P_E_T_E_R
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Laser Interferometer Space Antenna (LISA) ist ein wahrlich zukunftsweisendes Projekt der ESA, an dessen Vorbereitung nun schon seit mehr als einem Dutzend Jahren gearbeitet wird. Man plant drei Raumsonden im Formationsflug auf einen Orbit um die Sonne zu bringen, mit einem wechselseitigen Abstand von 2,5 Millionen Kilometern. In den Sonden befinden sich Testmassen, deren Abstand zueinander über die Distanz zwischen den Sonden mit Lasertechnologie sehr präzise kalibriert und gemessen wird. Damit plant man Messungen von Gravitationswellen, wie sie von erdgebundenen Detektoren wie LIGO und VIRGO bereits erfolgreich durchgeführt werden, mit erheblich größeren Antennen im Raum, was dann nicht nur Merger Ereignisse von stellaren Schwarzen Löchern, sondern auch solche von supermassiven in den Zentren von Galaxien zugänglich macht.
Das anspruchsvolle und ehrgeizige Projekt war zunächst als Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA geplant. 2011 musste die NASA allerdings wegen finanzieller Engpässe zunächst aussteigen. Im Jahr 2015/16 wurde dann ein Pilotprojekt mit dem Namen LISA Pathfinder durchgeführt, welches die technische Machbarkeit der Laser Interferenz zwischen zwei Raumsonden erfolgreich demonstrierte. Für ein so großes Projekt braucht es natürlich eine lange Vorbereitung auf mehreren organisatorischen Ebenen. Im Sommer 2017 wurde LISA grundsätzlich als Großprojekt der ESA bestätigt. Und an diesem Donnestag beriet auch das Wissenschaftliche Programmkommittee der ESA und "adoptierte" formell das Konzept. Damit können nun industrielle Partner für die Realisierung gesucht werden. Der Start der drei Raumsonden auf einer Ariane 6, deren Zertifizierung auch noch aussteht, könnte dann etwa 2035 erfolgen.
LISA gets go-ahead
Today, ESA’s Science Programme Committee approved the Laser Interferometer Space Antenna (LISA) mission, the first scientific endeavour to detect and study gravitational waves from space. This important step, formally called ‘adoption’, recognises that the mission concept and technology are sufficiently advanced, and gives the go-ahead to build the instruments and spacecraft. This work will start in January 2025 once a European industrial contractor has been chosen.
Inzwischen wird sich auch die NASA wieder beteiligen:
NASA Collaborating on European-led Gravitational Wave Observatory in Space
The Science Program Committee of the European Space Agency (ESA) has formally Adopted LISA as a flight project. (ESA announcement) This major milestone clears the way for LISA to proceed into the implementation phase as a partnership between ESA and NASA. (NASA Announcement)
NASA will provide several key components of LISA’s instrument suite along with science and engineering support. NASA contributions include lasers, telescopes, and devices to reduce disturbances from electromagnetic charges. LISA will use this equipment as it measures precise distance changes, caused by gravitational waves, over millions of miles in space. ESA will provide the spacecraft and oversee the international team during the development and operation of the mission.
Gruß, Peter
Credit: LISA / Wikipedia
Das anspruchsvolle und ehrgeizige Projekt war zunächst als Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA geplant. 2011 musste die NASA allerdings wegen finanzieller Engpässe zunächst aussteigen. Im Jahr 2015/16 wurde dann ein Pilotprojekt mit dem Namen LISA Pathfinder durchgeführt, welches die technische Machbarkeit der Laser Interferenz zwischen zwei Raumsonden erfolgreich demonstrierte. Für ein so großes Projekt braucht es natürlich eine lange Vorbereitung auf mehreren organisatorischen Ebenen. Im Sommer 2017 wurde LISA grundsätzlich als Großprojekt der ESA bestätigt. Und an diesem Donnestag beriet auch das Wissenschaftliche Programmkommittee der ESA und "adoptierte" formell das Konzept. Damit können nun industrielle Partner für die Realisierung gesucht werden. Der Start der drei Raumsonden auf einer Ariane 6, deren Zertifizierung auch noch aussteht, könnte dann etwa 2035 erfolgen.
LISA gets go-ahead
Today, ESA’s Science Programme Committee approved the Laser Interferometer Space Antenna (LISA) mission, the first scientific endeavour to detect and study gravitational waves from space. This important step, formally called ‘adoption’, recognises that the mission concept and technology are sufficiently advanced, and gives the go-ahead to build the instruments and spacecraft. This work will start in January 2025 once a European industrial contractor has been chosen.
Inzwischen wird sich auch die NASA wieder beteiligen:
NASA Collaborating on European-led Gravitational Wave Observatory in Space
The Science Program Committee of the European Space Agency (ESA) has formally Adopted LISA as a flight project. (ESA announcement) This major milestone clears the way for LISA to proceed into the implementation phase as a partnership between ESA and NASA. (NASA Announcement)
NASA will provide several key components of LISA’s instrument suite along with science and engineering support. NASA contributions include lasers, telescopes, and devices to reduce disturbances from electromagnetic charges. LISA will use this equipment as it measures precise distance changes, caused by gravitational waves, over millions of miles in space. ESA will provide the spacecraft and oversee the international team during the development and operation of the mission.
Gruß, Peter
Credit: LISA / Wikipedia
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