kürzester OAZ 130/650PDS

silver

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Hi Alle,
was denkt Ihr ist der kürzest bauende OAZ, den man an einen 130/650PDS setzen kann?

Oder anders gefragt:
wie kommt ein TS-Binoviewer mit 100mm Lichtweg an einem 130/650PDS in den Fokus - ohne BArlow oder so gering wie möglich ge-barlowt?

Laut TS-Seite hat der PDS einen 90mm hoch bauenden OAZ. Optimiert für DSLR wie er ist, nehme ich mal so an, dass noch 10mm auf die OAZ-Höhe drauf kommen bis zum Brennpunkt = 100mm von der Tubusoberfläche ab.
Stimmt das ungefähr? Kann vll jemand nachmessen?

Merci :)
 

silver

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Omegon 2" Newton Hybrid Crayford Okularauszug, Dual Speed
ist nur 50mm hoch. Das ist bisher das niedrigste, das ich gesehen habe.
Allerdings schreiben die dort und im blog nur von ab 8" aufwärts.

Falls das 8" stimmt - könnte man zwischen der 130mm-Tubuswölbung und Montierungsplatte für 8" einfach n bisschen was zwischen klemmen, um es gegen Licht abzudichten?
Oder kann man den Hybrid-OAZ irgendwie an die original PDS-Platte montieren?

Würde der 6" PDS einen gewaltigen Unterschied machen bei der Vereinfachung von barlow-loser Binoviewermontierung?
 

Astrozoom GM

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Hallo Silver,

in diesen drei Beiträgen
8 Zoll F/5 Dobson aus Restbeständen
Beitrag #2
geht es um genau diesen OAZ der auch am PDS verbaut ist und mögliche Veränderungen in Deinem Sinne.

Man kann also schon mal runde 35-40 mm Weg allein durch das Weglassen der Verlängerungshülse einsparen.

Im Anschluss an den OAZ geht es dann um den Tubus und eine Verlängerung. Auch das ist sehr schön möglich, allerdings müsstest Du dort einen verschiebbaren Aufstecktubus mit Fixiermöglichkeiten an verschiedenen Positionen andenken, da Du mit dem Binoansatz den HS ja noch runde 60 mm nach oben, in Richtung FS versetzten musst. Das ist dann eigentlich nur sinnvoll, wenn man es auch schnell wieder Rückgängig machen kann.
Ohnehin fragt sich, ob der Binoansatz an f/5 dann noch gut gunktioniert und ob der Fangspiegel für die ganzen Änderungen noch passend dimensioniert ist, also genügend Ausleuchtung bringt.
Das lässt sich aber ganz gut mit dem Programm MyNewton (Freeware) klären.

Sicher nicht perfekt, aber einfacher und eventuell schon den Ansprüchen genügend wäre das Weglassen der Verlängerung im OAZ und der Versuch den Rest des Weges über die zum Ansatz verfügbaren Glaswegkorrektoren zu holen.

Als Lösung richtig perfekt, wenn das Teleskop nun mal vorhanden ist, wäre ein komplett neuer Tubus, z.B. aus HT-Rohr (Kanalrohr....günstig) oder auch ein HP_Tubus von Gerd Neumann mit passender Länge und darin verschiebbar montierter Hauptspiegelzelle.

Gruß
Günther
 

Astrozoom GM

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Nachtrag,

das
BTnLL | Lacerta "Bearing Type Low Profile" kurzgebauter
wäre der kürzeste passende Auszug den ich kenne, baut nochmal 12/13 mm kürzer als der bebastelte Skywatcher-OAZ, löst also das Grundproblem nicht.
Der Omegon, den ich gerade erst sehe dürfte baugleich sein und die Messung mit den 50 mm Bauhöhe ist dann wohl ohne die zwingend nötige Adapter-/Grundplatte erfolgt.

Gruß
Günther
 

silver

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Ah, supercool und vielen Dank!

Du hast ganz emphatisch richtig die Möglichkeiten aufgeteilt in a) einfach hinzukriegen aber längst nicht Barlow-los und b) schwieriger zu basteln, aber weniger ge-barlowt ist damit möglich, theoretisch sogar barlow-los, dann aber mit unpraktikablen Abstrichen bei der FS-Ausleuchtung.

MyNewton hatte ich schon geladen und versucht zu kapieren. Hab die mir bekannten Werte, zumindest wie sie auf der TS-Seite gelistet sind, eingegeben:
HS 130, FS 47mm kleine Achse, Tubuslänge 600mm, OAZ-Höhe 90mm.

Aber mir fehlen da ja schon Werte wie Abstand des OAZ vom Rohr-Ende (da hab ich dann einfach mal 120mm eingetragen), oder halt, wo über dem OAZ die Brennebene liegt (da habe ich dann mal die angenommenen 10mm eingetragen), bei gewünschter 100% Ausleuchtung ergaben eingetragene 12mm dann die von TS angegebenen 47mm FS-Durchmesser.

So weiss ich nicht, ob das, was ich bei MyNewton am Ende sehe, dem 130PDS entspricht, und ausserdem weiss ich auch nicht, ob ich beim intellektuellen Prozess des Kapierens am Ende auf komplett falsche Werte in MyNewton starre oder ob die Werte eigentlich schon Sinn ergeben gemäss dem 130PDS, ich bloss nicht lange genug gestarrt und sinniert habe.

Die wichtigste Frage ist glaubich: wo liegt die Brennebene über der Tubuswölbung wirklich?
Dass es 90mm + 10mm wären, ist ja nur angenommen. (Ich hab den PDS noch nicht; die Überlegungen hier dienen der Entscheidungsfindung.)
Ich habe nicht entdeckt, ob ich MyNewton dafür verwenden kann, dass es mir diese Brennebenen-Entfernung ausrechnet anhand der Werte, die laut TS bekannt sind.

LG Annette
 

silver

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Fortsetzung:
Die gegenüber dem mitgelieferten 90mm OAZ gewonnenen ca. 35mm Lichtweg aus Deinem Tipp, find ich klasse. Wenn ich Dich recht verstehe, baut das OAZ-Gehäuse danach nur noch 65mm hoch über der Tubusoberfläche , ja?

Oder hab ich das missverstanden und Du hast nur das innere Auszugsrohr verkürzt, damit es nicht so weit in den Tubus hineinragt? Aber das äussere Gehäuse des OAZ ist dann immernoch 90mm hoch?

Grmpf. Wenn ich doch nur wüsste, bei wieviel mm ausserhalb des Tubus' die Brennebene liegt.
 

silver

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Fortsetzung 2:

Ich hab an meinem Refri versucht abzuschätzen, wieviel die 1.6x mini-Barlow tatsächlich ausmacht, in mm gemessen am aus- oder eingefahrenen OAZ-Rohr.

Die Wegverkürzung ist für die 3 Okulare unterschiedlich: 40mm Kellner, 25mm Kellner und 15mm TSWA (66˚).

Refri - Barlow - Binoviewer:
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 40K: 56mm
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 25K: 50mm
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 15TS: 51mm

Refri - Binoviewer (ohne Barlow):
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 40K: 23mm
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 25K: 0 (ist aber scharf)
verbleibendes Stück der Auszugslänge für 15TS: 0 (ist aber scharf)

Daraus schliesse ich, sofern ich nicht korrigiert werde, dass die 1.6x-Barlow ca. 51mm Glaswegausgleich erschafft.

(Bei TS auf der Seite steht 65mm. Wieder ein Fall von Ungenauigkeit auf der TS -Seite - wie so oft? Und wie genau sind dann die TS-Werte für den Lichtweg 100mm des Binoviewers oder jene des 130PDS HS, FS, Tubuslänge usw.? Grmpf!
Andere Binoviewer, die angeblich alle aus derselben Fabrik stammen, werden mit 110mm Lichtweg beschrieben. Ist also der TS vielleicht eher doch auch so lang und die angebenen 100mm schlicht mal wieder ungenau oder gar geschönt? Doppel-Grmpff!!)

Warum die Barlow Okular-spezifisch ist und ob und wie ich zukünftige Okularkäufe heute schon bei der Berechnung des Lichtwegs einbeziehen kann, weiss ich nicht.
 

silver

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"Ich hab an meinem Refri versucht abzuschätzen, wieviel die 1.6x mini-Barlow tatsächlich ausmacht, in mm gemessen am aus- oder eingefahrenen OAZ-Rohr. "
Das ist jeweils ohne Zenitspiegel im Lichtweg gemessen.
 

Sven_Wienstein

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Hallo Annette,

hast Du denn schon gegengerechnet, was bei einem zu erwartenden Lichtweg von 105mm im Bino-Ansatz allein überhautp für ein Feld hinten ankommen könnte, bei 100% Ausleuchtung? Mindestens ein 10mm Rand wird doch ohnehin vignettiert, so dass man bei 28mm nutzbarem Durchlass am OAZ (Prismengröße Bino?) nur noch 8mm Feld voll beleuchtet bekommt. Es könnte also sein, dass man sich die Fangspiegelvergrößerung sparen kann. Ich bin auch von der Attraktivität eines solchen Binoeinsatzes nicht überzeugt und denke vielmehr, dass man durch den Einsatz eines GWK oder zur Not einer Barlow bessere Bedingungen schafft. Selbst mit einer GD-Barlow, die zufällig gut zum Lichtweg im Bino passt, hat man ja Faktor 2,7x und somit würden von 27mm Feldblende 10mm bleiben, was im Endeffekt bedeutet: Gleiches voll beleuchtete Feld ohne Verrenkungen mit extremer Fangspiegelvergrößerung. Dazu vermutlich ein viel sanfterer Gradient am Rand des Feldes. Natürlich würde dann aus einem weitwinkligen 24mm ein effektiv weitwinkliges 9mm werden. Ein 40mm Tunnel-Plössl wird effektiv zum 15mm mit einer Bildhelligkeit von 2x2,1mm AP, bei 3mm geometrischer AP-Größe. Ein 24mm mit 8mm Feldblende würde aber auch nur ca. 20° seines Feldes mit der Helligkeit von 3,4mm AP bei geometrischen 4,8mm AP zeigen können. Fragt sich, wie heftig der Gradient zum Rand wird. Ganz davon ab, das f/5 durch so langen Glasweg gejagt wirklich einen Glasweg-Korrektor braucht, weil es erhebliche Fehlkorrektur produziert.

Was, wenn ein moderater GWK zum Einsatz kommt? Von Siebert gibt es den OCA mit 0,95x, soll bis f/5 gehen, von f/4 rät er ab. Baader hat einen komakorrigierenden GWK 1,7x. Mit letzterem gerechnet kommt ein 24mm Okular immer noch auf effektiv 14mm, ein 40mm auf 23,5mm. Vignettierung usw. verhält sich ähnlich wie f/8,5. Wirklich so unattraktiv?
Eigentlich braucht Bino und f/5 sowas wie das Baader Großfeld mit 30mm Prismen UND einen entsprechenden GWK, damit hinter dem Bino wirklich 1,25" Feld nutzbar wird. Die kleinen Binos mit 23mm Prismen sind da eigentlich jenseits vom Anschlag. Natürlich kann man (sich) eine Menge (vor) machen...
Ich halte die kleinen Bino-Ansätze an schnellen Optiken für attraktiver bei mittlerer bis hoher Vergrößerung, wo ein GWK mit großem Verlängerungsfaktor in jeglicher Hinsicht von Vorteil ist.

Clear Skies
Sven
 

silver

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ach cool. Auf Cloudynights entdeckt:
"I'm in the process of converting my newtonian SW 130pds (650mm focal length, 130mm primary, 220mm secondary to focal plane) to a dedicated imaging scope since i'll never use it for observation."

Bei einem aussen-Umfang laut TS von 160mm und unter der Annahme, dass der FS genau mittig im Tubus hängt, also bei 80mm, ergibt sich daraus als

Abstand zwischen Tubus-Oberfläche und Brennebene: 220 - 80 = 140mm

Der mitgelieferte 90mm OAZ und die vorhandene "1.6x" Barlow mit ihrem gemessenen 51mm Glaswegausgleich würden passen. Ich will aber ja lieber weniger Vergrösserung, als ich sie zZt erlebe.

Ein kürzer bauender OAZ ginge - zusammen mit einer passend geringer vergrössernden Barlow/GPC.
 

silver

Mitglied
Hi Sven,

hab Deinen Beitrag erst später gesehen. Vielen Dank! Du hast mir noch mal 1 Stunde Nachdenken beschert. :D So soll's ja auch sein.

EIne FS-Vergrösserung war gar nicht angedacht. Der FS im PDS ist ja bereits 47mm und laut MyNewton sind dadurch 11mm voll ausgeleuchtet. Ich habe nicht verstanden, was die "11mm voll ausgeleuchtet" in der Praxis aussagen. Nach den 11mm ist nicht mit einem Schlag alles zappenduster, sondern die Ausleuchtung des erweiterten Feldes nimmt schleichend ab?
Die Zahl "11mm" finde ich einerseits klein im Zusammenhang mit 31.5mm Okularweite = 1.25". Andererseits sind 11mm riesig, wenn damit eine Austrittspupille von nur 5mm generiert wird.
Ich weiss nicht, was das "11mm ausgeleuchtete Feld" ist. Deshalb kann ich seine Wichtigkeit für mich gar nicht einordnen.

Gegen einen "moderaten GWK", wie Du schreibst, hab ich ja nix. Bloss soll es weniger Vergrösserung sein, als bei der jetzigen 1.6x Barlow von TS. Welche wohl, siehe vorheriger Beitrag, genau ausreichen würde, selbst mit dem hochbauenden 90mm original-PDS OAZ. Daher: wie krieg ich einen kürzeren OAZ und welche Barlow nehm ich dann? Bzw. welche geringstvergrössernde Barlow gibt es und welcher OAZ passt dazu?

Der GK 1.25x von Baader schafft laut Handbuch S.4 ca. 17mm Ausgleich.

Vergleich 1.6x Barlow mit 1.25x GK am 130/650 mit
- 15mm Okus: 69x versus 54x

54x :love: klingt viel toller als 69x :eek:

Weiss jemand, wie der adaptiert würde? Der TS-BV hat eine 1.25" Nase mit Filtergewinde. Da hinein geht der GK nicht, denn der kann wohl nur T2-mässig verschraubt werden. Also kommt der GK oben an den OAZ und drum herum muss man irgendwie einen extra Aufnahme-Stutzen für die BV-Nase schrauben? Der Stutzen kostet aber wieder 18mm Weg, weil die BV-Nase dann nicht mehr IN den OAZ geschoben werden kann ... grmpf.

Er würde mich wegen verringerter Vergrösserung auch am Refri interessieren. Den betreibe ich mit diesem seitenverkehrten TS-Zenitprisma, das nur 40mm optischen Weg hat. Aber am Refri reicht der Wegeausgleich von nur 17mm auch nicht ohne OAZ-Verkürzung.

Zusammenfassung von Gelerntem:

220mm von FS bis Brennebene. 140mm vom Aussentubus.

1.6x Minibarlow bringt 51mm Ausgleich.

100mm BV und 1.6x Minibarlow mit 51mm Ausgleich funktionieren am unverkürzten 90mm OAZ des PDS.

1.7x GK Newton von Baader bringt Nachteile im Vergleich zur vorhandenen 1.6x Minibarlow.

1.25x GK bringt 17mm Ausgleich. T2-Montage und Nutzen ist fraglich wegen 1.25" Nase des BV.

Falls Günthers Abschneidetipp die OAZ-Bauhöhe um 35mm auf 65mm verkürzt, könnte der 1.25x GK am PDS funktionieren, falls man ihn ohne zusätzlichen Licht-Weg montieren kann.

VG Annette
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Annette,

also die Sache mit der Ausleuchtung heißt der Bildkreis in der Bildebene (vor dem Okular), welcher Licht von der gesamten Spiegelfläche (abzüglich Obstruktion) erhält. Daneben nimmt die Bildhelligkeit je nachdem mal mehr mal weniger schnell ab. Schneller, je näher die Engstelle im Strahlengang" an der Bildebene ist.
Extremfalle: Feldblende. Die Gesichtsfeldbegrenzung im Okular liegt exakt in der Bildebene und bestimmt den sichtbaren Teil des Gesichtsfelds, sollte bei normalsichtigen exakt Scharf sein, also härtest denkbarer Gradient: Daneben schwarz.
Hier ist die Engstelle Fangspiegel logischerweise weiter weg, als die Engstelle Prismendurchlass des Bino.
Dazu sinnvoll: Strahlaufweitung. Bei f/5 weitet sich der Strahl 100mm vor der Bildebene um 100mm/5=20mm auf. Die Feldblende sitzt ja genau da, sind Linsen davor, muss man deren Wirkung rausrechnen und spricht von "effektiver Feldblende" was bedeutet: 11mm effektive Feldblende ist "als wenn keine Linsen davor wären". Bei einem Prismeneinlass von 23mm und 100mm Lichtweg im Bino-Ansatz ("effektiver Lichtweg", weil über Fokusdifferenz gemessen) können die dort 20mm dicken Strahlen nur noch um +/-1,5mm gegeneinander versetzt sein, dann werden sie teilweise abgeschnitten.

Da es Dir um niedrige Vergrößerung geht, könnte es natürlich wurscht sein, dass die Bildqualität baden geht. Es sei denn, Du würdest ab und zu mal auch mit hoher Vergrößerung Bino gucken wollen. Alles geht nicht. Schonmal über ein 15x70 Feldstecherli nachgedacht?

Clear Skies
Sven
 

Astrozoom GM

Mitglied
Hallo annette,

Sven hat Dir ja noch weitere Gesichtspunkte genannt, die zu berücksichtigen sind.

Dazu

........
Gegen einen "moderaten GWK", wie Du schreibst, hab ich ja nix. Bloss soll es weniger Vergrösserung sein, als bei der jetzigen 1.6x Barlow von TS. Welche wohl, siehe vorheriger Beitrag, genau ausreichen würde, selbst mit dem hochbauenden 90mm original-PDS OAZ. Daher: wie krieg ich einen kürzeren OAZ und welche Barlow nehm ich dann? Bzw. welche geringstvergrössernde Barlow gibt es und welcher OAZ passt dazu?.........


.........Falls Günthers Abschneidetipp die OAZ-Bauhöhe um 35mm auf 65mm verkürzt, könnte der 1.25x GK am PDS funktionieren, falls man ihn ohne zusätzlichen Licht-Weg montieren kann.........

VG Annette
muss ich Dir sagen, dass ich im ersten Teil davon ausgehe, dass ich auf die angegebenen 90 mm komme, wenn ich den normalen Okularauszug ohne den Verlängerungshülsenaufsatz nehme und dann ca. 20 mm Fokuslage über OAZ hinzu rechne.
Spitz gemessen hat der OAZ 69 mm Minimalhöhe und dann halt 20/21 mm drauf. Ich vermute, darauch dwerden sich die "Werksangaben" beziehen.

Der Abschneidetipp im bereits gezeigten Link betrifft die andere Seite der Baustelle, also den unteren Teil des OAZ-Rohrs, der zumindest bei meinem Modell mächtig in den Tubus ragte.
Da reicht aber Abschneiden auch nicht, man muss auch die unteren Führungsrollen entsprechend nach oben setzten.

Wenn du Dich auf meiner Seite umschaust findest Du an mehreren Teleskopen die Möglichkeit, den Tubus zu verschieben, um ohne Barlow und GWK in den Fokus zu kommen.
Ich habe mich nach vielen Tests dafür entschieden, dass mein
Binoansatz
nur noch mit der komakorrigierenden Barlowlinse davor zum Einsatz kommt.
Mir bringt Weitfeld mit dem kleinen Binoansatz nichts, mit Großfeldbino mag das anders aussehen.
Die Gründe hat Sven theoretisch erleutert.

In Deinem Fall halte ich es für eine gute Idee, einfach mal die Verlängerungshülse am OAZ wegzulassen und den Binoansatz mit einen 1,6er GWK oder eventuell der komakorrigierenden 1,7er Barlow von Baader zu versehen.

Wenn Du Bastellaune hast, kannst Du ja meine Ergebnisse mittels verschiebbarem Tubusaufsatz und entsprechender Einkürzung des Originaltubus überprüfen.
So was macht Spass und bringt Erkenntnisse.
Selbst wissen ist immer besser als anderen glauben.

Gruß
Günther
 

silver

Mitglied
Alles geht nicht. Schonmal über ein 15x70 Feldstecherli nachgedacht?
Jaaaaaa hab ich :D
Der Refri plus Bino, so hatte ich im November entschieden, ist der Pausenfüller, bis ich in 18 Monaten ein richtiges Grossbino bezahlen kann, das mit 1.25" Okus auch über 100x geht, ohne farblich zu explodieren.
Das vergesse ich immer wieder und fange dann doch an, das bestehende System optimieren zu wollen. Besonders auch, weils ja immerzu regnet... ich glaube, die Optimierungsgedanken sind wie das ständige Telefonieren am Anfang einer Fernbeziehung. Das Wetter bedeuten für mich und mein Teleskop 1000km Entfernung, also schütte ich das Bindungshormon eben bei solchen Gedanken aus.
Ich lerne dabei viel. Dank Leuten wie Dir, Günther, Sebastian und und und.

Merci für's Erinnern, Sven. *Plumchensmiley*

Annette

P.S Spätestens, wenn im März der neue Maxbright rauskommt, wie aus schlecht unterrichteten Kreisen zu hören ist, und dann hier auf 54. Nord bald die Saison zu Ende geht, werd ich wohl wieder Teleskop-Oxytocin faken und das Sparziel vergessen . :D
 
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