komme mit Sucher nicht klar ...

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singsling

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hallo,

ich hab schon wieder eine frage:
an meinem newton ist ein 9x50 sucher (steht zumindest so in der anleitung).
irgendwie komm ich mit dem ding nicht klar.
der kippelt irgendwie in der halterung drin rum, dass er sich sofort verstellt, wenn man drankommt.

außerdem hab ich gestern gemerkt, das mir das gesichtsfeld viel zu klein ist. ich kann irgenwie nichts finden damit, mir fehlt da völlig die orientierung...

jetzt hab ich mir überlegt, das ding vielleicht durch einen led-sucher zu ersetzen.wenn ich das richtig verstanden hab, funktioniert der ohne vergrößerung, d.h. ich "zeige" mit dem roten punkt dann einfach auf der stern den ich sehen will !? funktioniert das so???
ich hab bei APM einen von bresser gefunden APM .
ist der empfehlenswert?
oder besser den Baader Sky Surfer III von TS
gibts noch andere preiswerte alternativen?

cs
anna
 
Hallo Anna,

probier mal nen Haargummi mit in die Halterung zu klemmen: von vorne auf den Suchertubus schieben, dort müßte ne Nut sein, den Gummi in die Nut bugsieren und dann alles zusammen in die Halterung schieben. Wenn Du ein Modell mit 2x3 Schrauben hast, vielleicht mal die Schrauben und die Gewinde checken.

CS

Klaus
 
... probier ich mal...

er hat nur 3 schrauben (eine mit feder und zwei zum justieren)
hmmm. da ist tatsächich noch ne rille vorne drin - genau da wackelt er!?)

danke

hat trotzdem noch jmd. ne meinung zu den led-suchern?

cs
anna
 
Hallo Anna,

LED sucher oder auch Telrad und Riegl-Quickfinder sind schon eine feine Sache (einen günstigen
Telrad gibt es gerade im Biete-Board).
Zu Anfang halte ich eigentlich eine Kombinatiom aus beiden Sucherarten für sehr sinnvoll,
von daher ist der Tip mit dem Haargummi in der Nut schon sehr gut. Denn in diese Nut gehört
normalerweise ein schwarzer Gummiring der den Sucher in der Halterung zentriert. So ist er dann über
die drei Schrauben problemlos einzustellen und hält die Position.

CS
*entfernt*
 
HAllo Anna,
ich habe einen Leuchtpunktsucher. Man schaut durch eine Linse ohne Vergrößerung. Man muß sich aber recht oft verrenken, um das gesuchte Objekt mit dem roten Punkt in Übereinstimmung zu bringen und manchmal ist der Punkt auch viel zu hell, so dass man nichts mehr sieht. Für die Sonnenbeobachtung auch nicht geeignet! Und ich habe aufgegeben, etwas im Zenit suchen zu wollen. Keine Lust mehr.
Also habe ich mir einen Sucher gekauft. 8x50.
Der saß auch ganz wackelig in seinem HAlter, aber mit dem Gummi in der Rille oben und 2 kleine Stückchen Filz hinten habe ich den Suchertubus festgemacht. Und dann bei Tag an einem weit entfernten Objekt den Ausblck des Suchers mit dem Ausblick des Okulars abgestimmt/justiert, das war dann aber garnicht schwierig. Als der Sucher erst mal fest war.
Im Dunkeln konnte ich noch fast nichts machen ausser Mond, über den Himmel seit WOchen sage ich jetzt lieber nichts mehr. Also, den leuchtpunktsucher werde ich sicher weiterhin verwenden, aber nicht für alles geeignet. Das Blickfeld im Sucher sollte eigentlich ausreichend sein-vielleicht braucht man ein wenig Übung. Eine grobe Ausrichtung mache ich immer hinter dem Skop- den Blick knapp über dem Sucher, bevor ich durchs Loch gucke, damit ich die Richtung finde. Ich würde sagen, bastle doch erstmal, ist nicht schwer, bevor Du unnötig Geld ausgibst.
Liebe Grüße
Siri
 
Hi Anna!
Mir ging es früher genauso wie dir, ich hatte einen sehr wackeligen Sucher, durch den ich nicht wirklich viel erkennen konnte, seit dem bin ich nicht mehr gut auf Sucher zu sprechen, obwohl es bestimmt auch einige sehr gute geben wird.
Ich hab dann ne ganze Weile nur übers Rohr gepeilt und hab mit dem Okular mehr oder weniger lange gesucht.
Irgendwann bin ich dann auch auf diese Leuchtpunkt- und Zielkreissucher gestoßen und habe mir auch gleich einen Quickfinder zugelegt. Mit dem ist das Finden jetzt wirklich kein Problem mehr, geht ruckzuck!!
Zielkreise sind meiner Meinung nach viel besser als ein leuchtender Punkt, der das Objekt beim Finden verdeckt. Mit den Kreisen kann man sich wunderbar auch an Sternen in der Umgebung orientieren. Ob man den zusätzlichen 4° Kreis des Telrads braucht muss man selbst entscheiden, ich komme mit den 2° und 0,5° Kreise sehr gut zurecht.

Die Kombination mit einem 2" Weitwinkelokular mit ca. 2° wahrem Gesichtsfeld halte ich für optimal, damit lässt sich wohl so gut wie alles finden! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Gruß, Alex
 
@ Günther: werds mal probieren. trotzdem ist der sucher meiner meinung nach zu klein (gesichtsfeld).
ich wollte mir z.b. kassiopeia anschauen und hatte im sucher immer nur einen stern und dann wusste ich immer nicht, welcher das nun ist und in welche richtung nun die anderen sind... ist als anfänger halt schwer mit der orientierung <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/crazy.gif" alt="" /> deswegen dacht ich, ist so ein led-sucher einfacher ...

@siri: in die sonne gucken will ich sowieso nicht. und eine zu helle led malt man mit nem edding zu <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> - hab ich gelesen ...
mit dem lidl gings auch einfacher mit dem ausrichten... diese 8" tonne ist halt auch ein bißchen sperriger auf dem stativ. man muss sich schon manchmal zeimlich verbiegen... und ich muss noch viel üben !
zum wetter sag ich auch nichts mehr <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" /> hatte nur gestern für 2-3 stunden glück...

danke für eure tipps
cs
anna
 
Hallo Anna,

ich bin auch ein begeisterter Leuchtpunkt-User <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />

Der einfache tut sicher auch seinen Dienst, hatte zu Beginn ein ähnliches Modell von Skywatcher, dann einen Rigelquickfinder, der halt eine gute Ecke teurer ist, aber dafür schön zu bedienen ist und eine Pulsfunktion hat (falls die Dimmung mal nicht ausreicht). Inzwischen hab ich noch den Baader Skysurfer III angeschafft, der bietet meiner Meinung nach das beste Preisleistungsverhältnis <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Grüße Benny
 
Kurze Nachfrage hierzu an alle: Wenn ich Cartes de Ciel nehme und dort von einem identifizierten und im teleskop eingestellten Objekt Rektaszension und Deklination rauslese, die beiden Skalen am Teleskop entsprechend verdrehe, dann müsste ich doch jedes andere Objekt aus Cartes de Ciel rauslesen und mein Teleskop dorthin fahren können, oder? Dazu muss das Teleskop wahrscheinlich sauber auf Polaris eingenordet sein. Macht "man" das nicht so üblicherweise? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> Go-to Teleskope arbeiten doch auch so.
Gruss und CS,
Rüdiger (heute im Morgengrauen durch Jupi und seine vier Gesellen erfrischt... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />)
 
Das würde ich auch gern mal wissen!!

Habe mir bei meinem ersten Teleskop auch gedacht, dass die Skalen auf der Montierung doch genau so zu gebrauchen sein müssen und das Profis das bestimmt immer so machen. (an Computer hatte ich damals noch nicht gedacht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" /> )

Nach einigen Versuchen die zwar grob zum Ziel führten, aber doch so ungenau waren, dass die Methode nicht zu gebrauchen war, habe ich den Skalen keine Beachtung mehr geschenkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />

Gruß, Alex
 
Hallo nochmal,

>
Ich würde sagen, bastle doch erstmal, ist nicht schwer, bevor Du unnötig Geld ausgibst.
>
Würde ich auch sagen.

Ein Sucher hat den Vorteil, dass Du viel schwachere Sterne siehst als mit blossem Auge. Damit kann man dann in Verbindung mit nem Sternatlas prima Star-Hopping machen und sich gut an Objekte ranpirschen, die weit von hellen Orientierungsteren entfernt sind.

Wichtig ist:
- üben, einen bestimmten Stern anzupeilen, im Sucher zu sehen und dann als Ausgangspunkt zu nehmen
- das Gesichtsfeld und die Orientierung des Suchers kennenlernen
- ein Gefühl dafür kriegen, wie groß die Abstände zwischen Sternen im Sucher im Vergleich zum Sternatlas sind.

Dann kann man nach Sternmustern im Atlas suchen, die im Sucher einstellen und so Objekte einstellen die man im Sucher nicht direkt sieht, die aber laut Atlas in der Nähe dieser Sternmuster sein müssen. Anschliessend kuckt man durchs Aufsuchokular am Teleskop - et voila.

Das war bei mir am Anfang ne ziemlich frustige Angelegenheit. Irgendwann machts aber Klick und dann geht das fast automatisch.

CS

Klaus
 
... es sind ja eben die schwächeren sterne, die mich dann irritieren, wenn ich durch den sucher gucke und keine starken stern erwische, den ich eindeutig identifizieren kann.
ich find mich halt leichter zurecht, wenn ich genau weiß, das ist jetzt der und der stern. sicher. und dann gehts ans "weiterhangeln" mit nem 25mm oder nem weitwinkel ... und dann vergrößern...
soweit die theorie <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
(hab bis jetzt immer in stellarium geschaut wo was ist...)

der sucher hat mich jedenfalls gestern bald zur weißglut gebracht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smirk.gif" alt="" />

cs
anna
 
Hi anna,

Klaus Tipp ist genau richtig. Dort in der Rille des Suchers muss ein Gummi rein, sonst wackelt er.
Fehlt das Gummi kannst du mit dickerem Tesafilm helfen, denn du ein paar mal um den Sucher wickelst so dass er dann fest sitzt. (Habe ich auch gemacht nachdem mir das Gummi gerissen ist).

So ein Sucher ist eigentlich eine feine Sache, gerade bei aufgehellten Stadthimmel unerlässlich. Das Gesichtsfeld sollte etwa 5° betragen und es sollten mindestens 2 Sterne von CAS reinpassen.

Gruß

Lots
 
Hallo,
Ich habe einen 8x50 Sucher an meinem Newton und bin eigentlich von Anfang an daran gewöhnt und würde ihn auch nie gegen einen Telrad tauschen.
Kleiner Tipp für den Anfang: Wenn es mal mit der Orientierung im Sucher nicht so klappt, einfach das zweite Auge auch offen lassen. Dann sieht man den Kreis des Suchergesichtsfeldes und das Fadenkreuz über dem wirklichen Himmel und kann dann einen ausgesuchten Stern mit dem Sucherbild in Deckung bringen und dann das zweite Auge wieder zu machen. Dann weiß man wenigstens, wo man sich gerade befindet und hat etwas mehr Orientierung

Clear Skyes
 
Hallo anna,

im ersten Schritt muss der Sucher genau auf das Hauptrohr justiert werden. Das geht tagsüber an
einem weit entfernten Objekt oder Nachts an einem wirklich hellen, nicht zu verwechselnden Stern.
Wichtig ist, dabei die Vergrößerung (am Hauptrohr) zu steigern, je höher die Vergrößerung und
je kleiner das Gesichtsfeld um so genauer kannst Du den Sucher ausrichten.

Bei der Aufsuche von Objekten siehst Du dann im Sucher (da muss man mit dem Auge aber sehr dicht
an das Sucherokular) ein wesentlich größeres Feld als im Aufsuchokular des Hauptrohres, aber eben
dort genau die Mitte des Sucherfeldes. So kannst Du Dich orientieren und dann ist eben der mit
bloßem Hauge sichtbare helle Stern in der Mitte des Feldes, auch wenn im Sucher mehr Sterne dazu kommen,
die möglicher Weise gar nicht sooo viel schwächer sind als der eingestellte Leitstern in der Mitte.
Nun fällt Dir die Benutzung von Sternenkarten leichter, da der Sucher das Sternenfeld in etwa so zeigt,
wie es auf Deiner Sternenkarte/Aufsuchkarte dargestellt ist. Dann musst Du noch etwas üben,
in welche Richtung Du schwenken musst um zum Ziel zu kommen.

CS
*entfernt*
 
Hallo Anna,

>
... es sind ja eben die schwächeren sterne, die mich dann irritieren, wenn ich durch den sucher gucke und keine starken stern erwische, den ich eindeutig identifizieren kann.
>
Ja, das Problem kenne ich gut!
Aber keine Bange, das ist eine Gewöhnungssache. Trau Dich einfach und schwenke im Sucher mal etwas hin und her, vergleiche laufend mit dem Sternatlas und versuche die Muster (Ketten, Dreiecke, Vierecke ...) wiederzuerkennen. Mit der Zeit kommt ein Gefühl dafür. Probier das mal an möglichst einfachen oder prägnanten Sternbildern. Momentan ist z.B. der Orion wunderbar geeignet: die drei Gürtelsterne passen in der Regel gut ins Gesichtsfeld eines 8x50 Suchers, die kann man leicht identifizieren und man weiss genau wo man ist. Wenn Du diese schräge Dreierkette sicher im Sucher erkennst kannst Du mal etwas weiter weg fahren und mit Mustern in der Nähe vergleichen. Dann wieder zurück zu den Gürtelsternen, dann bist Du sozusagen wieder zuhause. Oder: Saturn ist einmomentan ein gutes Objekt. versuch mal ganz gerade über das Rohr und den Sucher hinwegzupeilen, so dass Du weisst, wie "es sich anfühlt" wenn Du das Rohr genau auf einen Stern richtest.
Ganz wichtig ist natürlich, dass Du den Sucher auf das Fernrohr justiertst! Und: denk dran, dass der Sucher das BIld umdreht. Um mit dem Sternatlas vergleichen zu können muss ich z.B. meistens den Atlas so drehen, dass ich das sehe was auch der Sucher sieht.

Ansonsten kann ich hier nur Uwe Pilz zitieren: Bleib dran am Okular.

CS

Klaus
 
Kurze Nachfrage hierzu an alle: Wenn ich Cartes de Ciel nehme und dort von einem identifizierten und im teleskop eingestellten Objekt Rektaszension und Deklination rauslese, die beiden Skalen am Teleskop entsprechend verdrehe, dann müsste ich doch jedes andere Objekt aus Cartes de Ciel rauslesen und mein Teleskop dorthin fahren können, oder? Dazu muss das Teleskop wahrscheinlich sauber auf Polaris eingenordet sein. Macht "man" das nicht so üblicherweise? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> Go-to Teleskope arbeiten doch auch so.

Gibt es hierzu noch Kommentare oder passt das nicht hierher? Sollten wir diese Diskussion in einem anderen Beitrag eröffnen? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" />
Gruss und CS (das ist ein frommer Wunsch: heute gabs bei uns noch keinen einzigen Sonnenstrahl bis zum Boden. Saturn-Nacht: ohne mich... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/frown.gif" alt="" />)
Rüdiger
 
Ansonsten kann ich hier nur Uwe Pilz zitieren: Bleib dran am Okular.
... natürlich !

hab den sucher jetzt fest. danke für den tip. ich werd ihm noch einmal eine chance geben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
trotzdem bin ich noch nicht weg vom led-sucher... ich kann ihn ja bestellen und ausprobieren...

das rohr auf den stern richten ist halt bei dem dünnen rohr vom lidl ein bißchen einfacher als mit dem dicken 8"... jaja ... üben halt... ich weiß ... ich bin ein bißchen ungeduldig...

den tip mit den verschiedenen okulargrößen werd ich auch beherzigen ... (bin ich noch nicht drauf gekommen)

wenn ich das zweite auge auflasse, fang ich an zu schielen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/grin.gif" alt="" /> ...

orion-gürtel geht schon... die passen ja in den sucher...

naja warten wir mal auf den nächsten klaren tag ... dann werd ich berichten ...

cs
anna

@rüdiger: kann ich dir leider auch nicht helfen - keine ahnung.
 
Hallo Anna,

wie schon Mal erwähnt ist eine Kombination aus Deinem optischen 9x50 Sucher und einem Peilsucher
mit Sicherheit eine hervorragende Sache, wenn Beide xakt auf das Hauptrohr justiert sind.
Das zweite Auge offen lassen, ist beim Peilsucher kaum ein Problem, da hat man sich schnell dran gewöhnt.
Schwieriger ist das schon beim einäugigen Blick in das Okular, am optischen Sucher ganz schwer,
weil man sich auch noch verrenken muss.
Am Hauptrohr hat man mit zwei offenen Augen den Vorteil, unverkrampfter Einblicken zu können
und den Nachteil, dass man das was das freie Auge sieht, ausblenden muss. Das lernt das Gehirn nur
langsam, geht zuerst nur wenn es richtig dunkel ist, bis es manche Leute sogar bei Tageslicht können.
Hilfreich ist eine bequeme Augenklappe oder ein Beobachtungstuch ganz über den Kopf.
Aber....in der Ruhe liegt die Kraft, immer Schritt für Schritt. Unser Hobby ist am schönsten,
wenn man Zeit und Geduld aufbringen kann.

CS
*entfernt*
 
Hallo,

im Prinzip funktioniert es genau so, aber leider sind diese Skalen meistens
eher Zierringe als echte Meßwerkzeuge. Je nach Teleskop und Okular hat man
so 1° bis 3° echtes Gesichtsfeld bei der Minimalvergrößerung und selbst im
Sucher sind 5° schon ordentlich. Du müßtest als die Teilkreise auf 0,5° bis
max. 1,5° genau!!! einstellen können, damit das Objekt der Begierde im Gesichts-
feld auftaucht. Daran scheitert diese Theorie eben leider oft in der Praxis.
Außerdem muß die Einnordung des Teleskops auch noch ziemlich genau sein, sonst
scheitert es auch daran noch, und zwar um so mehr je größer die Schwenks werden.
Vernünftige Teilkreise müßten eben eher so aussehen wie runde Schieblehren und
nicht wie diese runden Plastikzollstöcke, die man an vielen Teleskopen so
findet.
 
Hallo Antonius,

super, da bin ich aber beruhigt.
Meine Teilkreise machen eigentlich einen guten und soliden Eindruck. Es sind sogar (einfach, aber immerhin) Nonius-Skalen angebracht, die Ablesegenauigkeit könnte also durchaus auf 0.1° genau sein. Also, das schreit nach Ausprobieren! Wenn es funktioniert, wäre das ja wirklich simpel.
CS,
Rüdiger
 
Hallo Anna,

also mit Sicherheit sollte vorne in die Rille ein Gummi eingelegt werden, um den Sucher zu fixieren. Aber davon mal abgesehen: Dein Problem, dass Du nix findest, könnte eine ganz andere Ursache haben. Ich hatte früher mit Suchern auch meine Probleme und habe nix gefunden, was schlichtweg daran lag, dass ich das Ding falsch verwendet habe. Ich habe früher einfach immer mit einem Auge am Sucher gesucht. Da stand mir dann immer nur das Gesichtsfeld des Suchers zur Verfügung, aber ich hatte nie eine Ahnung davon, wo ich mich am Himmel gerade befinde. Irgendwann habe ich mir angewöhnt, mit beiden Augen gleichzeitig zu suchen, eines am Sucher und mit den anderem parallel am Sucher vorbei. Dann mußte ich die Stelle am Himmel, z.B. einen Stern mit meinem freien Auge fixieren und den Sucher deckungsgleich dazu ausrichten und schon war mein Stern fixiert und ich weiß seit dem genau, welcher Stern es ist. Versuch es mal.

Gruß,

Thomas
 
... hab ich probiert... klappt irgendwie nicht. hat ja z.b. jannis oben auch schon geschrieben. ich seh zwar das fadenkreuz dann sozusagen auf den richtigen himmel, aber wenn ich das dort hinschiebe, wo der stern ist, dann bin ich sonstwo ... wahrscheinlich schiele ich doch...

außerdem hab ich zwei ziemlich verschiedene augen... mit dem einen kann ich wunderbar auf´s nahe gucken , mit dem anderen auf´s weite...
ich werd´s nochmal mit brille versuchen...

kann mir ja einen peilsucher zu ostern schenken lassen... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> damit kann ich dann gleich ostereier "anpeilen" gehen

cs
anna
 
Hallo Anna,
also mit den Suchern hatte ich Anfangs auch immer Probleme, dann habe ich mir den Tagsüber erstmal an einer dünnen Antenne von NAchbars Hausdach justiert und exat ausgerichtet. Nachts dann an einem hellen Stern ausprobiert und solange gedreht an den Stellschrauben, bis alles wirklich mittig war. Das ist nervig doch unerlässlich sonst bekommt man die Kriese.
Irgendwann bekam ich per Zufall einen Leuchtpunktsucher und pack mich an den Kopf! DAs kommt ja auch aus der Waffentechnik und ist ein Zielgerät....wie wahr!
Auf meinem Dobsi hab ich nun den 8x50 und den TElrad....besser gehts nicht....erst ziel ich im Telrad an und dann schau ich gleich parallel in den Sucher und korrigiere und dann erst durchs Oku und ist es einfach genial....liege kaum noch daneben.
Ein Sucher irritiert schon ganz schön, man sieht halt mehr als mit dem Auge und dann auch noch Seitenverkehrt! Ich kann gar nicht mehr ohne Telrad und LeD-Sucher.....dann darfste Dich echt auf Ostern freuen.....Grüßle von Anne(tte)
 
Hí Anna,
kann es sein, das die Orientierung Sucher und Scope entgegengesetzt ist?
Das hat mich in der Anfängerzeit auch irre gemacht, stört mich heute sogar manchmal noch, wenn ich mal fremd gucke.
Ansonsten kann ich Dir aus der eigenen und der Erfahrung mit vielen Beginnern nur sagen, das Peilvarianten i.d.R. das Problem lösen. Ich pers. nehme auch nichts anderes mehr, wobei mir ein einfacher Peiler reicht.
CS
 
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