LACERTA-MGEN: Stand Alone AutoGuider (made in EU)

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Hallo Ralf,

definitiv nein, wenn Du am Ende runde Sterne haben willst.

CS
Uli
 
Servus Ralf,

das schaffen auch die meisten Guidingprogramme nicht. Weder Guidemaster noch Maxim konnte bei mir testweise auf solch einen verzogenen Stern nachführen. Etwas besser funktionierts man wenn der Stern noch ein helleres "Zentrum" aufweist, aber das ist auch nur Glückssache.

Grüsse,
Tom
 
Hallo Leute!

Tipp für MGEN-User mit Canon XXd (N3-Stecker):
Das Kabel von hier

http://www.enjoyyourcamera.com/Fern....html?XTCsid=16938311e3b8b295ead9ca5e67ffea73

hat eine 2,5mm Klinke -> passt nicht in den MGEN! Mit dem Audio-Adapter von Conrad (Speaka 2,5mm auf 3,5mm, Art.-Nr. 302190, 3,79Euro) funktioniert die Fernsteuerung der Kamera tadellos. Kein Löten, nur Plug & Play!

Nun bin ich komplett einsatzbereit. Bis auf die Kleinigkeit mit dem Wetter und dem kommenden Vollmond.

CS
Kai
 
Danke für eure Antworten!

Schade, ich dachte ich hätte in der Gebrauchsanweisung etwas davon gelesen, daß der Guider auf das Maximum der Helligkeitsverteilung des Sternbildes nachführt. Dann wäre die Form ja egal, denn auch bei komatösen Sternen gibts einen hellen Kern.
 
Servus Ralf,

da hast Du recht, Guidemaster und Co. machen das ähnlich, allerdings haben die Sterne aus meiner OAG Erfahrung auch immer ein verzerrte und nicht punkt-förmige maximale Helligkeitsverteilung.

Wie ich meinte, es klappt manchmal wenn man die Belichtungszeiten so anpasst, dass die maximale Helligkeit als Punkt vorliegt, aber mit Seeing Einflüssen und ähnlichem ist das auch eher eine Glückssache, dass es sich über die Aufnahmezeit gleich verhält.

Grüsse,
Tom
 
Hallo Zusammen !

Da ist noch ein kleines Problem mit der GuideCam vom MGEN und dem OAG (ebenfalls Lacerte mit diretem Canon Bajonet). Der HImmer gestern abend war zwar nicht berauschend aber immerhin gut genug, umd den Fokus der GuidCam zu justieren. Es waren genug helle Sterne da aber nicht einen habe ich ins Display des MGENs bekommen (Lifeview). Zur Kontrolle habe ich dann meinen Newton genommen und mit der Guidecam über dessen OAZ guiden lassen. kein Problem !
Heute am Tag habe ich dann mit Tageslicht getestet, ob die Guidecam überhaupt vom OAG richtig ausgeleuchtet wird. Fehlanzeige ! Ich habe nur ein winziges Dreieck in einer Ecke des Displays gesehen. Mit dem geringen Gesichtsfeld in der Dunkelheit einen Leitstern zu finden ist wie ein 6er im Lotto.
Wenn ich nun am T2-Gewindeadapter (Befestigung der Guidecam am OAG) drehe (losdrehe),dann bekomme ich mehr Gesichtsfeld. Bis zu 4/5 des Chips werden ausgeleuchtet. Damit sollte es gehen. Dann aber ist die Cuidecam nicht richtig fest und macht sich selbsständig, z.B. wenn ich die Handsteuerbox bewege.
Noch deutlicher wird es, wenn mann sich die GuideCam mit aufgeschraubtem Adapter (für den OAG) ansieht. Bei fest angezogenem Gewinde steht der Chip der Guidecam um 45° verdreht und nur minimal im Lichtweg des OAG. So kann es nicht funktionieren. Entweder hätte das Gewinde anders geschnitten werden müssen (so dass der Chip an der richtigen Stelle sitzt, wenn festgeschraubt ist) oder man nehme ein oder zwei T2-Unterlegscheiben. Hab ich aber nicht. Ein gewöhnliches Ringgummi hat hier erst Mal geholfen. as habe ich beim nicht ganz aufgeschraubetem T2-Adapter zwischen T2-Verlängerung und T2-Adapter um das Gewinde geschlungen und dann soweit die Gewinde festgezogen, dass der Adapter fest ist. Das Gummi bietet genügen Puffer, so dass der Chip der Guidecam richtig ausgerichtet werden kann.
Das kann es aber nicht sein.
Vielleicht habe ich ja etwas nicht richtig verstanden oder hat jemand das gleiche Problem ? Och bin für jeden Tip dankbar.

Grüße, Bernd
 
Hallo Bernd,

ich hoffe ich habe dir folgen können.
Beim Lacerta Canon OAG ist die Befestigung (das Teil mit dem du Fokussieren kannst) des OAG nicht symmetrisch.

Vielleicht liegt es daran, dass du nur einen kleinen Teil des Chips siehst.

Dreh das Ding einfach mal um 180°
 
Hallo Lajos,

ich habe heute Abend Deinen Rat befolgt und mit einer kleineren Brennweite (700mm für Aufnahmebrennweite 420mm) geguided. Ich habe deutlich geringere Ausschläge in der Drift. In Dec ist sogar so gut wie gar nichts zu erkennen. Der Guider lief fast 5 Stunden ohne Muckser und das obwohl die optiken zugetaut und und zugeeist waren. :super:

Die Toleranz habe ich in RA auf 1 und in Dec auf 0,5 gesetzt.


Aber ein Problem habe ich doch noch:
Ich wollte eigentlich mit meinem Winkelsucher 9x60 guiden. Der Hat eine Brennweite von 234mm, was perfekt zu 420mm Aufnahmebrennweite gepasst hätte. Leider komme ich mit der Guidercam nicht in den Fokus. :mauer:
Der Chip müsste noch weiter in den Auszug rein. Gelöst habe ich das dann mit meiner 3x Barlow. Aber das erschwert natürlich die Leitsternsuche ungemein, da die Opik dann ja f/11.7 statt f/3.9 hat. Gibt das noch eine andere Möglichkeit, in den Fokus zu kommen, ohne eine Brennweitenverlängerung vorzunehmen?

Ihr plant doch sowieso, dass man mit einem Sucher guiden soll. Wie löst ihr das Fokusproblem? Der Sucher ist der hier:
http://www.teleskop-express.de/shop...echt-Seitenrichtig---beleuchtbar---1-25-.html

Ich hoffe, Du kannst mir da eine Lösung präsentieren. Das Guiden mit einem Sucher wäre auch eine ideale Lösung für alle kleineren Montierungen.

Gruß,

Michael
 
Hallo Syncros !

Hab ich um 180° gedreht (das Tstück). Dann bloß nicht die
Madenschraube festziehen. Die drückt sich durch die dünne Wand. Das Ergebnis ist dann besser als vorher ohne Gummiring und den Gummiring brauche ich dann nicht mehr. Mir ist jedenfalls ein weiteres Problem dabei aufgefallen. Ich habe die Guidecam gegen eine andere Webcam getauscht. Die hat einen riesigen CMOS-Chip und deckt fast den ganzen Lichtschacht ab. So konnte ich sehen, wo die wesentliche Abschattung tatsächlich herkommt. Es ist die 2"-Adapterhülse (OAG -> OAZ ). Der ist so dickwandig, dass er mehr als 1/3 vom Spiegel des OAG abschattet. Den Adapter kann man aber fast nicht dünner machen. Der muß einiges an Gewicht halten. Eher könnte der Spiegel vom OAG ca. 3-5mm tiefer in den Lichtweg ragen ohne der Fotokammara Probleme zu bereiten. Jedenfalls liegt derzeit ein potenzieller Leitstern ca. den Durchmesser der Plyaden außerhalb des Gesichtsfeldes meiner Fotokammera.

Gruß, Bernd
 
Hallo,

in Ermangelung von Ratschlägen probiere ich es einfach selber. ;)

Zur hier
Zitat von Attalar:
Aber ein Problem habe ich doch noch:
Ich wollte eigentlich mit meinem Winkelsucher 9x60 guiden. Der Hat eine Brennweite von 234mm, was perfekt zu 420mm Aufnahmebrennweite gepasst hätte. Leider komme ich mit der Guidercam nicht in den Fokus. :mauer:
Der Chip müsste noch weiter in den Auszug rein. Gelöst habe ich das dann mit meiner 3x Barlow. Aber das erschwert natürlich die Leitsternsuche ungemein, da die Opik dann ja f/11.7 statt f/3.9 hat. Gibt das noch eine andere Möglichkeit, in den Fokus zu kommen, ohne eine Brennweitenverlängerung vorzunehmen?

Ihr plant doch sowieso, dass man mit einem Sucher guiden soll. Wie löst ihr das Fokusproblem? Der Sucher ist der hier:
http://www.teleskop-express.de/shop...echt-Seitenrichtig---beleuchtbar---1-25-.html

Ich hoffe, Du kannst mir da eine Lösung präsentieren. Das Guiden mit einem Sucher wäre auch eine ideale Lösung für alle kleineren Montierungen.

Gruß,

Michael
angesprochenen Thematik, probiere ich einfach einmal folgendes aus:

Man kann die achromatische 2xBarlow von TS auseinandersachrauben. Das Gewinde des Barlow-Elementes passt auf den 1,25"-Filteranschluss. Durch die alleinige Verwendung des Barlow-Elementes sitzt der Kamera-Chip näher an den Linsen. Ich hoffe so, in en Fokus zu kommen. Außerdem reduziert sich die Brennweitenverlängerung etwas. Dadurch bleibt das ganze lichtstärker. Bei TS haben sie mir von ca. 1,5fach erzählt. Die Guidingbrennweite wäre bei mir dann ca. 350mm bei f/5.9. Passt ganz gut zur Aufnahmebrennweite von F=420mm.

Leider hatte ich noch keinen klaren Himmel, aber ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren und hier dann berichten. Eventuell interessiert es den einen oder anderen.

Gruß,

Michael
 
Hallo Lajos.

Zunaechst Glueckwunsch zum super Projekt - respekt!

Zu meiner Frage:
Ich habe mir ueberlegt diesen LACERTA-MGEN Stand Alone Autoguider zu beschaffen. Ldeider habe ich das Problem, dass meine H-EQ5-Montierung nur einen Anschluss fuer die Handbox hat und keinen Guideranschluss.
Um den MGEN anschliessen zu koennen, muesste ich glatt meine Montierung umbauen (upgraden). Eine Konkurrenzseite bietet Dieses an.
Ungern moechte ich aber fuer den MGEN und das Upgradekit fast 1000 Euro ausgeben.
Eine preiswertere Moeglichkeit fuer nen Guideranschluss habe ich bei Dir hier gefunden, leider nur fuer die EQ5-Montierung mit 2 Anschluessen fuer die Handbox (RA- und DEC-Achse einzeln).
Bietet ihr sowas auch fuer die H-EQ5-Montierung an nur mit einem Anschluss fuer die Handbox?
Dann wollte ich nochmal nachfragen, wie es mit der Lieferzeit des Guiders momentan aussieht?

Gruesse
m.m.

PS: Sofern Lajos mir aus Zeitmangel, usw. nicht antworten kann, bitte ich um Ratschlag auch von anderen Usern.
 
hallo Maciej

für die HEQ5 haben wir derzeit keine umgebaute Handbox - ein Gutteil der Elektronik ist da auf der Platine im Montierungskopf untergebracht. Einen Umbaukit für Goto gibts bei uns auch, aber zum Guiden brauchts das eigentlich nicht, nur den ST4 Port. Lajos ist gerade mal wieder unterwegs, aber ich werde ihn morgen darauf ansprechen wie wir eine Lösung für dich finden können. Er wird sich dann melden.

Zum Guiden mit Sucher: Das Okular muss runter, und ein Zenitprisma auch, und die Kamera direkt an das Suchergehäuse angeschlossen werden. Die Experimente laufen, aber bis wir was "von der Stange" anbieten können dauerts noch etwas. Bis dahin muss halt jeder selber innovativ sein.

lg Tommy
 
Hallo,

nur 'ne kurze Info: Mit der terlegten 2x Barlow von TS klappt das ganz hervorragend. Jetzt komme ich mit dem Sucher wunderbar in den Fokus. Ein Guiden mit Hilfe des 9x60 Suchers dürfte jetzt nichts mehr im Wege stehen.

Für eine Aufnahmebrennweite bis zu 800-900mm dürfte das problemlos mit dem Sucher gehen, der ja jetzt eine ca. Brennweite von 350mm hat. Irgendwann teste ich das auch einmal mit einem C9.25 bei f/6.3. Das wären dann immerhin 1.480mm. Wenn ich die Toleranz runterschraube könnte das gerade noch klappen. Ich werde dann hier berichten.

Gruß,

Michael
 
Hallo !

hat jemand den MGEN schon bei Minusgraden im Einsatz gehabt ?
Gestern abend war es bei uns -2 °. Nach einer Stunde in der "Kälte" fingen dann Probleme an, für die ich keine Erklärung habe.
- die Leitsternsuche war erfolglos, obwohl genügend da waren.
- die Kalibrierung brach mit Error51 u 53 ab.
- nach 2 Minuten gutem Autoguiding wurde der Leitstern aus dem Fenster gefahren. Er hat dann nicht mehr nachgeführt, obwohl das AG noch aktiv war.
- Die Montierung drehte von selber(schneller als bei Nachführung), ohne dass AG aktiv war.

Ich habe 0,125x , 0,25x und 0,5x Guidspeed probiert. es machte kein Unterschied.
Exp = 3000 msek.
Gain = 3
Trsh = 1%

Habe ich wieder was falsch gemacht oder gibt es immer noch ein thermisches Problem ?

für einen Tip wäre ich echt dankbar.
viele Grüße an Euch Alle, Bernd
 
Hallo Bernd,

bei Minus 2 sollte eigentlich kein Problem mehr auftauchen.

Allerdings hatte ich das mit der alten Version des MGENS bei Minus 5 Grad auch mal so ähnlich. (Nach ca. 1 Stunde kein Leitstern mehr zu sehen - auch kein Hotpixel). Das war dann nach neustart wieder OK.

Error 51 heisst ja, leitstern verloren. Bei mir tritt das auf, wenn die AG-Speed nicht stimmt. Also auch die der Montierung. Bei mir mit der CAM geht das jetzt bei 0,5 im MGEN und jeweils 50 in der CAM. Andere Werte führten bisher auch immer zu Fehler 51 oder 53.

Könnte auch ein Kontaktproblem sein. Vielleicht mal alle Kontakte in den Steckern mit Kontkatspray einsprühen.

Falls Du Hotpixel hast, kannst Du den Kontakt zur Kamera recht gut testen, wenn Du GAIN und Ble. Zeit hochsetzt, so dass die Hotpixel im Liveview zu sehen sind. Wenn das der Fall ist, dann ist zumindest Kontakt zur Kamera da und das Problem liegt wo anders (OAG fest etc.). Wenn nicht, dann ist es wohl ein fehlerhafter Kontakt.

Wenn der leitstern aus dem Fenster wandert und der MGEN ihn nicht mehr findet, dann wird auch nicht weiter korrigiert.

Dass die Montierung ohne AG schneller läuft versteh ich jetzt nicht ganz. Was ist das für eine Montierung?

Ohne AG führt sie doch einfach slbst nach. Das kann dann aber nichts mehr mit dem MGEN zu tun haben.

CS
Uli
 
Hallo taikon !

meine Ausrüstung ist folgende
HEQ5-Pro
Tal 200K mit 2" OAZ und 1980mm Brennweite
darauf eine 5cm Verlängerungshülse 2",
dann der Lacerta OAG mit Canon Bajonet,
da dran der MGEN und Kamaraseitig eine 1000d.
Normalerweise ist auch noch ein 2" IDAS-Filter zw. OAZ und OAG. Gestern war der aber nicht drin, weil ich die Sache überhaupt erst Mal kontrolliert zum Laufen bringen wollte.

Die Monti war nur mit Polsucher aufgestellt, nicht eingescheinert und lief ohne PEC. Der PE liegt nach einer Messung im Sommer bei ca. 30 Bogensekunden (unbereinigt) und ist schön gleichmäßig.

Ob die Kontakte schlecht sind werde ich gleich noch prüfen.
Es käme ja nur der ST4-Eingang der Monti in Frage. Alles andere hat ja funktioniert.
Im Liveview waren ja Sterne zu sehen. Die haben sich bewegt, wenn ich die Monti hab fahren lassen. Bei der Leitsternsuche hat der MGEN DIESE dann aber nicht haben wollen. Dann habe ich einen manuell ausgewählt und danach hat er diesen entweder schon beiom Kalibrieren rausgeschoben oder nach 2 Minuten beim Guiding.
Bei dem Guidespeed stelle ich natürlich Monti und MGEN gleich ein. Dabei richte ich mich nach der Exposi der Guidecam. Je höher diese ist, desto höher stelle ich den Guidespeed ein. Also 4000ms->0,5, 3000ms->0,25 und 2000ms->0,125.

Die Eigenbewegung der Monti konnte nur mit Tracking=off beenden. Danach habe ich den MGEN aus und wieder eingeschaltet und bei der Monti Trackung wieder auf sidreal laufen lassen. Danach war es gut. Die Monti wusste genau, wo sie am Himmel hinschaute. Also vermute ich den Fehler dort zunächst nicht. Wenn sie das nochmal macht, werde ich jedoch den ST4-Stecker ziehen. Dann weiss ich wo es herkommt.

Wenn das Wetter heute abend mitspielt, werde ich noch einen Versuch machen. Allerdings dann eingescheinert und mit PEC um zumindest diese Fehlerquellen auszuschließen.

Grüße, Bernd
 
Hallo Bernd,

hast Du das alles eigentlich so schon mal zum Laufen gebracht?

Meine Gain-Eistellung liegt eigentlich immer bei mind. 6 und der Threshold meistens bei 8 - auch bei 3000ms.

Aber unsere Instrumente lassen sich ja nicht vergleichen. Ich hab ja f5 und nur 750mm Brennweite.

Das Einstellen der AG-Speed in Abhängigkeit der belichtungszeit ist mir jetzt ganz neu, aber wenns funktioniert, warum nicht.

Kontakte sind ja das ST4 Kabel (auf beiden Seiten) und das Kamerakabel. Kontaktspray in die Stecker und dann paarmal ein- und ausstecken (Nicht in die Buchsen sprühen).

Mit einer poljustierten, nicht eingescheinerten Montierung sollte der MGEN aber klarkommen. Ich habe noch nie eingescheinert. Allerdings muss das wohl bei 2m Brennweite doch akkurater gemacht werden.

Was PEC betrifft, so wird meistens empfohlen, dieses nicht beim Autoguiding laufen zu lassen - aber vielleicht hängt das ja auch von der Kombination ab.

CS
Uli

 
Hallo Michael,

hab mir mal eins bei Conrad mitbestellt.

Nennt sich Kontakreiniger Kontakt 60.

CS
Uli
 
Hallo Taikon und Alle die es interssiert !

Ja - es lief schon Mal zum Testen. es fehlte mir jedoch damals die 8mm T2-Verlängerung zw. OAG und Guidcam. Ich hatte auf Regenwürmer geguidet aber es war stabil. 5 * 6 Minuten ohne Probleme. Dann war immer etwas wegen Umrüstung weg und seit 1 1/2 Wochen ist endlich alles wieder da und komplett. Es war dann aber bis gestern das Wetter schlecht.
Das mit den Guidegeschwindigkeiten in Abhängigkeit zu den Exposionszeiten habe ich mir einfach aus den gelesenen Empfehlungen abgeleitet. Die optimale Einstellung muß unter berücksichtigung der Optik folgender Regel folgen:
Das 1. Extrem
Es macht keinen Sinn auf eine gravierende Abweichung(ausserhalb der Tolleranz) langsam zu reagieren, wenn nur alle 4 Sekunden eine neue Messung erfolgt. Die Monti läuft dem Leitstern nur nach und verliert ihn letztlich.
Das 2. Extrem
Es mach ebenso keinen Sinn auf ein langsames Abdriften des Leitsterns bei kurzen Expositionen mit hohem Tempo zu reagieren. Die Monti würde andauernd übers Ziel hinausschießen und sich hochschaukeln.

Einscheinern !? - ist für Belichtungszeiten unter 10 Minuten eh für die Katz.

Zum PE habe ich unterschiedliche Meinungen gehört
Ein schöner sinusförmiger PE sollte für einen Autoguider kein Problem sein. Andersrum heißt es aber, dass der Autoguider so wenig wie möglich zu tun haben soll.

noch was ! die Kontakte (Stecker und Buchsen) sind blitz blank) Dennoch werde ich mir ein Kontaktspray besorgen. gibts hoffentlich auch im Baumarkt.

Grüße, Bernd
 
Das 1. Extrem
Es macht keinen Sinn auf eine gravierende Abweichung(ausserhalb der Tolleranz) langsam zu reagieren, wenn nur alle 4 Sekunden eine neue Messung erfolgt. Die Monti läuft dem Leitstern nur nach und verliert ihn letztlich.
Das 2. Extrem
Es mach ebenso keinen Sinn auf ein langsames Abdriften des Leitsterns bei kurzen Expositionen mit hohem Tempo zu reagieren. Die Monti würde andauernd übers Ziel hinausschießen und sich hochschaukeln.

Hallo Bernd,

jetzt bin ich nicht sicher, ob das wirklich so zutrifft.

Die Reaktion regle ich doch mit der Aggressivität und der Mittelung - eben in Abhängigkeit auch von der Belichtungszeit.

Die Guiding-Geschwindigkeit ist aber doch abhängig von der verwendeten Guiding-Optik im Verhältnis zur Hauptoptik (bei OAG ja dasselbe). Und natürlich auch von der Montierung und deren PE oder Schneckenspiel etc.

Die Kalibrierung, welche ja mit der eingestellten AG-Speed erfolgt, ist jetzt nach meinem Verständnis auch nicht abhängig von der Belichtungszeit. Sonst müsste ich ja nach jeder Änderung neu Kalibrieren (und die Bel. Zeit pass ich schon mal an während einer Aufnahmeserie).

Nun, vielleicht kann ja hier ein Profi noch was dazu sagen...

Gruss und CS
Uli
 
Hallo,
würde mich auch freuen, wenn der Händler / Hersteller zu den aktuellen Fragen etwas sagen könnte. Da herrscht ja schon seit längerem Funkstille (relativ gesehen, nach dem sehr intensiven und hilfreichen Austausch vor einigen Wochen). Ich konnte meinen nun schon vor einigen Wochen erworbenen M-GEN bisher noch nicht am Himmel ausprobieren. Nun sind für die nächsten Nächte Temperaturen deutlich unter 0 Grad und vielleicht sogar mal etwas klarer Himmel vorher gesagt. Wäre sehr verwunderlich, wenn der Aussetzer trotz Austausch der Geräte immer noch auf das Kälteproblem zurück zu führen sein sollte. Bei der zunehmend zurückgehenden Zahl klarer Nächte wird es immer ärgerlicher, falls man wegen selbst- und fremdverschuldeter technischer Probleme nicht zum Beobachten und Fotografieren kommt.
Gruß,
 
Hallo zusammen !

So nun habe ich das Problem im Griff !
@Taikon Du hast natürlich Recht. Ich habe 2 Extreme dargestellt und dort den Fehler vermutet.

Tatsächlich war aber eine ander Einstellung falsch. Ich [zensiert] hätte es doch wissen müssen. Bei meiner ersten Steuerbox des MGENs habe ich diese Einstellung an meine Guidebrennweite angepasst. Das ist hier auch schon mal angesprochen worden. 0,5 Pixel Tolleranz bei 2 Meter Brennweite ist Unfug. Ich habe aber bei der Austauschsteuerbox diese Einstellung nicht mehr überprüft. Ein Leitstern ist bei mir mächtig groß (10 oder sogar 20 Pixel). Mit 2,5 Tolleranz läuft das Guiding tadellos. Bis vorhin die Wolken aufgezogen sind. Jetzt habe ich zwar keine Serie von 6x8 Minuten sondern nur 1x8 Minuten von M81 aber meine bisher beste Einzelaufnahme. Es klappt also !

Jetzt muß ich nur noch für meine verschiedenen Setups die richtigen Einstellungen austesten und notieren. Wäre schön, wenn man die auch irgentwann im MGEN speichern könnte.

Leitrohr (Newton 1400mm/150mm )
Leitrohr (Refraktor 700mm/60mm)
OAG (Klevtsov 1980mm/200mm)
Das braucht jeweils komlett andere Einstellungen.

Viele Grüße, Bernd
 
Hallo Bernd,
freut mich, dass es nun bei Dir funktioniert. Dann kann ich auch meinem ersten Experiment mit dem M-GEN gelassener entgegen sehen.
Weiterhin viel Erfolg.
Gruß,
Stefan
 
Hallo zusammen,

nachdem ich auch Besitzer eines MGEN bin habe ich doch ein kleines Problem mit dem Teil: Nachdem ich den Autoguider einige Zeit nicht benutzte und ihn während dieser Zeit in meiner kleinen Sternwarte deponierte, ließ er sich anschließend bei Minusgraden nicht mehr starten (Leuchtdioden leuchteten beim Anschluß der Stromversorgung nicht auf und auch sonst ging nix mehr). Nach mehreren Stunden im Warmen funktionierte er wieder. Nachdem ich mich wegen des Problems mit Lajos in Verbindung gesetzt habe, gab er mir den Ratschlag den Autoguider mehrere Stunden bei -15° im Eisfach zu testen, was ich auch tat. Bei ständig eingeschalteter Stromversorgung gab es danach keine Probleme.
Gestern brachte ich ihn dann wieder in die Sternwarte, wo er die ganze Nacht lang schön vor sich hinfrieren durfte. Und siehe da, heute morgen wieder da gleiche Problem: er ließ sich wieder nicht aktivieren.
Die Version 1.10 ist schon aufgespielt und mit dieser sollte das Kälteproblem laut Lajos eigentlich nicht mehr bestehen.
Ich habe ja auch keine Lust, den Guider ständig an der SV hängen zu lassen.
Hat jemand das gleiche Problem oder ist es, wie in einem anderen Beitrag geschrieben, lediglich ein Kontaktproblem bei dem Stromversorgungsanschluß (was ich mir eigentlich nicht so richtig vorstellen kann)?

Viele Grüße
Dieter
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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