stefand
Aktives Mitglied
Hallo Ina,
jetzt wird es doch konkreter, was die Entscheidung natürlich noch nicht einfacher macht.
Ein 80ED ist sehr universell, das stimmt ganz klar. Der 120er Achromat in seiner kurzen Ausführung (f/5) ein Spezialist.
Doch dort wo der 120er ein Spezialist ist, kann der 80ED ihm nicht das Wasser reichen. Den Nutzen daraus zieht man nur, wenn das Spezialgebiet des 120er auch die bevorzugte Art der Beobachtung ist. Ansonsten kann der 80ED sehr gut punkten.
Doch bei Kugelsternhaufen nützt dem 80ED auch seine hohe Vergrößerungsmöglichkeit wenig, da er bedingt durch die kleinere Öffnung (verglichen mit dem 120 Achromat) zu wenig Auflösungsvermögen besitzt.
Vieles an schwächeren Objekten, welche du beim Wandern durch den Sternenhimmel im 120er siehst, wird im 80ED nicht zu sehen sein.
Aber Am Mond oder Planeten kannst du im 80ED auch mal auf 150fache Vergrößerung gehen und dich am Bild erfreuen, genauso bei einem kleinen PN (letzterer sollte nur mit 80mm Öffnung zu sehen sein). Doch für den Urlaub oder die Reise geht in einem 80er schon einiges, wie lange dieses Gefühl anhält,ist individuell. Der Unterschied zum Dobs ist aber groß.
Zu den famosen Taks (Takahashi):
Durch einen 78er Tak durfte ich mal den M3 anschauen und war erstaunt, was mit einer sehr guten 78er Linse geht. Aber der 78er Tak kostet selbst als Tubus keine 800 Euro mehr, fällt also raus. Der 60er Tak hat für DeepSky zu wenig Öffnung, wie ich finde.
Zu deiner Anmerkung, dass der Refraktor etwas können sollte, was der Don nicht kann:
Ich glaube, dass die hier besprochenen Refraktoren nur eines optisch besser können, als der universelle Dobson: Größere Gesichtsfelder im Okular darstellen, bedingt durch die kürzere Brennweite.
Ihr weiterer Vorteil ist auf der mechanischen Seite und in Anbetracht der geringeren GRöße auch besseren Transportfähigkeit zu sehen.
CS,
Stefan
jetzt wird es doch konkreter, was die Entscheidung natürlich noch nicht einfacher macht.
Ein 80ED ist sehr universell, das stimmt ganz klar. Der 120er Achromat in seiner kurzen Ausführung (f/5) ein Spezialist.
Doch dort wo der 120er ein Spezialist ist, kann der 80ED ihm nicht das Wasser reichen. Den Nutzen daraus zieht man nur, wenn das Spezialgebiet des 120er auch die bevorzugte Art der Beobachtung ist. Ansonsten kann der 80ED sehr gut punkten.
Doch bei Kugelsternhaufen nützt dem 80ED auch seine hohe Vergrößerungsmöglichkeit wenig, da er bedingt durch die kleinere Öffnung (verglichen mit dem 120 Achromat) zu wenig Auflösungsvermögen besitzt.
Vieles an schwächeren Objekten, welche du beim Wandern durch den Sternenhimmel im 120er siehst, wird im 80ED nicht zu sehen sein.
Aber Am Mond oder Planeten kannst du im 80ED auch mal auf 150fache Vergrößerung gehen und dich am Bild erfreuen, genauso bei einem kleinen PN (letzterer sollte nur mit 80mm Öffnung zu sehen sein). Doch für den Urlaub oder die Reise geht in einem 80er schon einiges, wie lange dieses Gefühl anhält,ist individuell. Der Unterschied zum Dobs ist aber groß.
Zu den famosen Taks (Takahashi):
Durch einen 78er Tak durfte ich mal den M3 anschauen und war erstaunt, was mit einer sehr guten 78er Linse geht. Aber der 78er Tak kostet selbst als Tubus keine 800 Euro mehr, fällt also raus. Der 60er Tak hat für DeepSky zu wenig Öffnung, wie ich finde.
Zu deiner Anmerkung, dass der Refraktor etwas können sollte, was der Don nicht kann:
Ich glaube, dass die hier besprochenen Refraktoren nur eines optisch besser können, als der universelle Dobson: Größere Gesichtsfelder im Okular darstellen, bedingt durch die kürzere Brennweite.
Ihr weiterer Vorteil ist auf der mechanischen Seite und in Anbetracht der geringeren GRöße auch besseren Transportfähigkeit zu sehen.
CS,
Stefan
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