LACERTA-MGEN: Stand Alone AutoGuider (made in EU)

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Hallo Dieter,

scheint was neues zu sein.

Könnte ja mal testen, obs nur Deiner ist oder auch bei anderen passiert.

Hast Du ihn mit den eingesteckten Kabeln in der Sternwarte gelassen?

Wie muss ich mir diese vorstellen? Etwa wie eine Gartenhütte ohne große Isolierung? Hat es dort im moment ständig Minusgrade oder gibst auch Tau?

Grüße und CS
Uli
 
@Dieter

Zusatzfragen:

Das Netzteil bzw. Stromversorgung mit dem Du den kalten MGEN dann starten wolltest, war die auch draussen?

Ist hier sicher, dass das Netzteil funktioniert.

CS
Uli
 
Hallo Uli,

-das Netzteil befand sich auch in der Sternwarte,
allerdings war es nicht eingestöpselt.
-das Netzteil müßte in Ordnung sein. Habe die Spannung
allerdings im Leerlauf, also ohne angeschlossenen Guider
gemessen. Sie betrug 12V. Das Netzteil selbst sollte einen
Ausgangsstrom bis 1500mA liefern, dürfte also nicht zu
schwach sein.
-die Sternwarte ist, wie Du richtig vermutest eine
unisolierte Gartenhaütte. Bei den bei mir momentan
herrschenden Temperaturen von -6° tagsüber ist auch keine
Taubildung feststellbar.
-gestern Abend auch nach längerer Auwärmzeit gab der
Autoguider keinen "Mucks" mehr von
sich (Mitternacht). Heute morgen, nach rund 24 Std. lief
er dann wieder.

Werde heute die Teile nochmals rausbringen und das Netzteil einstöpseln aber ohne es ans Netz zu hängen (vieleicht sind es doch Kontaktprobleme).
Mal sehen, was letztendlich dabei rauskommt.

Grüße
Dieter
 
Hallo Dieter,

ich würde so "empfindliche" elektronische Geräte nicht einfach so in der kalten Sternwarte lassen. Selbst wenn dort keine Taubildung stattfindet, kann doch Feuchtigkeit ins Gerät eindringen, ja sogar gefrieren. Und wenn Du dann das Ding in Betrieb nimmst, es also warm wird, dann haste den Käs !

Wenn das Gerät läuft, dann produziert es immer etwas Wärme. Da macht es sicher nichts aus, wenn es feucht wird und die Temperatur fällt. Das Gerät ist dann (innen) immer etwas wärmer als die Umgebung.

Thomas
 
Hallo Dieter,

Thomas hat sicherlich nicht ganz Unrecht.

Allerdings handelt es sich hier ja nicht um einen Fernseher, den ich in meinem Gartenhaus überwintern lasse.

Ein Gerät, was für die Astrofotografie entwickelt wurde sollte hier schon die Minus 6 Grad überstehen. Denn bekanntlich wird dieses Hobby nicht nur im Sommer ausgeübt.

Es gibt genügend Kollegen, die die ganze Montierung, samt deren Elektronik im Freien lassen. Teilweise nicht mal in einer Gartenhütte sondern unter diversen Schutzhauben.

Solange eine trockene Kälte herrscht, sehe ich auch keinen Grund, dass der MGEN nicht mehr anlaufen sollte, nur weil er ein empfindliches elektronisches Gerät ist.

Es gibt ja auch ganz hartgesottene, die in sehr kalten Regionen mit dem Equipment unterwegs sind, wo es gar keine Plus-Temperaturen gibt....

Meine Canon würde ich auch bei Minus-Temperaturen mal in der Sternwarte lassen und das kann sie auch ab. Und obwohl ich nun kein Elektroniker bin, denke ich, dass krasse Temperaturunterschiede mehr schaden als konstante Temperaturen.

Wenn der MGEN allerdings erst warm werden muss, um wieder zu funktionieren, dann sollte man sich hier was überlegen.

Grüße
CS
Uli

 
Hallo Dieter!

Da es das erste Winter für MGEN ist, ich kann auch nur tippen: und auch auf die Feuchtigkeit.

Das MGEN besitzt genaugenommen kein Wasserdichtes Gehäuse (ständige Feuchtigkeit war nicht vorgesehen), d.h. wenn es längere Zeit in feuchtes Gegend liegt, dringt bestimmt Feuchtigkeit an die innere bei der Steckerseite - wie es Knickohr bereits geschrieben hat.

Als "Erste Hilfe" kann ich derzeit nur das empfehlen, dass man zumindest den Handbox (wo der LCD sowieso keine Kälte mag) nicht in feuchtes und/oder kaltes Raum lassen soll. Oder wenn es sein muss, dann in einem Tupperware.

Unseren Kältetest in Gefrierschrank hat das MGEN bisher immer bestanden (allerdings haben wir den IMMER in eine Plastikfolie eingewickelt und vom Zimmertemperatur gestartet). Aber ich finde es gut, dass das Problem hier öffentlich angesprochen wurde, wir werden den MGEN auch in Extremsituationen testen und schauen, wo das Gehäuse genau verbessert sein kann.

würde mich auch freuen, wenn der Händler / Hersteller zu den aktuellen Fragen etwas sagen könnte. Da herrscht ja schon seit längerem Funkstille (relativ gesehen, nach dem sehr intensiven und hilfreichen Austausch vor einigen Wochen)

PS: meine derzeitige Funkstille gilt nur hier in Forum. Alle Anfragen per Mail oder Telefon werden weiterhin schnell beantwortet (auch Bernd wurde in Privat sofort beraten, sogar nachher auch angefragt, wie das MGEN weiter läuft und wie das Problem gelöst wurde - er kann es sicher bestätigen)
Bitte habt Verständnis, dass unsere Unternehmung ist nur 5-Köpfig (die in 2 echte Geschäftslokal verteilt sind - also keine bequeme Schachtelschieberei), und ausser Lacerta MGEN noch weitere Innovationen haben. Es ist leider nicht möglich -egal wie gern wir das tun möchten- alle Threads in alle Foren immer mitlesen und darauf sofort reagieren.
Meine Bitte deshalb: Wenn jemand Support braucht und von Forenmitglieder es nicht erhalten kann, mir einfach eine E-Mail schreiben oder telefonieren. Oder mindestens eine kurze E-Mail (lajos@teleskop-austria.com) für mich: "Lajos, guck PERSÖNLICH an die Forum (Link...), es gibt Problem!"
Vielen vielen Dank für Eure Verständnis!


CS: lajos

 
Hallo Lajos,

Oder wenn es sein muss, dann in einem Tupperware.

Sicher wird jeder sein Equipment so gut es geht vor äusseren Einflüssen schützen wollen.

Als Tipp hier für zukünftige Generationen des MGEN.

Der LVI z.B. kommt in einem Plastikkoffer mit Schaumstoffeinlage und kann dann dort auch gut aufbewahrt werden, auch wohl draussen in der Sternwarte.

CS
Uli
 
Hallo Uli!

Das ist eine gute Idee... zwar plante ich eine andere Verpackung (Hartschaum Innere in Hartkarton) wie bei MicroQ-PRO) verwenden. Ich muss also entweder für Kunststoffguss eine Hersteller suchen (Problem ist die Herstellungsmenge - unter 1000 Stk ist es teuer) oder eine passende Alukoffer finden (das wird wohl sein).

Was ich noch heute Nacht ausgeträumt hatte: eine Gummi Dichtungsring für Handbox, welche nach der abschrauben vom Hinterwand sich zwischen die hintere und vordere Box-teil platzieren lässt.

Aber erst habe ich andere Aufgaben - nähmlich die TÜV Papiere für eine CE Zertifikat erledigen (erste Runde "Vorprüfung" bei Siemens in Wien haben wir geschafft: das MGEN ist kein Gesundheitsrisiko wegen Strahlungen und Elektrosmog, aber bei TÜV ist es unglaublich schwer einen Termin zu kriegen). Voraussichtlich bis 15. Januar muss die Herstellung wegen die Papierkram gestoppt werden - trotz alles vorbereitet sind und nur 3-4 Tage Arbeit fehlen zur fertiges Produkt. Na ja, so lange habe ich dann Zeit die Wintertesten abzuwarten (bitte die Problemen auch direkt mir mailen!!!!) und winterfeste Verpackung zu finden.
Was ich wegen anderer Reklamation auch erfahren hatte, das MGEN Handbox geht kaputt, wenn es vom 40cm Höhe runterfällt. Ich denke, hier wäre gut mindestens bis 100cm fallhöhe Stossfest zu machen (wie die Binokulare).

CS: lajos
 
Hallo zusammen, hallo Lajos.

Schau Dich doch mal bei Licefa um. Die machen kleine Kunststoffkoffer zu recht moderaten Preisen. Mit und ohne "Futterung". Klick mich : http://licefa.code-x.de/index.php?a=160

Ich glaube nicht, das der Gummiring viel bringt. Die Aussparungen für die Stecker sind da eher das Problem. Vor allem die Buchsen selber.

Ähmmm Lajos, kannst Du mir mal Informationen über CE-Zertifizierung zukommen lassen. Vor allem, was der Spaß kostet und wie man "es" macht.

Ja, die Displays gehen sehr leicht kaputt. Wenn die ungünstig runterfallen, dann zerspringt das Glas. Habe ich leider auch schon schmerzlich zur Kenntnis genommen. Da wird über kurz oder lang nur ein anderes bruchfesteres Display helfen.

Thomas
 
Hallo zusammen,

hier nochmals die neuesten Wasserstandsmeldungen:

habe gestern mittag den MGen nochmals für zwei Stunden rausgebracht und das Netzteil eingestöpselt aber nicht mit Strom versorgt.
Nach rund drei Stunden bei knackigen -15° das Teil dann mit Strom versorgt. Nichts ging mehr. Auch mehrmaliges aus- und einstöpseln brachte nichts.
Danach den Guider in die "warme Stube" geholt. Um Mitternacht wieder im warmen ausprobiert. Immer noch keine Besserung.
Auch heute morgen immer noch das selbe.
Erst heute nachmittag, nach ziemlich genau 24 Stunden lies sich der Guider wieder starten.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das ein Kontaktproblem sein soll.
Gerade habe ich ihn mal wieder rausgebracht und ihn eingeschaltet. In ein paar Stunden werde ich dann wieder nach dem Teil schauen und dann mal sehen, wie er sich danach verhält.

CS
Dieter
 
Hallo Zusammen !

bei mir hängt die Steuerbox in einer Bändel in einer durchsichtigen PE-Tüte. Unten hat sie einen Schlitz für die Kabel. So hängt sie an der Monti und hat Samstag Nacht bei -11,5 ° ohne Probleme gearbeitet. Eher streikte das Display der Synscan-Handbox. Nach Gebrauch packe ich aber Alles immer in die warme Stube.

@lajos: ich bestätige

Grüße, Bernd
 
Hallo,
seinen ersten Kurzzeit-Guiding-Einsatz (20min, dafür aber bei -15 Grad) hat mein M-Gen bestanden. Gelagert wurde das Gerät zuvor aber in der Wohnung; der Rücktransport in die Wohnung erfolgte in einem geschlossenen Plastikbeutel, um Kondensat zu vermeiden.
Über die Stabilität von Gehäuse und Display mache ich mir allerdings auch so meine Gedanken. Unter http://www.luefter.de/Standard-Detail-Ansicht.226+M5f931d6ed6f.0.html
gibt es eine Vielzahl von Gehäusen, die mit einer zusätzlichen, dicken Gummiummantelung geschützt werden können. Wäre so etwas nicht auch für den M-Gen machbar? Was die Bruchempfindlichkeit des Displays angeht: Würde da eine Displayschutzfolie helfen?

Gruß,
Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

das Display zerspringt eigentlich nie am Display selbst, sondern an den Pins. Dort ist das Glas auch nur halb so stark.

Also wird eine Displayschutzfolie nichts bringen.

Thomas
 
Hallo Dieter!

> ...gerade habe ich ihn mal wieder rausgebracht und
> ihn eingeschaltet. In ein paar Stunden werde ich dann
> wieder nach dem Teil schauen und dann mal sehen, wie
> er sich danach verhält.

Bitte Info! Beim Warmstart bleibt die Stromversorgung erhalten, oder stürzt ab?

Ich glaube, beste wäre den MGEN (Handbox UND Kamera) uns zurückzuschicken und wir überprüfen (reparieren, tauschen) es. Die Rücksendkosten wird selbstverständlich - wie bisher IMMER - rückerstattet.
Ich denke, es ist ein Einzelfehler (vielleicht eine Lötstelle temperaturabhängig/feuchtigkeitabhängig verliert den Kontakt), ich konnte den gleichen Fehler in der Gefriertruhe vorgekühlt nicht reproduzieren. Allerdings habe ich nur MGEN und Kamera agekühlt, die Stromversorgung nicht.

Nochmal zusammenfasst:

1. Es scheint mir so, dass Du mit dem Kälteproblem allein bist (bei der anderen Laufen die MGENs auch bei -15 Grad).

2. Allerdings Du bist der einziger User, der statt einen Warmstart einen Kaltenstart macht. Ganz sicher, dass das Netzgerät in ordnung ist (bei 300-500mA Stecker ist das Absturzgefahr gross, besonders, wenn der Netzgerät selbst kalt ist)?

3. Dass aber das Gerät in der Kälte beim Stromzufuhr überhaupt nicht gemeldet hat, kann einen Lötstelle-fehler bedeuten (noch immer Kontakfehler - denke ich), oder irgendwelche Kleinteil nicht in ordnung ist.

4. Ich weiss, dass Du Dein Equipment in der Gartenhütte halten willst, aber bevor Du den MGEN uns noch zurückschickst (Post wird erst am Montag arbeiten) mache bitte den von Dir oben beschriebenen Test - damit sind wir ein Schritt voraus beim nachdenken, bevor das MGEN auch physikalisch nach Linz eintrifft:
Gönn' :) einmal einen Warmstart an Deinem MGEN und bringe es so in der kalten Hütte. Nach wie viel Zeit stürzt es ab wegen ungenügend Stromzufuhr? (wenn mehr als 10 Stunden, dann kannst du den Test abbrechen)

Bitte den MGEN Set schicke an unsere Linzer Asresse, die findest Du hier:
http://www.teleskop-austria.at/contact.php?lng=de#gewerbe

CS: lajos

 
Hallo Lajos,

hier die neuesten Erkennntnisse:
Wenn ich den Guider im warmen Zustand einschalte, funktioniert er auch nach längerer Zeit (5 Stunden) bei Minusgraden.

Das Netzteil liefert 1500mA. Auch ein Test mit einem stärkeren Netzteil brachte keine Besserung (bei einem Kaltstart).

Werde halt den Autoguider in Zukunft erst immer dann rausbringen, wenn ich ihn benötige.

Grüße

Dieter
 
Hallo Dieter,

ich frage mich, wo eigentlich das Problem ist ? Läßt Du Deine Kamera oder CCD auch in der Kälte ? Nun gut, eine Montierungselektronik sollte das abkönnen, aber vom Rest erwarte ich das eigentlich nicht.

Habe gerade meinen MGEN im Kühlschrank (-26°C) eingefroren. Werde ihn nachher mal unter Strom legen und schauen, ob er dann tut. Parallel dazu einen meiner Astro-Timer ;)

Thomas
 
Hallo Thomas,

also bis jetzt habe ich alle meine Geräte immer in der Sternwarte aufbewahrt und hatte auch mit keinem der Geräte Probleme. Deinen Astro-Timer habe ich unter diesen Bedingungen noch nicht getestet.
Die SBIG ST7 hat bis jetzt alledings noch nicht versagt.

Aber ich werde, mir schon überlegen ob ich die Geräte nicht doch lieber in der Wohnung lagere.

Grüße
Dieter
 
Hallo MGEN-Nutzer

Vielleicht kann mir hier geholfen werden!?
Ich habe vor ein paar Tagen den MGEN erworben und wollte in gleich mal testen. Leider hat das Guiden mit meiner Steuerung "Vixen Skysensor 2000PC" nicht geklappt. Wenn ich mit einer Alccd5 guide funktioniert mit der Steuerung alles und somit dürfte ein Schnittstellendefekt ausgeschlossen sein. Mich würde nun interessieren ob das Standardguidkabel zum SS2000PC paßt oder ob ich Anpassungen durchführen muss bzw. wo findet man die Buchsenbelegung des MGEN als PDF im Internet. In der Bedienungsanleitung fehlt jedenfalls diese, nach meiner Meinung, wichtige Angabe. In der Hoffnung auf baldige Hilfe.

viele Grüße und weiterhin CS

Tom
 
Hallo Tom,

guidest Du mit der Alccd5 über ST4 oder über RS232?
Schau mal im Teleskop-Konfig. vom SS2000PC nach, ob Du die Autoguider-Schinttstelle aktiviert hast.

Hier die PIN-Belegung von der MGEN-Handbox.

MGEN-Belegung

Pin 1 - nicht verbunden
Pin 2 - GND
Pin 3 - RA +
Pin 4 - DE +
Pin 5 - DE -
Pin 6 - RA -

Skysensor-Belegung

Pin 1 - DE -
Pin 2 - DE +
Pin 3 - GND
Pin 4 - RA -
Pin 5 - RA +
Pin 6 - GND

CS
Markus
 
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