KayAlf
Aktives Mitglied
Guten Abend in die Runde. Vor längerer Zeit habe ich in diesem Beitrag meine Modifikationen am Ertel Vermessungsstativ aus BW-Beständen gezeigt. Die Spreizsicherung und der Wechsel auf die stabilen Knebelschrauben anstelle der originalen Flügelmuttern haben die Stabilität des Stativs deutlich angehoben. Der Vorteil des Ertel Stativs ist die Grundhöhe von über 110 cm bis zur Oberfläche der Stativplatte, was das Stativ für den Einsatz mit längeren Refraktoren prädestiniert...bislang hat mich aber immer der originale Kugelkopf gestört.
Im Nachbarforum bin ich in Kontakt mit einem Sternfreund, der auf der Suche nach einer günstigen Verbesserung seines Setups ist. Im Raum stehen hier vor allem das derzeitige Alu-Stativ sowie langfristig der Tausch einer EQ3 gegen eine EQ5. Im Zuge des Kontakts habe ich mich nochmal intensiv mit der Stativplatten-Adaption beim Ertel befasst und habe eine geniale und sehr hilfreiche Entdeckung gemacht:
Wenn man den Kugelkopf aus der Basisaufnahme entfernt, passt in die klemmbare Innenschale nun der Berlebach Moduleinsatz 7 wie angegossen in die Aufnahme. Selbst die untere massive Verschraubung des Moduleinsatzes kann bis auf Anschlag angezogen werden und der Moduleinsatz gleitet noch sanft und satt in der Kugelschale ohne merkliches Spiel nach oben oder unten. Mit der original Knebel-Schraube des Kugelkopfes lässt sich dann der Moduleinsatz auch stabil anziehen und ein Verdrehen des Moduleinsatzes ist verlässlich unterbunden. So wurde aus dem etwas stiefmütterlich behandelten Ertel Stativ doch noch ein einsatzfähiges Stativ mit Standard-Aufnahme für Vixen Super-Polaris / GP / EQ5 und Klone, eben alle Montierungen, die unten einen Zapfen mit 60mm Durchmesser, 20 mm Länge und zentraler M10 Schraube besitzen.
Hier die Modifikation in Bildern, zuerst nochmal die erste Modifikation mit Spreizsicherung und originalem Kugelkopf:

Und nun der Ausbau mit Moduleinsatz 7:

Das Ertel Stativ steht wie eine 1 und wird wohl das wackelige Alustativ des Sternfreundes in Kürze ablösen. Zur zwischenzeitlichen Nutzung mit seiner EQ3 werde ich noch einen Reduzierring anfertigen, der den Innendurchmesser des Topfes für den Montierungszapfen von 60 mm auf 40 mm reduziert. Die Spreizsicherung hat noch weitere Bohrungen für andere Spreizwinkel bekommen, auch eine dreieckige Ablageplatte kann nun angebracht werden.
Ich bin wieder einmal total von den Stativen aus Mulda und dem vielseitigen Zubehör begeistert...ob die selbst wohl wissen, was mit den Teilen alles möglich ist?


Vielleicht hift es auch anderen beim Pimpen der alten BW-Stative...für weitere Infos stehe ich gerne zur Verfügung. Viel Spass und viele Grüße
Kay
Im Nachbarforum bin ich in Kontakt mit einem Sternfreund, der auf der Suche nach einer günstigen Verbesserung seines Setups ist. Im Raum stehen hier vor allem das derzeitige Alu-Stativ sowie langfristig der Tausch einer EQ3 gegen eine EQ5. Im Zuge des Kontakts habe ich mich nochmal intensiv mit der Stativplatten-Adaption beim Ertel befasst und habe eine geniale und sehr hilfreiche Entdeckung gemacht:
Wenn man den Kugelkopf aus der Basisaufnahme entfernt, passt in die klemmbare Innenschale nun der Berlebach Moduleinsatz 7 wie angegossen in die Aufnahme. Selbst die untere massive Verschraubung des Moduleinsatzes kann bis auf Anschlag angezogen werden und der Moduleinsatz gleitet noch sanft und satt in der Kugelschale ohne merkliches Spiel nach oben oder unten. Mit der original Knebel-Schraube des Kugelkopfes lässt sich dann der Moduleinsatz auch stabil anziehen und ein Verdrehen des Moduleinsatzes ist verlässlich unterbunden. So wurde aus dem etwas stiefmütterlich behandelten Ertel Stativ doch noch ein einsatzfähiges Stativ mit Standard-Aufnahme für Vixen Super-Polaris / GP / EQ5 und Klone, eben alle Montierungen, die unten einen Zapfen mit 60mm Durchmesser, 20 mm Länge und zentraler M10 Schraube besitzen.
Hier die Modifikation in Bildern, zuerst nochmal die erste Modifikation mit Spreizsicherung und originalem Kugelkopf:

Und nun der Ausbau mit Moduleinsatz 7:

Das Ertel Stativ steht wie eine 1 und wird wohl das wackelige Alustativ des Sternfreundes in Kürze ablösen. Zur zwischenzeitlichen Nutzung mit seiner EQ3 werde ich noch einen Reduzierring anfertigen, der den Innendurchmesser des Topfes für den Montierungszapfen von 60 mm auf 40 mm reduziert. Die Spreizsicherung hat noch weitere Bohrungen für andere Spreizwinkel bekommen, auch eine dreieckige Ablageplatte kann nun angebracht werden.
Ich bin wieder einmal total von den Stativen aus Mulda und dem vielseitigen Zubehör begeistert...ob die selbst wohl wissen, was mit den Teilen alles möglich ist?
Vielleicht hift es auch anderen beim Pimpen der alten BW-Stative...für weitere Infos stehe ich gerne zur Verfügung. Viel Spass und viele Grüße
Kay