KOWA Highlander Fluorit 32x82 Erfahrungen gesucht

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Bocian

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Hallo,

wer kann etwas zu dem KOWA Highlander Fluorit 32x82-45° Groß-Fernglas berichten. Mich interessiert besonders die Abbildungsqualität bei der Beobachtung astronomischer Objekte.

Die hier im Forum geschriebenen Beiträge habe ich schon gelesen.

Danke und Gruß
Bocian
 
hallo ,

das würde mich auch brennend weiter interessieren ,
ich habe das Canon 15x50IS , sehr schnell einzusetzen ohne
Stativ , den TAK FS60 , und besass den TAK FS102 NSV ,
und ich muss sagen , Fluorite ist für mich persönlich mit das Mass
aller Dinge ,
und deswegen könnte ich mir vorstellen das der Highlander Fluorit !
auch ein nonplusultra unter anderen darstellt in der Öffnung .
-schliesse mich an der Frage ,wäre sehr interessant weiter zu lesen
Gruss und CS Hans
 
Hallo Hans,

scheinbar ist das Gerät nicht sehr weit verbreitet.
Auf der ICS-Seite habe ich gerade folgende Aussage gefunden:

Zitat: "Exzellentes Großfernglas mit Schrägeinblick und Wechselokularen. Der Highlander Fluorit erfüllt allerhöchste
Ansprüche. Das Bild ist perfekt und farbrein, Sterne sind
gestochen scharf, der Kontrast ist nicht zu überbieten. Die
Wahrnehmung übertrifft den 100mm Miyauchi Fluorit."


Leider gibt es die Großferngläser von Miyauchi nicht mehr und mein Gedanke war, ob 82mm im Vergleich zu 100mm Öffnung ausreichend sind. die Austrittspupille wird dann schnell sehr klein. Wie man darauf kommt, dass 82mm mehr zeigen als 100mm wundert mich schon etwas. Immerhin besitzt das 100mm Glas fast 50% mehr Fläche als das mit 82mm Öffnung.

Gibt es qualitativ ebenbürtige Alternativen zu Kowa?

Gruß
Bocian
 
Hallo zusammen,

ich hatte mal vor vielen Jahren durch dieses Glas geschaut und der Eindruck war schon sehr positiv ! Kristallklares Bild - allerdings bei schwacher Vergrößerung und am Tage ! Ich denke aber, dass dieses Fernglas ein wirklich gutes Produkt ist - auch des nachts am gestirnten Himmel. Zumindest solange man es Fernglas benutzt (schwache bis max. mittlere Vergrößerung)
Bezüglich der Werbeaussagen bei ICS bin ich trotzdem sehr vorsichtig - 82mm bleiben 82mm - Fluorit hin- oder her. Ich denke dies Glas zeigt das Maximum was mit dieser Aperatur möglich ist - ein 100mm Fluoritglas wird definitiv mehr Reserven haben - ist aber auch schwerer und voluminöser ...

Was mich persönlich stört ist immer die Bezeichnung "perfekt" - der ICS Katalog ist voll davon - bei den eigenen Produkten...
CS
Sunspot
 
hallo Bocian , und zusammen

also ich hatte auch auf dem ATT mal die Gelegenheit
einfach einen Blick zu werfen ,
wirklich absolut beeindruckendes Bild !
und was mich immer erstaunt , so empfinde ich das ,
wenn Fluorit im Spiel ist - finde den Gesamteindruck
dann einfach sowas von , ja , eben kristallklar brilliant
-natürlich sind es "nur 82mm Öffnung " aber eben beidseitig..
deshalb würde mich auch so sehr der Eindruck Astronomisch
interessieren , und schliesse mich weiterhin gern der Frage an!
Grüsse und CS Hans
 
Ich habe mal von einem "Experten" gehört, dass es nur ein einziges Binokular auf dem Markt gibt, was von der Abbildungsqualität am Sternenhimmel einem sehr guten Apo ebenbürtig ist und das wäre einzig und allein das Kowa Highlander.

PS: Natürlich Doppelrefraktoren wie die Binoptik ausgenommen. Das sind ja zwei Apos.

Grüße
Michael
 
Hallo Bocian,

meine kurze Begegnung mit dem Prominar in wenigen Sätzen.

Als Fernglas-Halbapo-Geschädigter wollte ich endlich ein gutes Glas am Nachthimmel verwenden und hatte mir kurz vor dem ITV-Treffen 2015 das Prominar bei Orniwelt bestellt. Während dieses Treffens in Gedern ließen Martin Birkmaier (ich will es immer noch nicht glauben, dass er nicht mehr bei uns ist ...) und das Wetter es zu, dass ich das Kowa-Glas längere Zeit an der Sonne ausprobieren durfte. Ich war hin-und-weg! Granulation und die Sonnenflecken so scharf und klar zu erkennen .... bei vermuteter 80-facher Vergrößerung mit Fremdokularen und Glassonnenfiltern. Meine Entscheidung wurde bestätigt.
In der folgenden Nacht, das Kowa schlummerte bereits bei den anderen Ferngläsern, nahm ich mir die anderen größeren Gläser vor und es überzeugte mich sofort das Lunt 100 ED. APM hatte sein Glas auch dabei, nur war dessen Montierung nicht stabil genug, so dass ich nur noch am Lunt klebte. Alle Vixen-Gläser vor Ort schieden wegen des gravierenden Farbfehlers aus.
Zuhause angekommen stornierte ich den Kauf bei Orniwelt und kaufte mir das Lunt währen des int. SunDay bei Bresser in Rhede zu einem Sonderpreis, der fast 1500€ niedriger als das Kowa war. Heute beobachte ich die Sonne mit der gleichen Detailfülle, wie ich sie im Prominar sehen konnte.

Beide Gläser sind also bestens geeignet. In wie weit der Preis, auch für die speziellen Kowa-Okulare, eine Rolle spielt, musst Du entscheiden; ich habe meinen Kauf aber bis heute nicht bedauert und schiele auch nicht mehr in Richtung "Japan".

Viel Erfolg
Frank

 
Hallo Bocian,

Ich habe seit etwa 3/4 Jahren ein Kowa, mit 14mm (32x) und 9mm (50x) Kowa Okularen.

Mit den Lunt/APM 100 etc. kann ich leider nicht vergleichen, aber mit dem Aspectem von Docter (12.5mm UWA =40x) sowie mit den - allerdings deutlich günstigeren - Vixen BTs (ED70S-A, sowie 81S-A), sowie mit Grossferngläsern wie z.B. dem APM 281x110 oder dem Argus 25x100 von Omegon.

In aller Kürze: das Kowa zeigt ein in der Mitte sehr scharfes, kontrastreiches, helles, fast CA freies Bild, und auch weit zum Rand hin ist die Schärfe noch gut. Die Handhabung ist einfach, allerdings ist das Kowa für seine Grösse recht schwer (wenn ich es richtig sehe, etwa gleich schwer wie das deutlich grössere APM 100). Ich verwende das Highlander deshalb fast ausschliesslich auf der Gabelmontierung. Die Okulare sitzen sehr fest und ohne Spiel, allerdings ist der Okularwechsel aufgrund des Kowa-spezifischen Klick-Mechanismus manchmal ein kleiner Kraftakt.

Optisch und mechanisch ist das Kowa deutlich besser als die Vixen BT. Das ED70 zeigt bei vergleichbaren Vergrösserungen ein wesentlich dunkleres und kontrastärmeres Bild, das 81 - das ich sonst sehr gut mag und bei dem mein Exemplar so gut kollimiert ist, dass ich Vergrösserungen bis gegen 100fach einsetzen kann - fällt wegen der ab etwa 40x doch recht massiven CA deutlich ab gegenüber dem Kowa.

Das Docter hat für astronomische Zwecke den Nachteil, dass die Okulare nicht abgewinkelt sind (45 oder 90 Grad), sodass ich für stehende Beobachtung hohe Stative (2m) verwenden muss. Aber: das Aspectem zeigt noch weniger CA als das Kowa und ist wirklich randscharf!! Rein optisch ist das Docter für mich das beste aller genannten Gläser (leider auch das teuerste).

Beim Kowa ist erstaunlich, wie grosse die Bandbreite bei den Preisen ist, das Glas wird z.B. in Deutschland für unter €3'800 bis über €5'500 angeboten (mit dabei sind lediglich die 32x Okulare, die aber gut sind).

Zudem: der Einsatz beliebiger Astrookulare im Kowa ist nicht ohne weiteres möglich (hingegen lassen sich die Kowa Okulare recht gut in anderen Geräten mit 1.25" Okularhülsen einsetzen).

Mein Fazit wäre, dass das Kowa ein sehr gutes, wenn auch teures Instrument ist. Von Vorteil ist auch, dass es robust gebaut und wasser- und staubdicht ist.

Sicher ist hier im Forum bekannt, dass bei APM im Moment eine ganze Reihe neuer Doppelfernrohre am Markt eingeführt oder geplant wird (neben dem vorhandenen 100mm z.B. ein 120mm, aber demnächst auch 70mm und 82mm), die als APO Gläser bezeichnet werden und vermutlich sehr leistungsfähig sind. Bei diesen lassen sich dann meines Wissens beliebige Okulare verwenden. Bin gespannt, wie die Berichte zu den neuen APMs ausfallen.

Grüsse.
JostBuergi
 
Hallo Bocian,

ich denke, das von dir genannte ICS-Zitat stimmt, denn ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich besitze ein Miyauchi BJ-100iB mit den 26-/37-fach Okularen. Vor etwa drei Jahren wollte ich mir dann ein optisch besseres Großfernglas, welches zusätzlich auch für terrestrische Beobachtungen geeignet ist zulegen. Am Ende meiner Suche blieben nur das Docter Aspectem und das Kowa Highlander in der engeren Auswahl. Damals kostete das Kowa etwa 2000 € mehr als das Aspectem. Außerdem war ich von den 40x UWA Okularen so sehr fasziniert, dass es dann dieses Aspectem geworden ist. Das Aspectem lässt das Miyauchi BJ-100iB nicht nur in der optischen Qualität (Schärfe, Kontrast, chromatische Aberration, Randschärfe) weit hinter sich, sondern auch bei der Transmission. Um beim obigen Zitat zu bleiben: „Die Wahrnehmung übertrifft das 100mm Miyauchi“. Das Kowa Highlander kenne ich bisher nur von Naturbeobachtungen am Tag mit den 32x Okularen. Dabei hat es bei mir ebenfalls einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.
 
Hallo Bocian,

Noch kurzer Nachtrag zum obigen Beitrag #1260750:

Die derzeit mit ihrer halbmondförmigen Gestalt gut beobachtbare Venus zeigt sich im Kowa praktisch CA frei, und trotz der blendenden Helligkeit selbst ohne Filter gegen den Hintergrund gut abgegrenzt und die Phase sehr deutlich, sowohl bei 32x wie auch bei 50x (das Docter bietet hier in meinen Augen auch nicht mehr, sondern es ist v.a. bei der Beobachtung ausgedehnter Sternfelder oder offener Sternhaufen wegen der noch besseren Randschärfe etwas im Vorteil).

Am Mond war am 8. Dezember z.B. die "Gerade Wand" bei 32x problemlos und sehr deutlich sichtbar (mit dem 25x100 schaffe ich das nicht, das Argus zeigt wohl zu viel CA und nicht genug Kontrast, sodass ich rupes recta nur erahnen kann; das APM 28x110 zeigt sie hingegen gerade noch, aber doch deutlich sichtbar, bei den Vixen BT brauche ich höhere Vergrösserungen).
 
Hier noch die Wortmeldung eines weiteren Kowa Highlander Nutzers.

2012 war die Astrowelt noch APM100ED-freie Zone. Zur Evaluation standen daher für mich Docter Aspectem und Kowa Highlander Fluorit. Für die beabsichtigte vorrangig astronomische Anwendung war der Geradeeinblick beim Aspectem ein no-go Kriterium. Ich schaue nämlich am liebsten in den Zenit, dort spielt die Musik am schönsten. Meine Anfrage bei Docter, ob innert nützlicher Frist mit einer abgewinkelten Version (45° oder 90°) zu rechnen ist, beantwortete man negativ. Somit war die Sache gegessen.
Im Bewusstsein, dass das phänomenale Docter Aspectem zwar die etwas randschärfere Optik hat, entschied ich mich trotzdem bewusst für das Highlander (damals noch ziemlich überteuert). Dies aufgrund der beiden Kriterien 45° Einblick und drei wechselbare Vergrösserungen (21x/32x/50x). Und Fluoritoptik ist sowieso Musik.

Das Highlander Fluorit ist schon am Tage unschlagbar; Schärfe, Kontrast, Detailauflösung und die Abbildungsfähigkeit selbst feinster Farbnuancen und Schattierungen sind atemberaubend. Auch am Nachthimmel lässt dieses kompakte optische Kraftwerk nichts zu wünschen übrig. On-axis Schärfe und Kontrast sind beeindruckend. Ein Blick auf den Mond zeigt auch bei 50x eine strahlend reinweisse Oberfläche, mit feinsten grauen Schattierungsunterschieden der Mare, der brutale Kontrast der Fluoritoptik zeigt feinste lunare Oberflächeneinzelheiten problemlos bis an die optisch-physikalische Auflösungsgrenze. Die weisse Mondkante farbfrei, mit knallhartem Übergang zu tiefschwarzem Himmelshintergrund. Wer das zum ersten Mal sieht, fällt fast vom Stuhl. Sternenhimmel ein Gedicht, gerade auch offene Sternhaufen oder feine Gasnebelstrukturen kommen wunderbar zur Geltung. Sehr beeindruckend ist auch die Darstellung der Sternfarben und feinster farblicher Nuancen derselben.

Dies ist ein schnelles f/5.5 System ohne Bildebnungslinsen. Also gibt es naturgemäss keine randscharfe Abbildung, am Tag ist das zwar praktisch unsichtbar, am nächtlichen Sternenhimmel wird ab etwa 70% gegen den Rand hin zunehmend leichte CA sichtbar. Ist jedoch nie störend und die on-axis Leistung ist, was zählt und alles wettmacht.
Typisch für so ein schnelles System ist auch das Einblickverhalten. Der Augenabstand ist präzise einzustellen und es ist auf exakt zentrischen Einblick zu achten. Ansonsten wird an den hellsten Sternen minim Farbe sichtbar, die bei Korrektur des Einblicks aber sofort verschwindet oder zumindest stark reduziert wird.

Das Highlander rockt auch heute noch! Ein Teil fürs Leben, gibt man (lieber) nicht wieder her.

Wichtigste Kernfragen:
Würde ich den Highlander Fluorit nochmals kaufen? Ja.
Mit allen drei Okularpaaren? Ja.

Gleichzeitig würde ich mir heute aber auch ernsthaft das APM 100 ED oder gar das AMP 120 SD überlegen. Gleich als Einstiegsgerät. Zwar grösser, schwerer, doch mit dem gewaltigen Vorteil der freien Vergrösserungswahl bis weit über 150x. Das ist eine echte Ansage.


Stephan
 
Hallo Jost, hallo Stephan,

danke für eure fundierten Beiträge zum Kowa Highlander, auch im Vergleich zu anderen Optiken. Ich habe das Glück, im neuen Jahr einen gebrauchten Highlander zu erstehen. Die Vorfreude ist nun noch größer. :)
 
Hallo zusammen,

danke für die zahlreichen und interessanten Beiträge.

Das Kowa scheint ein interessantes Gerät zu sein und mich würde es sehr reizen, selbst mal durch zu schauen. Besonders Farbreinheit, Einblick und Verarbeitung des Gerätes interessieren mich.

Im Jülich Forum (?) gab es mal einen Beitrag, dass Kowa Deutschland Vorführgeräte bereithält, die man zum Testen leihweise bekommen kann. Sonst bliebe nur der Besuch beim Händler bzw. ein Teleskoptreffen oder Bekannte, die ein solches Gerät selbst nutzen.

Gibt es jemanden im Forum, der max. 150-200km von Dresden entfernt wohnt und mir mal ein paar Blicke durch sein Kowa gewähren würde?

Bemerkenswert ist auch, dass bei ICS z.B. das Kowa 3.990 Euro kostet und bei Optixxx 6.199 Euro. Bei einem heißt es Kowa Highlander Fluorit bei dem andern wieder Kowa Highlander Prominar und die Kowa Seite selbst ist auch sehr zurückhaltend mit Informationen über das optische Design (Objektivaufbau, Umkehrsystem) oder einem vernünfigen Händlerverzeichnis für Deutschland. Vielleicht bringt ein Anruf bei Kowa Deutschland in Düsseldorf mehr Klarheit.

Einen schönen Jahreswechsel wünscht
Bocian
 
hallo ,

genau Das habe ich mir schon gedacht , was Stephan beschreibt
z.B. und die anderen ......
es sei denn man überlegt die freie Vergrösserungswahl ,
APM , Binoptik .
aber diese Fluorit Optik ist wohl in seiner Klasse über jeden Zweifel erhaben ,bleibt die geldliche Seite ,
wobei Bocian ja auch sich fragt , der Unterschied..
wäre gespannt ..
wünsche auch einen Schönen Jahreswechsel
Hans
 
Hallo Bocian,

ich vermute, der Preis bei Optixxx ist nicht aktualisiert. Wenn du Interesse hast, einfach mal zu Ihnen Kontakt aufnehmen. Der Name ist wohl Kowa Highlander Prominar. Aber das ist auch nicht so wichtig, denn es gibt nur noch die eine Variante mit echten Calciumfluorid-Linsen (eine pro Objektiv). Früher gab es noch eine preiswertere Variante ohne Calciumfluorid. Diese wird aber seit geraumer Zeit nicht mehr hergestellt.
Hier noch eine interessante Seite, die du aber sicher schon kennen wirst:
http://www.binomania.it/binocolo-kowa-highlander-32x82-prominar/
 
Beim 82mm Highlander Fluorit und 82mm Prominar Fluorit handelt es sich um exakt das gleiche Modell Kowa #BL8J3. Sind einfach nur zwei verschiedene Vermarktungsnamen. Beim Begriff Highlander ist sofort klar, dass es sich um das 82mm Grossfernglas handelt. Verwechslung ausgeschlossen. Beim Begriff Prominar ist das ohne zusätzliche Öffnungsangabe nicht sofort klar, da es von Kowa unter dem Begriff Prominar auch Spektive, Teleobjektive und Ferngläser gibt.

Nutzer selenograph's Angabe zur preisgünstigeren Nicht-Fluorit Version BL8J1 ist richtig. Diese wurde (zumindest in Europa) aus dem Vertriebsprogramm genommen. Heute ist bzw. sollte also immer Fluorit drinstehen, wo Kowa Highlander draufsteht. Ausser es handelt sich um ein altes unverkauftes Lager-Reststück #BL8J1 (auf der japanischen Kowa-Seite figuriert die günstigere BL8J1-Version immer noch). Also vor dem Kauf zur Sicherheit bestätigen lassen.

@Bocian:
Kowa senkte den Preis währungsbedingt, der Yen hat gegenüber Dollar und Euro markant nachgegeben. Der Preis bei Optixxx ist nicht mehr aktuell. Der ICS-Preis ist der aktuell gültige Preis.

Wegen Vortest. Ist meiner Ansicht nach gerade beim Highlander nicht zwingend nötig. Das Gerät ist wirklich erstklassig verarbeitet. Es ist Made in Japan und die japanische Qualitätskontrolle funktioniert. Es gibt keine Mängel-Highlander die das Werk verlassen.
Wer sich gründlich vorinformiert und alle online verfügbaren Nutzerberichte gelesen hat, erhält einen guten und realistischen Eindruck, was man bekommt und erwarten kann. Diese Erwartungen werden nicht enttäuscht.
Ich habe das genauso gehalten, ohne jeden Vortest oder Vorab-Augenschein bestellt – und war zufrieden. Habe noch von keinem anderen Nutzer gehört, der das anders erlebte.

Mit besten Neujahreswünschen,
Stephan
 
Hallo,

weiß vielleicht jemand etwas zum optischen Design des Kowa Highlanders zu sagen?

Wie ist das Objektiv aufgebaut? Handelt es sich um ein apochromatisches Objektiv mit 2 oder 3 Linsen ggf. mit Fokussierlinse?

Welches Bildumkehrsystem findet Anwendung?

Vielen Dank und Grüße
Bocian
 
Zitat von Bocian:
Hallo,

weiß vielleicht jemand etwas zum optischen Design des Kowa Highlanders zu sagen?

Wie ist das Objektiv aufgebaut? Handelt es sich um ein apochromatisches Objektiv mit 2 oder 3 Linsen ggf. mit Fokussierlinse?

Welches Bildumkehrsystem findet Anwendung?

Vielen Dank und Grüße
Bocian

Der Kowa hat eine zwei Linsen Fluoritkristal Objektiv. Bildumkehr ist mit sehr große Amici-prismen (Auch dachkant-prismen genannt) wobei nur die hälfte genutzt wird so das der Dachkant der fokusierte lichtkegel nicht durchschniedet. Einfach Rombusprismen folgen um eine einstellbare Augenabstand zu ermöglichen.

Der APM 45° und 90° Ferngläser folgen dem gleichen Prinzip.

Ich kann als alternative zur Kowa Highlander ebenfalls der APM APO 100mm enwieder als 45° (Welche ich besitze) oder 90° variant empfehlen. Ebenfalls kann ich in verbindung mit eine Parallelogram-Montierung die Aspectem ebenfalls empfehlen. Die Aspektem auf meine selbsbau P-Montierung ist momentan meine Lieblings instrument.
 
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