Bochumer1981
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Hallo zusammen,
Vor drei Tagen konnte ich über den Marktplatz im Astronomie.de-Forum einen gebrauchten Takahashi Mewlon 210 mit Baader Steeltrack Okukarauszug erwerben. Vor der ersten Beobachtung habe ich das Gerät bei einem Sternenfreund auf einer optischen Bank sorgfältig justieren lassen – ein wichtiger Schritt, der sich beim Einsatz unter dem Sternenhimmel sofort bezahlt machte.
Gestern Abend konnte ich zusammen mit zwei Sternenfreunden vom Stammtisch meinen neuen Takahashi Mewlon 210 auf der Vixen SX2 erstmals unter dem Sternenhimmel testen. Nach etwa 1,5 Stunden Auskühlzeit starteten wir die Beobachtung bei gutmütigem Seeing und kaltem Wind.
Mit dabei waren ein APM 140 ED und ein Vixen VMC 200, sodass wir die Abbildungen der Geräte direkt vergleichen konnten. Kugelsternhaufen sollten den Beobachtungsschwerpunkt bilden. Besonders auffällig war, dass der Mewlon für einen Reflektor eine sehr feine Sternabbildung zeigte, was bei hoher Vergrößerung richtig Freude machte.
Beobachtet wurde mit Baader Morpheus Okularen, wobei bis zu einer Brennweite von 6,5 mm genutzt wurde.
Wir begannen mit dem Kugelsternhaufen M53 im Sternbild Coma Berenices, der sich schön in Einzelsterne auflöste. Auch M3 im Sternbild Jagdhunde zeigte eine eindrucksvolle Sternauflösung.
Anschließend nahmen wir den Doppelstern Izar (Epsilon Bootes) im Bootes ins Visier: Bei 372-facher Vergrößerung trennte der Mewlon die beiden Komponenten in feine, seeingbegrenzte Sternabbildungen, wobei die Farben – ein bläulicher und ein gelblicher Stern – deutlich zu erkennen waren.
Weiter ging es mit dem prächtigen Kugelsternhaufen M13 im Herkules, der trotz der Stadtbeleuchtung am Horizont beeindruckend viele Einzelsterne zeigte. M5 im Sternbild Schlange stand dem kaum nach und war ebenfalls ein Highlight des Abends.
Am APM 140 ED wurde zwischenzeitlich ein Binoansatz installiert, wodurch die Kugelsternhaufen ein wunderschön "räumliches" Seherlebnis boten – ein ganz besonderer Eindruck.
Zum Abschluss richteten wir unsere Teleskope auf den Ringnebel M57 in der Leier. Dort probierten wir sowohl den Baader OIII-Filter als auch den Lumicon Deep Sky Filter aus. Ästhetisch gefiel uns jedoch der Anblick ohne Filter am besten – der Ringnebel zeigte sich klar und natürlich.
Gegen 00:30 Uhr haben wir drei dann zufrieden abgebaut.
Der Abend bestätigte mir: Das Mewlon 210 ist ein hervorragendes Instrument – gerade auch im direkten Vergleich zu anderen hochwertigen Geräten.
Clear Sky
Stephan
Vor drei Tagen konnte ich über den Marktplatz im Astronomie.de-Forum einen gebrauchten Takahashi Mewlon 210 mit Baader Steeltrack Okukarauszug erwerben. Vor der ersten Beobachtung habe ich das Gerät bei einem Sternenfreund auf einer optischen Bank sorgfältig justieren lassen – ein wichtiger Schritt, der sich beim Einsatz unter dem Sternenhimmel sofort bezahlt machte.
Gestern Abend konnte ich zusammen mit zwei Sternenfreunden vom Stammtisch meinen neuen Takahashi Mewlon 210 auf der Vixen SX2 erstmals unter dem Sternenhimmel testen. Nach etwa 1,5 Stunden Auskühlzeit starteten wir die Beobachtung bei gutmütigem Seeing und kaltem Wind.
Mit dabei waren ein APM 140 ED und ein Vixen VMC 200, sodass wir die Abbildungen der Geräte direkt vergleichen konnten. Kugelsternhaufen sollten den Beobachtungsschwerpunkt bilden. Besonders auffällig war, dass der Mewlon für einen Reflektor eine sehr feine Sternabbildung zeigte, was bei hoher Vergrößerung richtig Freude machte.
Beobachtet wurde mit Baader Morpheus Okularen, wobei bis zu einer Brennweite von 6,5 mm genutzt wurde.
Wir begannen mit dem Kugelsternhaufen M53 im Sternbild Coma Berenices, der sich schön in Einzelsterne auflöste. Auch M3 im Sternbild Jagdhunde zeigte eine eindrucksvolle Sternauflösung.
Anschließend nahmen wir den Doppelstern Izar (Epsilon Bootes) im Bootes ins Visier: Bei 372-facher Vergrößerung trennte der Mewlon die beiden Komponenten in feine, seeingbegrenzte Sternabbildungen, wobei die Farben – ein bläulicher und ein gelblicher Stern – deutlich zu erkennen waren.
Weiter ging es mit dem prächtigen Kugelsternhaufen M13 im Herkules, der trotz der Stadtbeleuchtung am Horizont beeindruckend viele Einzelsterne zeigte. M5 im Sternbild Schlange stand dem kaum nach und war ebenfalls ein Highlight des Abends.
Am APM 140 ED wurde zwischenzeitlich ein Binoansatz installiert, wodurch die Kugelsternhaufen ein wunderschön "räumliches" Seherlebnis boten – ein ganz besonderer Eindruck.
Zum Abschluss richteten wir unsere Teleskope auf den Ringnebel M57 in der Leier. Dort probierten wir sowohl den Baader OIII-Filter als auch den Lumicon Deep Sky Filter aus. Ästhetisch gefiel uns jedoch der Anblick ohne Filter am besten – der Ringnebel zeigte sich klar und natürlich.
Gegen 00:30 Uhr haben wir drei dann zufrieden abgebaut.
Der Abend bestätigte mir: Das Mewlon 210 ist ein hervorragendes Instrument – gerade auch im direkten Vergleich zu anderen hochwertigen Geräten.
Clear Sky
Stephan
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