Konzept von SvBony Germany

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Nur ein Beispiel:
Hab ne externe 1TB SSD Festplatte bestellt, es kam ne 1TB HDD Platte, hab es reklamiert, es kam die richtige nach wenigen Tagen und die "falsche" durfte ich behalten.
So ist es. Ich bestelle seit ich wieder in Deutschland wohne, also seit etwa 7 Jahren, praktisch alles was sich lohnt, also wo mit die Wartezeit nicht zu lang ist, und der Preisunterschied zu D min. 30% ist, direkt in China. Ich kann mich nicht erinnern, das ich jemals einen finanziellen Verlust durch Defekt oder fehlenden Support hatte. Da waren auch viele teure Teile bei, z. B. 2 Askars, , Cameras ( unter anderem imx571, imx533, imx290, imx183, und kürzlich eine Player One Uranus C) . Die 571 Touptek z. B. hab ich für etwa 1000 Euro bekommen . So ist das mit allem. Ich bin in erster Linie Weltbürger, daher kaufe und verkaufe ich global, wo es halt passt. ?
 
Einigen ist nicht bewusst, das viele ihrer Gerätschaften, oder anderen Dingen, chinesische Wurzeln/Innereien hat.
dem kommen wir doch auch gar nicht mehr aus.
Dieser kreuz und quer Handel über den Globus hat sich fest etabliert. Daraus zu kommen... ... ... :unsure:.

Mal was geschichtliches dazu, dieses hoch gelobte Made in Germany wurde vom UK ende des 19. Jahrhunderts eingeführt und wurde als Warnung vor Billigware verstanden.
So ändern sich die Zeiten ;).
 
Hallo!

Niemand (zumindest fast niemand) überlegt sich vor dem Kauf von irgendetwas, woher er in zehn Jahren Ersatzteile dafür bekommen wird. Zumindest ist das für die meisten Kunden kein Entscheidungskriterium beim Kauf. Oder sogar andersherum: Eine seit Jahrzehnten etablierte Marke wie Celestron kaufe ich unter anderem deswegen, weil ich davon ausgehen kann, dass es dafür auch noch in vielen Jahren Ersatzteile und Support geben wird, anders als bei Produkten mit Phantasiemarkennamen.

Selbstverständlich kostet ein Schrittmotor aus dem Ersatzteillager des Teleskopherstellers mehr als direkt beim Schrittmotorhersteller oder im Elektronikbedarf. Aber zwischen einem „fairen“ Mehrpreis (einen Faktor 3 würde ich da durchaus akzeptieren) und dem, was da teilweise verlangt wird, ist oft ein unschöner Unterschied.

Grüße
Maximilian
Grins... Eine etablierte Marke wie Celestron, gehört, wie Skywatcher, Tasco, Orion, zu Synta ( Taiwan) , Endmontage der oft zugekauften Komponenten ist bei SSOT ( Suzhou Synta Optical Technologie, China) und bei Ningbo Sunny ( Taiwan Company, Manufacturing in China, Sunny Company Holding ist auf dem Cayman Islands) .
 
Es wird "fair" geschrieben, gemeint ist aber "billig", das regt mich einfach auf. Warum schreibt man nicht das was man meint; ist es das schlechte Gewissen, oder Fahrlässigkeit, oder ist man kein Muttersprachler?
 
Unter (fair) fairen Preis verstehe ich ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wenn ich, wie du, fair gegen billig austausche, kommt was anderes raus. Das wäre wie billiger Preis, billige Leistung.
 
Für 10 Jahre ist Faktor 3 halt sehr wenig. Das Dong liegt 10 Jahre irgendwo in einem Lager und wartet darauf, ob es vielleicht irgendwann verkauft wird.
Der Unterschied zu anderen Herstellern ist halt, dass du den dann überhaupt noch bekommst.
Insofern sehe ich da schon einen sehr grossen Wert. Reich wird mit dem Verkauf dieses Dings sicher niemand.
Wenn das ein Standardteil ist, der Hersteller bekannt und das Ding noch verfügbar, dann kauf es da.
 
Unter (fair) fairen Preis verstehe ich ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wenn ich, wie du, fair gegen billig austausche, kommt was anderes raus. Das wäre wie billiger Preis, billige Leistung.
Das fair hier wird eher als fair gegenüber dem deutschen Kunden gesehen... Das ist nun mal auf einem globalen Markt so, das der Handel auf unterschiedlichen Wohlstands Leveln beruht. Wären alle gleich, gäbe es viel weniger globalen Handel. Nur können nicht alle auf unserem Level sein, da die Erde dafür zu wenig Recourcen hat.
 
Hallo!
Wenn das ein Standardteil ist, der Hersteller bekannt und das Ding noch verfügbar, dann kauf es da.
Das ist einer der unfairen Tricks, mit denen leider überall gearbeitet wird (Waschmaschine, Fernrohr, Flugsimulator, ...). Meistens sind es Standardteile die es auch in 20 Jahren noch gibt. Nur sind die Beschriftungen unkenntlich gemacht oder die Teile von vornherein unbeschriftet eingekauft, so dass man das Ersatzteil eben nicht selbst irgendwo beschaffen kann. Am schlimmsten war es bei der Waschmaschine, da war der Drucksensor defekt, der die Wasserstandshöhe misst. Mann konnte erkennen, dass er von Siemens Halbleiter war, Typenbezeichnung war keine drauf. Vergleichbare Sensoren liegen übrigens in der 5 Euro Preisklasse. Der Waschmaschinenhersteller verkauft keine Ersatzteile an Endkunden sondern schickt einen Techniker, der sie einbaut. Einen Tag Urlaub weil man ja daheim sein muss wenn der kommt und 380 Euro für die Reparatur. Inklusive Ersatzteil.... Wäre es nicht eine sehr gute Waschmaschine, dann hätte ich für das Geld locker eine neue bekommen. Sowas meine ich mit „nicht fair".

Beim Celestron Fernrohr war es nur ein kleines Plastikzahnrädchen in einem Servormotorgetriebe. Heute habe ich einen 3D Drucker, da hätte ich es selbst hergestellt, damals hatte ich leider noch keinen. Wahrscheinlich sind diese Zahnräder in fast allen NexStar Montierungen, von denen zigtausende verkauft wurden. Pfennigteile, klein, die Lagerhaltung also durchaus lohnenswert. Der Hersteller verkauft keine Ersatzteile in Länder, in denen er einen Generalimporteur hat. Der Generalimporteur (mit diesem Forum eng verbandelt) verkauft keine Ersatzteile an Endkunden, genauso wie wir das vom Waschmaschinenhersteller schon kennen. Also einschicken und reparieren lassen (mit viel Gebettel seitens des Kunden, weil der Importeuer eigentlich keine Zeit für sowas hat). Mit Porto hin und zurück 200 Euro. Für ein Zahnrad aus der 10 Cent Klasse. Das nenne ich eine „nicht faire“ Preisgestaltung.

Sowas passiert einem bei SVBONY nicht.

Grüße
Maximilian
 
Haben die Armen zu wenig oder wir - die Reichen - nicht vielleicht zu viel?
Rechnerisch* leben wir seit elf Tagen auf Pump für dieses Jahr.

Alle übrigens, auch die Armen, die am wenigsten dafür können.


* Nach der These des Earth Overshoot Day
Da wir natürlich unseren Wohlstand behalten wollen, muss woanders gespart werden... So ist das in einem globalen Wettbewerb
 
Wir sind alle Akteure auf den Märkten, auch im Bereich Optik und Astronomie. Auch hier gibt es einen Marktplatz. Warum nicht darüber diskutieren, wie man seine Kaufentscheidungen trifft?

Wie man sieht, kann man 2 unversönliche Standpunkte einnehmen:

1. Einen globalen, sachlichen - vertreten durch den Homo oeconomicus
2. Einen lokalen - vertreten durch den Nationalökonom

Zu 1. Der Homo oeconomicus prüft im Einzelfall allein den Faktor Qualität/Preis und entscheidet dann rein mathematisch über den Kauf. Es wurden (siehe oben) schon sehr schlechte (bis Betrug) aber auch gute Erfahrungen mit Produkten aus der Volksrepublik gemacht, insofern kommt eine stochastische Komponente hinzu (ein gewisses Risiko ist einzukalkulieren). Alles andere interessiert den Homo oeconomicus nicht. Freier Welthandel ist gut, daher muss man global kaufen und denken.
Das scheint rational, da quantifizierbar, lässt aber viele wichtige nicht-rationale Faktoren, die erfahrungsgemäß auch fürs Überleben wichtig sind, unberücksichtigt. Gerade in unserer Zeit scheint die WIrtschaftskraft wieder politischen Zielen untergeordnet zu werden. Am Ende entscheidet eben auch heute noch allein die physische Gewalt. Der Homo Oeconomicus hat seine Überzeugungskraft 2008 eingebüßt.

Zu 2. Jedes gekaufte Produkt aus China schwemmt Euros aus unseren Taschen in die Kassen der chin. Firma und des Staates (Steuern) - natürlich auch etwas in die des lokalen Händlers. Somit gehen summa summarum bei uns die damit verbundenen Arbeitsplätze, Kapital und vor Allem das Wissen um die effiziente Produktion verloren. Die Produktionsketten sind bereits sehr löchrig, daher sind wir ziemlich abhängig, was nicht prinzipiell schlecht, aber doch gefährlich ist. Zusätzlich werden wir zur Faulheit erzogen, denn wir konsumieren weiter wie bis her, da die durch China niedrigen gehaltenen Preise es ja erlauben. Das ist jedoch eine Falle. Denn, wenn China z.B. morgen entscheidet, Kuka nächste Woche zu schließen (und das könnte die Führung tun, denn sie kontrolliert die Firmen zu 100%), können BMW, Daimler,... alle dichtmachen, denn ihre Produktionshallen sind voller Kuka Roboter. Der Kauf von Kuka und anderen Perlen war ein sehr cleverer Schachzug der Chinesen und zeugt von der groben Fahrlässigkeit der früheren Regierung angesichts der rein nationalen Politik Chinas aber auch der USA (Trump: "America First!"). China entscheidet also mit über unsere Produktion. Unsere Souveränität ist dahin, da die Angestellten in den chin. kontrollierten Werken keine die nationalen Interessen vertretende Politik dulden werden, wenn sie dadurch ihre Jobs verlieren. In einer Demokratie entscheiden eben die Arbeitnehmer mit über die Politik. Daher werden unsere Politiker sich davor hüten, China zu verärgern, selbst wenn sie nicht bestechlich sind. Dies spielt für China selbst hingegen weniger eine Rolle.
Zusätzlich holt China das Wissen und Produktion nach China. Sie sind gerade dabei VW durch bessere Eigenprodukte vom chin. Markt zu vertreiben. Wenn die chin. Autos dann besser sind, werden sie auch unsere Firmen in Europa bedrängen. (Siehe "Auto Motor Sport"). Der frühere VW-Chef wollte ja schon 30000 Arbeitsplätze in D schließen. Einwanderung gibt es in China kaum, daher ist wenig Sand im Getriebe der China AG. Sie haben von Bismark und unserer eigenen Erfolgsgeschichte nach dem 2. WK in Manchem besser gelernt als wir.

Was hätte Bismark getan?
Bismark hat national gedacht und die deutsche Wirtschaft liberalisiert, das deutsche Durcheinander (überflüssige Gesetze und Grenzen, Kleindeutschtum) beseitigt UND den deutschen Markt vor Konkurrenz abgeschottet. Gleichzeitig hat er das liberale reiche England mit deutschen Produkten überschwemmt und dadurch deren Wirtschaft geschwächt und Geld in die deutsche Staatskasse geschwemmt. Die Engländer zwangen daher die Importeure "Made in Germany" auf die deutschen Produkte zu drucken, damit die Engländer gewarnt seien. Den Rest kennt ihr...
Leider gehören heute viele deutsche Betriebe und auch Immobilien ausländischen Investoren aus China, USA, Frankreich, etc.
Die Lage ist also schwieriger, da wir nur noch eine eingeschränkte Souveränität im eigenen Land haben.
 
Glücklicherweise liegt zwischen einem Homo Oeconomicus (an den übrigens kein Ökonom mehr glaubt) und Nationalismus noch sehr viel dazwischen. Insofern sehe ich nicht, dass man irgendeinen dieser Standpunkte einnehmen sollte.
 
Hallo,

ein Versuch, die Diskussion zu versachlichen und auf eine emotionale Ebene zu bringen.
Ich kaufe grundsätzlich keine Sachen, bei denen ich den Namen nicht aussprechen kann.

Bei "Svbony" muß ich passen. Ganz egal, wo das nun herkommt.
Auch bei "Meade" oder "Celestron" zum Beispiel. Ist das nun "Made" mit einem "e" zwischendrin?
Oder "Miet"? Und "Kelesteron"?? Nee! Finde ich echt eklig. Andere Namen möchte ich erst garnicht erwähnen.

Bei "TEK" und "Takatschi" habe ich das Problem nicht. Auch nicht mit der Qualität.
Und "Baader"? Also den Herrn Baader senior habe ich sehr geschätzt.

Dankbare Grüße,
Paul
 
Dem Manne kann geholfen werden: Mit C wie Caesar (Schullatein – Zäsar) statt K wie Caesar (klassisch-lateinisch – Kaisar). Also wie in Mercedes (und nein – das spricht man weder "Daimler" noch "Benz" ;) )

Und Miid. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Takatschi wirklich die richtige Aussprache von Takahashi ist, Japanisch hatte ich nie...

Ich hoffe mal, dass Cassegrain-Teleskope für dich nicht ausscheiden, weil da ein Franzose dahinter steckt... Oder ein Newton (Neffton?)...
Wobei mich das jetzt an die Aktion von Zitrön erinnert:
Oder wird das jetzt zu emotional? ;)

Beste Grüße,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem Manne kann geholfen werden: Mit C wie Caesar (Schullatein – Zäsar) statt K wie Caesar (klassisch-lateinisch – Kaisar). Also wie in Mercedes (und nein – das spricht man weder "Daimler" noch "Benz" ;) )

Und Miid. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Takatschi wirklich die richtige Aussprache von Takahashi ist, Japanisch hatte ich nie...

Ich hoffe mal, dass Cassegrain-Teleskope für dich nicht ausscheiden, weil da ein Franzose dahinter steckt... Oder ein Newton (Neffton?)...
Wobei mich das jetzt an die Aktion von Zitrön erinnert:
Oder wird das jetzt zu emotional? ;)

Beste Grüße,
Alex
:y:
 
Boaaahhh... eyhhh... ich fall stief inne Möhren ;).
Produkte über Schreibweise oder Aussprache auszuwählen :unsure:
boaahhh... wat man so allet machen kann :D.
 
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Takatschi wirklich die richtige Aussprache von Takahashi ist, Japanisch hatte ich nie...
Das spricht man ganz simpel Ta-ka-ha-schi aus, in Katakana geschrieben タカハシ - in Japanisch kann man da nicht viel falsch machen, da ist alles aus Silben zusammengebaut. Nur bei gespannten Lauten sowie dem 'wa', das gelegentlich ein geschriebenes 'ha' ist, ist das etwas schwieriger :cool:

Nur der Klarheit willen. In diesem Sinne, einen ebensolchen Himmel,
Micha
 
Hallo Micha,

so kenne ich das auch, aber Takatschi wurde so selbstbewusst angepriesen :)

Beste Grüße,
Alex
 
immer wieder beeindruckt was so ein Thema für Wendungen nehmen kann. Von SvBony zu Takahashi… :ROFLMAO:
 
Apropo Takahashi, wo ist denn der :coffee: Niki? Der müsste sich spätestens jetzt einklinken….

Gruß
Ralf
 
Niki hält sich wahrscheinlich vom Niederpreissegment SvBony fern :ROFLMAO:
Und beim :coffee: kann ich mithalten ...

And now to something completely different, zurück zum Thema ;)
Ich gebe zu, ich bin erst über die Diskussion hier dazu gebracht worden, mir zumindest kurz anzuschauen, was die dort bei SvBony (spricht sich ähnlich flüssig aus wie SBIG) so machen.
Über Vertriebskonzepte möchte ich nicht philosophieren, dazu fehlt mir auch der vermutlich involvierte juristische Background.
Gefühlt aber sehe ich dort eine Company, die sich eigenständig als "Anbieter für alles" im Astrobereich zu etablieren sucht, aktuell vornehmlich in der Optik, und ich habe den Eindruck, dort versucht man sich agil zu entwicklen und einen entsprechenden Marktanteil gegenüber Synta zu realisieren.
Dabei ist die (englische) Seite recht aktiv und zumindest nach erstem Eindruck kommunikativer als ich es von manchem anderen Hersteller kenne, was Blogs und Reaktion auf Diskussionen anbelangt. Was daraus wird - wird man sehen.
Über "China oder nicht" zu diskutieren ist ohnehin müßig auch im mittleren Segment - mein C8 wurde auch in China zusammengedengelt...

Wenn ich dann mal im Lotto gewinne (dazu müsste man erstmal spielen, hab ich gehört?!?) - ja dann käme sicherlich etwas größeres aus (dem Vernehmen nach) nicht-China-Produktion. Bis dahin will ich mal nicht im Steinhaus mit Gläsern werfen. Oder Kaffeetassen. Wäre schade um den Kaffee ;)

Klare Nächte,
Micha
 
Hallo, ich habe einen 80er ED und ein 34er Weitwinkel- Oku, sowie mal einen Satz Goldkantenokus erstanden. Qualität in Ordnung, kommt wahrscheinlich sowieso aus den üblichen Fabriken in China. CS Charly
 
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