Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich möchte euch meine Aufnahme von LGG 362 im Sternbild Jungfrau zeigen. Ein Grund, warum ich überhaupt auf dieses Motiv gehalten habe, waren NGC 5364 und NGC 5363: Zwei direkt nebeneinanderliegende Galaxien, die unterschiedlicher kaum aussehen könnten.
NGC 5364 gehört mit ihren ausgeprägten Spiralarmen zu den Grand-Design-Spiralgalaxien. NGC 5363 wirkt dagegen eher unscheinbar, besitzt aber interessante Staubstrukturen und einen sogenannten LINER-Kern. Bei der Beschäftigung mit der Galaxie habe ich nun auch gelernt, was das ungefähr ist: Vereinfacht gesagt ein schwach aktiver Galaxienkern, bei dem das Schwarze Loch im Zentrum noch aktiv ist. Die unregelmäßigen Staubstrukturen im Zentrum lassen sich auch auf meiner Aufnahme erkennen.
Besonders gefallen mir außerdem die vielen kleinen Hintergrundgalaxien, die teilweise erst beim Hineinzoomen auffallen.
Insgesamt sind über vier Nächte knapp 26 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen. Wenn ich mir allerdings einige der milchigen Kleckse im Hintergrund so ansehe, hätte das Motiv vermutlich noch Potenzial für ein paar Stunden mehr.
Annotated und Finding Chart, sowie ein Chart mit den Galaxien:
Aufgenommen mit:
Teleskop: TS CF-Apo 155
Montierung: Sky-Watcher EQ8-R
Kamera: ZWO ASI 2400 MC Pro
Belichtung: 311 × 300 s
Gesamtbelichtungszeit: 25 h 55 min
Zeitraum: 21.–24. April 2026
Software: ASIAIR, PixInsight, Photoshop
ich möchte euch meine Aufnahme von LGG 362 im Sternbild Jungfrau zeigen. Ein Grund, warum ich überhaupt auf dieses Motiv gehalten habe, waren NGC 5364 und NGC 5363: Zwei direkt nebeneinanderliegende Galaxien, die unterschiedlicher kaum aussehen könnten.
NGC 5364 gehört mit ihren ausgeprägten Spiralarmen zu den Grand-Design-Spiralgalaxien. NGC 5363 wirkt dagegen eher unscheinbar, besitzt aber interessante Staubstrukturen und einen sogenannten LINER-Kern. Bei der Beschäftigung mit der Galaxie habe ich nun auch gelernt, was das ungefähr ist: Vereinfacht gesagt ein schwach aktiver Galaxienkern, bei dem das Schwarze Loch im Zentrum noch aktiv ist. Die unregelmäßigen Staubstrukturen im Zentrum lassen sich auch auf meiner Aufnahme erkennen.
Besonders gefallen mir außerdem die vielen kleinen Hintergrundgalaxien, die teilweise erst beim Hineinzoomen auffallen.
Insgesamt sind über vier Nächte knapp 26 Stunden Belichtungszeit zusammengekommen. Wenn ich mir allerdings einige der milchigen Kleckse im Hintergrund so ansehe, hätte das Motiv vermutlich noch Potenzial für ein paar Stunden mehr.
Annotated und Finding Chart, sowie ein Chart mit den Galaxien:
Aufgenommen mit:
Teleskop: TS CF-Apo 155
Montierung: Sky-Watcher EQ8-R
Kamera: ZWO ASI 2400 MC Pro
Belichtung: 311 × 300 s
Gesamtbelichtungszeit: 25 h 55 min
Zeitraum: 21.–24. April 2026
Software: ASIAIR, PixInsight, Photoshop