
 
Hallo,
Nach einigen hier nicht berichteten schönen Sichtungen bei seltenen Wolkenlücken im 8x56 FG heute hardcore bei quasi Vollmond:
Ich habs diesmal mit dem FS60 versucht: 32 mm/11 fach: zu erkennen ohne jegliche Pracht; 19 mm/18 fach mit Schweifansatz, bester Anblick, 7mm/51 fach Koma deutlicher, Schweif "weg"
VG, DThomas
 
moin, grad mit bissl Mond, SQM daher 18MPSAS, Schleier. Binoptic 80 Lomo BT, 24mm Pano, 12mm Nagler 12mm, also 20x und 40 fach... schnell gefunden, Capella ist ja grad nah... unspektakulär, Schweifansatz erahnt, eher Eindruck eines nicht aufgelösten Kugelhaufens... halt einer, der vorm Sternenhintergrund entlangdüst...

Hoffe, ab dem 8 , wenn der Mond langsam weicht, ist er noch brauchbar und das Wetter spielt mit...

CS, Maiko
 
Moin moin
Hab den Kometen auch gerade wieder beobachtet mit dem 10x56 FG. Der hat aber einen Satz gemacht jetzt neben Capella. Macht aber Spaß ihn zu verfolgen

Gruß Thomas
 
Hallo,

Gestern Abend konnten wir den Kometen ebenfalls wieder beobachten, bei störendem Vollmond und Kälte in Ferngläsern und 16" Dobson. SWAN Filter brachte (abermals) keine merkliche Verbesserung. Schweif war teilweise zu erahnen. Wir werden auch abwarten und hoffen, dass bei Abwesenheit des Mondes nochmal mehr geht. Weitere Trostobjekte des Abends: M42 mit Farbe(!), Sirius B (ja?), Mars mit dunklen Oberflächenschemen. Und natürlich, Flucht nach vorn, etwas Mond. Südrand und Mare Crisium Gegend.

Danke ZTF,
CS,
Henning
 
Hallo zusammen,

gestern Abend so gegen 20 Uhr konnte ich den Kometen sehen. Er beswegt sich sehr schenll (ca. 15' pro stunde) im Sternbild Fuhrmann nach Süden. Im 8x50 Sucher leicht bei nahezu Vollmond zu erkennen. Helligkeit habe ich nicht geschätzt dürfte aber um 5m liegen.

cs
Lothar
 
Heute mal viele Grüße aus dem Bayrischen Wald. Komet mit 8x56 einfach, Schweifansatz sichtbar; schon wieder deutlich besser bei nicht blendendem Mond. M38/36 als Zugabe. Im 8x20 ist der Komet auch zu erkennen, ziemlich schwach.
 
Heute abend habe ich die selben drei Ferngläser auf den Kometen gerichtet, die ich für meinen Bericht vom 30. Januar verwendete (siehe Post #41). Obwohl der FST-Wert im Zielgebiet heute um mehr als eine Magnitude besser war (5m2 heute gegenüber 4m0 am 30. Jan.) konnte ich ZTF nicht im 2x54 Fernglas ausmachen. Der Komet ist also schwächer geworden. Im 20x60 war eine Asymmetrie und die Ahnung eines Schweifs zu sehen.

Im 7x45 Fernglas war, wie Uwe oben andeutet, der Vergleich mit den Messier-Haufen in Fuhrmann und Zwillinge interessant. Messier schrieb seine Liste ja als Kometen-Ausschluss-Liste. Welcher der Kandidaten - M35, M36, M37 und M38 - ähnelt also dem Kometen am ehesten? Ich fand, dass M36 eine ähnliche Ausdehnung hatte aber eine Spur heller war. Sehr ähnlich war M37, mit fast identischer Größe und Flächenhelligkeit. M37 ist ein dichter Haufen mit vielen schwachen Sterne die bei niedriger Vergrößerung unaufgelöst bleiben. Mit dem 20x60 Fernglas kommen alle Messier-Haufen in die Auflösung, das ist schon zu viel Vergrößerung für den "Messier-Vergleich".

Gruß, Christopher
 
kurz vor Mondaufgang im 10*50 Fuji... Komet sofort gefunden, fand ihn recht ähnlich zu M36, nur schwächer... mit M37 hab ich nicht verglichen, nur noch mit M38, der war recht verschieden... konnte - freihand - keinerlei Details sehen... hoffe, morgen mit einem der Binoptics eine Gelegenheit zu haben...

CS, Maiko
 
Hallo, hier mein Versuch einer Aufnahme mit einer PlayerOne Neptune mit Baader IR+UV-Filter und einem 35mm Fotoobjektiv auf 5,6 abgeblendet vom Flohmarkt ( Koma :-( ). Es ist ein Stack ohne Darks und ohne Biases von 72 Bildern mit je 30s Belichtungszeit. Aufnahmezeitpunkt/Ort 2023-02-06 etwa 23:30 MEZ nördlich von Halle/Saale auf dem Land. Die Temperatur der ungekühlten Kamera betrug etwa 3 +/- 1 °C.

2023-02-07T09.53.51.png

Nach Bearbeitung mit gimp: Damit habe ich Helligkeit und Kontrast verändert.
2023-02-07T09.53.51_V2.png
 
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